ECG-Disco 2006


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Endlich einmal eine ESC - Party in Frankfurt!

 

Im „Blue Angel“ in der Brönnerstraße war es schon kurz nach Beginn der Party um 22Uhr proppevoll und gefühlte 50 Grad heiß. Doch die ca. 250 tanzwütigen ESC-Fans ließen sich davon nicht abhalten, und während zunächst noch die 3 Präsidiumsmitglieder Martin, Kay und Anke die Tanzfläche für sich hatten (einer muss schließlich den Tanz eröffnen) blickten andere erwartungsvoll in die hintere Ecke, wo schon Jenny (Andorra 2006) auf ihren Auftritt wartete.

 

                                            DJ Ohrmeister mit Jenny             und mit Anžej

 

Lange ließ man sich nicht bitten, und DJ Ohrmeister sorgte zunächst vor allem mit Titeln aus dem Jahr 2006 für ordentlich Stimmung, so dass Jenny um kurz vor Mitternacht schon bei mindestens 60 Grad auftrat. Sie präsentierte uns natürlich ihren eigenen Titel „Sense tu“, aber mit „Europe´s Living A Celebration“ und „La La La“ auch zwei andere spanische Klassiker. Das Publikum im „Blue Angel“ sang mit, und so manch einer, der draußen vorbei ging, musste annehmen, dass drinnen die Fischerchöre für ihren nächsten Auftritt probten. Leider fiel die Unterhaltung mit Jenny sehr schwer, da sie zwar Englisch versteht, es aber kaum spricht. Doch natürlich ließ sie sich gern mit den Fans fotografieren und schrieb Autogramme. 

        

Nach nur etwa einer halben Stunde Pause (die selbstverständlich mit Tanzen wunderbar überbrückt wurde) trat gegen halb eins und etwa 70 Grad Anžej Dežan (Slowenien 2006) auf. Schon mit seinem ersten Lied „Plan B“ brachte er uns zum Klatschen und Mitsingen. Doch er beschränkte sich nicht nur auf diesen Eurovisionssong, sondern er hatte ein Programm mit 12 Titeln ausgearbeitet, wovon gerade einmal drei nicht beim ESC dabei waren, darunter das Lied, mit dem er nach der Sendung „Pop-Idol“ (er war Zweiter nach Omar Naber) bekannt wurde. „Vroče“ hörte sich trotzdem sehr vertraut an, wurde es doch von den gleichen Autoren wie „Energy“ und auch „Plan B / Mr. Nobody“ geschrieben.

Schnell brodelte die Stimmung auf locker 80 Grad. Anžej ist selbst ein großer ESC-Fan, und so ging für ihn mit diesem Programm ein kleiner Traum in Erfüllung. Für uns auch, denn man konnte ja alles mitsingen, angefangen bei „Dile que la quiero“ über „Save Your Kisses For Me“ und „My Number One“ bis hin zu „Never Let You Go“.

Außerdem sang er mit „Mandoline“ von Šaša Lendero und „Stop“ von Omar Naber auch zwei weitere slowenische Titel. Rufe nach Anke wurden laut, als er „Stop“ ankündigte… wer erinnert sich nicht an Kays und Ankes tolle Parodie vom Clubtreffen im letzten Jahr, und Anžej widmete Anke das Lied. Natürlich wusste er schon von ihr, was es damit auf sich hatte. Einer der Höhepunkte seines Programms war zweifelsfrei „Lejla“, und man sah so manche Träne im Publikum fließen. Es gibt wohl nur wenige Sänger, die die Fähigkeit haben, dieses Lied so zu singen, und Anžej mit seiner Hammerstimme muss sich keinesfalls hinter Hari Mata Hari verstecken.

Zum Abschluss hatte er noch ein Medley aus „Waterloo“, „Take Me To Your Heaven“, „Diva“ und „Energy“ parat. Es müssen an die 90 Grad gewesen sein, als Anke zu Anžej auf die Bühne kletterte und sich im Namen des ECG für seinen mehr als gelungenen Auftritt bedankte. Beide strahlten wie die Honigkuchenpferde, und Anžej sang als Zugabe natürlich noch „Mr Nobody“. Es gab kaum jemanden im „Blue Angel“, der nicht mitsang. Die Stimmung war tatsächlich auf dem Siedepunkt bei 100 Grad angekommen, doch selbstverständlich erfüllte auch Anžej noch reichlich Autogramm- und Fotowünsche, er hatte sogar einen Stapel Autogrammkarten mitgebracht. Danach floss man zurück auf die Tanzfläche. Die Letzten sollen erst im Morgengrauen nach Hause gegangen sein, was nicht verwundert, denn es war einfach ein toller Abend mit grandiosen Stargästen und fantastischer Stimmung. 

 

 

                                              Anzej       Anzej 2

Clubtreffen