Die Vorentscheidungen
Ein Land. Ein Song.

Plätscher, plätscher

Mittwoch, 08 Februar 2017 15:27 Geschrieben von

Benni:

So richtig mag der Funke bei Felicia Lu Kürbiß nicht überspringen. Irgendwie scheint es, als würde ihr es keinen Spaß machen, auf der Bühne zu stehen und sie macht es nur, weil sie gerade nichts Besseres zu tun hat... Stimmlich sehe ich sie hinter Helene und Yosefin. "Perfect Life" plätschert als Mid-Tempo-Nummer ohne Höhepunkte dahin, die Version von "Wildfire" orientierte sich an der von mir favorisierten Version von Helene, nur wesentlich steifer und total kalt. Schade! 


Felicia - Perfect Life

Mittwoch, 08 Februar 2017 15:06 Geschrieben von

Wegen der PK haben wir den Coversong und "Wildfire" von Felicia leider verpasst. Sie singt jetzt "Perfect life". Wenn man die Augen schließt, meint man wirklich, Lena zu hören. Ob das von Vorteil, ist??? Die Stimme erscheint mir etwas brüchig, das Arrangement ganz gefällig, aber bei mir zündet es nicht.


Die Pressekonferenz

Mittwoch, 08 Februar 2017 15:02 Geschrieben von

Die Pressekonferenz beginnt. Es werden begrüßt Peter Urban, Bürger Lars Dietrich, der den deutschen Vertreter auch nach Kiew begleiten wird, dann natürlich Thomas Schreiber, Jörg Grabosch von Brainpool und Barbara Schöneberger, die die PK moderiert. Das werde eine schöne Sache morgen, großes Fernsehen, sie „lobt“ das tolle System, das man sich ausgedacht hat. Es sei wahnsinnig einfach und werde von jedem verstanden. Das wird dann in einem Einspieler erklärt. Barbara meint, sie machen ja morgen „betreutes Wählen“, wichtig sei eben, dass alles in der Hand der Zuschauer läge.

Dann werden die Kandidaten vorgestellt.

Felicia wird im Einspieler vorgestellt. Sie war schon einmal  bei einem Castingformat, das sei sie ins Finale gekommen. Barbara wundert sich, dass alles Kandidaten schon so eine tolle Bühnenpräsenz haben, Felicia lädt seit 2016 wöchentlich Videos mit Coverversionen neuester Hits auf Youtube hoch . Sie habe knapp über 20000 Follower.

Sie sei stolz und froh, morgen dabei zu sein. Barbara meint, die Leute würden sich den Namen „Kürbiß“ sicher gut merken können.

Helene hat sich in die  Musik von Johnny Cash verliebt, sie habe eine eigene Version für sich gemacht, das finde sie ganz wichtig, wenn man Cover singe. Sie stehe gerade zum 3. Mal im Abitur, sie könne keine Naturwissenschaften. Sie habe sich schon bei mehreren Castingformaten beworben, sei allerdings immer abgelehnt worden, da sie kein angeblich kein Talent habe. Sie freue sich auf jeden Fall, dabei zu sein. Sie sei komplett allein hier. Barbara fragt, ob sie noch jemanden organisieren sollen, Helene bittet um Elyas M’Barek, Barbara bietet alternativ Peter Urban an.

Yosefin hat in Stockholm Schauspiel studiert, hat schon im schwedischen Kinder-TV eine Kartoffel gespielt. Sie ist in Köln und in München großgeworden. Die Mutter sei Schwedin, daher wohne sie jetzt in Stockholm. Bei der WM-Quali Deutschland-Schweden hat sie die deutsche Nationalhymne gesungen. Ihr wurde als Halbschwedin die Liebe zum ESC natürlich in die Wiege gelegt.

Da Yosefin nun noch auf der Probenbühne steht, werden erst noch die 2 anderen Einspieler gezeigt.

Axel  ist freischaffender Musiker und Förderlehrer an Grundschulen, nebenbei spielt er auf Hochzeiten oder auch mal auf der Straße. Er schreibt auch eigene Songs, hat sich selbst verschiedene Instrumente beigebracht. Er liebe besonders den Bass.

Levina lebt in London und Berlin, hat schon in Kindermusicals gespielt. Sie hat eine Gesangs-und Klavierausbildung, ihre Songs schreibt sie am Klavier. Sie spielt neben dem Musikmanagement-Studium in Bars und Clubs, sie könne sich besser mit Musik als mit Worten ausdrücken. Sie sei sehr sensibel und emotional, aber sie könne auch lustig sein.

