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                      55. EUROVISION SONG CONTEST

Finale:  29. Mai 2010

Semifinale: 25. +  27. Mai 2010 

Ort: Oslo - Norwegen

Halle: Fornebu-Arena

 

 

 

Allgemeine Meldungen

Nach dem Sieg Norwegens wird der 55. ESC in Oslo /Norwegen stattfinden. Als Termin wurde jetzt der 29. Mai 2010 genannt. Der ursprünglich vorgesehene Termin  22. Mai konnte  wegen des zeitgleich stattfinden Champions-League-Finales nicht gehalten  werden.

Die im Februar 2009 eröffnete Fornebu Arena wird Austragungsort sein. Sie ist Nordeuropas größtes Indoor-Stadion mit einer Kapazität von ca 23.000 Plätzen bei Konzerten und liegt etwas außerhalb des Stadtzentrums im westlichen Vorort Bærum.

Bereits wenige Wochen nach dem ESC in Moskau begannen in einigen Ländern die Vorbereitungen für den ESC 2010. (s. Links zu den Länderseiten)

Tschechien hat die weitere Teilnahme am ESC nach dreimaligem Scheitern im Semifinale abgesagt, offiziell wegen "mangelnden Interesses der TV-Zuschauer". Auch Österreich wird 2010 nicht zum ESC zurückkehren. Lt. ORF seien die Kosten von 400.000 EUR zu hoch und der Wettbewerb sei inzwischen durch seine Regeln ruiniert worden. Ungarn hat wegen Budgetkürzungen abgesagt, gleiche Überlegungen gab es derzeit in Andorra und Estland, wobei Estland nun doch seine Teilnahme zugesagt hat, Andorra hat nach längerer Ungewissheit letztlich auch aus finanziellen Gründen abgesagt, ebenso wie Montenegro und San Marino. Litauen hatte zwar bis zum Ende der offiziellen Meldefrist abgesagt, hoffte aber, noch Sponsoren zu finden und dann doch noch teilnehmen zu können, was letztlich gelungen ist.

So werden insgesamt 39 Länder am ESC in Oslo teilnehmen. Die sog. Big 4- Länder Deutschland, Frankreich, Spanien und das Ver. Königreich sind direkt für das Finale gesetzt, ebenso der Gastgeber Norwegen. Die restlichen 34 Ländern werden (je 17 ) in den beiden Semifinalen antreten. Aus jedem Semifinale werden die besten 10 das Finale erreichen. 

Nach der überwiegend positiven Resonanz auf die Beteiligung nationaler Jurys an der Finalwertung 2009 hat die EBU beschlossen, die 50/50-Wertung von Jury- und Televoting auch in beiden Semifinalen anzuwenden. Damit entfällt die bisherige Regelung, dass jeweils 1 Titel durch Jurywertung ins Finale kommt. Außerdem werden die Telefonleitungen zum Werten bereits mit Beginn des 1. Liedes freigeschaltet und bis 15 Minuten nach dem letzten Lied geöffnet bleiben. Man erhofft sich dadurch eine größere Anzahl von Anrufen und eine Entzerrung, um Überlastungen der Telefonnetze zu vermeiden. Nach Erfahrungen beim Junior Song Contest ist die EBU der Auffassung, dass die meisten Zuschauer sich für ein Lied während des Vortrags entscheiden und nicht erst während des Schnelldurchlaufs. Es gebe auch keinen Hinweis darauf, dass durch diese Regelung die ersten Startnummern Vorteile bekommen.

Das Motto des ESC in Oslo heißt: "SHARE THE MOMENT" ("Teile den Augenblick") und soll verdeutlichen, dass nur einmal im Jahr, nämlich während der Ausstrahlung des ESC, ca. 125 Millionen Menschen auf der ganzen Welt in jedem Augenblick das Gleiche tun, nämlich die Sendung anschauen.

       © NRK

Die Zulosung der 34 Semifinalisten auf die  beiden Semifinale fand am 7. Februar 2010 um 14.00 Uhr in Oslo statt. Wie in den vergangenen Jahren gab es mehrere "Töpfe" von Ländern, in denen die Länder zusammengefasst wurden, die am ehesten für das sog. Nachbarschaftsvoting in Frage kommen. So will man verhindern, dass zu viele dieser Länder im gleichen Semifinale antreten. Erstmals wurde auch ausgelost, in welcher Hälfte des Semifinales die einzelnen Länder jeweils antreten werden, damit die einzelnen Delegationen jetzt schon ihre Probentermine besser einplanen können. Außerdem wurde festgelegt, in welchen Semifinalen die BIG 4 und der Gastgeber Norwegen werten werden:  

Deutschland und Spanien werten im 1. Semifinale, Frankreich, Norwegen und das Ver. Königreich werten im 2. Semifinale.Sie sind damit verpflichtet, diese jeweiligen Semifinale auch live auszustrahlen. 

