Der Eurovision Song Contest 1998


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43. Eurovision Song Contest - 9. Mai 1998
      Birmingham
                              

Halle National Indoor Arena
Moderation Ulrika Jonsson & Terry Wogan
Pausen-Act Lesley Garrett & Vanessa Mae
Wertung Televoting -  Die ersten zehn Titel bekommen jeweils die Punkte 12-10-8-7...3-2-1
Teilnehmer 25 Länder

 

Siegerland: Israel


israel

Interpretin:

Dana International

Titel:

"Diva"

Musik: 

Tzvika Pik

Text:

Yoav Ginai


SIegerin© BBC 

 


 

PLATZIERUNGEN UND PUNKTE

 

Finale
Platz         Land  Interpret*inTitelPunkteStartnr.
1. Israel Dana International Diva 172 8
2. Ver. Königreich Imaani Where Are You? 166 16
3. Malta Chiara The One That I Love 165 10
4.
Niederlande Edsilia Heemel en aarde 150 18
5. Kroatien Danijela Neka mi ne svane 131 1
6.
Belgien Mélanie Cohl Dis-oui 122 20
7. Deutschland Guildo Horn Guildo hat euch lieb 86 9
8. Norwegen Lars A. Fredriksen Alltid sommer 79 22
9. Irland Dawn Martin Is Always Over Now? 64 13
10. Schweden Jill Johnson Kärleken är 53 19
11.
Zypern Michalis Hajiyanni Genesis 37 17
12.
Portugal Alma Lusa Se eu te pudesse abraçar 36 14
  Estland Koit Toome Mere lapsed 36 23
14.
Türkei Tüzmen Unutamazsin 25 24
15. BOS Finnland Edea Aava 22 21
16. BOS Spanien Mikel Herzog Que voy a hacer sin ti? 21 4
17. Polen Sixteen To takie proste 19 7
18. MA Slowenien Vili Resnik Nai bogovi slisijo 17 12
19. BOS EJR Mazedonien Vlado Janevski Ne zori, zoro 16 25
20. MA Griechenland Thalassa Mia krifi evaisthissia 12 2
21. MA Slowakische Republik Katarina Hasprova Modlitba 8 6
22. MA Rumänien Malina Olinescu Eu cred 6 15
23. MA Ungarn Charlie A holnap mar ném lesz szomoru 4 11
24. Frankreich Marie-Line Où aller? 3 3
25. MA
Schweiz Gunvor Lass ihn 0 5

 

  


 

ALLGEMEINE INFORMATIONEN  

 

Halle 98© www.imagesofbirmingham.co.ukBereits kurz nach dem ESC 1997 wurde Manchester als Austragungsort für den 1998er Event gehandelt, die BBC entschied sich aber für die National Indoor Arena (NIA) in Birmingham. Eine wichtige Neuerung: In diesem Jahr sollten zum ersten Mal in fast allen Ländern – einzige Ausnahme Ungarn und Rumänien - die Zuschauer per Televoting abstimmen. Man durfte also auf den europäischen Zuschauergeschmack gespannt sein.

 

Es  gab eine kleine Rückblende in Schwarz-weiß auf das Jahr 1960, als die BBC zum ersten Mal den Eurovision Song Contest ausrichtete. Die damals zuständige „Rekordmoderatorin“ Catherine (Katie) Boyle (1960, 1963, 1968, 1974) saß als Ehrengast in der ersten Reihe der NIA. Die Bühne erstrahlte nach vielen Jahren der eher in dunklen Tönen gehaltenen Beleuchtung für die 25 Teilnehmer zum ersten Mal wieder in hellerem Glanz. Alle Länder, die im Vorjahr hatten aussetzen müssen, kehrten zurück, neu hinzu kam EJR Mazedonien, Italien zog sich endgültig vom Wettbewerb zurück (bis zur Rückkehr 2011).

 

 

Moderatorin 97© BBCDer britische ESC-„Veteran“ Terry Wogan – bereits seit vielen Jahren Kommentator des ESC bei der BBC – war prädestiniert für die Moderation und präsentierte in mehr oder weniger akzentfreiem Französisch seine  „Co-Presentatrice“ Ulrika Jonsson, gebürtige Schwedin und ebenfalls international bekannt durch Moderationen wie z.B. bei der alljährlichen Miss-World-Wahl in der Royal Albert Hall.

