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ESC 2024: Norwegen


norway

Nationale VE  
"Norsk Melodi Grand Prix 2024"

Datum 3. Februar 2024
Ort Trondheim
Halle Spektrum
Moderation Marion Ravn & Fredrik Solvang
TV-Sender NRK

 

VERTRETER FÜR NORWEGEN

GÅTE

"ULVEHAM"

 

IRL© Julia Marie Naglestad / NRK

     

 


Der Melodi Grand Prix umfasste 2024 drei Semifinals (am 13.01., 20.01. und 27.01.2024) mit je sechs Acts, jeweils drei erreichten durch Televoting das Finale am 3. Februar 2024. Im Finale mit neun Acts entschied zu 60 Prozent Televoting und zu 40 Prozent eine internationale Jury. (Großbritannien, Finnland, Schweiz, Estland, Aserbaidschan, Dänemark, Niederlande, Island, Tschechien, Schweden).

Der verantwortliche TV-Sender NRK erlaubte allen interessierten Künstler*innen, ihren potenziellen Wettbewerbstitel bereits ab dem 1. September 2023 zu veröffentlichen. 

Kurz vor dem Finale musste die favorisierte Gruppe Gate den Text ihres Songs ändern, da der ursprüngliche Text auf einer Ballade aus dem Mittelalter basierte und somit kein von den Regeln geforderter Originaltext war.  

 

Gåte ist eine Band, deren Musik eine Mischung aus Folk Rock, Heavy Metal und melodiösem Rock ist. Ihre Songs basieren inhaltlich auf traditionellen norwegischen Volksliedern. Bereits 2002 erhielt die Band für ihre CD "Jygri" den "Spellemannprisen". für Newcomer Ihr Album "Iselilja" erreichte in Norwegen Platz 1 der Charts. Gåte pausierte nach ihrem letzten Livekonzert 2005 und meldete sich erst 2017 zurück.

 

 

Finale - 3. Februar 2024  
Interpret*in/TitelJuryTVGes.Platz
1. KEiiNO
Damdiggida
 98 146  244 2.
2. Annprincess
Save Me
 16  17  33  9.
3. Gothminister
We Come Alive
 35  80  115 4.
4. Ingrid Jasmin
Eya
 22  20  42  8.
5. MiiA
Green Lights
 54  22  76  6.
6. Margaret Berger
Oblivion
 26  19  45  7.
7. Dag Erik Oksvold & Anne Fagermo
Judge Tenderly of Me
 58  47  105  5.
8. Gåte 
Ulveham
76 174 250 1.
9. Super Rob & Erika Norwich
My AI
 45  120  165  3.

    


    

Vorrunde  1  - 13. Januar 2024  
Interpret*in/TitelFinale
1. Mathilde SPZ feat. Chris Archer & Slam Dunk
Woman Show
 
2. Fredrik Halland
Stranded
 
3. Myra
Heart on Fire
 
4. Gothminister
We Come Alive
F
5. Ingrid Jasmin
Eya
F
6. Margaret Berger
Oblivion
F
Vorrunde  2  - 20. Januar 2024  
Interpret*in/TitelFinale
1. Farida
Heartache
 
2. Mileo
You*re Mine
 
3. Eli Kristin
Touch of Venus
 
4. Super Rob, Erika Norwich
My AI
5. Dag Erik Oksvold & Anne Fagermo
Judge Tenderly of Me
6. Gåte 
Ulveham
Vorrunde  3  - 27. Januar 2024  
Interpret*in/TitelFinale
1. Vidar Villa
MER
 
2. Mistra
Waltz of Death
 
3. Thomas Jenssen
Take Me to Heaven
 
4. Annprincess
Save Me

5. MiiA
Green Lights
6. KEiiNO
Damdiggida

    

© Julia Marie Naglestad / NRK 

Am 5. Januar 2024 wurden die Semifinalacts bekanntgegeben:

 

 

Semifinale 1 - 13. Januar 2023

 

 

Margaret Berger – “Oblivion”
Musik & Text: Margaret Berger, Anders Kjær, Monica Engeseth, Sivert Hjeltnes Hagtvedt 

 

Margaret Berger hat bereits den MGP 2013 gewonnen und belegte beim ESC 2013 mit „I Feed You My Love“ den 4. Platz. 

 

Myra – „Heart on Fire“
Musik & Text: David Atarodiyan, Svein Hermansen, Regina Tucker

 

Myra ist eine preisgekrönte Songwriterin und Künstlerin aus Bergen. Die 29-jährige Sängerin erlangte in Norwegen mit ihren jüngsten Hits „Hjemløs i egen by“ und „Dovre faller“ Popularität. Darüber hinaus trat Myra beim Øya Festival auf, hatte das Lied der Woche auf NRK P3, wurde als Newcomerin des Jahres auf P3 Gold nominiert und gewann 2020 den Edvard-Preis für den Text zum Lied „Hjemløs i egen by “.

