Eurovision Song Contest
Der größte Musikwettbewerb der Welt.

Allgemeine Informationen


Der 62. Eurovision Song Contest fand 2017 in der ukrainischen Hauptstadt Kiew statt. Die beiden Semifinale fanden am 9. und 11. Mai und das Finale am 13. Mai 2017 statt.

Damit war Kiew nach 2005 zum 2. Mal die Gastgeberstadt des ESC. Nachdem der Sportpalast, in dem der ESC 2005 ausgetragern wurde, nicht mehr den technischen Anforderungen entspricht, fiel die Wahl auf das International Exhibition Centre des Messezentrums. Die Halle fasst etwa 11.000 Zuschauer. Auch das Pressezentrum wurde im Messezentrum untergebracht werden. 

 

Kyiv Venue 1

 

6 Städte (Kiew, Lviv, Odessa, Kherson, Kharkiv und Dnipro) hatten sich beworben, zuletzt standen nur noch die Hauptstadt Kiew und Odessa zur Wahl. Nachdem die Bekanntgabe der Gastgeberstadt mehrfach verschoben wurde, hat man am 9. September 2016 in einer Pressekonferenz des ukrainischen Ministerkabinetts die Entscheidung für Kiew bekannt gegeben, sie sei im Auswahlgremium 19 zu 2 Stimmen gefallen. Erstmals hatten sich zuvor die Bewerberstädte in einer Live-Sendung namens "Städtekampf" im ukrainischen TV per Live-Stream präsentiert. Vor Publikum gab es eine Diskussion zwischen offiziellen Vertretern des Organisationskommittees, Musikexperten und Fans.

 

 

Die Bekanntgabe der Enscheidung war mehrfach angekündigt und wieder verschoben worden. Die 3 Städte der Endrunde mussten ihre Bewerbungsunterlagen auf Geheiß der EBU nachbessern. Der Executive Supervisor der EBU, Jon Ola Sand, fühlte sich bemüßigt, eine Videoerklärung abzugeben. Es wurde außerdem seitens der EBU darauf hingewiesen, dass die Entscheidung für Düsseldorf 2011 erst im November 2010 bekannt gegeben worden sei, die Entscheidung für Kopenhagen 2014 erst im September 2013.

 

 

Der EuroClub wurde in einem Ausstellungskomplex, dem CEK Parkovy, eingerichtet, allerdings gab es jetzt Meldungen, wonach aus Kostengründen eine Alternative gesucht wurde. Der Rote Teppich sollte vor der berühmten St. Sophia-Kathedrale (UNESCO-Welterbe) stattfinden. Dort sollte auch das EuroVillage angesiedelt werden. Allerdings gab es Proteste aus orthodoxen Kirchenkreisen. Daher wurde der Rote Teppich dann vor den Mariinyski-Palast verlegt, wo 2005 der Willkommensempfang open air stattfand.

Hier ein Blick in den EuroClub.

 

 

Insgesamt 43 Länder hatten ihre Teilnahme zugesagt. Rumänien und Portugal kehrten nach einjähriger Abstinenz zurück, Bosnien & Herzegowina setzte aus wegen Umstrukturierung des TV-Senders. Die Türkei und die Slowakei nahmen wiederum nicht teil. Damit wären in Kiew genauso viele Länder antreten wie 2008 in Belgrad und 2011 in Düsseldorf, wenn nicht Russland sich kurzfristig vom Wettbewerb zurückgezogen hätte. Die Teilnahme Australiens scheint nunmehr zu einer Dauereinrichtung zu werden.

 

Nach einem EBU-Meeting in Lausanne am 8. Dezember 2016 wurde dann endgültig beschlossen, dass der ESC 2017 in der ukrainischen Hauptstadt stattfinden solle. Zuvor hatte es mehrfach Stellungnahmen der EBU gegeben, dass die Vorbereitungen seitens des verantwortlichen Senders NTU ins Stocken geraten seien, auch sei die Finanzierung nicht endgültig geklärt. Gerüchte kamen auf, Russland werde in die Bresche springen. Zuvor war der NTU-Generaldirektor zurückgetreten. Dann hatte NTU Oleksandr Charebin und Viktoria Romanova als Executive Producer berufen. Ihnen zur Seite stand der sehr erfahrene Stuart Barlow als Show Producer.