 

Terry Wogan, geb. in Limerick/Irland,  war zunächst Bank-angestellter und Nachrichtensprecher bei RTÉ, 1967 bekam er eine Radio-Show in Großbritannien, später eine TV-Talkshow bei der BBC.

 

 

Ulrika Jonsson kam mit ihren Eltern im Alter von 12 Jahren von Schweden nach England. Seit 1989 war sie "Wetterfee" im Frühstücksfernsehen, bekam dann u.a. eine erfolgreiche Spiel-Show und wirkte in einer Comedy-Show mit.  

Ulrika ließ es sich nicht nehmen, mit den Jury-Sprechern zu flirten, was sie aber offensichtlich ab und zu in zeitliche Bedrängnis geraten ließ. Der kroatische Sprecher fragte schließlich noch einmal nach, ob er denn jetzt auch wirklich anfangen solle. Die portugiesische Sprecherin ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte auf Portugiesisch und ein Kusshändchen ans Publikum zu senden, und der ungarische Sprecher setzte auf die zahlreichen Glückwünsche zu der gelungenen ESC-Show noch eins oben drauf, indem er seine ganz persönlichen 12 Punkte an Ulrika gab. Diese Höchstwertung hätte die niederländische Sprecherin Conny van den Bos, Teilnehmerin im Jahr 1965, ihr wohl kaum gegeben, spielte Ulrika doch höchst uncharmant auf deren Alter an.

 

FAZIT

 

Für die erste Sängerin hätte man den Saal getrost wieder verdunkeln können, denn Danijela aus Kroatien wünschte sich, dass die Sonne niemals wieder aufgehen sollte ("Neka mi ne svane"). Danijela – bereits zum zweiten Mal nach 1995 dabei – zeigte eine leidenschaftlich romantische Vorstellung, die zwar mit 40 Punkten mehr als 1995 belohnt wurde, sie aber beim Endstand nur einen Platz weiter nach vorn auf Rang fünf brachte.

 

Ebenfalls den zweiten Versuch startete in diesem Jahr Egon Egemann aus der Schweiz, der 1990 mit „Musik klingt in die Welt hinaus“ Platz 11 erreichte. In Birmingham ließ er die junge Künstlerin Gunvor (Guggisberg) die gemeinsam produzierte Komposition „Lass ihn“ singen – einen Titel über eine Frau, die sich hoffnungslos in einen Playboy verliebt hatte, der diese Liebe aber nur ausnutzte. Die wunderschönen Geigenklänge und Tanzeinlagen im Background fanden aber ebenso wie Gunvors Gesang und zahlreiche Skandale um ihre Person im Vorfeld des Wettbewerbs keinen Anklang bei der Zuschauerjury - 0 Punkte und damit Platz 25  für die Eidgenossen.

 

Frankreich, welches in den 1990er Jahren für seine ausgefallenen Titel bekannt war, hatte bereits 1996  und 1997 die extravagante Schraube etwas zurückgedreht und trat in diesem Jahr mit einem sozialkritischen Song „Où aller?“ (Wohin soll ich gehen?) an. Das Publikum aber wollte sich unbeschwert unterhalten und keine Kritik hören - Marie-Line landete exakt einen Platz vor Gunvor und bekam nur 3 Punkte. Das schlechteste Ergebnis, das je ein französischer Beitrag erzielt hatte.

 

Den dritten Startversuch nach 1996 und 1994 unternahm die Slowakei mit Katherina Hasprova und „Modlitba“ (Ein Gebet), das aber leider auch nicht von den Televotern in Europa erhört wurde: Acht Punkte und damit Platz 21.

 

Erst den zweiten Anlauf nach 1994 starteten die Rumänen mit Malina Olinescu und ihrem Glaubensbekenntnis „Eu cred“ (Ich glaube), einer ruhigen Ballade. Malinas goldenes Kleid konnte sie aber auch nicht weiter nach vorne bringen als Platz 22, nur Israel zeigte sich beeindruckt von der jungen Künstlerin und gab ihr die sechs Punkte, bei denen es dann auch für den Rest des Abends bleiben sollte.

