Clubtreffen 2013


 

 Clubtreffen 2013 Plakat

 

Am Samstag , dem 23.11.2013, kochte mal wieder die Stimmung im Kölner Gloria Theater. Der ECG hatte zu seinem alljährlichen Clubreffen eingeladen. 320 Gäste konnten in diesem Jahr aus dem In- und Ausland begrüßt werden. Das war Rekord! Unter anderem aus Österreich, Belgien, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien sowie aus der gesamten Bundesrepublik kamen die Fans der Eurovision, um dieses jährliches Highlight des ECG mitzuerleben. Auch dieses Mal gab es eine Tombola mit vielen Preisen rund um den ESC. Promo CDs, Programmhefte, Bücher, Sampler wurden zu einem kleinen Preis verlost. 

 


Heppi Herrlich und Tim Frühling  führten wie gewohnt wunderbar durch den Abend und brachten das Publikum mit spontanen Spitzen immer wieder zum Lachen. Bei  Heppi Herrlichs Performance von „Glorious“ tobte der Saal.

 

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Eröffnung nnDas Präsidium eröffnete gegen 17.30 Uhr  das Programm mit einem Medley aus Beiträgen des diesjährigen ESC. Allerdings ging dabei (gewollt) einiges schief. Anke "vergaß" zunächst zu "I Feed You My Love" ihre Perücke, Chris wankte "bekifft" zu "Kedvesem" über die Bühne, Erwin hatte noch den Rasierschaum im Gesicht, als er mit Elvira zu "Waterfall" antrat, und die beiden machten dann noch eine Bauchlandung. Michael hatte "vergessen", seine  Hose zu schließen, als er zu "Tomorrow" mit dem typischen Gian-Luca-Grinsen auf die Bühne kam. 

              Eröffnung n  

 

 

Unser Clubmitglied Mirko Buljan sang den belgischen Beitrag aus diesem Jahr „Love Kills“ live, und natürlich durften die legendären Backgroundtänzerinnen (Lu Wenzel und Peter Bergener) nicht fehlen. Zur späteren Stunde gab es dann noch die Weltpremiere seines Videos von „Ég á lif“ in einer selbst getexteten deutschen Version – „Halt mich fest“. Das Video ist bei youtube zu finden: http://www.youtube.com/watch?v=70zyD8c1gKU.

 

Mirko n    Mirko nn

 

 

Als erster Stargast stellte sich der diesjährige irische Vertreter Ryan Dolan dem Publikum. Insgesamt neun Lieder sang er, darunter einige eigene Titel sowie „Don’t Wake Me Up“ von Chris Brown, „It Will Rain“ von Bruno Mars und „Without You“ von David Guetta  & Usher. Den Abschluss  seines Auftritts bildete natürlich sein Finalbeitrag aus Malmö: „Only Love Survives“, der besonders bejubelt wurde.  

 

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Ebstein n

An dieser Stelle sollte eigentlich ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber zum Vorentscheidungskonzept 2014 befragt werden, aber er wurde zunächst einmal auf der Bühne „geparkt“,  denn Clubpräsident Michael Sonneck entdeckte „Katja Ebstein“ (alias Peter Bergener) im Zuschauerraum. Mit einem kurzen „Interview“ aus  witzigen Originaltönen und einem  Medley einiger Ebstein-Titel lockerte diese Persiflage das Publikum auf.

 

              ebstein nn

 

 

Thomas Schreiber war bereits zum 3. Mal in Folge Gast beim ECG-Clubtreffen und gab alle wichtigen Informationen zum deutschen Vorentscheid, die am Vortag bekannt gemacht worden waren. Er ging aber auch auf  Fragen aus dem Publikum ein und führte das Konzept etwas weiter aus. Wer moderieren wird, wollte er leider aber noch nicht verraten. Die Person stehe aber schon fest und werde zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Danach wurde Herrn Schreiber eine besondere Ehre zu Teil: Ihm wurde die Ehrenmitgliedschaft im Eurovision Club Germany e.V. verliehen.

 

schreiber1   schreiber3 n   Schreiber Ehre

 

 

Nach der Pause bekam Moderator Tim Frühling diesmal etwas mehr Aufmerksamkeit. Er stellte sein Buch „Nichts kann ich mir am besten merken“ vor. Viele lustige Besonderheiten aus der Republik und den Nachbarländern machten den Beitrag zu einer Lesung der besonderen Art. Sein Buch ist im Fischer Verlag erschienen und kostet 8,99 €. (ISBN: 978-3-596-19577-0)

 

Musical VolaDas besondere Highlight eines jeden ECG-Clubtreffens ist das traditionelle Musical, das natürlich auch dieses Mal nicht fehlen durfte. Peter Bergener und Michael Sonneck  hatten sich eine Geschichte um die Wahrsagerin Esma (in Anspielung auf die diesjährige ESC-Vertreterin Mazedoniens) ausgedacht,  die versucht, ihre beiden Töchter und den schwulen Sohn unter die Haube zu bringen. In der  Rolle der Mutter brillierte einmal mehr Peter Bergener. Als Esma vermittelte er zuerst die eine Tochter (Lu Wenzel) an Alex O., die andere Tochter (Chris Köther) an einen Indianer (Bernd Ochs) - die beiden sangen zusammen "You and me" von Joan Franka - und war total erschüttert, dass ihr Sohn (Michael Sonneck) sich in einen Mann (Erwin Wiesen) verliebte. 

