Eurovision Song Contest
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ESC 2026 - Informationen

ESC 2026 - Informationen (58)

Wiener Kaffeehäuser als Treffpunkte für die internationalen Fans


Nicht nur der Green Room wird für die Künstler in der Stadthalle beim Eurovision Song Contest als Kaffeehaus gestaltet, und nicht nur wird das Cafe im Wien Museum zum Eurofan House für die Community – auch die Wiener Kaffeehäuser sollen das Flair der Stadt versprühen. 

Jedes teilnehmende Kaffeehaus fungiert dabei als Gastgeber für ein oder zwei der Teilnehmerländer. Aserbaidschan und Deutschland zum Beispiel sind die Schützlinge für das Café Hummel. So verteilen sich 34 der 35 Teilnehmerländer auf die ganze Stadt. Nur für Israel gibt es derzeit noch kein Kaffeehaus, möglicherweise aus Sicherheitsgründen.

 

Wie konkret das Programm in den einzelnen Locations ausschauen wird, soll bald auch in Abstimmung mit den Gastländern fixiert werden. Geplant seien Speisen aus den jeweiligen Nationen auf der Karte, Livemusik sowie Meet and Greets mit den Künstlerinnen und Künstlern.

Damit sich die Menschen nicht nur auf eines der temporären Fancafés fokussieren, gibt es die Walk15-App, über die man QR-Codes in den Locations sammeln kann. Ab fünf abgehakten Kaffeehäusern nimmt man an einem Gewinnspiel teil, bei dem es unter anderem Finaltickets zu gewinnen gibt.


Das Begleitprogamm in Wien


EUROVISION VILLAGE

Als größter öffentlicher Treffpunkt für Fans bietet das Eurovision Village eine ganze Woche lang ein abwechslungsreiches Programm mit täglichen Live-Konzerten verschiedener Eurovision-Stars sowie DJs und interaktiven Veranstaltungen. Neben Auftritten und Darbietungen aktueller und ehemaliger Eurovision-Teilnehmer sowie weiterer Acts werden die drei Live-Shows von Wien 2026 am 12., 14. und 16. Mai live aus der Wiener Stadthalle auf 15 Bildschirme am Rathausplatz übertragen.

14 Imbissstände bieten Wiener sowie internationale Küche an, und zu den weiteren Attraktionen auf und rund um die Hauptbühne gehören ein Fotopunkt auf dem türkisfarbenen Eurovision-Teppich, eine digital aufbereitete Karaoke-Kabine und ein Eurovision-Quiz, moderiert von Robert Steiner.

Die Öffnungszeiten sind von 14:00 Uhr MESZ bis Mitternacht (bzw. bis zum Ende der Live-Shows). Am Donnerstag, dem 14. Mai, öffnet das Eurovision Village bereits um 11:00 Uhr, während es am Sonntag, dem 17. Mai, bereits um 19:00 Uhr schließt.

Das vollständige Programm und die Besetzung des Eurovision Village sind unter eurovision.wien.gv.at und in der ivie-App verfügbar.

 

TURQUOISE CARPET

Die Veranstaltung „Turquoise Carpet“ am 10. Mai markiert den offiziellen Auftakt der Eurovision-Woche in Wien und ist der einzige Moment, in dem alle 35 Delegationen gemeinsam auftreten. In alphabetischer Reihenfolge schreiten sie vom Burgtheater über den Turquoise Carpet in Richtung Rathaus, wobei Österreich als Gastgeberland als letztes erscheint. Die Woodstock Allstar Band wird jede Delegation mit Musik begrüßen, während das ORF Radio-Sinfonieorchester für einen feierlichen Rahmen sorgt. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildet JJs Siegerlied für Österreich, „Wasted Love“, das gemeinsam mit dem RSO Wien aufgeführt wird. 

Es wird Platz für bis zu 30.000 Zuschauer geben, und das gesamte Ereignis wird live auf ORF 1 übertragen.

 

EUROCLUB

Vom 11. bis 16. Mai verwandelt sich der PraterDOME in den offiziellen EuroClub – den abendlichen Treffpunkt für Fans, Künstler und Delegationen. Die ganze Woche über wird Moderator Eric Papilaya das Publikum durch sechs Themenabende führen. Eine Vielzahl österreichischer Eurovision-Stars, internationaler Künstler*innen und Eurovision-DJs sorgen für Unterhaltung, während sowohl die beiden Semifinals als auch das Finale live im Club übertragen werden.

