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                                      CLUBTREFFEN 2009

 

9. CLUBTREFFEN DES ECG AM 7.11.2009 

 

Das ECG-Highlight des Jahres, das 9. Clubtreffen, fand am 7.11.2009 im Kölner GLORIA-Theater statt. Rund 270 Gäste bedeuteten dabei eine neue Rekord-Besucherzahl.

Nach der traditionellen Plattenbörse am Nachmittag startete das Bühnenprogramm gegen 17.45 Uhr mit dem Auftritt von Heppi Herrlich, die uns in weitem Mantel, unter dem sich ein Tänzer versteckte, „No goodbyes“ (NL 2000) darbot. Anschließend präsentierte das ECG-Präsidium (das am nächsten Tag komplett wieder gewählt wurde) ein stimmungsvolles und mit verschiedenen Lichteffekten untermaltes Medley unter dem Motto „Shine“. Unser Präsident Michael Sonneck und die 1. Vizepräsidentin Anke Jonschker begrüßten danach die zahlreichen Fans aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland sowie die beiden Moderatoren. In diesem Jahr stand krankheitsbedingt nicht Sascha Korf zusammen mit Heppi auf der Bühne, sondern Moskau-Kommentator Tim Frühling, der sich spontan bereit erklärt hatte, kurzfristig für Sascha einzuspringen. Er machte seine Sache ganz hervorragend, und so präsentierten die beiden witzig und souverän das Bühnenspektakel.

 

Und es wurde ein supertolles und fantastisches Spektakel. Motto des Clubtreffens war das Jubiläum anlässlich des 100. Grand Prix im Jahr 2055, der aus Lissabon übertragen wurde, da es Portugal als einziges Land immer noch nicht geschafft hatt5e, wenigstens einmal den Eurovision Song Contest zu gewinnen. So gab es eine herrlich komische Video-Einspielung, an der u.a. auch unsere einzige Siegerin Nicole (Anke Jonschker) beteiligt war. Anke präsentierte dann noch eine live auf der Bühne alternde „Mamo“.

Beim anschließenden ein Tanz-Medley aus Israel, bei dem viele Kibbuz-Tänze der Vergangenheit von Konstantin Ohr, Hilmer Tasto, Stefan Leidner, Lu Wenzel, Rafael Rechel und Bernd Ochs mit viel Liebe zum Detail synchron und perfekt abgestimmt dargeboten wurden, konnte man zu ersten Mal lauthals mitsingen. Einfach nur klasse!

Im auf vielfachen Wunsch wieder ins Programm genommenen Karaoke-Wettbewerb sangen Daniel Schweizer "Sti fotia", Lothar Tucholka "Merci chérie", Heino Eilers "La voix", Christophe Kaszuba " Hope & glory" und José Borough "It's my time. Per Applausometer wurden schließlich 2 Sieger ermittelt, H. Eilers und J.Borough.

 

Dann wurde uns ein ganz normaler Tag im Leben der Svetlana Loboda kompakt in 3 Minuten (mit Bügeln, Wäscheaufhängen, Sudoku lösen usw.) ohne jede Verschnaufpause für die arme Svetlana gezeigt. Da wurde von Bastian Daube, Rafael Rechel, Michael Dorner und Bernd Ochs parallel und gleichzeitig auf der Bühne getanzt, gesungen, Sudoku gelöst, gebügelt, Wäsche aufgehängt und gekocht, und zum Abschluss brachte Svetlana sogar noch auf offener Bühne ein Kind zur Welt! Eine unglaubliche Energieleistung!

 

 

Peter Reinders sang danach live ganz hervorragend einige niederländische Eurovisions-Klassiker und sorgte erneut für lautes Mitsingen beim GLORIA-Publikum. 

Anschließend zeigten Lu Wenzel und Peter Bergener sowohl als Inga und Anush als auch als Bobbysocks wie gewohnt eine bis ins kleinste Detail durchdachte und perfekt einstudierte Performance, an deren Ende dann die beiden Mirko Buljan als Chor begleiteten, während Mirko live "Fairytale" sang und sogar sich selbst auf der Stradivari begleitete. Super gesungen und präsentiert!  

 

 

So verging die Zeit wie im Fluge, und es wurde Zeit für das Abendessen bei dem auch Gelegenheit war, sich vom vielen begeisterten Klatschen und Lachen zu erholen und zu stärken sowie ein bisschen Smalltalk mit den anderen Fans zu machen. 

Nach der Pause wurde ein von Hilmer Tasto zusammengestellter Film über den ESC in Moskau gezeigt, wobei deutlich zu sehen war, dass die wenigsten Fans nach durchtanzten und kurzen Nächten noch empfänglich für die anderen Schönheiten der Stadt bei der Stadtrundfahrt waren.

 

Bei einem Ausflug in den „Denver Clan“ und zu anderen Fernseh-Legenden, die beim Zappen durch die verschiedenen TV-Kanäle zum Vorschein kamen, gab es außer einem Streit zwischen Krystle (Armen Karabetyan) und Alexis Carrington (Markus Glindemann) noch manche Überraschung. So wurde aus Biene Maja (Lars Peters) unser Maikäfer Gisela aus Andorra und Pumuckl (Tamar Karabetyan) ist in Wirklichkeit Lou! Da wurden doch alle ganz happy!) Bei Yohanna (Markus Glindemann) wurde selbst die Videoanimation aus Moskau mittels aufblasbarem Delfin und Schlauchboot, gezogen vom Matrosen (Marc Gehring) optisch genial nachempfunden. Es durfte herzlichgelacht werden, nicht zuletzt über den süßen blauen Schlumpf "Johnny Blue" (Rafael Rechel). 