 

Aufsehen mit seiner Garderobe erregte auch Lars A. Frederikson aus Norwegen, der im dicken Strickpullover vom ewigen Sommer sang ("Alltid sommer"). Die Norweger hatten ihren ESC-Bewerbern in der Vorentscheidung gestattet, die Lieder in Englisch vorzustellen, und Lars hatte prompt die norwegische ESC-Legende Elisabeth Andreassen (Siegerin 1985 mit Bobbysocks, Zweitplatzierte 1996) mit „Winds Of The Northerns Seas“ besiegt. In Birmingham wurde der studierte Theologe jedoch vom deutschen Vertreter Guildo Horn überholt und landete auf Platz acht, aber einmal gab’s immerhin die Höchstpunktzahl und die kam – wie könnte es anders sein – aus dem Nachbarland Schweden. Schweden wurde vertreten von Jill Johnson, die ihr Lied "Kärleken är" textlich der 1997 verstorbenen Prinzessin Diana gewidmet hatte.

 

Vor Guildo Horn fand sich im  Endergebnis die jüngste Teilnehmer des Wettbewerbs wieder: Mélanie Cohl aus Belgien mit „Dis oui“ (Sag ja). Sie holte seit dem einzigen belgischen Sieg durch Sandra Kim 1986 die mit Abstand beste Platzierung für die Belgier, die seit ihrem Sieg nicht einmal mehr unter die Top Ten kommen konnten. Einmal gab’s für Mélanie sogar 12 Punkte und zwar aus Malta, Nachbar Niederlande zog nach mit zehn Punkten. Die Niederlande wurden von Edsilia Rombley vertreten, die ihnen eine hervorragenden vierten Platz bescherte und es 2007 noch einmal versuchte, allerdings im Semifinale scheiterte. 

 

Große Hoffnungen hatten sich in diesem Jahr zweifellos die Zyprioten gemacht, vertreten durch den jungen Künstler Michalis Hajiyanni, der seinen Titel „Genesis“ selbst komponiert hatte. 12 Punkte gab es erwartungsgemäß vom Nachbarn Griechenland, ansonsten ernährte sich das stimmgewaltige zypriotische Eichhörnchen nur sehr mühsam von Punktzahlen zwischen fünf und eins und schaffte schließlich mit 37 Punkten Platz 11.

 

Die größte Enttäuschung bei diesem ESC mussten sicherlich die Finnen wegstecken, die mit großem Siegeswillen nach Birmingham gekommen waren Die Gruppe Edea sollte mit ihrer wunderschönen Ballade „Aava“ endlich einmal den ESC nach Finnland holen. Die Finnen aber, bekannt für ihre selbstzerstörerische Neigung, änderten noch einmal das Arrangement ihres Beitrags, zehn Punkte gab‘s jeweils aus Estland und Schweden, Norwegen und Mazedonien legten noch jeweils 1einen Punkt drauf: 22 Punkte und nur Platz 15 – das reichte nicht einmal für die Qualifikation 1999.

 

Sehr viel besser erging es Chiara aus Malta, die den EINEN besang „The One That I Love“, eine wunderschöne ruhige Liebesballade, die im darauffolgenden Herzschlagfinale letztendlich den dritten Platz erreichte, denn abgesehen vom eigenen Land übersahen nur die Rumänen und Mazedonier das Liebeslied aus Malta, das im Kerzenlicht vorgetragen wurde.

 

Die Vertreterin des Gastgeberlandes, Imaani, - übrigens die erste farbige Sängerin, die für das Vereinigte Königreich ins Rennen ging - die im Vorfeld bereits mit als große Favoritin gehandelt wurde, brauchte ihren Titel am Ende der Show nicht  zu wiederholen. Sechs Punkte trennten sie vom Siegertitel und „Where Are You?“ fand sich auf einem stolzen zweiten Platz wieder. Das Gastgeberland war der einzige Teilnehmer, der aus jedem Land (abgesehen natürlich vom eigenen) Punkte bekam, darunter viermal die Höchstpunktzahl aus Kroatien, Israel, Rumänien und der Türkei.

