Eurovision Song Contest
KIEWBLOG. Das ECG-Tagebuch.

Samstag, 13 Mai 2017 16:45

Deutschland hat gerade das DUMMY-Voting gewonnen, Kommentar des Moderators: UNBELIEVABLE....OH MY GOD!

Michael

 


Samstag, 13 Mai 2017 15:07

Nach der langen Nacht im EuroClub (ich war um 5.00 im Bett) konnte ich zum Glück heute ausschlafen. Elvira und Erwin mussten ja schon früher los zum Dienst am Fandesk.

 

fandesk

 

Es war wirklich ganz toll im EuroClub gestern, und wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir auch noch etwas bleiben können ;-) Dabei drohte wieder Ungemach, nach der "Schicht" von unserem Lars - DJ Douze Points - sollte um 3.00 DJ Ohrmeister übernehmen, aber plötzlich hieß es dann, es werde ein ukrainischer DJ übernehmen! Es gab Verhandlungen hinter verschlossenen Türen, Aufrufe zum Protest im Saal, aber letztlich blieb es dann doch dabei, dass der geplante Wechsel unserer beiden DJs stattfinden konnte. Diese Situation ist eigentlich symptomatisch für die gesamte Organisation hier, sowohl im Vorfeld als auch hier vor Ort. Da wurden ja vielfach getroffene Vereinbarungen nicht eingehalten (s. Fantickets, EuroCLub, Euro Fan Café). Es gab kaum Informationen, und wenn, dann in letzter Minute. 

Aber insgesamt müssen wir doch ein positives Fazit ziehen. Im Großen und Ganzen wurde der Contest hier sehr gut organisiert, ich habe keinerlei Klagen gehört bzgl. des Einlasses der Fans mit unseren Fantickets (das war in früheren Jahren oft der Fall) und dadurch, dass es nun doch Zugang zum EuroClub auch für nichtakkreditierte Fans gab über den gekauften EuroClub-Pass war der Club stets gut gefüllt, aber nicht überfüllt, und die Stimmung war großartig, vor allem durch den Einsatz unserer internationalen OGAE-DJs, wenn es auch hier einige Probleme gab (s.o.)

Das alles dürfte sicher auch auf die Einbeziehung des schwedischen Produktionsteams zurückzuführen sein, wobei wir das natürlich nicht beurteilen können.

Sah es im Vorfeld so aus, als wenn es ein ganz klarer Durchmarsch Italiens werden würde, so hat sich das Bild in den letzten Tagen doch verändert. Mittlerweile hat Portugal  bein den Wetten Italien den 1. Platz streitig gemacht, warum auch immer, es ist mir immer noch ein Rätsel...

Levina dagegen ist aus den 30ern bis auf Platz 17 geklettert, ist das ein gutes Zeichen? Keine Ahnung, ich wage da keine Prognose. 

Ich bin etwas gespalten, was meine Wünsche für den Finalausgang angeht. Einerseits würde natürlich Portugal den Sieg gönnen, aber dann hätten wir das zweite Jahr in Folge keinen Sieger mit Hitpotenzial, und das wäre schade, anderseits wäre das ein Zeichen, dass man beim ESC auch mit einem simplen Staging und einem gefühlvollen Lied in Landessprache noch gewinnen kann. Besser wäre es dann schon, wenn ein Lied wie das italienische - ebenfalls in Landessprache - Sieger würde, denn das hätte dieses Hitpotenzial. Und was Bulgarien betrifft, das empfinde ich als das musikalisch und von der Performance her beste Lied, insofern würde ich dem Kristian den Sieg auch gönnen.