 

Ingrid Jasmin – “Eya"
Musik & Text: Ingrid Jasmin Vogt, Jonas Kroon


Im Jahr 2021 veröffentlichte Ingrid Jasmin ihre Debütsingle. Sie wuchs in Telemark auf und hat familiäre Bindungen nach Lateinamerika. Ingrid studierte Flamenco zusammen mit traditioneller norwegischer Musik.

 

GOTHMINISTER – “We Come Alive”
Musik & Text: Bjørn Alexander Brem 


GOTHMINISTER ist der Künstlername von Bjørn Alexander Brem. Zuletzt trat er vor über 30.000 Menschen in Deutschland auf und tourte im Laufe der Jahre in mehr als 40 Ländern. Letztes Jahr veröffentlichte er das Album „Pandemonium“, das mit der Auszeichnung „Dark Album of the Year“ ausgezeichnet wurde und auf dem u. a. Rammstein und Placebo zu hören waren. GOTHMINISTER hat zahlreiche Chartplatzierungen in Deutschland und gewann im vergangenen Jahr für zwei der Musikvideos insgesamt 19 internationale Filmpreise. Der MGP-Beitrag „We Come Alive“ ist eine Zusammenarbeit mit dem Produzenten Jesper Borgen (Alan Walker, Coldplay) und handelt davon, an sich selbst zu glauben und gemeinsam gegen alle Ungerechtigkeit zu kämpfen

 

Fredrik Halland – “Stranded”
Musik & Text: Fredrik Halland, Jenson Vaughan, Ruthy Raba


Fredrik Halland zog mit 16 Jahren von Bergen nach Los Angeles, um seinen Traum zu verwirklichen. Er studierte ein Jahr am Musicians Institute, bevor er mit der amerikanischen Künstlerin Colbie Caillat auf Tournee ging. Später begann er im Studio als Songwriter, Produzent und Gitarrist zu arbeiten. Er hat mit Künstlern wie Justin Bieber, Michael Jackson, Colbie Caillat, Gavin DeGraw, Becky G, Babyface und vielen anderen gespielt, geschrieben und getourt. Jetzt ist er zurück nach Norwegen gezogen und möchte sich auf seine eigene künstlerische Karriere konzentrieren. In „Stranded“ geht es darum, wie wichtig es ist, in schwierigen und einsamen Zeiten für jemanden da zu sein.

 

Mathilde SPZ ft. Chris Archer & Slam Dunk : “Woman Show”
Musik & Text: Audun Agnar Guldbrandsen, Silje Montsko Blandkjenn, Emmy Kristine Guttulsrud Kristiansen, Linda Dale, Christopher Colin Archer, Mathilde Espeseth


Mathilde SPZ ist eine Künstlerin, die seit ihrem neunten Lebensjahr eigene Lieder schreibt und aufführt. Sie hat auf einer beeindruckend langen Liste von Festivals und Bühnen gesungen. Chris Archer, hat über 50 Millionen Stücke gespielt, von russischer Musik bis hin zu Pop, und seine Stimme hat einen hohen Wiedererkennungswert.  An ihrer Seite wird Petter Haga, besser bekannt als Slam Dunk, sein. Petter entwickelte sich mit seinen humorvollen Liedern vom Bauingenieur und Unternehmer zum Künstler, Konferenzmoderator und Redner.

 

Semifinale 2 - 20. Januar 2023

 

Gåte – “Ulveham”
Musik & Text: Sveinung Eklo Sundli, Ronny Graff Janssen, Marit Jensen Lillebuen, Gunnhild Sundli, Magnus Børmark, Jon Even Schärer


Der Durchbruch gelang Gåte Anfang der 2000er Jahre. Ihre einzigartige Kombination aus traditioneller norwegischer Volksmusik und explosivem Rock brachte sie in Rekordzeit aus dem Probekeller auf die großen Bühnen.Die Band erlebte großen Erfolg mit spektakulären Live-Shows, zwei von der Kritik gefeierten Studioalben, zwei EPs und einem Live-Album. In diesem Zeitraum verkaufte Gåte mehr als 100.000 Alben, landete direkt an der Spitze der VG-Liste und gewann 2002 den Spellemann-Award als „Bester Newcomer“.

