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Interne Auswahl | |
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| Bekanntgabe | 19. Februar 2026 |
| Songpräsentation | 19. Februar 2026 |
| TV-Sender | RTBF |
© eurovision.com
Der turnusmäßig für die Auswahl des belgischen Acts verantwortliche wallonische TV-Sender RTBF wird einen intern ausgewählten Act zum ESC 2026 entsenden. Nach der Entscheidung der EBU in Genf hat der Generaldirektor des Senders Jean-Paul Philippot folgende Stellungnahme abgegeben:
"Unsere Teilnahme geht daher mit einer klaren Haltung einher, die Hindernisse für die Informationsfreiheit anzuprangern, den Schutz aller Bürger und Journalisten zu fordern und ihre sichere Präsenz vor Ort zu gewährleisten. Denn Kultur ist niemals von der Realität losgelöste Unterhaltung. Denn der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat die Pflicht, der Menschlichkeit, der redaktionellen Unabhängigkeit und der Freiheit treu zu bleiben.
Der Eurovision Song Contest ist einer dieser einzigartigen Orte, an denen Vielfalt, Inklusion und künstlerische Freiheit zusammenkommen. Eine Teilnahme an der Eurovision 2026 ist nicht möglich, ohne die Welt so zu sehen, wie sie ist, und ohne sich daran zu erinnern, dass die Informationspflicht mit völliger Unabhängigkeit wahrgenommen werden muss; dass es eine wesentliche demokratische Grundlage ist, den Bürgern die Mittel an die Hand zu geben, um die Probleme der Welt zu verstehen."
In der offiziellen Stellungnahme des Senders heißt es:
"Nach langen Debatten gestern bei der EBU hat die RTBF die neuen Regeln, die den Wettbewerbsrahmen stärken, anerkannt und unterstützt. Wie die VRT ist sie jedoch der Ansicht, dass mehr als die von der EBU vorgeschlagenen neuen Maßnahmen erforderlich sind, um die vorgebrachten Bedenken auszuräumen. Ziel ist es, klare Signale hinsichtlich der Lage in Gaza zu senden, insbesondere in Bezug auf den Schutz der Bürger und Journalisten sowie den Zugang der Presse zu diesem Gebiet. Parallel dazu und aufgrund der geäußerten Meinungen hat die EBU beschlossen, eine Task Force einzurichten, um konkrete Fortschritte in diesen Fragen zu erzielen. Die VRT ihrerseits wird die Veranstaltung übertragen, jedoch mit einigen Einschränkungen."
Der belgische Act wurde am 19. Februar 2026 bekanntgegeben.
ESSYLA stammt ursprünglich aus Perwez in Wallonisch-Brabant und wurde einem breiten Publikum bekannt, als sie das Finale der neunten Staffel von "The Voice Belgique" erreichte. Schon in jungen Jahren gründete ESSYLA ihre erste Band und wollte sich weiterentwickeln. Sie perfektionierte ihre Gesangstechnik am IMEP in Namur und verfeinerte nach und nach ihre künstlerische Identität. Aufgewachsen mit französischen Chansons, entwickelte ESSYLA ihren eigenen Geschmack, indem sie den großen Sängern des Jazz, Folk, Rock und Funk lauschte. Sie verliebte sich in diese Stimmen und Grooves und war besonders von den amerikanischen Legenden fasziniert. ESSYLA startete ihre Karriere mit der Veröffentlichung ihrer ersten beiden Singles „Let You Go“ und „Not My Kind of Dude“. Nachdem beide im Radio gut ankamen, folgte die Veröffentlichung ihrer Debüt-EP „I'll Be Okay“.
In ihren Texten teilt ESSYLA die Sorgen einer jungen Frau ihrer Zeit, wobei der Schwerpunkt auf der Stärkung der Frauen liegt.
"Dancing on the Ice” wurde von ESSYLA, Nicolas d'Avell und Emil Stengele komponiert, der Text stammt von ESSYLA und Barbara Petitjean. Mit ihrem Song für Wien möchte ESSYLA eine Botschaft der Hoffnung vermitteln.