 

 

 

      Musical Esma nn   Musical Esma n

 

Am Ende ließ sie sich aber doch vom Familien-Clan überzeugen, dass diese Beziehung nicht so verkehrt sein kann.  In dieser sehr witzigen Geschichte wurden zahlreiche diesjährige ESC-Beiträge „verwurstet“ , so als besondere Höhepunkte die moldawische Kleid-Nummer, der rumänische Caesar, das niederländische „Birds“ , das finnische „Marry Me“ und als finaler Höhepunkt das aserbaidschanische „Hold Me“ in einer gelungenen Choreografie mit Michael Sonneck und Erwin Wiesen. Standing Ovations belohnten alle Akteure für diese grandiose Vorstellung! 

 

Musical Gravity n  Musical Esma nnn

 

Musical Hold me n  Musicalfinale n

 

Die große Überraschung  des Abends war ohne Zweifel Natália Kelly. Hier zeigte es sich, dass eine wahre Sängerin am Werk ist. So überzeugte sie gleich das Publikum mit ihrer Interpretation von „Ne partez pas sans moi“. Neben eigenen Titel gab sie  noch „Can’t Wait Until Tonight" zum Besten, und auch ihr diesjähriger Beitrag „Shine“ durfte nicht fehlen. Highlight dieses Auftritts war aber am Schluss die überzeugende und bewegende Interpretation des serbischen Siegertitels von 2007 „Molitva“! Das Publikum war völlig aus dem Häuschen, Natália vollends gerührt von soviel begeistertem Applaus, und eine Zugabe von „Shine“ war natürlich Pflicht!

 

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Natlia n  Natalia Ende

 

 

Sascha Woodruff

 

 

 

 

 

Zwischendurch belustigten vorbereitete Einspielfilme von Sascha Korf den Saal. Als Linda WuffDruff war er für die EBU in Köln unterwegs und war mindestens genauso gut wie das Original von Sarah Down Finer.

 

 

 

 

 

 

 

Jascha n

Jascha Habeck ist seit mehreren Jahren Clubmitglied des ECG und mittlerweile kein unbeschriebenes Blatt in der Schlagerszene. So lag es nah, ihm einmal auf dem Clubtreffen eine Plattform zu bieten. Seine aktuelle Single „Es gibt ein Leben nach dir“ sowie sein Erfolgssong „Adrenalin“ gehörten ebenso zu seinem Auftritt wie die deutsche Version von „Insieme“, die er als „Extreme“ darbot (im Original von Roland Kaiser gecovert). Aber auch Aufrecht geh‘n (ESC 1984) und ebenfalls eine deutsche Version von „Ég á lif“ – „Stark wie nie“ - gehörten zu seinem Repertoire.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eldar Gasimov kam extra aus Aserbaidschan angereist und hatte viele seiner aktuellen Titel im Gepäck. Ein besonderes Highlight war dann der gemeinsame Auftritt mit Natália Kelly und dem Siegertitel von 2011 „Running Scared“.

 

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Er blieb nicht der einzige ehemalige Gewinner auf der Bühne. Mit Linda Martin bot eine wahre Entertainerin ein ganzes ESC-Repertoire auf. Mit „Stranger“ (der englischen Version von „Främling“) begann sie und brachte einen Knaller nach dem anderen: ESC-Klassiker wie „Boom Bang-A-Bang“, „Puppet On A String“ und “All Kinds Of Everything”, “Après toi”, aber auch etwas “neuere” Titel wie „Let It Swing“, “Ooh, Aah, Just A Little Bit”,  „Take Me To Your Heaven“, „Love Shine A Light“ und „Diva“ ließen den Saal toben! Extra für Köln hatte sie die englische Version von „Ein bisschen Frieden“ einstudiert! Natürlich durften auch ihre beiden eigenen ESC-Songs, der 2. Platz von 1984 „Terminal 3“ und ihr Siegertitel von 1992 „Why Me“ - aus der Feder von Johnny Logan – nicht fehlen! 

 

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Linda und Heppi  Linda n  Linda nn

 

Linda ende

 

Als dann gegen 1:00 Uhr das Programm im Finale mit allen Akteuren des Abends endete, ging es wie gewohnt über zur ESC-Disco. DJ Ohrmeister legte auf, brachte die Hütte zum Kochen, und um 3.30 h war der Abend dann vorbei, zumindest im Gloria! Auf ein Neues im November 2014!

 

 

Hier einige Backstage-Fotos

 

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    (Bericht: Bernd Ochs, Fotos: Konstantin Ohr, Jürgen Börnig)

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