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Allgemeine Informationen


 

esc 2023

 

Nach dem Sieg der Ukraine mit Kalush Orchestra in Turin wäre eigentlich die Ukraine als Ausrichter des ESC 2023 gesetzt. Der verantwortliche TV-Sender UA:PBC hatte nach dem Sieg auch den Willen und die Bereitschaft erklärt, den ESC in der Ukraine auszutragen. Es kämen einige Städte bzw. Regionen des Landes in Frage. Ungeachtet des russischen Angriffskrieges mit unsicherem weiterem Verlauf sei man überzeugt, einen sicheren Contest organisieren zu können.

Doch am 17. Juni 2022 gab die EBU offiziell bekannt, dass der Contest nicht in der Ukraine stattfinden kann. Man werde nun mit der BBC in Verhandlungen treten, da das Vereiingte Königreich als zweitplatziertes Land das Zugriffsrecht habe, Die BBC ist außerdem in der Vergangenheit bereits mehrfach als Gastgeber eingesprungen, wenn das Siegerland nicht Willens oder in der Lage war, den Wettbewerb auszurichten, zuletzt 1974.

Im Falle der Ausrichtung in einem anderen Land solle auf jeden Fall sichergestellt werden, dass sich der Sieg der Ukraine in den Shows widerspiegeln wird.

 

Die BBC hat daraufhin folgende Erklärung veröffentlicht, um die Entscheidung der EBU anzuerkennen:

„Wir haben die Ankündigung der EBU gesehen. Dies sind eindeutig keine Umstände, die sich irgendjemand wünschen würde. Gemäß dieser Entscheidung werden wir natürlich besprechen, ob die BBC  den Eurovision Song Contest ausrichtet.“

 

SquareShortlisted 0© BBC/EBU

Am 25. Juli 2022 bestätigte die EBU offiziell, dass die BBC den ESC in Zusammanarbeit mit dem ukrainischen TV-Sender UA: PBC ausrichten wird. Aus einer Liste von zwanzig interessierten Städten haben die BBC und die European Broadcasting Union (EBU) die sieben Städte Birmingham, Glasgow, Leeds, Liverpool, Manchester, Newcastle und Sheffield als Austragungsorte für den Eurovision Song Contest 2023 in die engere Wahl gezogen. Dies wurde am 12. August 2022 bekanntgegeben. Diesen Städten  wird jetzt bis zum 8. Septembver 2022 Zeit gegeben, Angebote für die Bewertung zu entwickeln. Die sieben Städte wurden aufgrund ihrer Fähigkeit, eine Reihe von Mindestanforderungen zu erfüllen, in die engere Wahl gezogen, die zeigen, dass sie über die Kapazität, Fähigkeit und Erfahrung verfügen, eine Veranstaltung dieser Größenordnung und Komplexität auszurichten. Angesichts der kurzen Zeit, die bis zur Durchführung der Veranstaltung zur Verfügung steht, war das Auswahlverfahren stark darauf ausgerichtet, frühere Erfahrungen mit der Ausrichtung internationaler Großveranstaltungen nachzuweisen und sich als Gastgeber einer Feier zeitgenössischer Musik zu beweisen.

Die Wahl der Gastgeberstadt für den Eurovision Song Contest 2023 wird von der BBC in Zusammenarbeit mit der EBU entschieden, und die erfolgreiche Stadt wird im Herbst bekannt gegeben.

 

Am 27. September 2022 gab die BBC bekannt, dass die endgültige Entscheidung nun zwischen Glasgow und Liverpool fallen werde.

 
 
  
Die BBC hat das Produktionsteam des ESC 2023 vorgestellt. 
 
Nach der Absage von Bulgarien, Montenegro und Nordmazedonien werden insgesamt 37 Länder am ESC 2023 teilnehmen.
 
Am 22. November 2022 gab die EBU einschneidende Änderungen am Votingsystem für 2023 bekannt, die auf die 2022 beobachteten Unregelmäßigkeiten bei Jurywertungen zurückzuführen sind. So wird nur das Televoting über die Finalqualifikation der Länder aus den Semifinals entscheiden. Im Finale werden die Stimmen der Jury wie bisher mit den Stimmen des Televoting kombiniert, um das Endergebnis zu bestimmen. Erstmals können Zuschauer*innen aus Ländern, die nicht am Wettbewerb teilnehmen, auch online für ihre Lieblingssongs abstimmen. Eine professionelle Jury kommt nur noch im Finale zum Einsatz und als Backup-Jury, falls in den Semifinals das Televoting nicht verwertet werden kann.