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ESC 2026 - Informationen

ESC 2026 - Informationen (65)

ESC 2026: Estland


norway

Nationale VE  
"Eesti Laul 2026"

Datum 14. Februar 2026
Ort Tallinn
Halle Unibet Arena (ehemals Saku Suurhall)
Moderation Korea & Karl-Erik Taukar
TV-Sender EER

 

VERTRETERINNEN FÜR ESTLAND

VANILLA NINJA

"TOO EPIC TO BE TRUE"

 

IRL© EER

     

 

 

Vanilla Ninja, bestehend aus Lenna Kuurmaa (Gesang), Piret Järvis-Milder (Gesang, Gitarre) und Kerli Kivilaan (Gesang, Gitarre, Bass), wurde 2002 in Tallinn gegründet. Sie hatten schnell große Chart-Erfolge im Inland sowie in mehreren Ländern wie Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das erste internationale Album von Vanilla Ninja, "Traces of Sadness", stieg auf Platz 3 der deutschen Albumcharts und auf Platz 4 in Österreich ein. Die Band landete auch mehrere kontinentale Hits mit Songs wie "Tough Enough", "When The Indians Cry", "Blue Tattoo2, "I Know" und "Dangerzone". Aufgrund ihres Erfolgs in der Schweiz vertrat Vanilla Ninja 2005 das Land beim Eurovision Song Contest, wo ihr Song „Cool Vibes“ im Finale den achten Platz belegte. Ihr SIegersong 2026 wurde geschrieben von Sven Lõhmus, der in der Vergangenheit schon zahlreiche Titel für "Eesti Laul" geschrieben hat und die estnischen ESC-Beiträge 2005, 2009, 2011 und 2017.

 


 

Die Einreichungsfrist für Songs für "Eesti Laul 2026" endete am 20. Oktober 2025. Es gab 171 Bewerbungen. Insgesamt 12 Acts traten im estnischen nationalen Finale gegeneinander an. Im Finale standen u. a. Vanilla Ninja, die die Schweiz 2005 beim ESC mit "Cool Vibes" vertreten haben sowie Getter Jaani (ESC 2011), Stig Rästa (ESC 2015) und Victor Crone (ESC 2019).

Der estnische Beitrag  2026 wurde in zwei Runden ermittelt: In der ersten Wertungsrunde bestimmte 50/50-Mischvoting die drei Superfinalacts. Über diese drei entschied dann 100 Prozent Publikumsvoting.  Erstmals gab es auch die Möglichkeit, aus dem Ausland online mit abzustimmen.

 

In der Jury saßen: 

  • Linnea Deb (Schweden, Songwriterin)
  • Paul Jordan (Großbritannien, ESC-Fachmann)
  • Rosa Linn (Armenien, ESC 2022) 
  • Andrea Stolpe (USA, Singer/Songwriter) 
  • Kevin Hughes (Großbritannien, Radiomoderator)
  • Maria Faust (Estland, Komponistin)
  • Renato Milone (Italien, Produzent und Komponist)
  • Jonathan Roy (Kanada, Singer/Songwriter)

 

 

Finale - 14. Februar 2026      
Interpret*in/TitelJuryTVPkt.Pl.
1. Clicherik & Mäx
Jolly Roger
 4  7  11  7.
2. Robert Linna
Metsik Roos
 5 1  6  11.
3. Grete Paia
Taevas jäi üles
 1  6  7  10.
4. Laura Prits
Warrior
 6  2  8  9.
5. ULIANA
Rhythm of Nature
 3  5  8  8.
6. OLLIE
Slave
 12      
7. Marta Pikani
Kell Kuus
 2  3  5  12.
8. NOËP
Days Like This 
 9      
9. Getter Jaani
The Game
 8  9  17  5.
10.ANT x Minimal Wind
Wounds (Don’t Wanna Fall)
 10  4  14  6.
11.Vanilla Ninja
Too Epic To Be True
7  12  19  
12.STOCKHOLM COWBOYS
Last Man Standing
 11  8  19  4.
Superfinale    
NOËP
Days Like This  
     34 %  2.
OLLIE
Slave 
     31 %  3.
Vanilla Ninja
Too Epic To Be True 
     35 %  1.

