Hallo aus dem heute sehr bedeckten und später wahrscheinlich verregneten Wien. Der Wettergott ist auch in diesem Jahr den ESC-Fans - wie schon 2025 - nicht hold. Umso mehr konnte man gestern einen wunderschönen Tag mit fast wolkenlosem blauen Himmel genießen. Ich habe mir mal das Euro Fan House im Wien Museum angeschaut, wo Sarah Engels heute Nachmittag erscheinen soll. Gestern sah ich im Foyer eine endlose Schlange vor allem von jungen Fans, die alle darauf warteten, dass Satoshi sich vor eine Fotowand zum Meet & Greet stellte. Es ist wirklich erfreulich und ermutigend, wie viele junge ESC-Fans man hier trifft. So ist es auch im Euro Club, der gestern schon sehr, sehr voll war, obwohl er ja wirklich riesig ist. Satoshi machte auch dort den Anfang der Auftritte, und alle tobten. Genauso wie bei Tamara aus Monenegro, die ja leider ausgeschiedenen ist und deshalb umso mehr gefeiert wurde. Sie war sichtlich gerührt. Später kam noch Lion Ceccah, dieses Mal nur mit silbernem Gesicht. Wer danach noch aufgetreten ist, weiß ich nicht, ich hatte mich in den zweiten Floor begeben, wo es nicht ganz so voll war.
Beim Botschaftsempfang @ Michael Sonneck / ECG e. V.
Die deutsche und die italienische Botschaft hatten von 18-00 bis 20.00 Uhr zu einem Empfang im MuseumsQuartier geladen. Früher war es eigentlich so etwas wie Tradition, dass der deutsche Empfang immer in Kooperation mit dem Gastgeber stattfand. Nun, diesmal war die Wahl auf Italien gefallen, was mir als großem Fan des italienischen Liedes nur recht sein konnte. So kam ich einmal mehr in den Genuß, Sal da Vinci zu hören, dieses mal solo ohne das für mein Emfpfinden überinszenierte Staging auf der ESC-Bühne. In einem kurzen Interview erklärte Sa da Vinci, dass sein Lied die Liebe hochleben lasse, egal wer wen liebe. Da verwundert es schon etwas, dass man für den Auftritt die Kulisse einer Hetero-Hochzeit gewählt hat.
@ Michael Sonneck / ECG e. V.
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Sarah Engels sang die Akustikversion von "Fire" wieder einmal beeindruckend. Im Gespräch mit Constantin Zöller betonte sie nochmals die wichtige Botschaft des "Female Empowerment" von "Fire" und erzählte etwas über das neue Staging. Sie habe anfangs Respekt davor gehabt, sich in die Arme ihrer Tänzerinnen fallen zu lassen, aber ihre Choreografin habe ihr gesagt, man dürfe ihr auf keinen Fall die "Angst" anmerken. Das schwierigste sei das Tanzen und glkeichzeitig zu singen. Da für trainiere sie täglich auf dem Laufband, während sie beim Joggen singe. SIe sei so unendlich stolz, Deutschland vertreten zu dürfen und werde alles geben!
@ Michael Sonneck / ECG e. V.
Gruppenbild mit den beiden Botschaftern @ Michael Sonneck / ECG e. V.