Für Wien 2026 erweitert der EuroClub sein Angebot um zwei Tagesveranstaltungen. Am Freitag, dem 15. Mai, richtet sich die „Golden Years Party“ an langjährige Eurovision-Fans und feiert die Evergreens, die Klassiker und die ganz Großen aller Zeiten, begleitet von Auftritten österreichischer Eurovision-Ikonen. Am Samstag, dem 16. Mai, findet Europas größte Eurovision Kids Disco statt – konzipiert für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren, mit einem Auftritt von Auri, dem Maskottchen von Wien 2026.

 

EUROFAN HOUSE IM WIEN MUSEUM

Vom 11. bis 16. Mai verwandelt sich das Wien Museum in das Eurofan House und dient als Dreh- und Angelpunkt des Song Contests für Fans, Künstler*innen und die internationale Eurovision-Community. Auf dem Programm stehen Interviews mit den diesjährigen Künstler*innen (geführt von Wiwibloggs), Podiumsdiskussionen, Vorträge, Vorlesungen und Aktivitäten, die von OGAE Austria organisiert werden. Der Eintritt ist frei, und das Eurofan House ist von Montag bis Samstag zwischen 10:00 und 19:00 Uhr MESZ geöffnet. Weitere Programmdetails werden über Wiwibloggs und die Social-Media-Kanäle von OGAE Austria veröffentlicht.

 

PUBLIC VIEWINGS

In Wien tragen eine Reihe offizieller Partnerveranstaltungen den Titel „Official Eurovision Song Contest Public Viewing“. In der Stadt Wien sind 26 Public Viewings geplant, weitere 19 Veranstaltungen finden im restlichen Österreich statt. Auch im Eurovision Village und  im EuroClub am 12., 14. und 16. Mai werden Übertragungen angeboten. Eine Liste aller Public Viewings gibt es unter songcontest.ORF.at.

 

FORTBEWEGUNG IN WIEN

Die gesamte Stadt Wien wird die Begeisterung über die Ausrichtung des Eurovision Song Contest sichtbar zum Ausdruck bringen. Die Brücken entlang des Donaukanals werden in den Farben des Eurovision Song Contest beleuchtet und mit Bannern geschmückt, ebenso wie der Radweg am Urban-Loritz-Platz und der Copa Steg auf der Donauinsel.

Das Wiener öffentliche Verkehrsnetz wird eine zentrale Rolle dabei spielen, den Eurovision-Fans, die die Stadt besuchen, die Fortbewegung zu erleichtern. Zusätzliche Beschilderungen sorgen für eine klare Orientierung, während an den wichtigsten Knotenpunkten Sonderansagen wie „Rathaus – Eurovision Village“, „Praterstern – EuroClub“ und „Urban-Loritz-Platz – Eurovision Main Venue“ zu hören sein werden. Begrüßungsansagen werden in den fünf Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch ausgestrahlt. Und Mitarbeiter in speziellen Eurovision-Westen sind gut sichtbar und stehen für Hilfe zur Verfügung.

Die Taktfrequenz von Zügen und Straßenbahnen wird während der Woche erhöht, und rund 550 Straßenbahnen werden mit Bannern zum Eurovision Song Contest geschmückt. Die U-Bahn-Linie U2 wird offiziell zur „Song Contest Line“ und verbindet wichtige Orte wie Rathaus, Praterstern und Karlsplatz direkt miteinander.

 

Vom 2. bis 17. Mai gibt es Welcome Desks und Touristeninformationsstellen am Albertinaplatz, am Flughafen Wien, am Hauptbahnhof, an zwei Standorten in der Stadthalle sowie im Fan House im Wien Museum. Die Stadt Wien hat zudem eine eigene Landingpage – eurovision.wien.info – eingerichtet, die Informationen auf Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch und Spanisch bietet.