 

  

 

© ERR


ESC 2026: Deutschland


Nationale VE

"Eurovision Song Contest -
Das deutsche Finale"

Datum 28. Februar 2026
Ort Berlin
Halle Studio Adlershof
Moderation Barbara Schöneberger & Hazel Brugger
TV-Sender SWR

 

VERTRETERIN FÜR DEUTSCHLAND

SARAH ENGELS

"FIRE"

 

Sarah Engels© SWR /Claudius Pflug

     

 
  

 
Nach fast 30 Jahren gab der NDR die Federführung an den SWR ab. Dieser hatte über die GEMA eine Ausschreibung gestartet. Bis zum 22. Oktober 2025 konnten sich "professionell tätige Künstler*innen bewerben. Es wurde betont, dass es sich nicht um eine Castingshow handelt:
„Was wir wollen, ist kein Casting-Format, sondern ein fairer, freundschaftlicher Wettbewerb unter den teilnehmenden Artists und den weiteren beteiligten Partnern. Gegenseitiger Respekt vor dem kreativen Schaffen ist die Basis. Es geht darum, gemeinsam den besten deutschen Beitrag für den ESC 2026 zu finden. Unsere Überzeugung ist, dass wir mehr erreichen können, wenn wir gemeinsam unsere Energien bündeln.“
 
Die Bewerber*innen mussten professionell als Sänger*in tätig sein und ein "Business-Umfeld" vorweisen. Außerdem mussten sie mindestens 18 Jahre alt sein und eine EU-Staatsangehörigkeit oder einen Aufenthaltstitel haben bis mindestens 20. Mai 2026 sowie einen klaren Deutschland-Bezug (deutsche Staatsangehörigkeit, Lebensmittelpunkt Deutschland, deutsches Elternteil, deutschsprachig). Es wurde Wert gelegt auf eine herausragende Stimmqualität und Bühnenpräsenz, künstlerische Glaubwürdigkeit und starke Persönlichkeit sowie berufliche Reife und Erfahrung, um dem Druck standzuhalten. Sie mussten erfahren sein im Umgang mit Medien.
 „Wir suchen Songs, die das Potenzial haben, international erfolgreich zu sein – beim ESC, aber auch darüber hinaus. Dazu brauchen wir Artists, die das Talent sowie die Persönlichkeit für eine internationale Karriere in sich tragen.“ 
 
 
Alle Einsendungen wurden zunächst von der ESC-Redaktion begutachtet „nach künstlerischer und stimmlicher Qualität". Auch Bühnen- und Medienerfahrung wurden berücksichtigt. So sollte ein "Artist Pool" entstehen. Alle Songs wurden dann auf ihre ESC-Tauglichkeit geprüft. Dabei bediente man sich einer internationalen Marktforschungsstudie mit Expertenjurys und musikaffinen Laien aus Europa, die das ESC-Finale simulieren sollte. Nach diesen Ergebnissen wurde dann eine Shortlist erstellt.
 
In einem ersten Schritt bewertete eine 20-köpfige internationale Jury aus Musikexpert*innen aus 20 ESC-Teilnehmerländern die neun Acts und wählt eihre drei aussichtsreichsten Favoriten. In einem zweiten Schritt entschied dann allein das Publikum. In der internationalen Fachjury  fanden sich u. a. Ruslana, Alex Panayi, Christer Björkman, Margaret Berger.
 
Die Produktionsfirma Kimmig Entertainment zeichnete für die TV-Show verantwortlich, so wie bereits 2018 und 2019.

 

  
Finale - 28. Februar 2026    
Interpret*in/Titel  
1. BELA
Herz  
2. Dreamboys The Band
Jeanie  
3. MYLE
A OK  
4. Ragazzki
Ciao Raggazki  
5. Laura Nahr
Wonderland  
6. Malou Lovs
when I’m with you  
7. wavvyboi
black glitter  
8. Sarah Engels
Fire
  
9. Molly Sue
Optimist (Ha Ha Ha)   
Superfinale  
1. wavvyboi
black glitter
34,15 % 2.
2. Sarah Engels
Fire
 
38,30 % 1.
3. Molly Sue
Optimist (Ha Ha Ha)  
27,55 % 3.

 

 

Der erstmals unter SWR Federführung durchgeführte deutsche ESC-Vorentscheid „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026" erzielte gestern – nach vorläufig gewichteten Quoten – im Ersten einen Marktanteil von 18,1% und damit die beste Einschaltquote seit 2002. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurde sogar ein Marktanteil von 27,4% erzielt, bei den 14- bis 29-Jährigen waren es herausragende 40,9%. Insgesamt schauten gestern – nach vorläufiger Gewichtung – im Schnitt 3,651 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer zu. In der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen waren es 1,086 Millionen, bei den 14- bis 29-Jährigen 323.000.  (Angaben des SWR)

 
Neue Head of Delegation ist Tina Sikorski. Laut SWR ist Sikorsi eine ausgesprochene Kennerin der Branche. Sie war früher an der Popakademie Baden-Württemberg und als Geschäftsführerin der Initiative Musik tätig. Über die kommende Vorentscheidung sagt sie: 

"Musik ist eine Sprache, die wir alle verstehen. Seit 70 Jahren zeigt uns der ESC, wie kraftvoll und magisch diese Verbindung sein kann, aber auch, wie kontrovers immer wieder um Themen gerungen wird. Ich freue mich sehr, dass wir mit der ARD den musikalischen Funken weitertragen. Beim deutschen ESC-Finale werden wir großartige Performances sehen und den perfekten Act finden, der Deutschland beim 70. Eurovision Song Contest leuchten lässt."
 