Ich mache also keine Prognose, sondern hoffe wie immer auf einen spannenden Abend, einen würdigen Sieger und das für den deutschen Beitrag wenigstens etwas mit einer 1 am Anfang herauskommt (man wird ja so bescheiden nach 2 letzten Plätzen!) Wenn Deutschland wieder scheitert, liegt es auf keinen Fall an der wirklich tollen Levina, die hier alles gibt. Aber für eine gute Platzierung braucht es eben nicht nur einen charismatischen Künstler, sondern auch ein entsprechend mitreißendes Lied (in welcher Form auch immer).

 

Ich bedanke mich bei allen, die hier in unserem Tagebuch gelesen haben, es hat uns wieder viel Spaß gemacht, für euch zu berichten. Und besonders viel Spaß hat mir persönlich dies mit meinen Mitbloggern gemacht, bei denen ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanke. Ich bedanke mich auch bei allen, die uns hier vor Ort ihre Rückmeldungen gegeben haben, und bei denen, die mit uns beim ECG-Treffen am Donnerstag eine schöne Zeit verbracht haben. Dieses Treffen war auch für uns eins der Highlights dieser zwei Wochen in der ukrainischen Hautpstadt, in die ich nach 12 Jahren zum zweiten Mal gereist bin, und die mir wieder sehr, sehr gut gefallen hat.

Und zum guten Schluss: Ein herzliches Dankeschön an meine Präsidiumskollegen Elvira und Erwin: es war mal wieder ganz toll mit euch!!!

Nochmal: einen tollen Finalabend euch allen!

Michael

 

 


Samstag, 13 Mai 2017 08:31

Zum letzten Mal guten Morgen aus Kiew,

 

nach einer kurzen Nacht (es war wirklich wunderschön im Euroclub, wo DJ Douze Points (Lars Peters) und ab 3 Uhr dann DJ Ohrmeister (Konstantin) die Tanzwütigen mit klasse Musik unterhalten haben.

Nun heißt es Koffer packen und sich langsam aufs Abschied nehmen morgen vorbereiten. Und damit wird es Zeit für ein kleines Fazit.

Was bleibt von den 2 Wochen hier? Für mich auf jeden Fall ganz viel. Es war eine sehr intensive und spannende Zeit. Ich hatte tatsächlich im Vorfeld eher wenige Erwartungen (zumindest sehr wenig positive), und die wurden um Welten übertroffen. Kiew ist eine sehr grüne, sehr schöne Stadt, und ich habe mich hier auch immer sehr sicher gefühlt. Hoffe das ändert sich auch am großen Finaltag nicht mehr.

Neben den Sehenswürdigkeiten, die wir wir ja größtenteils erwandert haben ("Gewaltmärsche"!), bleiben aber auch ganz viele Eindrücke und spannende Begegnungen. Ob das "Fan Meet & Greet" mit Levina, der wirklich ganz tolle Empfang in der deutschen Botschaft, schöne Abende im Euroclub aber auch im Hotel mit unserer spannenden DVD-Serie aus Island usw. Das superleckere Essen nicht zu vergessen.

Ein Highlight, auf das ich mich jedes Jahr besonders freue, ist das Treffen der ECG-Mitglieder hier vor Ort. Das war aus meiner Sicht in diesem Jahr ganz besonders schön. Es war klasse, viele von euch wiederzutreffen und neue Leute kennenzulernen. Ich bin sicher, dass einige Kontakte noch lange über Kiew hinaus weiter bestehen bleiben werden. Zumindest hoffe ich das sehr und freue mich wirklich von ganzem Herzen darüber. Danke an alle, die am Donnerstag dabei waren oder auch sonst im Euroclub, in der Stadt usw. einfach mal spontan "Hallo" gesagt haben.

 

Danke möchte ich auch allen sagen, die unseren kleinen Blog gelesen haben. Danke für eure tollen Rückmeldungen. Sehr viel positives Lob, was uns extrem gefreut hat! Danke aber auch genauso für auch mal geäußerte Kritik,  was ich ganz besonders gut finde, weil nur so kann dieses Tagebuch in Zukunft noch besser und für euch noch spannender werden.