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Interne Auswahl | |
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| Bekanntgabe | 1. März 2026 |
| Songpräsentation | 1. März 2026 |
| TV-Sender | SBS |
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Australien wird auch 2026 am ESC teilnehmen. Der Act wurde erneut intern ausgewählt und am 1. März 2026 bekanntgegeben:
Der australische Star Delta Goodrem wird Australien mit dem Titel "Eclipse" vertreten. Den Song hat sie selbst geschrieben, zusammen mit Ferras Alqaisi, Jonas Myrin und Michael Fatkin (der auch den Song produziert hat). Das Musikvideo, das in den weiten Sanddünen von Newcastle in New South Wales gedreht wurde, wurde zur gleichen Zeit veröffentlicht.
Delta Goodrem unterschrieb ihren ersten Plattenvertrag mit nur 15 Jahren und eroberte mit ihrem Debütalbum „Innocent Eyes“ die Weltbühne – ein 23-faches Platin-Phänomen und eines der meist-verkauften Alben in der Geschichte Australiens. Das Album brachte fünf Nummer-1-Singles hervor und blieb rekordverdächtige siebeneinhalb Monate lang auf Platz 1 – damit wurde Delta zu einem Begriff, denn jeder vierte Haushalt in Australien besaß ein Album von Delta Goodrem! Im Laufe ihrer Karriere hat Delta weltweit mehr als neun Millionen Alben verkauft, fünf Nummer-1-Alben und neun Nummer-1-Singles erzielt und 12 ARIA Awards gewonnen. Im Jahr 2022 gründete sie ihr eigenes Label, ATLED Records.
Sie hat mit weltweiten Ikonen wie Céline Dion, Olivia Newton-John, Andrea Bocelli, Tony Bennett, Shania Twain, den Backstreet Boys und Ricky Martin zusammengearbeitet und ist mit ihnen in Europa, Asien und den USA auf Tournee gegangen.
„Es ist mir eine große Ehre, Australien auf einer der größten und bekanntesten Musikbühnen der Welt beim Eurovision Song Contest zu vertreten! Als Singer-Songwriterin ist Musik seit jeher meine große Leidenschaft. Ich habe schon immer die Kreativität, Individualität und Freude geliebt, die der Eurovision Song Contest mit sich bringt, indem er Menschen auf der ganzen Welt durch Musik, die universelle Sprache, verbindet und vereint. Ich kann es kaum erwarten, in Wien anzukommen und Australien stolz zu machen.“
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interne Auswahl | |
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| Bekanntgabe | 6. März 2026 |
| Songpräsentation | 9. März 2026 |
| TV-Sender | ITV |
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Der verantwortliche TV-Sender Ictimai setzte erneut auf eine interne Auswahl. Es gab einen Aufruf, sich bis zum 18. Januar 2026 zu bewerben. Es wurden insgesamt 186 Songs eingereicht. Davon stammten 107 Songs von lokalen Komponist*innenund Interpret*innen, während 79 Songs von internationalen Songwritern eingereicht wurden. In der ersten Bewertungsphase wurden alle Einsendungen von einer Fachjury geprüft und 18 Acts zu einem Vorsingen eingeladen. In dieser Phase wurden die stimmlichen Fähigkeiten, die Bühnenpräsenz und das Potenzial ür ein internationales Publikum bewertet. Nach dem Bewertungsprozess wurde eine Auswahlliste mit drei Kandidaten erstellt. Die endgültige Entscheidung wurde auf der Grundlage der Bewertung einer speziell gebildeten Fokusgruppe getroffen, die JIVA als Vertreterin Aserbaidschans für Wien 2026 auswählte. Der Song heißt "Just Go" und wurde am 9. März 2026 veröffentlicht. Er wurde geschrieben vom aserbaidschanisch-amerikanischen Komponisten Fuad Javadov.
JIVA (Jamila Hashimova) ist eine aserbaidschanische Sängerin, die für ihre kraftvolle Stimme und ihre authentischen Auftritte vor Publikum bekannt ist. Ihre künstlerische Laufbahn begann 2003, als sie beim Baku Autumn-Wettbewerb den zweiten Platz belegte. 2007 nahm sie am Show Time-Projekt teil. Seitdem hat die Sängerin an verschiedenen Musikprojekten teilgenommen. Sie trat mit dem renommierten Ensemble RAST unter der Leitung von Rashad Hashimov auf und stand beim Montreux Jazz Festival auf der Bühne. Später kombinierte sie als Leadsängerin der Hazz Band Jazz-Elemente mit zeitgenössischer Popmusik. Seit 2017 setzt JIVA ihre Karriere als Solokünstlerin fort. Sie nimmt Songs aus den Genres Pop, Dance und R&B auf und singt sie auf Aserbaidschanisch, Russisch und Englisch. Im Jahr 2025 erreichte sie einen weiteren Höhepunkt ihrer Karriere. 2025 gewann sie als Teil des Teams von Roya Aykhan die Castingshow „The Voice of Azerbaijan“. Bereits 2011 erreichte JIVA die Top 3 des nationalen Finales von Aserbaidschan für den Eurovision Song Contest.