 

OFFIZELLE APP

Es gibt eine offizielle App der Gastgeberstadt für Wien 2026. Sie dient nicht nur als praktischer Stadtführer für Wien, sondern ist auch der perfekte Begleiter für alle, die speziell wegen des Eurovision Song Contests in der österreichischen Hauptstadt sind, und bietet alle wichtigen Informationen. Die App ist ab sofort für iOS und Android verfügbar. Fans können damit die Veranstaltungsorte des Song Contests erkunden, Fanzonen und Events entdecken und an der Eurovision Song Contest Challenge teilnehmen – einer stadtweiten Schnitzeljagd mit Quizfragen und Preisen, die am 20. April startet.

 


Die Startreihenfolge in beiden Semifinals


Dies ist die Startreihenfolge in den beiden Semifinals:

 

Semifinale 1 - 12. Mai 2026
1. SE Moldau Satoshi Viva, Moldova!
2. SE Schweden FELICIA My System
3. SE Kroatien  LELEK Andromeda
4. SE Griechenland  Akylas Ferto
5. SE Portugal Bandidos do Cante Rosa
6. SE Georgien Bzikebi On Replay
  SE Italien Sal Da Vinci Per Sempre Sì
7. SE Finnland Linda Lampenius x Pete Parkonnen Liekinheitin
8. SE Montenegro Tamara Živković Nova Zora
9. SE Estland Vanilla Ninja Too Epic To Be True
10. SE Israel Noam Bettan Michelle
  SE Deutschland Sarah Engels Fire
11. SE Belgien ESSYLA Dancing on the Ice
12. SE Litauen Lion Ceccah Sólo Quiero Más
13. SE San Marino SENHIT Superstar
14. SE Polen ALICJA Pray
15. SE Serbien LAVINA Kraj Mene
Semifinale 2 - 14. Mai 2026
1. SE Bulgarien DARA Bangaranga
2. SE Aserbaidschan JIVA Just Go
3. SE Rumänien Alexandra Căpitănescu Choke Me
4. SE Luxemburg Eva Marija Mother Nature
5. SE Tschechien Daniel Zizka CROSSROADS
  SE Frankreich Monroe Regarde !
6. SE Armenien SIMÓN Paloma Rumba
7. SE Schweiz Veronica Fusaro Alice
8. SE Zypern Antigoni JALLA
  SE Österreich Cosmó Tanzschein
9. SE Lettland Atvara Ēnā
10. SE Dänemark Søren Torpegaard Lund Før Vi Går Hjem
11. SE Australien Delta Goodrem Eclipse
12. SE Ukraine LELÉKA Ridnym
  SE Vereinigtes Königreich LOOK MOM NO COMPUTER Eins, Zwei, Drei
13. SE Albanien Alis Nân
14. SE Malta AIDAN Bella
15. SE Norwegen JONAS LOVV YA YA YA

 

 

Die sogenannten BIG 4 und der Gastgeber Österreich treten in den Semifinals außer Konkurrenz auf:

Itaiien und Deutschland im ersten Semifinale, Frankreich, Österreich und das Vereinigte Königreich im zweiten Semifinale.

 

 

 

 


Maskottchen Auri für Wien vorgestellt


Auri@ ORF / eurovision.com

 

 

Auri (er/ihm) wurde vom ORF als offizielles Maskottchen für Österreichs Ausrichtung des 70. Eurovision Song Contest vorgestellt. Auri ist ein Symbol für Zusammenhalt, Kreativität und die Kraft gemeinsamer Erlebnisse. Als lebhafter Botschafter von Wien 2026 wird Auri Delegationen und Fans aus aller Welt in der österreichischen Hauptstadt willkommen heißen und dabei Offenheit, Respekt und die Freude am Miteinander vermitteln – United by Music!


ESC-Party zum Finale in Karlsruhe


Michael Schulte und Abor & Tynna bei ESC-Party in Karlsruhe

 

SWR3 ESC-Party und Public Viewing in Karlsruhe am 16. Mai 2026 / Live-Schalten in die ESC-Countdown-Show mit Barbara Schöneberger ab 20:15 Uhr im Ersten

 
Gemeinsam feiern, jubeln und mitfiebern. Am 16. Mai 2026: Zum 70. Eurovision Song Contest organisiert der Südwestrundfunk (SWR) ein Live-Event für Musik- und ESC-Fans im Südwesten. In Karlsruhe wird es Musik-Acts und ein Public Viewing geben. Jetzt ist bekannt, welche Musiker:innen auf der Bühne stehen werden: Zugesagt zur SWR3 ESC Party in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe hat Michael Schulte. Der Sänger und Songwriter hat Deutschland beim ESC 2018 in Lissabon repräsentiert. Ebenfalls mit dabei sind Abor & Tynna, die vor einem Jahr beim ESC in Basel Deutschland vertreten haben. Michael Schulte und Abor & Tynna werden in Karlsruhe live Musik machen, bevor in der Halle dann gemeinsam das ESC-Finale aus Wien verfolgt werden kann.