 

    

© Wieder Design

 

Laut einem Interview des SWR-Programdirektors Clemens Bratzler legte der SWR beim deutschen Finale großen Wert auf die Inszenierungen der einzelnen Acts, denn der ESC sei längst kein reiner Musikwettbewerb mehr, sondern ein "Show-Wettbewerb". 1300 Zuschauer*innen waren im Studio live dabei, erstmals g<b es auch  Stehplätze um die Bühne herum. Der Anspruch sei es, "die Acts visuell und dramaturgisch in einer möglichst exzellenten Form zu inszenieren, um schon im 'Deutschen Finale' für ikonische Moment zu sorgen".

 

Das Bühnenbild hat Florian Wieder entworfen, der auch für die ESC-Bühne in Wien verantwortlich zeichnet. In der Show ging es auch um das Jubiläum des ESC mit entsprechenden Ausschnitten. Die ARD plant dazu außerdem eine 90-minütige Dokumentation unter dem Titel "70 Jahre ESC - More than music". DIese wird am 11. Mai 2026 um 20.15 Uhr in der ARD gezeigt (ab 9. Mai in der Mediathek).  Es wurde auch das Ergebnis der Abstimmung über den beliebstesten deutschen ESC-Beitrags bekanntgegeben.

 

Prominente Gäste waren Comedienne Carolin Kebekus, ESC-Legende Paola Felix, Schauspieler Hans Sigl, Abor & Tynna, die Gewinner des ESC-Vorentscheids 2025 sowie Michael Schulte, der Deutschland beim ESC 2018 vertreten hat.  

 


 

Dies sind die neun Acts im ausführlichen Porträt 

 
© SWR / Claudius PflugBELA (23)
Song: "Herz"

Text & Komposition: BELA, Jonas Mengler und Chris Cronauer
Ort: Berlin
 

 

 

 

 

 

 

 

Bereits mit 16 Jahren begann BELA, intensiv Musik zu machen, verbrachte viel Zeit in Studios und arbeitete früh mit namhaften Künstler*innen an deren Songs. Irgendwann wurde klar, dass Dinge in ihm lagen, die erzählt werden wollten: von Trennungen, von Selbstzweifeln, vom Wunsch, für jemanden genug zu sein. Erst dieser Moment führte zur Entscheidung, ein eigenes Projekt zu beginnen: nicht als Bruch mit dem Vergangenen, sondern als logische Fortsetzung.

In seiner Musik sagt BELA Dinge mit einer Direktheit und Ehrlichkeit, die man so vielleicht nicht in einem Gespräch sagen würde – und genau darum geht es auch bei seinem ESC-Song „Herz“. Er erzählt von seiner Erfahrung, sich in jemanden zu verlieben, der aus einer ganz anderen Welt kommt. Über die Angst, in der scheinbar perfekten Welt des Gegenüber keinen Platz zu haben und trotzdem den Mut zu zeigen, sein Herz zu öffnen. Mit dieser Offenheit geht auch eine neue Aufmerksamkeit für sich selbst einher. Über Jahre hinweg versuchte BELA, allem gerecht zu werden – den Erwartungen anderer ebenso wie den eigenen Ansprüchen.

Dass dies unter anderem auch gesundheitliche Konsequenzen für ihn hatte, betrachtet BELA als Teil desselben Weges, auf dem er gelernt hat, genauer hinzusehen: auf sich, auf Grenzen, auf das, was ihm guttut. Seine Musik ist seitdem weniger ein Ventil als ein Angebot – für Nähe, für Zugehörigkeit, für ein Gefühl von Halt. Dass BELA mit „Herz“ am deutschen ESC-Vorentscheid teilnimmt, ist deshalb mehr als ein Wettbewerbsmoment. Es ist die Einladung, ein sehr persönliches Projekt auf eine große Bühne zu tragen, ohne sich dafür zu verbiegen. Mit einer Stimme, die nicht erklären, sondern berühren will.