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Interne Auswahl | |
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| Bekanntgabe | 11. März 2026 |
| Songpräsentation | 11. März 2026 |
| TV-Sender | AMPTV |
© eurovision.com
AMPTV hat den armenischen Acts intern ausgewählt. Am 11. März 2026 wurde bekanntgegeben, dass SIMÓN den Titerl "Paloma Rumba" in Wien performen wird.
SIMÓN stammt aus der Stadt Hrazdan in Armenien und zeigte schon früh eine große Leidenschaft für Musik, Tanz und Performance. Seine Familie scherzte oft, dass er singen und tanzen gelernt habe, bevor er laufen und sprechen konnte! Als er aufwuchs, war SIMÓNs größte Inspiration Michael Jackson, dessen Kunstfertigkeit seinen Stil und seine Liebe zur Bühne stark beeinflusste.
Obwohl er an der Universität Wirtschaftswissenschaften studierte, schlug SIMÓN nie eine Karriere in diesem Bereich ein, sondern folgte stattdessen seinem Herzen und seiner Leidenschaft für die Bühne. Durch jahrelange Arbeit und Engagement wurde SIMÓN bald zu einem der bekanntesten Tänzer der armenischen Unterhaltungsindustrie.
In den letzten Jahren hat der Künstler seinen beruflichen Schwerpunkt auf das Singen verlagert und ist nun Hauptdarsteller in einem der berühmtesten Live-Musikclubs in Eriwan, der Hauptstadt Armeniens. Seitdem begeistert er das Publikum bei verschiedenen Musikfestivals und Shows im ganzen Land.
Im Jahr 2025 beschloss SIMÓN, seinem Traum zu folgen und sich um die Vertretung Armeniens beim Eurovision Song Contest zu bewerben. Er nahm an "Depi Evratesil", dem nationalen Finale Armeniens, teil, wo er den zweiten Platz belegte, nachdem er sowohl von der lokalen als auch von der internationalen Jury die höchsten Punktzahlen erhalten hatte.
„Paloma Rumba“ wurde von Lilit Navasardyan (LI'LITH) komponiert, der Text stammt von David Tserunyan, Eva Voskanyan und der Singer-Songwriterin Rosa Linn, die Armenien 2022 in Turin vertreten hat. Der Song st eine rebellische Hymne darüber, sich aus der Monotonie einer erstickenden Routine zu befreien und sich endlich für sich selbst und seine Träume zu entscheiden, anstatt in der Komfortzone zu verharren. Der Titel bedeutet wörtlich übersetzt „Rumba der Taube (oder „Taubentanz”) und symbolisiert einen freudigen Tanz der Freiheit, wie eine Taube, die endlich fliegt, nachdem sie zu lange in einem Käfig gefangen war. Mit humorvollen Texten, SIMÓNs selbstbewusstem Auftreten und der explosiven Energie der Produktion begleitet der Song eine Figur, die sich von einem unerfüllten „9-to-5“-Leben abwendet und sich stattdessen dafür entscheidet, ihrer Leidenschaft zu folgen. Im Kern feiert „Paloma Rumba“ den Moment, in dem man sich von dem verabschiedet, was einen zurückhält, und beginnt, im Rhythmus seines Herzens zu leben.
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Nationale VE | |
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| Datum | 17. - 20. Dezember 2025 |
| Ort | Tirana |
| Halle | Pallati i Kongreseve |
| Moderation | Arilena Ara & Salsano Rrapi |
| TV-Sender | RTSH |
© RTSH
Alis Kallaçi hat eine klassische Klavierausbildung. 2025 gewann er "X Factor Albania". Seine Single danach war „Se të dua“, ein Duett mit Arilena Ara, die 2020 für Albanien beim ESC antreten sollte. 2024 belegte er beim "Festivali i Këngës" mit "Mjegull" den dritten Platz. Sein selbstgeschriebener Song „Nân“ handelt von seiner Mutter, zu der er jederzeit zurückkehren könne.