Ich möchte in diesem Zusammenhang meinen Mit-Bloggern ganz herzlich danken. Es war wirklich klasse und immer wieder eine Freude, mit euch zusammen dieses Tagebuch mit Leben zu füllen. Wenn unsere Leser nur halb soviel Spaß beim Lesen hatten wie wir beim Schreiben, hat es sich schon total gelohnt. Ich sage nur: "Computer sagt NEIN!" ;o))

 

Ein ganz ganz großes DANKE möchte ich meinen beiden Mitbewohnern Elvira und Michael sagen. Ihr Beide macht nicht nur sehr viel tolle Arbeit für den ECG, sondern seid auch der Hauptgrund, warum die 2 Wochen hier in Kiew so besonders waren und unvergessen bleiben werden. Ich könnte mir keine besseren Mitstreiter beim Abarbeiten meiner großen Liste vorstellen als ihr es seid ;o) Es hat in den letzten 2 Wochen trotz vieler gemeinsamer Zeit auf manchmal recht engem Raum keine "böse" oder kritische Minute gegeben. Im Gegenteil,es war immer eine riesengroße Freude mit euch. Danke! Und ich freu mich schon aufs nächste Mal in Turin, Lissabon, Sofia, Hamburg oder wo auch immer ;o)

 

Und damit sind wir beim heutigen großen Finalabend angekommen. Ich wünsche euch allen, ob in Kiew, zuhause oder auf einer Party, einen wunderschönen "Heiligen Abend" und ganz viel Spaß mit der Show. Wir haben mit Levina eine extrem sympathische Vertreterin. Ich finde sie, das Lied und ihren stylischen Auftritt einfach nur toll. Gestern im Euroclub wurde "Perfect life" auf der Bühne gecovert und kam mega an!!!  Hoffen wir, dass auch Europa das so sieht und es nicht wieder nur zu voraussagbaren Punkteschiebereien kommt.

Ich selbst bin allerdings schon  traurig, dass einige meiner persönlichen Favs raus sind und vermisse heute Abend besonders Finnland, Estland und die Schweiz. Und insofern ist es mir fast egal, wer denn nun heute gewinnt. Solange es nicht die Baku-Bitch ist ;o)

Erwin

 


Freitag, 12 Mai 2017 18:55

Hier noch ein paar Merkwürdigkeiten, die uns im Laufe der Zeit zu denken gegeben haben, die wir erfolglos versucht haben, zu ergründen, oder die wir einfach witzig finden:

 

Vom Mittagessen zum Frühstück haben wir ja hinreichend berichtet, ebenso von dem merkwürdigen Dienstzeiten des Hotelpersonals. Was uns aber außerdem wundert, ist, dass das Café, in dem wir gestern unser ECG-Treffen abgehalten haben, 24-Stunden geöffnet hat. Und tatsächlich, wenn wir nachts um 3.00 Uhr aus dem Euroclub ins Hotel zurückkamen, war das Café geöffnet und die Bedienung saß da und hoffte auf Gäste.

 

 

Auf dem Weg zur Metro passieren wir eine Unterführung, in der es einen riesigen Blumenstand gibt.

 

blumenladen

 

Der Stand ist in Wirklichkeit 4x so lang als auf dem Foto, aber nachdem die Bedienung beim Fotografieren so komisch geschaut hat, traute ich mich nicht, nochmal zu knipsen). Dieser Blumenladen ist ebenfalls 24-Stunden geöffnet: Wir fragen uns, wer zum Teufel geht nachts um 3.00 in eine Unterführung, um Blumen zu kaufen??? Und jeden Tag, wenn wir vorbeikamen, sahen die Blumen genauso frisch aus wie am Vorrtag, wie machen die das???