 

© SWR / Claudius Pflug

Laura Nahr (25)
Song: „Wonderland”
Text & Komposition: Laura Nahr, Samuel Dick, Ningyuan Jiang, Sam Harper
Ort: Berlin

 

 

 

 

 

 

 

Aufgewachsen in Magdeburg, künstlerisch geprägt durch mehrere Jahre in London und seit Kurzem in Berlin zu Hause, verbindet Laura Nahr akustische Gitarre, Klavier und eine klare, unmittelbare Stimme zu einem modernen Pop-Sound mit Tiefe. Laura verbindet gefühlvollen Pop- und Singer- Songwriter-Sound mit ehrlichen, persönlichen Texten. Im Zentrum ihrer Songs stehen persönliche Erfahrungen: Liebe, Verlust, Selbstfindung und das Gefühl, sich im Übergang zum Erwachsenwerden neu orientieren zu müssen. Ihr Stil lebt von Klarheit und Intimität, was ihren Songs eine besondere Fragilität und Emotionalität verleiht. Mit ihrer Debüt-EP „Missed Connections Collection“ legte sie 2025 ein erstes, selbstbewusstes Fundament. Nun folgt der nächste Schritt: In ihrem ESC-Song „Wonderland“ verhandelt Laura das Gefühl, irgendwo zwischen Aufbruch und Überforderung festzustecken, auf der Suche nach Orientierung, Sinn und einem eigenen Platz in einer Welt, die selten stillsteht. Wonderland ist kein Märchen, sondern ein ehrlicher Blick auf das Chaos des Erwachsenwerdens. Zitat: „Der ESC vereint unterschiedliche Kulturen, Sprachen und Perspektiven. Diese Offenheit und emotionale Vielfalt spiegeln genau das wider, was ich mit meiner Musik erreichen möchte.

 
 
© SWR /Claudius Pflug Dreamboys The Band”
Song: „Jeanie“
Text: 
Nina Caroline Wegener, Johanna Gußmagg, Philippa Kinsky, Janine Villforth
Komposition: Benedikt Schöller, Timothy Auld, Nina Caroline Wegener, Johanna Gußmagg, Philippa Kinsky, Janine Villforth
Ort: Berlin 
 
 
 

Kennengelernt haben sich die vier Künstlerinnen Jo The Man The Music, Philippa Kinsky, VILLFORTH und Nina Caroline in Berlin und verbunden hat sie von Anfang an die Musik. Schon seit vielen Jahren als Solo-Musikerinnen erfolgreich unterwegs, wollen sie nun mit ihrem neuen Band-Projekt gemeinsam die ESC-Bühne erobern. Schon seit Frühjahr 2025 covern sie zeitlose Songs, die sie mit viel Feingefühl und Leidenschaft viers-mmig arrangieren und haben sich mittlerweile eine ansehnliche Fanbase erarbeitet.

Was die Band neben der Musik verbindet, ist eine tiefe Freundschaft und die vier Songwriterinnen haben erkannt, wie wertvoll echte Verbundenheit in einer oft konkurrenzgeprägten Branche ist. Spontaneität und Kreativität ist bei „Dreamboys The Band” Trumpf – kein Wunder, dass ihr ungewöhnlicher Bandname aus einer WhatsApp-Gruppe entstand. Die Geburtsstunde ihre Songs „Jeanie“ war für die Band schließlich die Initialzündung, sich für den ESC zu bewerben. Der Song „Jeanie“ ist ein Befreiungsschlag von Meinungen und Blicken anderer, sowie von inneren Zweifeln. Er vereint die Erfahrungen von vier Frauen, durch diese Welt zu gehen, gleichzeitig kann man Jeanie in jedem Menschen finden - eine Ode an die Lebensfreude und die eigene Stärke. Mit warmen Harmonien und einem organischen Indie-Pop-Sound vermittelt der Track die Botschaft, dass man genau richtig ist, so wie man ist: „Jeanie, don’t you know you got it all / You don’t have to please ’em all / We got nothing to prove“.

 

 

© SWR / Claudius Pflug

Malou Lovis (26)
Song: 
„when I´m with you”
Text & Kompositon: Malou Lovis Kreyelkamp, Louis Schoorl und Chelsee Grimes
Ort: Berlin
 
 
 
 
 
 
 
