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Anders
als in den letzten Jahren setzte das spanische Fernsehen für 2011 nicht
mehr auf das Intern als Haupt-Auswahlplattform. Vom 15. November bis zum
12. Dezember konnten Titel eingereicht werden. Eine Expertenjury wählte
intern die besten Acts aus. Bewerbungen von Interpreten waren
möglich über die spanische
Webseite
oder über Castings in Madrid und Barcelona, die sich über 2
Auswahlrunden erstreckten. Alle Bewerber mussten Spanier sein oder in
Spanien leben. Komponisten konnten sich nur über die Webseite
bewerben.
Das
Auswahlverfahren, das TVE sich ausgedacht hat, war einigermaßen
kompliziert:
Eine
interne Jury wählte 24 Interpreten aus, die ab dem 28.1.11 in 2
TV-Shows (jeweils 12) antraten. Hier sangen die Interpreten
ehemalige ESC-Siegersongs und spanische ESC-Beiträge. Dann wählte
zunächst eine 5-köpfige Jury 4 Interpreten hinaus, die
restlichen 8 hatten die Chance, ins Semifinale gewählt zu werden: 5 kamen jeweils weiter, und zwar 3 durch Wahl des Publikums und 2 durch
Votum der Jury. Danach traten im Semifinale 10 Interpreten an, wo
sie wiederum ESC-Klassiker sangen. Von diesen 10 Bewerbern erreichten lediglich 3 durch 50/50-Voting das große Finale.
Aus
allen 1100 Titel-Einsendungen hatte eine Jury von TVE 20 Titel
ausgesucht, die zur Auswahl für den spanischen Beitrag standen. Aber nur
9 Titel (3 für jeden der Finalisten) wurden schließlich zum Finale
zugelassen.
In
der ersten Wertungsrunde wählte die Jury für jeden der 3 Bewerber 1
Titel für das Superfinale aus. Bei Gleichstand der Jurypunkte
für zwei der Titel von Lucía Pérez entschied die Mehrheit der
Jurypunkte für "Que
me quiten lo bailao",
obwohl sowohl die Interpretin selbst wie auch das Publikum für die
Ballade "Abrázame" votierte. Spanien
wird also in Düsseldorf vertreten von Lucía Pérez mit dem
Titel "Que
me quiten lo bailao".
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