 

Für den größten Wirbel sorgten in Birmingham zweifellos zwei Beiträge, von denen der eine aus Israel kam: Die transsexuelle Dana International, in ihrer Heimat u.a. eine Repräsentantin der Trans- und Homosexuellen-Szene, war bereits im Dezember 1997 für die Teilnahme am ESC nominiert worden und hatte damit unter den streng religiösen und konservativen Parteien in Israel große Protestwellen ausgelöst. Ihr fetziger Uptempo-Song „Diva“ über eine alternde Künstlerin, die ihren besten Zeiten nachtrauert, zählte jedoch zweifellos zu den ganz großen Favoriten. 

 

Der zweite "Brüller" in Birmingham kam aus Deutschland: Von einem skandalumwobenen ESC-Titel blieb in diesem Jahr auch die deutsche ESC-Szene nicht verschont. Schlager-Therapeut Guildo Horn gewann mit einem „Erdrutsch-Wahlsieg“ von 64 Prozent die deutsche Vorentscheidung, und ein Aufschrei ging durch die Wohnzimmer der ganzen Republik: Entweder vor Freude darüber, dass endlich mal „etwas ganz Anderes“ zum ESC geschickt wurde, oder vor Entsetzen über einen derartigen „Blödelbeitrag“. Guildo schaffte es jedoch, in Deutschland eine Art „ESC-Revival“ zu erwecken: Der ESC war wieder in aller Munde, und ganz Deutschland war am 9. Mai in Partylaune. Bei seinen Auftritt in Birmingham wurde Guildo zum Hochleistungssportler: Er verließ die Bühne, flirtete kurz mit Mrs. Boyle und einigen anderen Zuschauern und erklomm dann ein Gerüst, von dem aus er auch den donnernden Applaus des Publikums entgegennahm. Der in Deutschland befürchtete „ESC-Televoter-Exodus“ am ESC-Wochenende war offensichtlich eingetreten, denn auffällig war, dass unsere Nachbarländer Schweiz, Niederlande und eines unserer liebsten Urlaubsländer, Spanien, 12 Punkte an Deutschland gaben, zehn Punkte gab’s dazu noch aus Portugal. Es reichte schließlich für die TOP TEN, Platz 7, und Deutschland war mit dem ESC wieder versöhnt.

  

Siegerin Dana International musste schließlich lange zittern, ehe sie über ihren Sieg jubeln konnte, denn so spannend war es lange nicht mehr beim ESC gewesen. Erst die letzte Wertung aus Mazedonien entschied über den Sieger, der, wie sich bereits frühzeitig abzeichnete, entweder aus Malta, Großbritannien, Israel oder aus den Niederlanden kommen sollte. Vor Bekanntgabe der mazedonischen Wertung lagen Malta und Israel punktgleich mit 166 Punkten in Führung. Bei den acht Punkten für Israel ging bereits ein entsetzter Aufschrei bei den israelischen Fans durch die Arena, zehn Punkte für Malta und 12 für Kroatien. Damit holte Dana International den dritten Sieg für Israel.

 

Für ihren Auftritt hatte sich Dana International extra von Haute Couture-Meister Jean-Paul Gaultier - übrigens ebenfalls bekennender ESC-Fan - ein schlicht schwarzes Kleid mit Federschmuck an Schultern und Ärmeln auf den Leib schneidern lassen. Dieses behielt sie sich aber für ihren Siegesauftritt vor, mit dem sich die Israelin dann auch noch Zeit ließ – schon fast etwas verlegen warteten Terry, Ulrika und Vorjahressiegerin Katrina auf die Siegerin, um die Trophäe zu übergeben. Dann endlich kam sie mit der israelischen Flagge in der Hand und von Fanfaren begleitet, wie es sich für eine ESC-Siegerin gehört, und lud bereits das Publikum nach Israel ein „See you in Jerusalem next year!“

 

  


 

DIE TEILNEHMER

 

SLO15 LIT13n MOL13 FIN13

1.

AD

2.

AD

3.

AD

4.