 

DJs, Live-Musik und Public Viewing 

Bis zu 3.500 Fans können am Samstag, 16. Mai 2026 bei der SWR3 ESC Party das ESC-Finale in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe auf einer riesigen LED-Wand hautnah mitverfolgen. SWR3 Moderator Sebastian „Basti“ Müller und SWR3 DJ Josh Kochhann heizen an Mikro und Turntables dem Publikum ein. Schrille Outfits, Flaggen und Fanutensilien machen die Schwarzwaldhalle zur ESC-Partyzone.
 
Michael Schulte und Abor & Tynna sind die Top-Acts des Abends
Bevor ab 21 Uhr das Public Viewing beginnt, stehen mit Michael Schulte und Abor & Tynna zwei absolute ESC-Stars auf der Bühne. Michael Schulte hat sich seit seinem ESC-Auftritt eine riesige Fangemeinde erspielt. Spätestens seit seinem vierten Platz beim ESC 2018 mit „You Let Me Walk Alone“ zählt der Sänger, Songschreiber und Bambi-Gewinner zu den Top-Pop-Künstlern Deutschlands. Von April 2026 an wird er unter dem Motto „Sanfte Töne, besondere Orte“ auf Tour gehen und auf Open-Air-Bühnen Sommer-Feeling verbreiten. Abor & Tynna sorgten im vergangenen Jahr mit ihrer ESC-Single „Baller“ europaweit für Aufsehen. Zwischen clubbigen Bässen, modernem Electro und selbstbewusstem Disco-Pop bewegt sich das Geschwisterduo mühelos durch die musikalischen Koordinaten der Gen Z – energiegeladen, direkt und sofort im Ohr. Abor & Tynna waren im vergangenen Jahr mit ihrer ESC-Single „Baller“ europaweit in den Top10 Charts vertreten.
 
Live-Schalten von Karlsruhe zum ESC nach Wien
Direkt aus Karlsruhe wird es von 20:15 Uhr an Live-Schalten in die Countdown-Show mit Barbara Schöneberger im Ersten geben, die aus Wien übertragen wird. Das Jubeln in Karlsruhe könnte dann in ganz Deutschland und bis nach Österreich zu hören sein. Ob die berühmten 12 Points der deutschen ESC-Jury aus Karlsruhe verkündet werden, ist noch nicht final geklärt, hier laufen noch die Vorbereitungen.
 
Tickets kosten 10 Euro
Mit ihrem besonderen Flair und als langjähriger Gastgeber der BAMBI-Verleihung bietet die Schwarzwaldhalle die perfekte Bühne für ein ESC-Fest der Extraklasse. Und dass die Karlsruher feiern können, beweisen sie seit Jahren bei DAS FEST, mit dessen Team der SWR auch bei des ESC Party eng zusammenarbeitet. Die Karlsruher Unternehmen BBBank und die EnBW unterstützen das Event. Tickets gibt es zum Preis von 10 EUR inkl. MwSt, VVK-Gebühr und KVV-Kombiticket beim SWR Ticketservice unter SWR3tickets.de, 07221 300 300, bei der Tourist-Information Karlsruhe und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Das plant der ORF für die Shows


Der ORF hat die wesentlichen Programmpunkte der drei Shows bekanntgegeben:

 

Das erste Semifinale beginnt mit einer Zeitreise, die zeigt, dass die sieben Jahrzehnte lange Geschichte des Eurovision Song Contest für „70 Years of Love“ steht: ein Film, der das Leben eines Paares vor dem Hintergrund der größten Live-Musikshow der Welt porträtiert.

Ein 70-köpfiger Chor wird dann die Show mit einer Hommage an „L’amour est bleu“ eröffnen, ein Evergreen, mit dem Vicky Leandros 1967 beim ESC in der Wiener Hofburg den vierten Platz für Luxemburg erreichte.