 

Super Rob, Erika Norwich – “My AI”
Musik & Text:  Lars Horn Lavik, Super Rob, Erika Norwich, Kristian Liljan 


Erika Norwich ist eine talentierte Songwriterin und Künstlerin aus Trondheim. Mit Songs wie „Til Lillebror“ und der EP „Fra hjertet til hodet og ut“ hat sie sich einen Namen gemacht. Erika hat in Super Rob einen unerwarteten Partner und besten Freund gefunden: einen fast drei Meter großen Roboter, der mit der neuesten KI-Technologie ausgestattet ist. Er funktioniert ein bisschen wie die digitale Assistentin Siri.

 

Mileo – “You’re Mine”
Musik & Text: Miles Curtis Sesselmann


Mileo ist ein norwegisch-australischer Sänger, Songwriter und Produzent. Als Kind reiste er mit seinem norwegischen Vater und seiner australischen Mutter zwischen Oslo und Sydney hin und her. Der Song „You’re Mine“ wird als fesselnde Synth-lastige Produktion mit Horrorfilm-ähnlichen Beats und einem unterhaltsamen und verstörenden Nerv beschrieben In den letzten Jahren hat Mileo für mehrere norwegische Künstler geschrieben und produziert, darunter Madcon, Chris Holsten, Mugisho, Alexandra Joner und Adelen.

 

Eli Kristin – “Touch of Venus”
Musik & Text: Ronny Graff Janssen, Eli Kristin Hanssveen


Eli ist eine echte Operndiva. Sie ist seit einigen Jahren feste Mitarbeiterin der Oper und hatte Hauptrollen in den berühmtesten Produktionen. Wirklich bekannt wurde sie als Teilnehmerin von „Stjernekamp“, wo sie in den letzten Jahren sowohl als Operncoach als auch als Duettpartnerin für die Teilnehmenden fungierte. Jetzt hat sie gemeinsam mit Ronny Janssen „Touch of Venus“ geschrieben. In dem Lied geht es darum, wie wir – an unserem verwundbarsten Punkt im Leben – entweder nachgeben oder entdecken können, wie stark wir wirklich sind. Die Botschaft basiert größtenteils auf Eli Kristins eigenem Leben.

 

Dag Erik Oksvold  & Anne Fagermo – “Judge Tenderly of Me”
Musik & Text: Dag Erik Oksvold, Alexander Pettersen, Anne Fagermo 


Anne Fagermo hat sich schnell einen Namen als talentierte Sängerin und Songwriterin gemacht. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme und ihrem einzigartigen Musikstil trat sie in den letzten Jahren auf großen und kleinen Bühnen auf und veröffentlichte mehrere Singles.

Dag Erik Oksvold hat eine etwas längere Künstler- und Musikkarriere hinter sich und veröffentlichte 2021 sein Debütalbum „Back Then“, eine in Norwegen und Nashville aufgenommene Country-Platte.

 

Farida – “Heartache
Musik & Text: Farida Louise Bolseth Benounis, Kristian Wiik, Ilja Eriksson, Olav Tokerud


Farida iwar  2022 mit „Dangerous“ Finalistin beim MGP. Im Dezember 2022 schrieb sie zwei K-Pop-Songs für die Gruppen Red Velvet und WayV zusammen mit Karen Poole, die unter anderem für ihre Zusammenarbeit mit den Weltstars David Guetta und Zara Larsson bekannt ist. Darüber hinaus trat sie zweimal beim Øyafestivalen in Bylarm auf, gewann beim selben Festival den Preis als „Vorbild des Jahres“ und war nicht zuletzt bei South By Southwest in Texas zu sehen. 2021 erreichte Farida mit dem selbstkomponierten Song „Do About It“ das Finale der prestigeträchtigen „John Lennon Songwriting Competition“ in New York.

 

Semifinale 3 - 27. Januar 2023 

 

KEiiNO– “Damdiggida”
Musik & Text: Alexandra Rotan, Fred Buljo, Tom Hugo Hermansen, Alexander N. Olsson, Jakob Redtzer 


KEiiNO waren Televotingsieger beim ESC 2019. Danach haben sie 28 Songs veröffentlicht, die Charts angeführt, sind zu Radiofavoriten geworden, haben Preise gewonnen und wurden für den Spellemann-Preis nominiert. Sie traten auch beim MGP 2021 mit „Monument“ an, wo sie den zweiten Platz belegten.

 

MIIA – “Green Lights”
Musik & Text: Benjamin Dan Ravn Fahre, Mia Virik Kristensen, Mugoshi David Nhonzi, Emelie Hollow and  Ida Botten


MIIA veröffentlichte 2015 ihre Debütsingle „Dynasty“. Der Song wurde von Billboard vorgestellt und war weltweit Teil der Charts wie „New Music Friday“. Mia Virik Kristensen kommt aus Kragerø.