 

Jon Ola Sand (EBU) äußerte sich nun zufrieden mit dem neu ernannten "Core Team" und sprach ihnen vollstes Vertrauen aus. Viktoria Romanova wird folgendermaßen zitiert: "Ich freue mich, bestätigen zu können, dass NTU ein ausreichendes Budget für die Ausrichtung des ESC in der Ukraine hat. Wir werden 15 Mio. Euro vom ukrainischen Staat und weitere 7 Mio. Euro von der Stadt Kiew bekommen. Wir haben mit den Vorbereitungen bereits begonnen."

 

Dann kam am 10. Februar 2017 der Paukenschlag: Das Organisationsteam des ESC 2017 trat vollständig zurück! Das betraf u.a. die gerade erst ins Amt berufenen Oleksandr Kharebin und Victoria Romanova sowie die kommerzielle Direktorin, den Eventmanager und den Sicherheitschef. Als Begründung wurden unüberwindbare Differenzen mit dem verantwortlichen TV-Sender angegeben. Im Detail heißt es in der Begründung: "Man hat uns nach der offiziellen Bekanntgabe des Zuschlags an Kiew zur Ausrichtung des ESC im Dezember Kompetenzen genommen, die wir an den neuen Leiter des Contests abgeben mussten. Dieser neue Leiter bekam die vollständige Kontrolle über alles, was mit dem ESC zu tun hat. Diese Ernennung und alle Aktionen, die damit zusammenhingen, haben die Vorbereitungen des ESC für ca. 2 Monate unterbrochen. Unsere Arbeit wurde vollständig blockiert. Wir bedauern sehr, mitteilen zu müssen, dass unser Team solch eine Vorgehensweise nicht akzeptieren kann und keine Möglichkeit einer Fortsetzung unserer Arbeit sieht."

 

Durch diese Vorgänge kam es natürlich zu erheblichen Verzögerungen im Zeitplan der Vorbereitungen. Zur Unterstützung des neuen Organisationsteams holte man schließlich Christer Björkman, den ESC-Produzent 2013 und 2016 und "Vater" des Melodifestivalen in Schweden mit ins Boot. "Ich bin begeistert, wieder dabei sein zu können, um am größten Musik-Event der Welt mitzuarbeiten. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem wunderbaren Team von UA:PBC und bin sicher, dass wir zusammen den besten Contest aller Zeiten produzieren werden!" Björkman war hauptsächlich für das Staging der 42 Acts verantwortlich.  

 

Die Halbfinalauslosung fand am 31. Januar 2017 statt, der Ticketvorverkauf sollte eigentlich im Januar 2017 starten, allerdings gibt es diesbzgl. noch keine Informationen.

Das Bühnenbild wurde wieder von Florian Wieder (ESC 2011, 2012, 2015) gestaltet, es wurde am 31.01.2017 vorgestellt.

 

Für das Kreativ-Konzept einschließlich Motto und Sublogo wurde eine Ausschreibung unter ukrainischen Agenturen durchgeführt. Die beiden Finalisten Republique und Banda Agency haben gemeinsam den Slogan und das Sublogo entwickelt: CELEBRATE DIVERSITY. ("Feiert die Vielfalt").

Jon Ola Sand meint dazu: "Die Idee, die Vielfalt zu feiern, baut auf dem letztjährigen Slogan "Come together" auf und ist das Herzstück der Eurovisions-Werte: Es ist allumfassend und überall in Europa, und darüber hinaus, zusammen zu kommen, um unsere Gemeinsamkeiten und unsere Unterschiede zu feiern, und natürlich großartige Musik."