Während der Wertungspause werden Victoria Swarovski und Michael Ostrowski in einer heiteren musikalischen Darbietung namens „Kangaroo“ endlich klären, wie man Österreich ganz einfach von Australien unterscheiden kann. Mit dabei ist der „Milkshake Man“, Go-Jo, der Australien 2025 vertreten hat.

 

Das zweite Semifinale werden Victoria Swarovski und Michael Ostrowski eröffnen mit einer Darbietung des Siegerliedes von 2025, JJs „Wasted Love“. Doch nicht alles läuft nach Plan... Als Pausenact wird JJ seinen neuesten Song performen.

 

Zu Beginn des Finales am erfährt das Publikum, dass das legendäre Papierboot aus JJs Auftritt mit „Wasted Love“ in Basel versehentlich in der Schweiz zurückgelassen wurde und nun den Rhein und die Donau hinunterfahren muss, wobei es einen Großteil der Ostalpen durchquert, bevor es schließlich in Wien ankommt … gerade rechtzeitig zur spektakulären Eröffnung, die der ORF geplant hat:  JJ wird unter dem Titel  „The Queen of the Night“ seine bemerkenswerten stimmlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen, indem er Mozart-inspirierte Elemente nahtlos mit seiner eigenen Musik verbindet, begleitet von mehr als 40 Tänzern sowie Akrobaten. Gleichzeitig werden die 25 Finalist*innen vorgestellt.

 

Während der Abstimmungsphase wird es drei  Pausenacts geben:

 

In „Celebration!“ wird eine Auswahl von „Eurovision Allstars“ (Verka Serduchka, Il Volo, Erika Vikman, Lordi) legendäre Songs aus der Geschichte des Wettbewerbs zum Besten geben. Anschließend wird die österreichische Electro-Swing-Ikone Parov Stelar ihren unverwechselbaren Dance-Sound und ihre beeindruckende Bühnenshow auf die Bühne bringen. Zum Abschluss wird Cesár Sampson eine gefühlvolle Version von Billy Joels „Vienna“, darbieten. Außerdem wird das ORF Radio-Sinfonieorchester Wien eine besondere Rolle spielen, das die Musik beigesteuert hat und auch auf der Bühne auftreten wird.

 

 

Der ORF hat während der drei Live-Shows noch viel mehr geplant, darunter „Professor Eurovision“, bei dem ein Experte, der Moderatorin Victoria Swarovski auffallend ähnlich sieht, Fragen zum Eurovision Song Contest beantwortet, die noch niemand gestellt hat, sowie das „Eurovision Quiz“, bei dem Michael Ostrowski das Wissen der Teilnehmer mit einigen überraschenden Ausschnitten aus den bisher 69 ausgestrahlten Eurovision Song Contests auf die Probe stellt.


Das Greenroom-Design beim ESC 2026


Der sogenannte Greenroom bekommt für die 70. Ausgabe des Eurovision Song Contest in Wien ein ganz besonderes Gesicht: Im Stil eines traditionellen Wiener Kaffeehauses wird der Greenroom einen ganz besonderen Charme ausstrahlen und als Bühne genutzt, um Österreich als Gastgeberland sichtbar und erlebbar zu machen. Kein anderer Bereich der Show eignet sich dafür besser: Hier kommen die Künstlerinnen und Künstler zusammen, finden Begegnungen statt, entfalten sich Emotionen, und sollen authentische Momente entstehen.

Das Designkonzept von Florian Wieder für den Greenroom des Eurovision Song Contest 2026 ist also von der Wiener Kaffeehauskultur inspiriert. Diese – offiziell als immaterielles UNESCO-Kulturerbe anerkannt – steht für weit mehr als den bloßen Genuss von Kaffee. Sie verkörpert eine besondere Lebenshaltung und eine tief verwurzelte gesellschaftliche Tradition.

  

 

greenroom104Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz erklärt die Idee hinter dem Greenroom © ORF/Lukas Krummholz

 

„Wir stellen uns nicht nur die Frage, ob da weiße, braune oder graue Sessel drinstehen. Wir machen daraus ein Kaffeehaus“, sagte ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz. Und dieses soll auch bespielt werden. „Die Atmosphäre wird zu spüren sein“, versprach sie. Zudem müssen die ESC-Starter auf ihrem Weg zur Bühne nicht außen herum gehen, sondern gelangen über einen Steg durch das Publikum direkt ins Zentrum des Geschehens.