Die 64. Ausgabe des traditionellen "Festivali i Këngës" fand vom 17. bis 20. Dezember statt. RTSH bekam über 100 Bewerbungen. Ein Auswahlgremium hat die 28 Semifinalacts bestimmt. Künstlerische Leiterin war erneut Elhaida Dani. Es gab zwei Semifinals am 17. und 18. Dezember 2025, eine "Nostalgienacht" am 19. Dezember und das Finale am 20. Dezember. In den Semifinals entschied ausschließlich eine professionelle Jury über den Finaleinzug, wobei 18 Acts bereits für das Finale gesetzt waren und nur zehn Acts sich um die fünf verbliebenen Finalplätze bewarben. Im Finale fiel die Entscheidung dann durch 50 Prozent Juryvoting, 25 Prozent SMS-Voting (Albanien, Kosovo, Montenegro und Normazedonien) und 25 Prozent internationales "Diaspora"-Voting.
| Finale - 20. Dezember 2025 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Interpret*in/Titel | Jury | TV | Pkt. | Pl. |
| 1. Gerta Mahmutaj Në krahët e tu | 0 | 7 | 7 | 16. |
| 2. Lynx Nuk kthehem pas | 0 | 0 | 0 | 20. |
| 3. Frensi Tresh | 22 | 0 | 22 | 11. |
| 4. Evi Reçi Kodi i jetës | 0 | 0 | 0 | 20. |
| 5. Rezarta Smaja Balukeprera | 15 | 0 | 15 | 13. |
| 6. Rigersa Loka Albanian Heart | 5 | 0 | 5 | 17. |
| 7. Vedat Ademi Kur fjala mbaron | 42 | 21 | 63 | 5. |
| 8. Erik Lloshi Dy pika dashuri | 4 | 0 | 0 | 18. |
| 9. Kleansa Susaj Hije | 0 | 0 | 0 | 20. |
| 10.Sara Kapo Të dua shumë | 6 | 49 | 55 | 6. |
| 11.Sheila Zemra e tokës | 65 | 28 | 93 | 3. |
| 12.Savjana Vjerdha Dimër për dimër e veshtë për vjeshtë | 11 | 0 | 11 | 14. |
| 13.2 Farm Valle mbi hi | 10 | 42 | 52 | 8. |
| 14.Kamela Ismalaj Pa pretendime | 4 | 0 | 4 | 19. |
| 15.Gresa Gjocera & Bledi Kaso Busulla e zemrës | 0 | 0 | 0 | 20. |
| 16.Inis Neziri Ta kam fal | 32 | 70 | 102 | 2. |
| 17.Lorenc Hasrama Lamtumirë | 10 | 0 | 10 | 15. |
| 18.Endri Kaçaçi Si unë | 40 | 14 | 54 | 7. |
| 19.Luna Çausholli Pa kufij | 1 | 35 | 36 | 9. |
| 20.Alis Nân | 68 | 84 | 152 | 1. |
| 21.Ghiti Okej! | 17 | 0 | 17 | 12. |
| 22.Enxhi Nasufi Dritë | 25 | 0 | 25 | 10. |
| 23.Fifi & Tiri Gjoci Rri | 29 | 56 | 85 | 4. |
| Semifinale 1 - 17. Dezember 2025 |
|---|
| Interpret*in/Titel |
| 1. Rigersa Loka Albanian Heart |
| 2. Lorenc Hasrama Lamtumirë |
| 3. Sara Kapo Të dua shumë |
| 4. Sheila Zemra e tokës |
| 5. Kleansa Susaj Hije |
| 6. Gresa Gjocera & Bledi Kaso Busulla e zemrës |
| 7. Ghiti Okej! |
| 8. Lynx Nuk kthehem pas |
| 9. Erand Sojli Të Kam në fron |
| 10.Inis Neziri Ta kam fal |
| 11.Kimi Prap diell del |
| 12.Alis Nân |
| 13.Enxhi Nasufi Dritë |
| 14.Rezarta Smaja Balukeprera |
| Semifinale 2 - 18. Dezember 2025 |
|---|
| Interpret*in/Titel |
| 1. Savjana Vjerdha Dimër për dimër e veshtë për vjeshtë |
| 2. 2 Farm Valle mbi hi |
| 3. Gerta Mahmutaj Në krahët e tu |
| 4. Sihana Haxhnikaj Horizont |
| 5. Luna Çausholli Pa kufij |
| 6. Erik Lloshi Dy pika dashur |
| 7. Frensi Tresh |
| 8. Malvina Likaj Përtej shpirtit |
| 9. Vedat Ademi Kur fjala mbaron |
| 10.Kamela Ismalaj Pa pretendime |
| 11.ThreeX Vite |
| 12.Endri Kaçaçi Si unë |
| 13.Fifi & Tiri Gjoci Rri |
| 14.Evi Reçi Kodi i jetës |