 

 

Nach dem begeisterten Applaus für diese gelungene Darbietung betrat mit Oscar Loya der erste Stargast die Bühne. Dem ECG war es damit erstmals gelungen, den aktuellen deutschen ESC-Vertreter live zum Clubtreffen zu holen. Oscar sang einige Lieder seines Albums, natürlich auch „Miss Kiss Kiss Bang“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einen überraschenden Blick in den Maskenraum beim Jubiläums-Grand-Prix gestatteten uns Peter Bergener und Lu Wenzel - einmal mehr ganz hervorragend als Friseuse Claudia Beni sowie Katri-Helena und Patricia Kaas als deren "Opfer". 

 

 

Nun war es Zeit für das „Grand-Prix-Herzblatt“. Ralph Siegel suchte in dieser von Bernd Ochs erdachten Persiflage auf die Rudi-Carell-Sendung seine Superinterpretin, die dann noch mal für ihn den Grand Prix gewinnen sollte. Neben Bernd Ochs als Rudi Carrell wirkten Michael Sonneck als Ralph Siegel, Bastian Daube als Katja Ebstein, Michael Dorner als Mary Roos, Konstantin Ohr als Corinna May, Roman Diemer als unverwechselbare Joy Fleming sowie Armen Karabetyan als Diana Gurtskaya mit. Zum Brüllen komisch und einfach nur fantastisch und ganz sicher ein absolutes Highlight in der Clubtreffengeschichte!

                               

                                          

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es wurde Zeit für eine weitere Filmeinspielung aus der Kantine des ESC 2055, wo die TV-Moderatorin Carmen Tutze-Chlodwig (Michael Sonneck) auf Helena Paparizou (Konstantin Ohr), Daniel International - aus Dana war wieder ein Mann geworden, ich sage nur "Shalom!" -  (Miguel Blanco), Anastasia Prihodko (Anke Jonschker, Johnny Logan (Hilmer Tasto) sowie auf die unverwüstliche Nicole (Anke Jonschker) und einen Promo-sammelnden Fan (Torsten Tognotti) traf. Dieser Film nach einem hauptsächlich von Konstantin Ohr und Hilmer Tasto erdachten Drehbuch bot nun wirklich den allerletzten "Grand-Prix-Trash" inclusive Johnny Logans Sturz vom Barhocker und Danas Sturz mit der Siegestrophäe! 

Jetzt wurden die 4 Hauptpreise der Tombola verlost, u.a. 2 mal 2 Freikarten für ein Konzert von Alexander Rybak. Der eigentliche Gewinner war aber sicher die Aids-Hilfe-Leipzig, wurden doch bei der Tombola 534,01 € Erlös für sie erzielt. Allen Unterstützern und Loskäufern nochmals ein großes Dankeschön für dieses hervorragende Ergebnis!

Was dann folgte, hatten so wohl nur die wenigsten erwartet. Igor Cukrov begeisterte mit etlichen Grand-Prix-Balkanhits das Publikum und sorgte für mehrmalige Standing-Ovations im Saal. Eine große Stimme und ein wahnsinnig sympathischer junger Mann mit einer tollen Ausstrahlung.

 

Auch Lys Assia wollte unbedingt am ESC 2055 teilnehmen. Daher wurde sie (bzw. Bernd Ochs) von ihrem Leibarzt (Michael Sonneck) im Rollstuhl auf die Showbühne geschoben, verhedderte sich allerdings im "Risotto" aus ihrem Beitrag  "Giorgio".

 

 

Nun kam der dritte und letzte Stargast des Abends. Die Isländerin Hera Björk betrat unter großem Beifall die Bühne, und auch sie wurde frenetisch bejubelt und gefeiert. Hera war in Moskau als wahre Stimmungskanone aufgefallen und sollte uns auch in Köln nicht enttäuschen. Neben einigen Cover-Hits und ihrem Erfolg aus der dänische VE 2009 "Someday" sang sie auch einige Grand-Prix-Erfolge ("All out of luck", "Take me to your eaven", "Wild dances") wobei mir besonders ihre Version von "Molitva" Gänsehaut pur bescherte.

        

 

Das GLORIA kochte, und als - wie im letzten Jahr  - zum Schluss ein Duett der Stargäste Hera und Igor erklang, flossen auch bei "Oro" wieder Tränen der Rührung.

 

           

 

 

Nach dem großen Finale aller Aktiven heizte dann unser DJ Ohrmeister in gewohnter Manier ein, so dass noch bis halb 4 am Morgen getanzt wurde.

Und so ging ein denkwürdiges und sehr stimmungsvolles Clubtreffen zu Ende. Wer nicht dabei war, der hat wirklich sehr viel verpasst, und wir alle freuen uns schon auf das Jubiläums-Clubtreffen im nächsten Jahr am 6. November 2010, wieder im Kölner GLORIA-Theater!

 

(Text: Erwin Wiesen / Fotos: Jürgen Börnig, Lothar Tucholka & Manuel Ehrich)