AD

Kroatien Griechenland Frankreich Spanien
Danijela Thalassa Marie-Line Mikel Herzog
"Neka mi ne svane" "Mia krifi evaisthissia" ”Où aller?" "Que voy a hacer sin ti?"
M. & T.:
Petar Grašo
D.: Stjepan Kalogjera
 M. & T.:
 Yiannis Valvis
D.: Yiannis Malachias
 M.: Jean-Philippe Dary,
Moise Crespy, Micael Sene, Marie-Line
T.: Marie-Line Marolany
M .: Alberto Estébanez
T.: Mikel Herzog
D.: Alberto Estébanez
    
TUR 83 TUR 83 ESP 83 BLR 10

5.

AD

6.

AD

7.

AD

8.

AD

Schweiz Slowakische Republik
Polen Israel
Gunvor Katarina Hasprova Sixteen Dana International
"Lass ihn" "Modlitba" "To takie proste" "Diva"
M.: Egon Egemann &
Gunvor
T.: Gunvor Guggisberg
 M.: Gabriel Dusic
T.: Anna Wepperyova
D.: Vladimir Valovic
 M.: Jaroslaw Pruszkowski
T.: Olga Pruszkowska
D.: Wieslaw Pieregorolka
 M.: Tsvika Pick
T.: Yoav Ginai
   
FIN 83 ARM 10 RUS14n ITA 60

9.

AD

10.

AD

11.

AD

12.

AD

Deutschland Malta Ungarn Slowenien
Guildo Horn Chiara Charlie Vili Restik
"Guildo hat euch lieb" "The One That I Love" "A holnap mar ném
lesz szomoru"
 "Nai bogovi slisijo"
M. & T.:
 Stefan Raab
D.: Stefan Raab
M.: Jason Paul Cassar
T.: Sunny Aquilina
 M.: Atilla Horvath
T.: Istvan Lehr
D.: Miklos Malek
M.: Matjaž Vlašič
T.: Ursa Vlašič
D.: Mojmir Sepe
    
FRA 60 GER 83 GBR  61 ITA  61

13.

AD

14.

AD

15.

AD

16.

AD

Irland Portugal Rumänien Ver. Königreich
Dawn Martin Alma Lusa Malina Olinescu Imaani
"Is Always Over Now?"  "Se eu te pudesse abraçar" "Eu cred"  "Where Are You?"
M. & T.:
Gerry Morgan
D.: Noel Kelehan
M. & T.:
José Cid
D.: Mike Sergeant
 M.: Adrian Romcescu
T.: Liliana Stefan
D.: Adrian Romcescu
  M.: Scott English
T.: Simon Sterling &
Phil Manikiza
D.: James McMillan
   
SLO15 SLO15 SLO15 POR 86

17.

AD

18.

AD

19.

AD

20.

AD

Zypern Niederlande Schweden Belgien
Michalis Hajiyanni Edsilia Jill Johnson Mélanie Cohl
"Genesis" "Hemel en aarde" "Kärleken är" "Dis oui"
M.: Michalis Hajiyanni
T.: Zenon Zindilis
D.: Kostas Kakojiannis
 M. & T.:
Jochen Fluitsma &
Eric van Tijn
D.: Dick Bakker
 M.: Håkan Almqvist &
Bobby Ljunggren
T.: Ingela "Pling" Forsman
D.: Anders Berglund
M. & T.:
Philippe Swan
    
SLO15 SLO15 YUG 89 YUG 89

21.

AD

22.

AD

23.

AD

24.

AD

Finnland Norwegen Estland Türkei
Edea Lars A. Fredriksen Koit Toome Tüzmen 
"Aava" "Alltid sommer"
"Mere lapsed" "Unutamazsin" 
M.: Alexi Ahoniemi
T.: Tommy Mansikka-Aho
D.: Olli Ahvenlahti
 M.: David Eriksen
T.: Linda Andemach Johannesen
D.: Geir Langslet
M.: Maria & Tomi Rahula
T.: Peeter Pruuli
D.: Heiki Vahar
 M.: Erdinç Tunç
T.: Canan Tunç
D.: Ümit Eroglu
    
SLO15

25.

AD

EJR Mazedonien
Vlado Janevski
"Ne zori, zoro"
M.: Vlado Janevski
T.: Grigor Koprov
D.: Alexander Dzambazo

 

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DIE WERTUNG

 

Scorebaord2

 

 

Scoreboard 95© BBC


 
         


 

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