Die Jury beim Deutschen Finale


jury esc ddf 100@ eurovision.de

 

Dies sind die 20 Mitglieder der internationalen Jury:

 

William Lee Adams (UK), Wiwibloggs

Annabelle (Tschechien), Sängerin, Rapperin, Songwriterin

Margaret Berger (Norwegen), Teilnehmerin ESC 2013

Christer Björkman (Schweden), ehemaliger Melodifestivalen- und ESC-Produzent

Carla (Frankreich), JESC-Teilnehmerin und JESC-Moderatorin

Wim Dehandschutter (Belgien), Journalist und ehemaliges Mitglied des ESC-Digitalteams der EBU

Destiny (Malta), JESC-Siegerin 2015 und Teilnehmerin ESC 2021

Christian Ellegaard (Dänemark), Journalist und ESC-Experte

Gohar Gasparyan (Armenien), Moderatorin und ehemalige Head of Delegation

Luca Hänni (Schweiz), Teilnehmer ESC 2019

Anca Lupes (Rumänien), Musikjournalistin

Catherine Nothum (Luxemburg), Radiomoderatorin und -produzentin

Alex Panayi (Zypern), Sänger, Komponist, Vocal Coach, Teilnehmer ESC 1995, 2000

Diletta Parangeli (Italien), Journalistin, ESC-Radiokommentatorin

Ruslana (Ukraine), ESC-Siegerin 2004

Sanni (Finnland), Sängerin, Vocal Coach, UMK-Moderatorin

Karl-Erik Taukar (Estland), Sänger und TV-Moderator

Thomas Thurner (Österreich), Produzent und Co-Komponist des Siegertitel 2025

Vaidotas Valiukevičius (Litauen), Leadsänger von „The Roop“, ESC 2021

Roxie Węgiel (Polen), Popsängerin und Influencerin


Die Moderation beim ESC 2026


Am 28. Januar 2026 wurde bekanntgegeben, wer die ESC-Shows moderieren wird. Die Wahl fiel auf Victoria Svarowski und Michael Ostrowski.  

 

ESC Moderatoren TR 04 fill size1600x900 focal point1315x486 focal size1140x727 fill size1600x900 focal point1315x486 focal size1140x727© Thomas Ramstorfer / ORF

 

Victoria Swarovski stammt aus Innsbruck in Tirol und ist Fernsehmoderatorin, Unternehmerin, Model, Designerin und Sängerin. 

Als Mitglied der weltberühmten Familie Swarovski traf Victoria schon früh die bewusste Entscheidung, einen vom Familienunternehmen unabhängigen beruflichen Weg einzuschlagen. Mit 16 Jahren unterschrieb sie ihren ersten Plattenvertrag bei Sony Music und veröffentlichte mehrere Singles. Mit 18 zog sie nach Los Angeles, wo sie unter anderem mit der Grammy-Gewinnerin Diane Warren und anderen hochkarätigen Musikern zusammenarbeitete. Ihren großen Durchbruch feierte sie 2016 mit dem Sieg bei „Let's Dance“. Kurz darauf wurde Victoria die jüngste Jurorin in der Geschichte einer weiteren TV-Show, „Das Supertalent“. Seit 2018 ist sie festes Mitglied des Moderatorenteams von „Let's Dance“, das nach wie vor eine der erfolgreichsten Fernsehsendungen im deutschsprachigen Raum ist. Weitere TV-Highlights sind die Moderation der „100 Years Disney Show“ sowie der "Bambi".

Neben ihrer Fernsehkarriere gründete Victoria 2020 ihre eigene Beauty-Marke ORIMEI. Als Model war sie auf den Titelseiten zahlreicher nationaler und internationaler Magazine zu sehen, darunter Glamour, ELLE, L'Officiel, Gala Style und Forbes. Als gebürtige Tirolerin hat sie auch mehrere Dirndl- und Modekollektionen sowie Accessoires entworfen. Anfang 2026 erfüllte sich Victoria einen Lebenstraum und nahm an der Rallye Dakar teil, die weithin als die härteste Rallye der Welt gilt.