 

Die 3 Metrolinien haben keine unmittelbaren Umsteigebahnhöfe, sondern man muss jeweils, mal weniger, mal mehr, durch Passagen laufen, um den nebenan liegenden Bahnhof  der anderen Linie zu erreichen. Einige der Passagen bleiben länger geöffnet als andere, und die Öffnungszeiten sind jeweils angegeben. ABer da steht nicht etwa: geöffent von 5.50 - 24.00 Uhr.... nein, da steht dann z.B.: geöffnet von 5.06 Uhr - 0.37 Uhr. Heißt das, da kommt dann auf die Minute zu diesen komische Uhrzeiten jemand, der die Passage schließt?

 

Aber das alles ist ja auch gerade das Reizvolle an unseren ESC-Reisen und irgendwie das "Salz in der Suppe"! Apropos, wir gehen jetzt essen, und ich denke, es gibt wieder zuerst Borscht, und anschließend  "Vereniki" (die standen noch im "Kleingedruckten" auf unserer Liste ;-))

 

Michael

 

 


Freitag, 12 Mai 2017 18:05

Hallo aus dem wieder etwas wärmer werdenden Kiew. WIr waren heute einmal ganz egoistisch und haben uns eine kleine Auszeit genommen. Heute Morgen stand zunächst das jährliche OGAE-Präsidententreffen auf dem Programm, das um 11.00 begann und bis 14.30 dauerte. Es wurden u.a. 2 neue CLubs in die OGAE-Familie aufgenommen: Australien und Ungarn, und es stand die Neuwahl des Präsidiums an. Unser Präsident Simon Bennet hatte einen Gegenkandidaten aus Schweden, doch Simon wurde mit großer Mehrheit für 2 Jahre wiedergewählt. 

Da immer noch ein Posten auf Erwins "To do-Liste" offenstand, suchten wir dann einen sehr bekannten Schokoladenladen der Firma Roshen auf, wo es auf 2 Etagen eine wirklich überwältigende Auswahl von Schokoladenartikeln, Gebäck, Bonbons u.ä. zu kaufen gibt. Und was soll man sagen, wir fanden dort im Kühlregal sogar endlich die "Kiewer Torte"!!! Es gibt sie also wirklich. Klar haben wir eine gekauft und sie später im Hotel probiert, sie besteht u.a. aus Nüssen und einer Baiser-Füllung. Sie war uns allen ein wenig zu süß.

 

TorteKiew

 

Ja, und was soll ich sagen, ich hatte mich die letzten knapp 2 Wochen immer wieder gefragt, wo denn der "alte" Euroclub von 2005 wohl sei. Das war eigentlich der letzte Punkt auf meiner eigenen "To do-Liste". Und wie wir da so aus dem Schokoladengeschäft kommen, denke ich, igrendwie kommt dir das hier bekannt vor. Und tatsächlich: 2 Straßen weiter fand ich den Eingang wieder.

Den ersten offiziellen EuroClub gab es ja 2005 in Kiew, und er war damals in der sog. "Arena City", einem ovalen Bau mit Innenhof.

 

Arenavorne 

 

Im Gebäuderund gab es auf mehreren Etagen Kneipen, Restaurants, ein Spielcasino und ganz oben eine Bar mit kleiner Bühne. Die Länderpartys fanden mal in diesem, mal in jenem Lokal dort statt.

 

EuroclubaltHArem

 

Euroclubaltpenthaus

 

 

Einige Auftritte konnte man in der Penthouse-Bar erleben. Ich hatte dort damals ein besonderes Erlebnis, denn die monegassiche Vertreterin Lise Darly kippte mir aufgrund der Enge des Lokals ihre Cola über meine helle Sommerhose, ja so klein war damals der Euroclub, da konnte man richtig auf Tuchfühlung gehen mit den Stars, oder auch mit gewissen Damen, die dort versuchten, ihr Taschengeld aufzubessern, aber sorry, auch damals schon die falsche Zielgruppe;-)

Aber das Penthouse ist seiner Bestimmung wohl treu geblieben, denn heute sahen wir dieses Plakat dort hängen:

 

Jobsandblow"Jobs and blow"

 

Ansonsten kann ich mich noch an die Aftershowparty nach dem Finale dort erinnern, die im Innenraum Open Air stattfand, (es sah auch bei der Party so aus, von ein paar Luftballons ,mal abgesehen...) es war ziemlich kühl, es gab sehr schnell keinen Alkohol mehr zu kaufen, sondern nur noch Wasser!

