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                                      CLUBTREFFEN 2010

 

10. CLUBTREFFEN DES ECG AM 6.11.2010 

 

Das 10. ECG-Clubtreffen am 6. November 2010 im Kölner GLORIA-Theater war wieder einmal ein Höhepunkt im Vereinsleben des ECG. Das zehnjährige Bestehen des Vereins feierten an die 300 Fans und bejubelten sowohl das von Vereinsmitgliedern gestaltete Bühnenprogramm als auch die bewährten Moderatoren Heppi Herrlich und Sascha Korf.  

Nach einem filmischen Rückblick auf 10 Jahre ECG-Clubtreffen eröffnete Heppi Herrlich mit „Heppi hat euch lieb“ das Bühnenprogramm.

 

Bei seinem zweiten Song „Hey, das ist Musik für mich“ störte ein Flitzer alias Petra Maneval (dem spanischen Auftritt in Oslo nachempfunden) den Auftritt.

 

 

Nachdem dieser Störenfried entfernt worden war, präsentierte das ECG-Präsidium (Michael Sonneck, Anke Jonschker, Elvira Greiß, Chris Köther und Erwin Wiesen) einen umjubelten Live-Gesang, bei dem es zur Melodie von „Satellite“ im von Erwin Wiesen geschriebenen Text um den ECG und seinen 10. Geburtstag ging.

 

Nach der Begrüßung durch den ECG-Präsidenten Michael Sonneck führte das bewährte Team Heppi Herrlich und Sascha Korf gewohnt schlagfertig und souverän durch das weitere Abendprogramm. Es gab verschiedene tolle Live-Gesänge. 

So stellte sich Uli Prestele  zu „Me and my guitar“ ganz allein auf die Bühne, und Aaron, der sich  dieses Jahr am Schweizer Vorentscheid beteiligt, stellte seinen Titel „Free“ vor. 

Aber natürlich gab es nicht nur Live-Gesang, sondern auch traditionell einige tolle Parodien. So sorgten Tamar und Armen Karabetyan, Marc Gehring, Markus Glindemann und Lars Peters mit ihrem fetzigen Skandinavien-Medley für Begeisterung im Saal.

 

Auch Peter Bergener, Lu Wenzel und Michael Sonneck wurden für ihren Besuch bei ALDI gefeiert, wobei sogar ein nur aus ALDI-Tüten geschneidertes  Kleid zum Einsatz kam, das eine verblüffende und durchaus gewollte Ähnlichkeit mit dem Outfit von Remedios Amaya (Spanien 1983) aufwies. Klasse Idee! 

 

 

Vor der Abendessenpause stand noch Thomas Schreiber, der Unterhaltungskoordinator der ARD und Verantwortliche für den ESC 2011, den beiden Clubpräsidenten Michael Sonneck (ECG) und Klaus Woryna (OGAE Germany) Rede und Antwort. Sein Besuch beim ECG-Clubtreffen ist ihm bei seinem sicher übervollen Terminkalender nicht hoch genug anzurechnen!

 

Nach dem Abendessen führten Konstantin Ohr und die Moderatoren Heppi und Sascha als Vortänzer die Besucher mit dem „Flashmob“ in die zweite Programmhälfte.

 

José präsentierte „Molitva“ zusammen mit einem sehr stimmgewaltigen und zänkischen Chor (mit Petra Maneval, Armen Karabetyan, Reinhard Fimmers, Chris Horn und Oli Jukic).

 

 

Und dann betrat mit Meike Garden (ESC 1988) unser erster Stargast die Bühne. Meike schaffte es dabei problemlos, das Publikum mit ihrer natürlichen und herzlichen Art sowie ihren Liedern (u.a. „If a song could get me you“ von Marit Larsen, „Miteinander“ von  Fleming & Berry, „Gente di mare“, „Ne partez pas sans moi“ sowie natürlich „Lied für einen Freund“) in ihren Bann zu ziehen.