 

Michael Ostrowski aus Leoben in Österreich ist Schauspieler in Film und Fernsehen und außerdem ein beliebter Moderator. Der vielseitige Künstler, der vor allem für seine komödiantischen Rollen bekannt ist, hat auch Drehbücher für mehrere Filme geschrieben ("Nacktschnecken"," Contact High", "Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott") und Regie geführt ("Hotel Rock'n'Roll"). Für den Film "Der Onkel" aus dem Jahr 2022 spielte Michael nicht nur neben Anke Engelke und Simon Schwarz, sondern war auch für das Drehbuch und die Regie verantwortlich. Das Buch "Der Onkel", das im Rowohlt Verlag erschienen ist und als Vorlage für den Film diente, stammt ebenfalls aus seiner Feder. Darüber hinaus war er in vielen Fernsehserien zu sehen, darunter "Eberhoferkrimi", "Ein Krimi in Passau" und "Vier Frauen und ein Todesfall".

Sein Durchbruch gelang Michael 2004 mit dem Film "Nacktschnecken", der zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres wurde. Heute ist er einer der gefragtesten Schauspieler Österreichs und arbeitet regelmäßig als Moderator, unter anderem für Veranstaltungen wie den "Nestroy-Theaterpreis" und die "Amadeus Awards". Für die Moderation von "100 Jahre Radio" erhielt Michael den österreichischen Fernsehpreis "Romy".

 

ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz:

 

„Victoria Swarovski und Michael Ostrowski sind zwei motivierte, spannende und außergewöhnliche Persönlichkeiten, die uns durch die spektakulären Shows des Eurovision Song Contest führen werden. Unser Ziel ist es, ein internationales Publikum aus aller Welt mit einem sensationellen TV-Erlebnis zu begeistern. Wir haben ein Konzept entwickelt und dann nach den richtigen Moderatoren gesucht – und wir haben sie gefunden! Victoria Swarovski und Michael Ostrowski sind ein spannendes und einzigartiges Paar. Beide haben eine große Leidenschaft für den Wettbewerb und sind zwei hervorragende Botschafter für diese Sache, die mit ihrer Leistung lange in Erinnerung bleiben werden.“

 


Die Semifinalauslosung am 12. Januar 2026


esc halbfinal auslosung100 v epg large 16 9 5412e775eb65789c908def5fa9fdf24a7b895a8f 600x355© ORF / EBU

 

 

Die Semifinalauslosung und die Zeremonie zur Übergabe der Gastgeberinsignien fanden am Montag, dem 12. Januar, im Wiener Rathaussaal statt. Die Veranstaltung wurde ab 18:25 Uhr MEZ live auf ORF 1 und dem offiziellen YouTube-Kanal des Eurovision Song Contest übertragen. Alexandra Maritza Wachter und Cesár Sampson moderierten die Auslosung.

 

Österreich als Gastgeberland sowie die vier Mitglieder der so genannten „Big 4“ (Frankreich, Deutschland, Italien und das Vereinigte Königreich) treten nicht im Semifinale an, aber ihr heimisches Publikum darf in einem der Semifinals abstimmen. Welches dieser Länder in welchem Semifinale stimmberechtigt ist, wurde ebenfalls ausgelost. 

Dann wurde ausgelost, in welchem Semifinale und in welcher Hälfte des jeweiligen Semifinals die anderen teilnehmenden Länder auftreten werden.

  

 

Im Vorfeld wurden die 30 Länder, die in den beiden Semifinals antreten müssen, wie gewohnt verschiedenen "Töpfen" zugeteilt, um eine Verteilung zu ermöglichen, die Nachbarschaftsvoting oder Wertungen aufgrund kultureller Verbundenheit erschweren soll. 