Das Sublogo zu diesem Motto basiert auf der traditionellen ukrainischen Halskette Namysto. Dieser Halskette wird eine Schutzfunktion zugeschrieben und sie ist ein Symbol für Schönheit und Gesundheit. Sie besteht aus vielen verschiedenen Glasperlen, jede mit einem eigenen Design, und symbolisiert so die Vielfalt und Individualität.

 

esc2017 logo with light screen background rgb navy

 

Erstmals in der ESC-Geschichte gab es drei männliche Moderatoren. Es waren dies:

Oleksandr Skichko, Volodymyr Ostapchuk und Timur Miroshnychenko. Oleksandr und Volodymyr moderierten auf der Bühne, Timur übernahm den Green Room. Er ist war bereits bei der Semifinalauslosung aktiv. Die beiden anderen sind sehr bekannte und erfahrene ukrainische Moderatoren.

Oleksandr Skichko ist Moderator diverser ukrainischer TV-Shows. Seine Karriere begann als Semifinalist der ukrainischen „Supertalent“-Ausgabe, in der er mit Parodien antrat. Volodymyr Ostapchuk ist Moderator u.a. im Frühstücksfernsehen sowie bei „Shopping Queen“. Außerdem ist er ein vielbeschäftigter Synchronsprecher. Timur Miroshnychenko ist ein langjähriger ESC-Fan und hat schon diverse ukrainische Vorentscheidungen moderiert sowie beide JESC, die in Kiew 2009 und 2013 stattfanden. Außerdem war er schon ukrainischer ESC-Kommentator. Von den Produzenten und Jon Ola Sand (EBU) liest man, man habe zwar nicht nach 3 jungen Männern gesucht, aber die drei hätten beim Casting überzeugt durch ihre Kombination von Humor, Improvisationstalent und Professionalität. Die Chemie zwischen den dreien stimme einfach.

 

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Portugal hat zum ersten Mal in der ESC-Geschichte den Sieg davongetragen mit dem Lied "Amar pelos dois", gesungen von Salvador Sobral, geschrieben von seiner Schwester Luisa, die mit ihm gemeinsam das Lied nach dem Sieg noch einmal gesungen hat. In einer ersten Reaktion meinte der Sieger: "Wir leben in einer der Welt der 'Fast-Food-Musik' ohne Inhalt. Aber Musik ist Gefühl, nicht Feuerwerk." Sein Sieg könne der Sieg für die Musik mit Bedeutung sein. Zum ersten Mal in der Geschichte des ESC konnte Portugal den Wettbewerb gewinnen, die bisherige beste Platzierung erreichte Portugal 1996: Lúcia Moniz mit dem Titel: "O meu coração não tem cor” (Platz 6).

 

Der im Vorfeld als fast sicherer Sieger gewettete Italiener Francesco Gabbani landete auf einem für viele sicher enttäuschenden 6. Platz mit seinem Titel "Occidentali's Karma". Gabbani war auch nationaler und internationaler Fan-Favorit. Für Deutschland konnte Levina mit "Perfect life" mit nur 6 Punkten (3 von der irischen Jury und 3 des Schweizer Televotings) lediglich den vorletzten Platz 25 belegen.

 

 


 

 

LuisaundSalvador

 

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Scoreboard 2017

 

(Fotos: A. Putting, EBU, www.eurovision.tv)

 

  

