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Allgemeine Informationen


Die italienische Stadt Turin hat das Rennen um den Austragungsort des 66. Eurovision Song Contest gewonnen, nachdem sie 16 andere konkurrierende Bewerbungen besiegt hatte. Das Finale findet am Samstag, 14. Mai, im PalaOlimpico (Pala Alpitour) statt, die Semifinals am 10. und 12. Mai. Die Hauptstadt des Piemont ist nach Neapel (1965) und Rom (1991) die dritte italienische Stadt, die die Veranstaltung ausrichtet. Die Mehrzweckhalle im Süden der Stadt fasst maximal ca. 15500 Zuschauer.

 

  ESTERNO-ENTRATA-LASER-PARK-1.jpg© Pala Alpitour

 

Bereits kurz nach dem Sieg Italiens in Rotterdam hatten Vertreter*innen mehrere italienischer Städte ihr Interesse an der Austragung des ESC 2022 bekundet.  Insgesamt gab es 17 Bewerbungen von großen Städten, aber auch von kleineren Gemeinden:

Die Städte Bologna, Genua, Florenz, Mailand, Rom, Turin, Triest, unter den regionalen Hauptstädten, reagierten auf die Ankündigung von RAI zur Interessenbekundung, während die Provinzhauptstädte Alessandria, Matera, Pesaro, Rimini und Viterbo umfassten. Die Gemeinden Acireale (Catania), Bertinoro di Romagna (Forlì - Cesena), Jesolo (Venedig), Palazzolo Acreide (Syrakus), Sanremo (Imperia) waren ebenfalls Kandidaten. 
 

RAI hatte einen Katalog mit den Bewerbungskriterien erstellt. Eine geeignete Gastgeberstadt musste folgende Mindestanforderungen erfüllen:

  • einen internationalen Flughafen in weniger als 90 Minuten Entfernung,
  • Über 2000 Hotelzimmer in der Nähe der Halle
  • Eine Infrastruktur (Stadium, Halle, Zentrum), die eine Live-TV-Sendung dieser Größenordnung möglich macht.

Diese Infrastruktur verlangt:

  • eine überdachte Halle mit Klimaanlage und ausreichendem Umfang
  • eine Zuschauerkapazität in der Halle von mindestens 8000 bis 10000, was 70 Prozent der Maximalkapazität für normale Konzerte bedeutet wegen der Bühnen- und Technikaufbauten
  • Möglichkeiten für das Pressezentrum, Garderoben etc. 
  • Verfügbarkeit mindestens sechs Wochen vor den Shows, zwei Wochen vor dem Finale und eine Woche zum Abbau

Die Zahl der infrage kommenden Städte wurde zunächst anhand der Bewerbungen von 17 auf folgende 11 reduziert:

  • Acireale
  • Alessandria
  • Bologna
  • Genua
  • Mailand
  • Palazzolo Acreide
  • Pesaro
  • Rimini
  • Rom
  • Sanremo
  • Turin

 

In einem weiteren Schritt wurden weitere sechs Städte aussortiert, so dass noch diese fünf Städte in der finalen Auswahlrunde waren:

  • Bologna
  • Mailand
  • Pesaro
  • Rimini
  • Turin

 

Diese Städte wurden dann von Repräsentant*innen der RAI und der EBU besucht. Am 8. Oktober 2021 verkündete die EBU dann die Entscheidung für Turin.

 

Insgesamt 41 Länder werden am ESC 2022 teilnehmen, das hat die EBU am 20. Oktober 2021 bekanntgegeben. Neben den Ländern von 2021 kommen Armenien und Montenegro zurück.

 

Erstmals seit 2016 wird die Bühne nicht vom deutschen Designer Florian Wieder entworfen, sondern die RAI hat das Atelier Francesca Montinaro damit beauftragt. 

 

Die Übergabe der "Host-Insignien" von Rotterdam an Turin sowie die Semifinalauslosung wird am 25. Januar 2022 im Palazzo Madama in Turin stattfinden. 36 Semifinalisten werden den beiden Semifinals zugelost. Da der Vorjahressieger und Gastgeber Italien den sog. BIG 5 angehört (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Ver. Königreich), die automatisch für das FInale qualifiziert sind, werden im Finale am 14. Mai 2022 25 Länder antreten und nicht 26 - wie sonst gewohnt, wenn ein Semifinalist gewonnen hat.

 

 

Sublogo Sound of Beatuy© EBUBereits am Freitag, dem 21. Januar 2022, wurde in einer ungewöhnlichen kurzen Vorabmeldung das diesjährige Motto und Logo vorgestellt, vermutlich, weil in Turin bereits entsprechende Fahnen wehten:

"Die Inspirationen hinter dem Slogan und der thematischen Kunst des Eurovision Song Contest 2022 sowie Informationen darüber, wie die neue Identität des Wettbewerbs alles informiert und inspiriert, vom Merchandising bis zum ehrgeizigen Bühnenbild, wurden am Montag, den 24. Januar, bekannt gegeben."

Um den Klang und seine visuellen (und schönen) Eigenschaften darzustellen, basiert das Design auf der symmetrischen Struktur und den Mustern der Kymatik – der Lehre von Schallwellenphänomenen.