 

Aftershow

 

Na, da haben wir es heute doch besser im EuroClub, der sich unter dem Hubschrauberlandeplatz befindet, von dem aus die Interpreten ihre Luftballons mit Flaggen haben steigen lassen.

 

ErwinElviraEuroclub

 

Wir sind dann weiter zur Einkaufsgalerie GULLIVER, dort gibt es u.a. unten einen riesigen Supermarkt. Aber die derzeitige Attraktion für uns war das Treppenhaus, wo auf  3 Etagen jeweils Fotos aus der ESC-Geschichte hängen mit entsprechender Erklärung in Ukrainisch.

 

Gullivergesamt

Die Auswahl der Fotos ist uns allerdings etwas rätselhaft, neben verschiedenen Siegerfotos und Fotos ukrainischer Teilnehmer wie Verka Serduchka und TIna Carol hängen da u.a. Fotos von der deutschen VE 1985 und 1987 und eines von Stefan Raab 2000.

 

Gullivermary

 

SIegelundShomburg

 

ElviraMichaelGulliver

 

Nachdem nun wirklich fast alle Punkte sämtlicher "To do-Listen" abgehakt waren, kehrten wir ins Hotel zurück, um dort bei Kaffee und Kiewer Torte den allerletzen Punkt abzuhaken: Die letzten beiden Folgen der Serie "Trapped" anzusehen, die Elvira mitgebracht hat, und die uns in den ersten Tagen manchen Abend gestaltet hat, als im EuroClub noch nichts los war.

Wer also jetzt erwartet hatte, dass wir von der 1. Finalprobe berichten, die heute Nachmittag lief, den müssen wir enttäuschen, aber ganz ehrlich: Nach fast 2 Wochen tat es auch mal gut, einen Tag ohne die ESC-Lieder zu verbringen, umso mehr freuen wir uns morgen aufs Finale!!! Aber so ganz ließ mich der ESC auch heute nicht los, denn mitten im DVD schauen hatte ich dann noch ein LIVE-Interview mit RBB-Radio, die von mir hauptsächlich wissen wollten, wie attraktiv Kiew für die Fans sei, wie die Bevölkerung hier auf den ESC reagiere und etwas zur Ukraine-Russland-Story. Zum Glück reichte die Zeit nicht mehr für meine Einschätzung der deutschen Chancen ;-))

Gleich gehen wir noch einmal ukrainisch essen, und dann nochmal in den EuroClub. Benni und Stephan hatten heute eine Schicht am Fan-Desk im Pressezentrum, Elvira und Erwin sind morgen Nachmittag eingesprungen, weil die letzte Schicht unbesetzt war (Es ist jedes Jahr erneut verwunderlich, dass es immer die gleichen wenigen Clubs der großen OGAE- Familie sind, die hier Dienst schieben, und dazu gehören hauptsächlich Finnland, aber auch der ECG.)

Mal schauen also, ob ich während der Zeit mir die 3. Probe anschaue und darüber berichte, allerdings scheint es mir auch mal reizvoll, mich mit dem Finale überraschen zu lassen.

Michael

 


Freitag, 12 Mai 2017 01:53
Soeben hat die EBU die Auftrittsreihenfolge für das Finale veröffentlicht. Levina geht von Startplatz 21 ins Rennen.
 