Finale  - 13. Mai 2017
Startnr. LandInterpretSongPunktePlatz
01 Israel IMRI I feel alive  39 23.
02 Polen Kasia Moś Flashlight  64 22.
03 Belarus Naviband Historyja majho zyccia 83 17.
04 Österreich Nathan Trent Running on air 93 16.
05 Armenien Artsvik Fly with me 79 18.
06 Niederlande  OG3NE Lights and shadows  150 11.
07 Moldau Sunstroke Project Hey Mamma  374 3.
08 Ungarn Joci Pápai Origo  200 8.
09 Italien Francesco Gabbani  Occidentali's Karma 334 6.
10 Dänemark Anja  Where I am  77 19.
11 Portugal Salvador Sobral Amar pelos dois 758 1.
12 Aserbaidschan Dihaj Skeletons 120 14.
13 Kroatien Jacques Houdek My friend 128 13.
14 Australien Isaiah Don't come easy 173 9.
15 Griechenland Demy This is love 77; 19.
16 Spanien Manel Navarro Do it for your lover 5& 26.
17 Norwegen JOWST  Grab the moment 158 10.
18 Vereinigtes Königreich Lucie Jones  Never give up on you 111 15.
19 Zypern Hovig  Gravity7. 68 21.
20   Rumänien Ilinca & Alex Florea Yodel it!  282 7.
21 Deutschland Levina Perfect life 6 25.
22 Ukraine O.Torvald  Time 36 24.
23 Belgien Blanche  City lights  363 4.
24   Schweden Robin Bengtsson I can't go on  344 5.
25   Bulgarien Kristian Kostov Beautiful mess  615 2.
26 Frankreich Alma Requiem 135 12.

 


 

 

Semifinale  1 - 9. Mai 2017
Startnr. LandInterpretSongPunktePlatz
01 Schweden 11.03.2017 Robin Bengtsson I can't go on  227  3.
02 Georgien 20.01.2017 Tamara Gachechiladze Keep the faith  99 11.
03 Australien (i) Isaiah  Don't come easy 

160

 6.
04 Albanien 23.12.2016 Lindita World 76 14.
05 Belgien (i) Blanche City lights 165
4.
06 Montenegro (i) Slavko Kalezić Space  56 16.
07 Finnland 28.01.2017 Norma John Blackbird  92 12.
08 Aserbaidschan (i) Dihaj Skeletons 150
8.
09 Portugal 05.03.2017 Salvador Sobral  Amar pelos dois  370
 1.
10
Griechenland 06.03.2017
Demy
This love
115
10.
11
Polen 18.02.2017
Kasia Moś Flashlight
119
9.
12
Moldau 25.02.2017
Sunstroke Project
Hey Mamma
291
2.
13 Island  11.03.2017 Svala Björgvinsdóttir Paper 60  15.
14 Tschechische Republik (i) Martina Bárta  My turn  83 13.
15 Zypern (i) Hovig Gravity 164
 5.
16 Armenien 24.12.2016 Artsvik Fly with me 152
7.
17 Slowenien 24.02.2017 Omar Naber On my way   36  17.
18 Lettland 26.02.2017 Triana Park Line  21  18.

 

Semifinale  2 - 11. Mai 2017
Startnr. LandInterpretSongPunktePlatz
01 Serbien (i) Tijana Bogićević In too deep 98
 11.
02 Österreich (i) Nathan Trent Running on air  147

7.

03

EJR Mazedonien (i) Jana Burčeska Dance alone  69 15.
04

Malta

18.02.2017 Claudia Faniello  Breathlessly 55 16.
05 Rumänien 05.03.2017 Ilinca & Alex Florea  Yodel it!  174 6.
06 Niederlande (i) OG3NE Lights and shadows 200
4.
07 Ungarn 18.02.2017 Joci Pápai Origo 231
2.
08 Dänemark 25.02.2017 Anja  Where I am   101 10.
09 Irland (i) Brendan Murray Dying to try 86 13.
10 San Marino (i) Valentina Monetta & Jimmie Wilson Spirit of the night   1  18.
11 Kroatien (i) Jacques Houdek My friend  141  8.
12 Norwegen 11.03.2017 JOWST Grab the moment  189
 5.
13 Schweiz 05.02.2017 Timebelle Apollo  97 12.
14 Belarus 20.01.2017 Naviband Historyja majho zyccia   110 9.
15 Bulgarien (i) Kristian Kostov Beautiful mess   403  1.
16 Litauen 11.03.2017 Fusedmarc Rain of revolution  42 17.
17 Estland 04.03.2017 Koit Toome & Laura Verona  84  14.
18 Israel 13.02.2017 IMRI I feel alive 207
 3.

