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Allgemeine Informationen


Bereits kurz nach dem Sieg Italiens in Rotterdam haben Vertreter*innen mehrere italienischer Städte ihr Interesse an der Austragung des ESC 2022 bekundet.  Inzwischen liegen laut der verantwortlichen Sendeanstalt RAI insgesamt 17 Bewerbungen von großen Städten, aber auch von kleineren Gemeinden vor:

 

"Siebzehn italienische Städte haben ihre Kandidatur für die Ausrichtung des Eurovision Song Contest 2022 eingereicht, der im Mai in unserem Land stattfinden wird. Die Städte Bologna, Genua, Florenz, Mailand, Rom, Turin, Triest, unter den regionalen Hauptstädten, reagierten auf die Ankündigung von Rai zur Interessenbekundung, während die Provinzhauptstädte Alessandria, Matera, Pesaro, Rimini und Viterbo umfassten. Die Gemeinden Acireale (Catania), Bertinoro di Romagna (Forlì - Cesena), Jesolo (Venedig), Palazzolo Acreide (Syrakus), Sanremo (Imperia) sind ebenfalls Kandidaten.
Alle Städte, die die Kandidatur eingereicht haben, erhalten bis Ende August ein detaillierteres Dokument mit den notwendigen Voraussetzungen für die Teilnahme am ESC 2022 und die Auswahl wird von RAI - in Abstimmung mit der European Broadcasting Union - getroffen."

 

RAI hat einen Katalog mit den Bewerbungskriterien erstellt. 

Eine geeignete Gastgeberstadt muss folgende Mindestanforderungen erfüllen:

  • einen internationalen Flughafen in weniger als 90 Minuten Entfernung,
  • Über 2000 Hotelzimmer in der Nähe der Halle
  • Eine Infrastruktur (Stadium, Halle, Zentrum), die eine Live-TV-Sendung dieser Größenordnung möglich macht.

Diese Infrastruktur verlangt:

  • eine überdachte Halle mit Klimaanlage und ausreichendem Umfang
  • eine Zuschauerkapazität in der Halle von mindestens 8000 bis 10000, was 70 Prozent der Maximalkapazität für normale Konzerte bedeutet wegen der Bühnen- und Technikaufbauten
  • Möglichkeiten für das Pressezentrum, Garderoben etc. 
  • Verfügbarkeit mindestens sechs Wochen vor den Shows, zwei Wochen vor dem Finale und eine Woche zum Abbau

Nach der Bewerbung müssen die Städte dann im Laufe des Sommers ihre detaillierten Unterlagen, das sog. "Bid Book" einreichen.  

 

Turin und Pesaro hatten als erste Städte ihre offizielle Bewerbung abgegeben. Turin war bereits für 2017 im Gespräch, falls Italien mit Francesco Gabbani den ESC 2016 gewonnen hätte. Pesaro liegt an der Adria in der Nähe von San Marino und hat mit der Vitrifrigo Arena  eine der größten Hallen des Landes.