Malou Lovis ist eine Singer-Songwriterin mit einer sanften und zugleich kraftvollen Stimme, die berührt und im Gedächtnis bleibt. Aufgewachsen im Münsterland, entdeckte sie ihre musikalische Leidenschaft früh in einem Elternhaus voller Instrumente. Eine prägende Reise durch Spanien bestärkte sie schließlich darin, ihren eigenen Weg zu gehen – und führte sie auf die große TV-Bühne von „The Voice of Germany“, wo sie 2023 die 13. Staffel gewann. Im März 2025 veröffentlichte Malou Lovis ihr Debütalbum „things i wrote down last night“, auf dem sie in elf persönlichen Songs Themen wie Selbstfindung, Liebe, Verlust und Empowerment verarbeitet. Nach ihrer Teilnahme an „The Voice“ begleitete sie ihre Coaches Bill und Tom Kaulitz als Support-Act auf der Europatour von Tokio Hotel. Bevor sie das Jahr 2025 mit ihrer nahezu ausverkauften ersten eigenen Tour abschloss, folgte mit dem gemeinsamen Song „One More Day“ mit Tokio Hotel, der als Soundtrack zum Kinofilm „Momo“ eingesetzt wurde, ein weiteres musikalisches Highlight. Mit ihrem ESC-Song „When I’m With You“ erzählt Malou Lovis eine intensive Liebesgeschichte, die für sie persönlich in der Verbindung zwischen zwei Frauen verwurzelt ist. So thematisiert sie das Queersein und setzt damit ein klares Zeichen gegen Homophobie und Ausgrenzung und für Diversität. Durch ihre besondere Mischung aus Bodenständigkeit und künstlerischer Tiefe etabliert sich Malou Lovis als spannende neue Stimme der Poplandschaft, die ihre Werte lebt. Ihr moderner Sound und ihre ehrlichen Texte liefern dabei neue Impulse - emotional, verletzlich und gleichzeitig stark 
 
© SWR / Claudius PflugMolly Sue (25)
Song: „Optimist (Ha Ha Ha)“

Text & Komposition: Molly Sue, Chris James, Sam Harper
Ort: Laboe
 
 
 
 
 
 
 
 

Mit ihren blonden Engelslocken, ihrer charismatischen, immer gut gelaunten Ausstrahlung und ihrer unverwechselbaren Stimme begeistert Molly Sue ein stetig wachsendes Publikum. Erfahren durch ihre erfolgreichen Teilnahmen bei „The Voice Kids“ und später bei „Deutschland sucht den Superstar“, möchte die bodenständige Norddeutsche nun die große ESC-Bühne nutzen, um sich musikalisch zu perfektionieren.

Mit ihren eigenen Songs verbinden Molly Sue emotionale Heartbreak-Lyrics mit urbanen Pop-Beats und schafft es auf Social Media überdies, mit ihrer Musik und Cover Versionen von Balladen-Ikonen wie Lana Del Rey oder Birdy eine große Community zu erreichen. Ihre Musik thematisiert Liebe, Verlust und innere Ängste – immer mit dem Wunsch, ihren Fans Halt und Verständnis zu vermitteln.

Auch ihr ESC-Song „Optimist (Ha Ha Ha)“ greift genau diese Perspektive auf: Er erzählt davon, dass man Menschen nicht ansehen kann, wie es ihnen wirklich geht. Dass jemand nach außen hin positiv, stark und lebensfroh wirkt, schließt nicht aus, dass er chronisch krank ist, Schmerzen hat oder mit inneren Kämpfen lebt. Der Song macht deutlich, dass niemand beweisen muss, wie es ihm geht – und dass das Lächeln, das viele tragen, oft selbst ein Zeichen großer Stärke ist.

 

 

© SWR / Claudius PflugMYLE (25)
Song: „A OK“
Text & Komposition:
 Milo Hoelz (MYLE), Iain James, Bovvary, Sacha Rudy
Ort: Berlin

 

 

 

 

 

 

 

MYLE steht für warmen, ehrlichen, gitarrengetragenen Pop mit einem erdigen und rohen Kern. Seine Musik ist nahbar und umarmend, gleichzeitig groß und hoffnungsvoll. Catchy Hooks treffen auf emotionale Tiefe. Songs, die bleiben, weil sie etwas fühlen lassen. Aufgewachsen im süddeutschen Ravensburg verbringt der Deutschamerikaner seine Sommer bei seinen Großeltern in New York. Im Wohnzimmer steht eine alte Jukebox. Sie spielt Folk, American Rock, Blues und Jazz und wird ganz nebenbei zum Anfang von allem. Jahre später stolpert MYLE über Popmusik und beginnt sich zu fragen, warum manche Songs ihn nicht mehr loslassen. Diese Neugier wird zu seiner treibenden Kraft.

Songs schreiben, verwerfen, weitermachen, bis daraus seine eigene Stimme entsteht, getragen von Gitarren und modernem Pop. Im Zentrum seines Schaffens stehen die „SMYLERS“. Sie sind mehr als nur Menschen, die seine Musik hören, sie sind eine Community, die auf MYLEs Geschichten reagiert, sich darin wiederfindet und eigene Erfahrungen in den Austausch einbringt. Diese Nähe spiegelt sich auch in seiner Offenheit wider.