 

Die Fans dankten ihr ihren tollen Auftritt, bei dem sie sich selbst am E-Piano begleitete, mit frenetischem Jubel.  

 

Heppi und Sascha führten im Anschluss auf ihre unnachahmliche Art einige "Highlights" der deutschen VE-Geschichte  vor.

Für viele Fans stellte einmal mehr das schon traditionelle “Mini-Musical“ das eigentliche Highlight des Clubtreffens dar. In einer von Peter Bergener und Michael Sonneck ersonnenen Geschichte um Safura, den Zauberwald „Hohreronie“ mit einer Hexe à la „Hänsel und Gretel“ hatte Michael Sonneck alle 39 diesjährigen ESC-Titel verarbeitet.

Eine fantastische Idee, an deren bühnenreifer Umsetzung Lu Wenzel (als grandiose Safura, Kristina und Lena!) Peter Bergener als Hexe, Michael Sonneck als Safuras Tänzer sowie Petra Maneval, Elvira Greiß, Konstantin Ohr, Ralph Schmitt, Chris Köther, Bernd Ochs, Stefan Jäkle, Stefan Buchholz und Erwin Wiesen mitwirkten.

Standing Ovations waren der Lohn für alle Mühe und Arbeit im Vorfeld. Eine grandiose Show, die mit Sicherheit bei zukünftigen „Best of – Clubtreffen“- Rückblicken ihren festen Platz finden wird und nicht nur meiner Meinung nach zu den großen Highlights aller Clubtreffen gezählt werden kann.  

Der nächste Stargast, Marcin Mrozinski aus Polen, überzeugte mit seiner sehr sympathischen Art und wurde für Titel wie „To nie ja“, „Can’t wait until tonight“ und natürlich „Legenda“ gefeiert.

   

 

Nachdem „My number 1“ zur besten Clubtreffenparodie aller Zeiten gewählt und der Hauptpreis der Tombola (eine sichere Option für ein ESC2011-Ticket sowie eine kostenlose Clubmitgliedschaft für ein Jahr) verlost worden war, wurden für ihr originelles „Flug-Medley“ Stefan Buchholz, Konstantin Ohr, Stefan Leidner, Bernd Ochs, Bastian Daube, Rafael Rechel und Richard Sebald stürmisch bejubelt.

 

Schließlich war es Zeit für die „Dutch Divas“ Maggie MacNeal und Marga Bult, die zunächst in einem sog. „Black Ladies Medley“ Titel von Donna Summer, Diana Ross usw. brachten, dann aber mit einem langen Songcontest-Medley die Stimmung im Gloria zum Höhepunkt trieben. Natürlich durften die ESC-Erfolgstitel der beiden Diven, „Ik zie een ster“, „Amsterdam“ und „Rechtop in de wind“ nicht fehlen. Lang anhaltender Applaus und Zugabe-Rufe waren der Lohn für einen tollen Auftritt.

So ging das insgesamt sechsstündige Bühnenprogramm mit einem großen Finale aller Mitwirkenden zu Ende.

Während unsere Stargäste noch bereitwillig Autogramme gaben, wurde bereits zu ESC-Klängen unseres DJ Ohrmeisters (Konstantin Ohr) wie in jedem Jahr gefeiert, getanzt und gelacht, und das bis in den frühen Morgen. Und so endete  ein bunter und abwechslungsreicher Jubiläumsabend, an den wir alle noch sehr lange zurück denken werden.  Es war wieder absolut großartig und fantastisch.

 

   

 

Ein herzliches Dankeschön geht an alle aktiven Helfer auf und hinter der Bühne und an alle Besucher, die den Abend zu einem großen Erfolg und tollen Fest werden ließen. Auf ein Neues in 2011!!! Und vielleicht wird man den einen oder anderen Beitrag ja auch noch im Rahmenprogramm des ESC 2011 in Düsseldorf wiedersehen.

(Text: Erwin Wiesen / Fotos: Petra Maneval, Hendrik Müller, Stefan Eppinger, Remko van der Vliet)