Vorentscheidung: i = intern, n = national

 

 

  

 


 

 

 

 



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Vorentscheidungen der Länder

Terminkalender

... des ESC 2017

DatumLand Termin
21.12.2016 CH Albanien Semifinale 1
22.12.2016 CH Albanien Semifinale 2
23.12.2016 CH Albanien Finale
24.12.2016 CH Armenien Finale
02.01.2017 CH Israel Vorrunde 1
03.01.2017 CH Israel Vorrunde 2
07.01.2017 DK Litauen Vorrunde 1
09.01.2017 CH Israel Vorrunde 3
14.01.2017 CH Ungarn Viertelfinale 1
  DK Litauen Vorrunde 2
16.01.2017 CH Israel Vorrunde 4
20.01.2017 CH Belarus Finale
  CH Georgien Finale
21.01.2017 DK Litauen Vorrunde 3
24.01.2017 CH Israel Vorrunde 5
27.01.2017 CH Ver. Königreich Finale
28.01.2017 CH Finnland Finale
  DK Litauen Vorrunde 4
  CH Ungarn Viertelfinale 2
30.01.2017 CH Israel Viertelfinale 1
31.01.2017   Semifinalauslosung  
  CH Israel Viertelfinale 2
04.02.2017 CH Schweden Semifinale 1
  CH Ukraine Semifinale 1
  DK Litauen Vorrunde 5
  CH Ungarn Viertelfinale 3
05.02.2017 CH Schweiz Finale
  LV Lettland Vorrunde 1
06.02.2017 CH Israel Semifinale
07.02.2017 DE Italien 1. Nacht
08.02.2017 DE Italien 2. Nacht
09.02.2017 DE Deutschland Finale
  DE Italien 3. Nacht
10.02.2017 DE Italien 4. Nacht
  CH Ungarn Semifinale 1
11.02.2017 DE Italien Finale
  DE Spanien Finale
  CH Schweden Semifinale 2
  EE Estland Semifinale 1
  CH Ukraine Semifinale 2
  CH Ungarn Semifinale 2
  DK Litauen Vorrunde 6
12.02.2017 LV Lettland Vorrunde 2
13.02.2017 CH Israel Finale
17.02.2017 LV Slowenien Semifinale 1
18.02.2017 CH Ungarn Finale
  DE Polen Finale
  CH Schweden Semfinale 3
  CH Malta Finale
  EE Estland Semifinale 2
  CH Ukraine Semifinale 3
  LV Slowenien Semifinale 2
  DK Litauen Vorrunde 7
19.02.2017 LV Lettland Semifinale
  CH Portugal Semifinale 1
24.02.2017 LV Slowenien Finale
  DK Moldau Semifinale
25.02.2017 DK Dänemark Finale
  DK Litauen Vorrunde 8
  IS Moldau Finale
  CH Ukraine Finale
  IS Island Semifinale 1
  CH Schweden Semifinale 4
26.02.2017 LV Lettland Finale
  CH Rumänien Semifinale
  CH Portugal Semifinale 2
28.02.2017 CH Österreich Songpräsentation
01.03.2017 CH Zypern Songpräsentation
02.03.2017 CH Kroatien Songpräsentation
03.03.2017 CH Niederlande Songpräsentation
04.03.2017 EE Estland Finale
  IS Island Semifinale 2
  CH Schweden Andra Chansen
  DK Litauen Semifinale
05.03.2017 CH Portugal Finale
  CH Rumänien Finale
06.03.2017 CH Griechenland Finale
07.03.2017 CH Australien Bekanntgabe
  CH Tschechien Songpräsentation
08.03.2017 CH Belgien Songpräsentation
09.03.2017 CH Israel Songpräsentation
10.03.2017 CH EJR Mazedonien Songpräsentation
  DK Irland Songpräsentation
11.03.2017 IS Island Finale
  CH Norwegen Finale
  CH Schweden Finale 
  DK Litauen Finale
  DK Serbien Songpräsentation
18.03.2017 DK Armenien Songpräsentation
09.05.2017     1. Halbfinale
11.05.2017     2. Halbfinale
13.05.2017     Finale