1. Israel
2. Poland
3. Belarus
4. Austria
5. Armenia
6. The Netherlands
7. Moldova
8. Hungary
9. Italy
10. Denmark
11. Portugal
12. Azerbaijan
13. Croatia
14. Australia
15. Greece
16. Spain
17. Norway
18. United Kingdom
19. Cyprus
20. Romania
21. Germany
22. Ukraine
23. Belgium
24. Sweden
25. Bulgaria
26. France
 
Benni

Donnerstag, 11 Mai 2017 23:29

Ups, da habe ich ja ziemlich daneben gelegen mit meinem Tipp...

Für Irland und Estland tut es mir leid und Kroatien verstehe ich nicht, aber nun, Erwin und ich müssen Benni jetzt wegen unserer verlorenen Wette bzgl. Malta und Rumänien eine Pizza spendieren :-( Toll, dass Nathan Trent es geschafft hat!

 

Bulgarien: Er ist sehr glücklich, vor allem über die Unterstützung der Familie. Was ihm am meisten geholfen habe? Sein Team sei das Beste, seine ganze Delegation.

Belarus: Ihre Mutterspache habe sie ins Finale gebracht. Ob Minsk bereit sei für den ESC 2018? Sie wollen in erster Linie Spaß machen, die Antwort bleiben sie schuldig.

Kroatien: Er ist sehr glücklich, die Botschaft seines Liedes sei so wichtig, gerade in diesen Zeiten, in der Ukraine sei es besonders schwer, er habe das als Kind im Jugoslawienkrieg erlebt, das sei jetzt die beste Gelegenheit, dieses Lied zu singen. Ihm tut es leid für die anderen ex-jugoslawischen Länder, aber er ist natürlich sehr glücklich, dass er übrig gebloieben ist. Er möchte sie aber alle mit der kroatischen Flagge umarmen.

Ungarn: Er ist so glücklich, der erste Roma im ESC-Finale zu sein, er habe nicht nur für die Roma gesungen, sondern für alle unterdrückten Minderheiten. Er lächele immer, wann er denn mal damit aufhöre? Er hoffe, dass er immer weiter lachen könne, dies sei so eine große Sache für ihn. Er ist aber jetzt Gott schon sehr dankbar. Das Schlimmste für ihn sei, in einem Wettbewerb gegen andere zu kämpfen, es gehe um die Botschaften der Liedr.

Dänemark: Sie bedankt sich für alle Unterstützung, sie sei so stolz. Zumal Dänemark letztes Jahr nicht ins Finale kam. Anja weint, als jemand ihr sagt, er habe ihre Eltern und Großeltern in der Tiefgarage getroffen. Ihre Familie habe sie so sehr immer unterstützt.

Israel: "I feel alive", meint er, er sei so glücklich und werde im Finale die beste Show seines Lebens bieten. Auf eine Frage nach der Toleranz der konservativen religiösen Kreise in Israel gegenüber LGBT, antwortet er ausweichend, es gehe hier nur um die Musik. Wenn ich es richtig verstanden habe, wurde das gefragt, weil 3 Jahre in Folge Israel schwule Sänger geschickt habe (das ist ohne Gewähr). Er habe dreimal diese Situation erlebt, aber die erste mit "Golden boy" sei die schlimmste gewesen, da Israel damals auch als letztes Land genannt wurde so wie Nathan Trent. In Israel habe es viele Zweifler gegeben, was er ihnen jetzt sage? Sie hätten sich geirrt, er verdiene, im Finale zu sein.

Rumänien: Auch sie sind glücklich! Sie soll jodeln, wie glücklich sie sei, was sie macht, und ob sie auch einen Satz jodeln könne? "Natürlich kann ich das", jodelt sie. Bei allen Pre-Konzerten hätte das Publikum mitgesungen und mitgejodelt.

Norwegen: Für Europa zu singen, sei großartig, und dass sie da jetzt im finale könnten, sei toll, sie würden jetzt Party machen! Es sei toll, dass 3 skandinavische Länder im Finale seien: "Der Winter kommt"!