Dann kommt Yosefin zur PK, die Familie sei sehr stolz, vor allem ihre schwedische Mutter, die auch mit ihrer kleinen Schwester morgen dabei sein werde. Sie hat sich vorgenommen, jeden Augenblick zu genießen, denn ihre Chance liege ja nur bei 20%.

Axel sei ein versierter Musiker, meint Barbara, er könne sich ja aber auch in Köln mal auf die Straße stellen und musizieren. Er nehmen bei gutem Wetter so ca. 40-80 EUR in der Stunde ein. Er war sehr überrascht, dass er gewählt wurde, er sei bei der Audition krank gewesen und habe das für sich schon abgehakt gehabt. Er habe keinen Konkurrenzgedanken, er fokussiere sich aber ganz auf sich und seinen Auftritt.

Levina ist fast so groß wie Axel und überragt auch Barbara Schöneberger. Barbara meint, das Gruppenfoto wirke so wie „die besten des Bio-Leistungskurses“, auch wegen Kürbiß und Feige.

Jan Feddersen fragt, was wichtiger sei, zu gewinnen oder nicht in der 1 Runde rauszufliegen: Axel findet das Wichtigste, mit sich selbst zufrieden zu sein, Spaß zu haben, Helene sieht das genauso, Yosefin meint „Was passiert, passiert, es gehe darum jeden Augenblick zu genießen. Levina und Felicia sehen das genauso.

Levina hat nebenbei gesagt, eine besonders tiefe und sehr markante Stimme. Sie hat sich den Coversong von Adele ausgesucht, weil sie den besonders toll findet, adele sei eine tolle Künstlerin, auch der Text gefalle ihr sehr gut . Felicai meint, sie können mit ihrem Song ihre Stimme am besten präsentieren, darauf komme es in der 1. Runde ja an.

Yosefin macht der Beyoncé-Song wahnsinnig viel Spaß, Helene hat Spaß mit dem Cash-Song, sie kann damit sehr viel zeigen. Axel findet, sein Song passt perfekt auf ihn, eigentlich wollte er einen  anderen Song singen, aber der sei viel zu lang gewesen.

Yosefin wird nach dem 1. Semi des Melodifestivalen gefragt, sie sei großer Ace-Wilder-Fan.

Weiter geht es mit dem Einzelinterview von Levina (alles ein bisschen durcheinander). Ihre musikalischen Vorbilder sind Amy Winehouse, Adele, aber sie finde auch Stevie Wonder und Bruno Mars toll. Ob sie erkältet sei? Nein, das sei ihre normale Stimme.

Es kommt jetzt ein Einspieler über die Komponisten, zunächst Marit Larsen, die Wildfire mitgeschrieben hat. Dann Lindy Robbins mit „Perfect life“.

Dann kommen Lena, Florian Silbereisen und Tim Bendzko, zuerst als Einpieler.

Florian freut sich natürlich sehr , als Juror zu fungieren, und will sich überraschen lassen. Er spricht den Kandidaten Mut zu, damals habe ihm vor seiner 1, Samtagabendshow Rudi Carrell Mut zugesprochen. Lena meint, sie sei damals total überfordert gewesen, habe alles daher alles einfach so hingenommen wie ein Spiel, sie sei total naiv gewesen, habe sich einfach auf die Bühne gestellt. Man dürfe nicht zu verbissen sein, man müsse das alles genießen. Wenn sie ihren Auftritt 2010 sieht, sei das sehr emotional und sie sei dankbar, aber irgendwie sei das alles auch schon ganz weit weg. Tims erster Auftritt sei schon sehr lange her, die große Kurve sei mit dem Sieg beim Bundesvision Songcontest 2011 eigentlich sehr spät gekommen. 2009 habe er mal an einem Wettbewerb teilgenommen, wo Xavier Naidoo in der Jury saß, er habe bestanden. Er nehme sich vor, morgen schon das zu sagen, was er denke, Florian meint, beim ESC brauche man das ganze Land hinter sich. Lena meint, man müsse einfach aus dem Bauch heraus entscheiden.

Wir hatten eigentlich erwartet, dass auch die „Offiziellen“ wie Thomas Schreiber usw. sich den Fragen stellen würden, aber das ist wohl nicht der Fall, schade...


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