© RTSH

Kurz nach dem Sieg beim ESC 2026 bestätigte der österreichische TV-Sender ORF, dass er den 70. Eurovision Song Contest in Österreich ausrichten werde. Einige Städte hatten direkt ihr Interesse angemeldet, als Gastgeberstadt fungieren zu wollen. Dazu gehören die Hauptstadt Wien, die den ESC 2015 ausrichtete, die zweitgrößte Stadt Graz, aber auch die Städte Innsbruck, St. Pölten, Linz, Wels und Oberwart. Letztere hat aber inzwischen von einer Bewerbung abgesehen, ebenso Linz und Wels sowie Graz aus Kostengründen.
Der ORF hatte einen 40-seitigen Anforderungs-/Bewerbungskatalog an die Landeshauptleute Ministerpräsident*innen) aller österreichischer Bundesländer sowie an die interessierten Städte geschickt.
Wien hat seine Bewerbung unter das Motto: "Europe, shall we dance?" gestellt.
Innsbruck hat für seine Bewerbung den Slogan "Together on Top" gewählt.
Am Morgen des 20. August 2026 wurde bekanntgegeben, dass die Wahl wieder auf Wien als Gastgeberstadt gefallen ist. Die österreichische Hauptstadt ist damit nach 1967 und 2015 zum dritten Mal Gastgeber. Das Finale des 70. ESC wird am 16. Mai 2026 in der Wiener Stadthalle stattfinden mit den beiden Semifinals am 12. und 14. Mai.
Die wichtigsten Mitglieder des ORF-Kernteams stehen fest:
ORF-Chefproduzent Michael Krön wird als Executive Producer und Gesamtprojektleiter fungieren.
Stefan Zechner, der seit 2011 die österreichischen ESC-Delegationen leitet und 2015 als Showproduzent beim Eurovision Song Contest in Wien tätig war, wird diese zentrale Rolle erneut übernehmen.
Daniel Hack, zuvor Produktionsökonom des ORF Multimedia Newsrooms, wird die Produktionsleitung des ESC 2026 übernehmen.
Christine Tichy ist als Technische Leiterin des ESC-Kernteams für die technische Durchführung der Veranstaltung verantwortlich. Sie war 2015 als stellvertretende Produktionsleiterin beim ESC dabei.
Roman Horacek, Kommunikationschef von Wien 2015 und seit 2005 verantwortlich für die Medienarbeit der österreichischen ESC-Delegationen, übernimmt erneut die Funktion des Kommunikationschefs.
© ORF ( v.l.n.r:: Martin Sczerenci, Christine Tichy, Stefan Zechner, Christina Lassnig, Michael Krön, Christina Heinzle-Conrad, Roman Horacek, Iris Keutter, Oliver Lingens, Daniel Hack)
Marketingmanagerin Iris Keutter, die bereits Teil der Marketingdelegation beim österreichischen ESC-Sieg in Kopenhagen war und die Marketing- und Sponsoringagenden für den ESC 2015 verantwortete, übernimmt erneut diese Funktion.
Oliver Lingens, der 2015 Teil des ESC-Eventteams war und für Ticketing, Location Management und Side Events verantwortlich war, wird als Event Manager für die Off-Air-Aktivitäten fungieren, darunter die Logistikprozesse des Medienzentrums, die Delegationsbetreuung, Hospitality, Side Events und Sicherheit.
Christina Lassnig unterstützt den Executive Producer als Executive Assistant und konzentriert sich dabei auf die interne Organisation.
Christina Heinzle-Conrad fungiert als Generalsekretärin und als Verbindungsperson zur ORF-Generaldirektion.