Niederlande: Sie haben schon mit ihrer Mutter telefoniert, sie sei so glücklich, sie wollen sich im Finale noch steigern! Sie wollten unbedingt ins Finale, weil sie so gern auf dieser Bühne stehen, die Reaktionen des Publikums sei überwältigend gewesen. 

Österreich: Es sei nervenaufreibend gewesen, als Letzter genannt zu werden. Er ist überwältig, er hätte es nicht erwartet. Es sei ein tolles Erlebnis, aber auch die Ausgeschiedenenen hätten einen tollen Job gemacht.

Michael

 

 


Donnerstag, 11 Mai 2017 21:58

Heute überschlugen sich ja die Ereignisse, zuerst das ECGler-Treffen, dann der Empfang in der deutschen Botschaft!

Die Botschaft liegt mitten in der Innenstadt, erstaunlicherweise in einem sehr modernen Gebäude, und nicht – wie oft – irgendwo draußen im Grünen oder in einem alten „Palast“. Der Zeitpunkt war auch etwas ungewöhnlich, am Donnerstag von 18.00-20.00 Uhr, das bedeute auch für Levina einen gewissen Zeitdruck, denn sie wird ja heute im 2. Semifinale interviewt.

Wie dem auch sei, es war wirklich ein sehr schöner Empfang. Es gab sehr leckeres Finger-Food und Getränke. Zunächst begrüßte der Botschafter Reichelt die geladenen Gäste, von einer Dolmetscherin ins Ukrainische übersetzt. Dann sprach Bürgermeister Vitali Klitschko in seinem etwas gebrochenen Deutsch, er betonte, wie wichtig der ESC für die Stadt Kiew sei, die ja eine europäische Hauptstadt sei, wie überhaupt die Ukraine ja ein europäisches Land sei. Man habe hier schon viel in dieser Beziehung erreicht, und es sei besonders gut, dass ein „Deutscher“ hier Bürgermeister sei, meinte er mit einem Schmunzeln. Er hörte gar nicht mehr auf zu reden, die Dolmetscherin machte sich fleißig Notizen, aber letztlich hielt Klitschko die Rede dann einfach selbst nochmal auf Ukrainisch, was die Dame zwar etwas irritierte, dann aber durchaus auch amüsierte.

 

Klitschlound Botschafter

 

Unser HoD, Carola Conze, bedanke sich beim Botschafter und überhaupt beim Gastgeber Kiew für die gute Organisation und die Gastfreundschaft, Kiew sei eine wunderschöne Stadt und ein tolles Reiseziel, vor allem die ukrainische Küche habe es der Delegation angetan. Früher sei man eher „schmaler“ wieder nach Hamburg zurückgekehrt, das könne diesmal nicht passieren.

 

BotschaftConze

 

Den musikalischen Teil eröffnete Bürgermeistergattin Natalia Klitschko mit einem Titel in Ukrainisch „Stop“ und einem ukrainischen Volkslied, denn um die Seele eines Volkes zu erkennen, müsse man seine Volkslieder hören.

 

Natalia Klitschko

 

Dann betrat Levina die Bühne, und als wenn sie nie etwas anderes gemacht hätte, hielt sie aus dem Stand ein  sehr nette Dankesrede und betonte, wieviel ihr diese ESC-Teilnahme und alles, was damit zusammenhängt, bedeute, sie bedankte sich ausdrücklich beim ganzen Team und besonders bei Carola Conze.

 

Levinagesang

 

Dann sang Levina  „Wildfire“ und „Perfect life“. Schülerinnen der deutschen Schule Kiew überreichten ihr als Gastgeschenk Brot und Salz, das sei in der Ukraine so üblich, und Levina musste ein Stück essen, tat’s und sprach dann weiter, obwohl man ja nicht mit vollem Mund sprechen solle, meinte sie lachend, und fast hätte sie sich verschluckt, das Brot war wohl sehr trocken.