Die 5 "Töpfe" sahen so aus:

1) Albanien, Bosnien & Herzegowina, Kroatien, FYR Mazedonien, Serbien, Slowenien, Schweiz

2) Dänemark, Estland, Finnland, Island, Lettland, Litauen, Schweden

3) Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Israel, Moldau, Russland, Ukraine

4) Armenien, Belgien, Zypern, Griechenland, Malta, Niederlande, Türkei

5) Bulgarien, Irland, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei 

Die Auslosung der Startreihenfolge findet am 22. März 2010 statt.

Am 10. März 2010 wurden bereits die Moderatoren aller 3 Shows benannt. Dabei gibt es ein Novum: Das Moderatorenpaar Erik Solbakken und Haddy N'jie wird die Shows moderieren, aber die gesamte Wertung wird von Nadia Hasnaoui präsentiert, während die beiden Moderatoren sich im Green Room zu den Interpreten gesellen. 

Erik Solbakken (25) ist Moderator von Kindersendungen im norwegischen Fernsehen.

           

 

Haddy N'jie (30)ist eine norwegische Komponistin, Sängerin und Journalistin, ihr Vater stammt aus Gambia.       

 

 

 

Nadia Hasnaoui (46) hat seit 1991 verschiedenste Formate im norwegischen Fernsehen moderiert (u.a. Frühstücks-TV, Talk- und Quizshows), Ihr Vater stammt aus Marokko.

                      

 

 

Semifinale 1  -  25. Mai  2010 (alphabetisch)

1. Hälfte

1.

Bosnien & Herzeg.

Vukašin Brajić 

Munja i grom

   

2.

Estland

       

3.

Finnland

Kuunkuiskaajat 

Työlki ellää

   

4.

Lettland

Aisha 

What for? (Only Mr. God knows why)

   

5.

Moldau

Sunstroke Project & Olia Tira 

Run away

   

6.

Russland

Peter Nalitch Band 

Lost and forgotten

   

7.

Serbien

       

8.

Slowakei

Kristina 

Horehroní

   

2. Hälfte

9.

Albanien

Juliana Pasha

Nuk mundem pa ty

   

10.

Belarus

Three Plus Two 

Far away

   

11.

Belgien

Tom Dice 

Me and my guitar

   

12.

F.Y.R.Mazedonien

 Gjoko Taneski 

Jas ja imam silata

   

13.

Griechenland

       

14.

Island

Hera Björk

Je ne sais quoi

   

15.

Malta

Thea Garrett

My dream

   

16.

Polen

Marcin Mroziński

Legenda

   

17.

Portugal

Filipa Azevedo

Há dias assim

   

Semifinale 2  -  27. Mai  2010 (alphabetisch)

1. Hälfte

1.

Armenien

Eva Rivas

Apricot stone

   

2.

Aserbaidschan

Safura Alizadeh

     

3.

Dänemark

Chanée & N'evergreen 

In a moment like this

   

4.

Israel

Harel Skaat

     

5.

Litauen

InCulto

Eastern Europe Funk

   

6.

Schweden

       

7.

Schweiz

Michael von der Heide

 Il pleut de l'or    

8.

Ukraine

Vasyl Lazarovych

 I love you...    

2. Hälfte

9.

Bulgarien

Miro

 Angel Si Ti    

10.

Georgien

Sopho Nizharadze

 Shine    

11.

Irland

Niamh Kavanagh

 It's for you    

12.

Kroatien

Feminnem

 Lako je sve    

13.

Niederlande

Sieneke

Ik ben verliefd (Sha-la-lie)

   

14.

Rumänien

Paula Seling & Ovi

Playing with fire

   

15.

Slowenien

Roka Žlindere & Kalamari  

Narodno zabavni rock

   

16.

Türkei

MaNga

We could be the same

   

17.

Zypern

Jon Lilygreen & The Islanders

Life looks better in spring

   

Bereits für das Finale gesetzte Teilnehmer (alphabetisch)

1.

Deutschland

       

2.

Frankreich

Jessy Matador  

Allez! Ola! Olé! 

   

3.

Norwegen

Didrik Solli-Tangen  

My heart is yours 

   

4.

Spanien

Daniel Diges  

Algo pequeñito

   

5.

Ver. Königreich