Martin Szerencsi wurde zudem zum Rechtsberater ernannt, eine Funktion, die er bereits 2015 innehatte. Er war ein führender Rechteexperte bei zahlreichen großen TV-Events des ORF.
ORF-Generaldirektor Roland Weißmann begrüßte das neue Team:
„Mit dem Eurovision Song Contest 2026 hat der ORF ein Megaprojekt in Angriff genommen, für dessen Umsetzung uns knapp ein Jahr Zeit bleibt. Das vorhandene Know-how und die ESC-Erfahrung des ORF sind von unschätzbarem Wert. Ich freue mich, dass wir ein Expertenteam zusammenstellen konnten, das unter der Leitung von Executive Producer Michael Krön den ESC 2026 zu einem unvergesslichen Ereignis machen wird, auf das ganz Österreich stolz sein kann.“
ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz ergänzte:
„Wir werden den ESC 2026 zu einem On- und Off-Air-Event auf höchstem internationalem Niveau für die ganze Familie machen, das unser Land von seiner besten Seite präsentiert. Ich freue mich auf diese Herausforderung und wünsche Michael Krön und seinem gesamten Team alles Gute.“
Executive Producer Michael Krön freut sich auf die Leitung des Teams:
„Es ist mir eine große Ehre und Freude, den Eurovision Song Contest 2026 in Österreich als Executive Producer umzusetzen. Mir ist bewusst, dass dies eine der größten und anspruchsvollsten Aufgaben im Mediengeschäft ist. Ich bin überzeugt, dass wir als Team mit der vereinten Kraft des ORF einen ESC auf die Beine stellen werden, der Österreich stolz macht und die Welt beeindruckt.“
Das Eurovision Village soll wie schon 2015 auf dem Rathausplatz aufgebaut werden. Es wird vom 10. bis 17. Mai 2026 täglich von 11.00 bis 24.00 Uhr geöffnet sein. Dort soll es auch Möglichkeiten zum Public Viewing der drei Shows geben sowie zahlreiche andere Veranstaltungen von Konzerten bis hin zu DJ-Sets und Lichtershows.
Der Turquoise Carpet erstreckt sich in einem Halbkreis über den Rathausplatz.
Der EuroClub soll im Rathaus der Stadt Wien seine Pforten öffnen. Hier fand 2015 bereits der Willkommensempfang und der Life Ball statt.
Die EBU wird Anfang Dezember in derr außerordentlichen Generalversammlung über die Teilnahme Israels beraten. Es gibt erneut Forderungen einiger Rundfunkanstalten nach einem Ausschluss Israels. Angesichts der besonderen Situation hat die EBU beschlossen, dass sich Länder auch im Dezember noch kostenfrei von der Teilnahme zurückziehen können, nachdem die Entscheidung über Israels Teilnahme gefallen ist.
Florian Wieder, gebürtiger Münchener mit österreichischen Wurzeln, wurde vom ORF für das Bühnendesign des 70. Eurovision Song Contests engagiert. Das ist seit 2011, wo Wieder erstmals eine ESC-Bühne entwarf, dann bereits das neunte Mal. In Wien soll die Bühne einen "markanten Rahmen bzw. Grundriss" bekommen und Platz für ein Sinfonierorchester bietten, wie es 2015 bereits der Fall war.
Die „Postcards“ des Eurovision Song Contest 2026 werden von Gebhardt Productions umgesetzt und kombinieren reale Außenaufnahmen aus Österreich mit Studioaufnahmen der Teilnehmer*innen. Durch das Übereinanderlegen mehrerer Bildebenen entstehen eigenständige Miniwelten – von Bergpanoramen bis zu urbanen Szenen. Jede Postcard erscheint zusätzlich als echte Ansichtskarte, eine Anspielung auf die Erfindung der Postkarte durch den Kärntner Emanuel Herrmann im Jahr 1868.
Laut ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz sollen die Clips Österreich modern und vielfältig zeigen und zugleich Raum für die Persönlichkeit der Acts bieten. Die Dreharbeiten laufen seit Oktober, um Motive in verschiedenen Jahreszeiten einzufangen; die Teilnehmer*innen werden später im Studio eingebunden. Für jeden Teilnehmer wird ein passendes Motiv gewählt, das sie durch Requisiten und Performance mitgestalten können.