Topf 1:
 Albanien, Bulgarien, Kroatien, Montenegro, Serbien, Schweiz

Topf 2: Australien, Dänemark, Estland, Finnland, Norwegen, Schweden

Topf 3: Armeniena, Aserbaidschan, Georgien, Israel, Polen, Ukraine

Topf 4: Belgien, Tschechien, Luxemburg, Moldau, Portugal, Rumänien

Topf 5: Griechenland, Lettland, Litauen, Malta, San Marino, Zypern

 

Im Semifinale 1 sind stimmberechtigt:

Deutschland

Italien

  

Im Semifinale 2 sind stimmberechtigt:

Frankreich

Österreich

Ver. Königreich

 

 

Semifinale  1 - 12. Mai 2026
1. Hälfte   2. Hälfte
1. SE Georgien 8. SE Montenegro  
2. SE Portugal  9. SE Estland 
3. SE Kroatien  10. SE San Marino 
4. SE Schweden  11. SE Polen
5. SE Finnland  12. SE Belgien 
6. SE Moldau  13. SE Litauen 
7. SE Griechenland  14. SE Serbien
  15. SE Israel 
Semifinale  2 - 14. Mai 2026
1. SE Armenien  8. SE Albanien 
2. SE Rumänien  9. SE Dänemark 
3. SE Schweiz  10. SE Zypern 
4. SE Aserbaidschan  11. SE Norwegen 
5. SE Luxemburg  12. SE Malta 
6. SE Bulgarien  13. SE Australien 
7. SE Tschechien  14. SE Ukraine 
      15. SE Lettland 

 

 


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Das Team

 
Michael n  
Benni Michael  Stephan
     
Maggie   Reddehase  
Maggie Rainer   
 

Ein Hinweis in eigener Sache:

In diesem Jahr gibt es leider erhebliche Einschränkungen, was das Anschauen der Proben betrifft. Einzelproben finden „im Geheimen“ statt und werden lediglich auf TikTok in kurzen Clips gezeigt. Individuelle Pressekonferenzen mit den einzelnen Künstler*innen wurden komplett gestrichen. Auch wir sind mit dieser Entwicklung verständlicherweise überhaupt nicht glücklich. Normalerweise würden wir an dieser Stelle jetzt von den Einzelproben berichten. Aber wir sehen keinen Sinn darin, anhand von kurzen TikTok-Schnipseln, die jeder sich selbst ansehen kann, eine fundierte Beschreibung der einzelnen Performances abzugeben. Für diejenigen, die nicht lange suchen möchten, werden wir aber Fotos der Einzelproben und die offiziellen TikTok-Videos an den einzelnen Probentagen hier posten, entweder immer mal zwischendurch oder aber am Ende des jeweiligen Probentages.. 

 

  

Das Team

Michael n  
Benni Michael  Stephan
 Maggie    
Maggie    
 

Ein Hinweis in eigener Sache:

In diesem Jahr gibt es leider erhebliche Einschränkungen, was das Anschauen der Proben betrifft. Einzelproben finden „im Geheimen“ statt und werden lediglich auf TikTok in kurzen Clips gezeigt. Individuelle Pressekonferenzen mit den einzelnen Künstler*innen wurden komplett gestrichen. Auch wir sind mit dieser Entwicklung verständlicherweise überhaupt nicht glücklich. Normalerweise würden wir an dieser Stelle jetzt von den Einzelproben berichten. Aber wir sehen keinen Sinn darin, anhand von kurzen TikTok-Schnipseln, die jeder sich selbst ansehen kann, eine fundierte Beschreibung der einzelnen Performances abzugeben. Für diejenigen, die nicht lange suchen möchten, werden wir aber Fotos der Einzelproben und die offiziellen TikTok-Videos an den einzelnen Probentagen hier posten, entweder immer mal zwischendurch oder aber am Ende des jeweiligen Probentages.. 

 

  

Das Team

Michael n  
Michael Stephan  
     
     
 

Ein Hinweis in eigener Sache:

In diesem Jahr gibt es leider wieder erhebliche Einschränkungen, was das Anschauen der Proben betrifft. Einzelproben finden „im Geheimen“ statt und werden auch auf TikTok nicht mehr gezeigt.
Individuelle Pressekonferenzen mit den einzelnen Künstler*innen wurden komplett gestrichen. Auch wir sind mit dieser Entwicklung verständlicherweise überhaupt nicht glücklich. Normalerweise würden wir an dieser Stelle jetzt von den Einzelproben berichten. So werden wir uns notgedrungen mit der offiziellen Probenbeschreibung des EBU-Online-Teams begnügen müssen, die wir ins Deuitsche übersetzt hier posten zusammen mit einigen wenigen offiziellen Probenfotos.