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FEEL YOUR HEART
BEAT ... AGAIN !
ECG IN CONCERT
Am 22.
Oktober 2011 veranstaltete der ECG in der ESC - Stadt Düsseldorf ein
Konzertprogramm mit ESC-Künstlern.
Nach der sehr arbeitsintensiven Vorbereitung und Organisation des ESC in
Düsseldorf hatte das Präsidium des ECG beschlossen, in diesem Jahr auf die
erneute Ausrichtung eines großen Clubtreffens mit mehrstündigem,
selbstgestaltetem Bühnenprogramm zu verzichten.
Stattdessen gab es am 22.10.2011 einen Konzertabend und anschließender ESC-Disco in „Meckenstocks
Haus der Freude“.
Wir hatten folgende ESC - Interpreten eingeladen:
GLEN
VELLA
(Malta 2011)
DARIA KINZER
(Kroatien 2011)
VUKASIN BRAJIC (Bosnien & Herzegowina 2010)

und als
Special Act:
"VELVO SINGS
EUROVISION"

Ab 16 Uhr nutzten die ersten Besucher die Gelegenheit, bei
Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen, Neues zu erfahren
und andere Menschen kennen zu lernen.
Dann war es endlich so weit: Der Düsseldorfer Künstler
Mayo Velvo eröffnete den Abend
mit seinem wunderbaren, aus Grand-Prix-Liedern der letzten ca. 45 Jahre
bestehenden
Chanson-Programm. Er hatte es speziell für den Düsseldorfer
Song Contest im Mai
zusammengestellt und einstudiert. Mit seinem
allgegenwärtigen Charme schaffte er es, sich Lieder wie „Waterloo“,
„Save your kisses for me“, „Tom Tom Tom“ oder
„Jack in the box“ ganz zu eigen zu machen, sie niemals als Cover,
sondern stets als etwas Neues und Individuelles zu präsentieren. Einer
der Höhepunkte war Mayo Velvos Version von „Satellite“, ganz
langsam beginnend und sich auf ein Signal des Pianisten hin in ein
Soul-Funk-Rock-Pop-Spektakel verwandelnd. Genial auch seine gelungenen
Versuche, die Ähnlichkeit vieler Lieder dadurch zu zeigen, dass sie
ineinander verwoben wurden.
Nach einer Pause ging es dann mit Daria Kinzer im kleinen
schwarzen, ihre langen Beine betonenden Kleid weiter. Sie begann ihr
Programm, mit dem sie laut ihrer Moderation Stationen ihres noch jungen
musikalischen Leben s
gesanglich nacherzählen wollte, mit
Musical-Melodien wie „Total ecclipse of the heart“, „I am what I
am“
(auch für sie ein Lied der persönlichen Emanzipation) oder
„Out here on my own“. Mit einer großartigen Stimme gesegnet, schlug
sie das Publikum von der ersten Minute an in ihren Bann. Natürlich
durfte auch
„Celebrate“ nicht fehlen! Zum Ende ihres Programms sang
sie drei frisch aufgenommene deutsche Titel, mit denen sie versuchen
will, auf unserem einheimischen Musikmarkt Fuß zu fassen. Großer
Applaus auch für ihr Programm, und natürlich wurde sie nicht ohne
Zugabe von der Bühne gelassen. Hier überraschte sie uns alle mit einem
tollen ABBA-Medley. Unglaublich, wirklich ganz, ganz groß!
Danach hatten sich alle (bis auf Daria, die eifrig
Autogramme geben und Fragen beantworten durfte) eine Pause verdient.
Frische Luft schnappen, Getränke holen, eine Zigarette rauchen und sich
vor allem über das Gesehene und Gehörte austauschen.
Als nächstes betrat Womanizer
Vukasin Brajic, der letztjährige
Vertreter Bosnien & Herzegowinas (als Rocker natürlich in Jeans und
Revolution-T-Shirt) die Bühne. Vukasin war die große Überraschung des
Abends. Unplugged, nur mit
Gitarre, zeigte er auf beeindruckende Weise,
was für ein Künstler in im steckt. „More than words“, „Purple
rain“, „Sweet dreams are made of
this“ und „Leyla“ waren nur
einige seiner unfassbar gut vorgetragenen Lieder. Sein Charme zog die
Zuschauer ebenso in ihren Bann
wie sein musikalisches Können.
„Kleiner Mann ganz groß“ (und das ist als
echtes Kompliment gemeint!), so könnte man den Auftritt Glenn Vellas überschreiben.
Von der ersten Sekunde an, den ersten Tönen
seiner Version von „I am what I am“, hatte der bunte Vogel das geneigte Publikum voll im Griff,
ein Disco-Knaller jagte den nächsten. „Ain’t nobdy“, „Boogie
wonderland“, „One life“, „You sexy thing“, ein Lied besser präsentiert
als das andere. Besondere Erwähnung
verdienen sicherlich seine Versionen von „This is my life“,
„Insieme“ und vor allem „No no never“ mit spezieller
Choreographie als besondere Hommage an das deutschen Publikum
Unglaublich, fantastisch, hinreißend. Glenn Vella ließ sich von der
Begeisterung des Publikums förmlich mitreißen. und man konnte merken,
wie viel Spaß auch im der Auftritt machte.
Weit nach Mitternacht gehörte der Saal dann unserem DJ
Ohrmeister und seiner Euro-Disco, der wie jedes Jahr dafür sorgte, dass
die vielen verbliebenen ESC-Fans noch voll auf ihre Kosten kamen.
Hier
ein Presseecho...
(Bericht: Chris Köther, Fotos: Hendrik Müller)
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