 

Annprincess – “Save Me”
Musik & Text:  Annprincess Johnson 


Annprincess ist eine Künstlerin und Songwriterin aus Lier. Sie stammt ursprünglich aus Liberia und floh mit ihrer Mutter im Alter von sieben Jahren nach Norwegen. Als Teenager meldete sie sich bei Norske Talenter an und nahm 2022 an „The Voice“ teil. Annprincess engagierte sich 2019 beruflich für die Musik, nachdem sie Psychologie studiert hatte. Im selben Jahr veröffentlichte sie ihre Debütsingle „Middle of the Night“, die internationale Aufmerksamkeit unter anderem von Sky News erhielt. Im MGP-Song „Save Me“ geht es um die Einsamkeit, die man empfindet, wenn andere darauf hinweisen, wie anders man ist. Bei dem Beitrag geht es auch darum, es anzunehmen, zu akzeptieren, wie man ist und für sich selbst einzustehen.

 

Thomas Jenssen – “Take Me To Heaven”
Musik & Text:  Thomas Jenssen, Ricky Hanley, David Fremberg, Jonas Holteberg Jensen


Thomas Jenssen ist ein Künstler und Songwriter aus Levanger in Trøndelag. In den letzten Jahren hat er Musik an der Universität Agder studiert und befindet sich nun im letzten Jahr seines Masterstudiengangs in Songwriting. Trønderen hat in den letzten Jahren Songs geschrieben und mit mehreren Produzenten zusammengearbeitet. Thomas war viele Jahre lang Tenor im Osloer Fagottkor, bevor er sich für eine Solokarriere als Künstler entschied. Bei „Take Me To Heaven“ geht es darum, von jemandem fasziniert zu werden und den Mut zu haben, verletzlich zu sein. Sich trauen, man selbst zu sein, ist gerade im queeren Umfeld ein wichtiges Thema. Die Botschaft des Liedes liegt Thomas am Herzen.

 

MISTRA – “Waltz of Death”
Musik & Text:  Benedicte Adrian, Anders Odden 


Im neuen Duo MISTRA prallen zwei Extreme der norwegischen Musikindustrie aufeinander: Pop-Queen Benedicte Adrian und Metal-Pionier Anders Odden.

Benedicte Adrian ist 40 Jahre nach dem Erfolg von Dollie de Luxe zurück bei MGP. Das Duo, bestehend aus Benedicte und Ingrid Bjørnov, gewann den Wettbewerb mit „Leneg leve livet“. Die beiden knüpften an den Erfolg mit dem Album „Rock vs. Opera“ an und komponierten gemeinsam Musik für mehrere Musicals. Ihr letztes Album veröffentlichten sie unter dem Namen „Adrian/Bjørnov“. Als Solokünstlerin sang Benedicte unter anderem die Rolle der Königin der Nacht in „Die Zauberflöte“ an der Den Norske Opera, veröffentlichte das Soloalbum „Desember“ und gastierte sowohl als Pop-Künstlerin als auch als Pop-Künstlerin auf verschiedenen Bühnen klassischer Sänger.

Anders Odden hat ein langes Leben im Black Metal hinter sich. 1990 debütierte seine Band Cadaver mit Norwegens erster Death-Metal-LP „Hallucinating Anxiety“. Seitdem hat Cadaver sechs Alben veröffentlicht und weltweit Kultstatus erlangt. Anders tourte auch als Musiker für andere Bands wie Celtic Frost um die Welt. Er hat auch mit berühmten Musikern wie Ronni Le Tekrø, Ledfoot, Hank von Hell, Tony Harnell und Satyricon zusammengearbeitet.

 

Vidar Villa – “MER”
Musik & Text: Vidar Mohaugen, Jonas Thomassen, Martin Thomassen, Mathias Nilsen


Vidar Villa nahm gleich zu Beginn seiner Karriere am MGP 2018 teil. Er trat in einer Band auf, die inzwischen über 500 Konzerte gespielt und über 200 Millionen Mal gestreamt wurde, und ganze 17 der Songs wurden mit einer Gold- oder Platin-Trophäe ausgezeichnet. Sein MGP-Beitrag ist ein Lied darüber, alle Bereiche des Lebens zu umfassen – sowohl die guten als auch die schlechten. Der Text beschreibt den Wunsch, aus dem alten, ausgetretenen Trott herauszukommen, in den man schnell geraten kann, und mehr zu wollen – mehr von allem