Gesucht werden rund 800 motivierte Freiwillige mit zumindest Deutsch- und Englischkenntnissen, die vom 27. April bis 17. Mai 2026 an Orten wie der Wiener Stadthalle, dem Rathausplatz oder dem Flughafen mithelfen. Die Anmeldung beginnt am 1. Dezember auf songcontest.ORF.at, Voranmeldungen sind bereits möglich. Volunteers erhalten offizielle Kleidung, Verpflegung, Unfallversicherung und die Chance, internationale Kontakte zu knüpfen.
Für die neun Shows des ESC 2026 in Wien spielen Stand-ins eine wichtige Rolle: Sie proben Abläufe, Positionen auf der Bühne, Kameraeinstellungen sowie Licht und Ton, bevor die eigentlichen Acts auftreten, um einen reibungslosen Ablauf der Shows zu gewährleisten. Vom 18. bis 20. Dezember finden in den Motions Studios in Wien Auditions statt. Aus 1600 Bewerbern aus aller Welt werden 680 Tänzer und 120 Sänger getestet. Am Ende werden 30 Stand-in-Performer ausgewählt, die während des ESC 2026 als wichtiger Bestandteil der Shows mitwirken.
Zum 70. Jubiläum des ESC 2026 werden wieder Tausende Fans in Wien erwartet. Um einen fairen und sicheren Ticketverkauf zu gewährleisten, setzt der ORF auf ein mehrstufiges System: Zunächst mussten sich Fans registrieren, um anschließend Tickets kaufen zu können. So sollen Bot-Käufe und kommerzieller Wiederverkauf verhindert werden. Der Ticketverkaufe startete am 13. Januar 2026. Informationen gibt es hier.
Eine weitere Verkaufswelle startet am 26. März 2026 ab 15.00 Uhr.
Am ESC 2026 werden 35 Länder teilnehmen.
Bulgarien, Moldau und Rumänien kehren zurück. Spanien, Slowenien, Irland, Island und die Niederlande boykottieren den Contest wegen der Zulassung Israels.
Am 12. Januar 2026 erfolgte die Semifinalauslosung.
Victoria Svarowski und Michael Ostrowski werden den ESC 2026 moderieren.
© Thomas Ramstorfer / ORFVictoria Swarovski ist Fernsehmoderatorin, Unternehmerin, Model, Designerin und Sängerin. Ihren großen Durchbruch feierte sie 2016 mit dem Sieg bei „Let's Dance“. Kurz darauf wurde Victoria die jüngste Jurorin bei „Das Supertalent“. Seit 2018 ist sie festes Mitglied des Moderatorenteams von „Let's Dance“. Weitere TV-Highlights sind die Moderation der „100 Years Disney Show“ sowie der "Bambi".
Michael Ostrowski aus Leoben in Österreich ist Schauspieler in Film und Fernsehen und außerdem ein beliebter Moderator. Der vielseitige Künstler, der vor allem für seine komödiantischen Rollen bekannt ist, hat auch Drehbücher für mehrere Filme geschrieben ("Nacktschnecken"," Contact High", "Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott") und Regie geführt ("Hotel Rock'n'Roll").
Der Greenroom soll im Stil eines Wiener Kaffeehauses gestaltet werden.
Eine Reihe von Wiener Kaffeehäusern sollen als Treffpunkte für die internationalen Fans dienen.
Emily Busvine, Moderatorin der FM4 Morning Show wird im Greenroom moderieren.
Der EuroClub wird in Österreichs größter Diskothek, dem Prater Dome, angesiedelt. Der Club verfügt über drei verschiedene Floors. Allerdings soll nur der größte Floor von den OGAE-DJs mit ESC-Musik bespielt werden.
Der ORF hat Details zu den Shows und den Interval-Acts bekanntgegeben.
@ ORFAuri (er/ihm) wurde vom ORF als offizielles Maskottchen für Österreichs Ausrichtung des 70. Eurovision Song Contest vorgestellt. Auri ist ein Symbol für Zusammenhalt, Kreativität und die Kraft gemeinsamer Erlebnisse. Als lebhafter Botschafter von Wien 2026 wird Auri Delegationen und Fans aus aller Welt in der österreichischen Hauptstadt willkommen heißen und dabei Offenheit, Respekt und die Freude am Miteinander vermitteln – United by Music!

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