 

Botschaftgeschenk

 

Levina begrüßte dann O.Torvald auf der Bühne,  die ihr Lied „Time“ sangen.

 

LevinaundTOrvald

 

Das war der offizielle Teil, anschließend gab es noch Gelegenheit der Medien für Interviews. Wir haben uns dann aber auf den Weg gemacht, um rechtzeitig wieder im Pressezentrum zu sein. Es war wirklich ein toller Empfang!

Michael

 

Bloggerv.l.n.r.: Michael, Elvira, Stefan, Erwin, Benni


Donnerstag, 11 Mai 2017 20:20

Ich melde mich  nochmal kurz vor dem 2. Semi. Wir hatten heute netwas Stress durch dews ECGler-Treffen und den anschlie0enden Botschaftsempfang, dazu schreibe ich später.

Selten war man sich hier so uneins., wer wohl aus demw 2. Semifinale weiterkommt, auch ich tu mich mit einem Tipp sehr schwer. Ich denke, es wird viel davon abhängen, inwieweit de Balkanländer Serbien, Kroatien, Mazedonien und Bulgarien sich gegenseitig unterstützen. Serbien hat ja sehr viel Diasporavoting, daher tippe ich mal eher auf de als auf Mazedonien, auch wenn es nach Stimme und Performance geht. Kroatien traue ich kein Weiterkommen zu.

Ich wage mal eine Prognose (nicht nach persönlichem Geschmack):

Serbien

Österreich

Malta

Irland

Rumänien

Ungarn

Norwegen

Belarus

Bulgarien

Estland

 

Euch einen schönen und spannenden Abend, 

 

Michael


Donnerstag, 11 Mai 2017 20:16

Bei diesem Wetter sollte Laura aus Estland lieber im Hotel bleiben, denn sie erkältet sich gerne bei wichtigen Terminen. Aber Koit Toome hat noch einen sehr guten Sänger und eine bekannte Sängerin zur Unterstützung mitgebracht, wie ich Sonntag beim Roten Teppich feststellte. Rolf Roosalu lief mit im Gefolge. Ihn hätte man 2010 nach Oslo schicken sollen statt Malcolm Lincoln & Manpower 4. In den Jahren danach hat er es noch mehrfach versucht, aber die Esten haben sich anders entschieden.
Rolf hatte Kaire Vilgats am Arm. (Bei Kaire handelt es sich um eine Frau) Beide singen in Musicals. Kaire hatte Gesangsunterricht bei bei Silvi Vrait (Teilnehmerin 1994). Ob Rolf und Kaire 2018 es ebenfalls mit einem Duett versuchen? Bei der Pressekonferenz traten sie nicht in Erscheinung und auf der Bühne waren sie ebenfalls nicht zu sehen. Doch das gibt es häufiger bei Backgroundsängern in diesem Jahr.
Was sagen die Wettbüros heute? Portugal rückt an Italien heran, es ist zu schön um wahr zu sein. Nel blu dipinto di blu wurde der große Hit 1958 und trotzdem hat Frankreich damals gewonnen (mit Dors, mon amour, aber wer kennt das noch) Ob sich die Geschichte wiederholt 

 
Barend
 
 
rosalu

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Kiew-Infos

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Wir vor Ort

Hier berichtet das ECG-Team aus Kiew von den Proben, Empfängen und anderen Ereignissen. Diese Berichte sind natürlich rein subjektiv und sollen nicht in erster Linie eine detailgenaue Beschreibung der Proben liefern - diese kann man ja in verschiedenen Portalen teilweise sogar live verfolgen - sondern einen ganz persönlichen Eindruck unserer Erlebnisse und Erfahrungen live vor Ort darstellen. 

Habt ihr Fragen an uns vor Ort? Dann schickt uns eine Mail an
 
Barend Benni Elvira
     
 
Erwin Michael Stephan