MYLE spricht in seinen Songs ehrlich über Mental Health, seine Hoch- und Tiefphasen, Zweifel und Hoffnung und darüber, wie Musik ihm dabei hilft, wenn gerade alles wackelt. Der Dialog setzt sich häufig auch nach den Konzerten fort, in Gesprächen, Nachrichten und persönlichen Begegnungen. Dabei begegnet MYLE immer wieder sehr persönlichen Geschichten aus seiner Community. Eine dieser Begegnungen hat ihn besonders geprägt. Sein ESC Song „A OK“ ist nicht nur Hoffnungsträger seiner eigenen Reise, sondern entstand nach einem persönlichen Kontakt mit einer Person aus seiner Community, die sich in einer schweren mentalen Krise befand. Die Nähe und das Vertrauen dieses Austauschs ließen ihn nicht los. Neben dem Vermitteln professioneller Hilfe wollte MYLE selbst etwas beitragen und einen musikalischen Halt geben. So wurde „A OK“ zu einem persönlichen Hoffnungsschimmer und zu dem leisen Versprechen, dass selbst an den dunkelsten Tagen ein Weitermachen möglich ist und es irgendwann wieder „A OK“ sein kann.

 

© SWR / Claudius PflugRagazzki
Song: „Ciao Ragazzki”

Komposition: Marti Fischer
Text: David Starosciak
Ort: Berlin
 
 
 
 
 
 
 
 

„Ragazzki“ ist eine neu gegründete Band aus Berlin, bestehend aus Musiker, Produzent, Multi-Instrumentalist und Social-Media-Creator Marti Fischer (35) sowie Musiker und Kreativkopf David „Miirtek“ Starosciak (33). Nachdem Marti Fischer bereits 2010 mit Stimmimitationen den „Secret Talents Award“ gewann, startete er seine erfolgreiche Karriere bei YouTube.

Zu seinen bekanntesten Songs zählt eine Parodie auf den Rapsong „Chabos wissen wer der Babo ist“, sowie der weltweit bekannte Song „Barbaras Rhabarberbar“. Die Songs seines Brateks „Miirtek“ kombinieren markante 80er-Synthesizer mit zeitgemäßen Beats und deutschsprachigem Gesang zu einer atmosphärischen Klangwelt. Gemeinsam haben beide bereits mehrere Millionen Streams erreicht und treten nun erstmals als explosives neues Duo auf.

Der Stil von „Ragazzki“ ist gleichzeitig auch Message des ESC- Songs „Ciao Ragazzki“: Man nehme einen gelungenen Mix aus glitzernden Disco-Vibes Süditaliens und vermenge es mit treibenden Beats Osteuropas: Fertig ist die einzigartige ‚Dolce Vita Blockparty‘ in einer Sommernacht zwischen Strandvilla und Hochhaussiedlung!

 

 

 

© SWR /Claudius Pflug

Sarah Engels (33)
Song: „Fire“
Komposition:
 Valentin Boes, Dario Schürmann, Raphael Lott, Luisa Heinemann
Text: Sarah Engels, Valentin Boes, Dario Schürmann, Raphael Lott, Luisa Heinemann
Ort: Köln

 

 

 

 

2011 wird Sarah Engels durch ihre erfolgreiche Teilnahme bei „Deutschland sucht den Superstar“ einem Millionenpublikum bekannt. Mit ihrer Final-Single „Call My Name“ erreicht sie Platz 2 der deutschen Charts und eine „Echo“-Nominierung. Ihr 2018 erschienenes Album „Zurück zu mir“ markierte einen Wendepunkt: Persönliche Balladen und moderne Sounds brachten ihr weitere Spitzenplatzierungen in den Charts.

Ihre Vielseitigkeit macht Sarah Engels zu einer der gefragtesten Künstlerinnen Deutschlands: Vom 2. Platz bei „Let’s Dance“ über ihre Siege bei „Das große Promibacken“, „The Masked Singer“ und „Dancing on Ice“ bis hin zu Engagements als Moderatorin, Schauspielerin und Synchronsprecherin. Zudem steht Sarah seit November 2025 in der Hauptrolle „Satine“ im erfolgreichen Musical „Moulin Rouge“ in Köln auf der Bühne. Ihre große Leidenschaft ist und bleibt aber die eigene Musik: Im August 2025 erschien ihr neues Album „Strong Girls Club“, das erstmals auch englischsprachige Titel enthält und einen neuen Abschnitt ihrer musikalischen Laufbahn einläutet. Das Album vereint gefühlvolle Balladen und energiegeladene Popsongs und setzt ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Empowerment.

Denn hinter all den Erfolgen steckt auch eine sehr persönliche Geschichte: Sarah Engels weiß aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, nicht immer stark zu sein, an sich selbst zu zweifeln und den eigenen Wert erst finden zu müssen. Dieses Empowerment spiegelt sich auch in ihrem ESC-Song „Fire“ wider, der von der Befreiung aus belastenden Situationen erzählt und dazu ermutigt, für sich selbst einzustehen, Grenzen zu setzen und den eigenen Träumen zu folgen.

 

 

© SWR / Claudius Pflugwavvyboi (27)
Song: „black glitter“

Komposition: Simon Vogt-Grande (wavvyboi)
Text: Cameron Louis Warren, Harlee Jayne Sudworth
Ort: Liechtenstein
 
 
 
 
 
 

Glitzer auf der Haut, verzerrte Gitarre in der Hand: wavvyboi bringt Gitarrenwucht aus Liechtenstein auf die größte Popbühne der Welt. Mit seinen welligen Haaren und einem ausgefallenen Kleidungsstil ist wavvyboi nicht nur ein Poet mit großer Sensibilität und einem Gespür für großartige Melodien. Der nicht-binäre Künstler fungiert auch als eine Art Katalysator für zeitgenössische Gedanken, die über persönliche Erfahrungen hinausgehen, um Stigmatisierungen zu überwinden und einen Dialog zu schaffen, der universell Anklang findet.

Hinter der großen Geste steckt ein echtes Wertefundament, denn wavvyboi schöpft aus persönlichen Notizen und Tagebucheinträgen und ist überzeugt: Musik ist nur dann wirklich stark, wenn sie Verletzlichkeit zulässt. Genau diese Mischung aus Rainbow-Rockstar-Attitüde und ehrlicher Nähe macht ihn zu einer Stimme, die über reine Selbstinszenierung hinausgeht. Zentrale Themen seiner Kunst gehen von mentaler Gesundheit und queerer Identität hinüber zur Frage, wie man aus Unsicherheit und Brüchen Stärke gewinnen kann.

Visuell bewegt er sich zwischen Emo-Ästhetik, Retro-Eleganz und Rock ’n’ Roll-Codes: queer, bewusst komponiert, nie zufällig „zu wild“, sondern mit einer fragilen Noblesse, die im nächsten Moment von Dunkelheit und Kontrast gebrochen wird. Mit „black glitter“ übersetzt wavvyboi die fluide Vielfalt der modernen Welt in Klang: Es wird laut, glitzernd und kompromisslos. Inmitten der hitzigen Debatten der letzten Jahre klingt „black glitter“ wie ein Gegenentwurf: eine riesige Wand aus Gitarrenriffs und epischen Gesangslinien – als Melodie für Werte, die Halt geben, und als Umarmung für alle, die in ihrer Identität bestärkt werden wollen.

 
 

 


ESC 2026: Dänemark



norway

 

Nationale VE  
"Dansk Melodi Grand Prix 2026"

Datum 14. Februar 2026
Ort Frederikshavn
Halle Arena Nord
Moderation Sara Bro & Alex Høgh Andersen
TV-Sender DR

 

VERTRETER FÜR DÄNEMARK

SØREN TORPEGAARD LUND

"FØR VI GÅR HJEM"

 

2 soeren t app saba crop001© Saba

     

 
 

Søren Torpegaard Lund absolvierte die Dänische Schule für Darstellende Künste und trat seitdem in einer Reihe bedeutender Bühnenproduktionen auf. Im Jahr 2022 spielte er die Hauptrolle des Tony in dem klassischen Musical "West Side Story" in einer dänischen Produktion an der Oper Kopenhagen. Bereits 2023 versuchte er es in der dänischen Vorentscheidung mit "Lige her", kam aber nicht ins Superfinale. Sein Song "Før vi går hjem" (Bevor wir nach Hause gehen) wurde von ihm selbst geschrieben zusammen mit Valdemar Littauer Bendixen, Clara Sofie Fabricius und Thomas Meilstrup.

 

Bis zum 2. November 2025 reichte die Bewerbungsfrist für den "Melodi Grand Prix". DR hatte aber auch aktiv Künstlerinnen angesprochen. Im Finale traten wieder acht Acts an, die am 22. Januar 2026 bekanntgegeben wurden. Mit dabei war Sissal, Dänemarks Vertreterin 2025. Die Entscheidung fiel in beiden Wertungsrunden durch 50/50-Mischvoting.

 

Finale - 14. Februar 2026  
Interpret*in/Titel    
1. Sander Sanchez
Two Spirits
    
2. Late Runner
Can U Feel it?
    
3. Søren Torpegaard Lund
Før vi går hjem
    
4. Sissal
Infinity
    
5. Emil Otto
Copenhagen Noir
    
6. Myrkur
Touch My Love and Die
    
7. Lasse Skriver
Roaring Heart
    
8. Ericka Jane
Death of Me
    
                                             SuperfinaleJuryTVPkt.Pl.
Søren Torpegaard Lund
Før vi går hjem
19 20 39 1.
Ericka Jane
Death of Me 
14 17 31 2.
Sissal
Infinity 
17 13 30 3.

 

 

@ DR


ESC 2026: Belgien


netherlands

Interne Auswahl

Bekanntgabe 19. Februar 2026
Songpräsentation 19. Februar 2026
TV-Sender RTBF

 

VERTRETERIN FÜR BELGIEN

ESSYLA

"DANCING ON THE ICE"

 

Belgien© eurovision.com

 

 


Der turnusmäßig für die Auswahl des belgischen Acts verantwortliche wallonische TV-Sender RTBF wird einen intern ausgewählten Act zum ESC 2026 entsenden. Nach der Entscheidung der EBU in Genf hat der Generaldirektor des Senders Jean-Paul Philippot folgende Stellungnahme abgegeben:

"Unsere Teilnahme geht daher mit einer klaren Haltung einher, die Hindernisse für die Informationsfreiheit anzuprangern, den Schutz aller Bürger und Journalisten zu fordern und ihre sichere Präsenz vor Ort zu gewährleisten. Denn Kultur ist niemals von der Realität losgelöste Unterhaltung. Denn der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat die Pflicht, der Menschlichkeit, der redaktionellen Unabhängigkeit und der Freiheit treu zu bleiben.

Der Eurovision Song Contest ist einer dieser einzigartigen Orte, an denen Vielfalt, Inklusion und künstlerische Freiheit zusammenkommen. Eine Teilnahme an der Eurovision 2026 ist nicht möglich, ohne die Welt so zu sehen, wie sie ist, und ohne sich daran zu erinnern, dass die Informationspflicht mit völliger Unabhängigkeit wahrgenommen werden muss; dass es eine wesentliche demokratische Grundlage ist, den Bürgern die Mittel an die Hand zu geben, um die Probleme der Welt zu verstehen."

 

In der  offiziellen Stellungnahme des Senders heißt es:

"Nach langen Debatten gestern bei der EBU hat die RTBF die neuen Regeln, die den Wettbewerbsrahmen stärken, anerkannt und unterstützt. Wie die VRT ist sie jedoch der Ansicht, dass mehr als die von der EBU vorgeschlagenen neuen Maßnahmen erforderlich sind, um die vorgebrachten Bedenken auszuräumen. Ziel ist es, klare Signale hinsichtlich der Lage in Gaza zu senden, insbesondere in Bezug auf den Schutz der Bürger und Journalisten sowie den Zugang der Presse zu diesem Gebiet. Parallel dazu und aufgrund der geäußerten Meinungen hat die EBU beschlossen, eine Task Force einzurichten, um konkrete Fortschritte in diesen Fragen zu erzielen. Die VRT ihrerseits wird die Veranstaltung übertragen, jedoch mit einigen Einschränkungen."

 

Der belgische Act wurde am 19. Februar 2026 bekanntgegeben.

ESSYLA stammt ursprünglich aus Perwez in Wallonisch-Brabant und wurde einem breiten Publikum bekannt, als sie das Finale der neunten Staffel von "The Voice Belgique" erreichte. Schon in jungen Jahren gründete ESSYLA ihre erste Band und wollte sich weiterentwickeln. Sie perfektionierte ihre Gesangstechnik am IMEP in Namur und verfeinerte nach und nach ihre künstlerische Identität. Aufgewachsen mit französischen Chansons, entwickelte ESSYLA ihren eigenen Geschmack, indem sie den großen Sängern des Jazz, Folk, Rock und Funk lauschte. Sie verliebte sich in diese Stimmen und Grooves und war besonders von den amerikanischen Legenden fasziniert. ESSYLA startete ihre Karriere mit der Veröffentlichung ihrer ersten beiden Singles „Let You Go“ und „Not My Kind of Dude“. Nachdem beide im Radio gut ankamen, folgte die Veröffentlichung ihrer Debüt-EP „I'll Be Okay“.

In ihren Texten teilt ESSYLA die Sorgen einer jungen Frau ihrer Zeit, wobei der Schwerpunkt auf der Stärkung der Frauen liegt.

"Dancing on the Ice” wurde von ESSYLA, Nicolas d'Avell und Emil Stengele komponiert, der Text stammt von ESSYLA und Barbara Petitjean. Mit ihrem Song für Wien möchte ESSYLA eine Botschaft der Hoffnung vermitteln.

 


ESC 2026: Australien


norway

Interne Auswahl

Bekanntgabe 1. März 2026
Songpräsentation 1. März 2026
TV-Sender SBS

 

VERTRETERIN FÜR AUSTRALIEN

DELTA GOODREM

"ECLIPSE"

 

IRL© eurovision.com

     

 


 

Australien wird auch 2026 am ESC teilnehmen. Der Act wurde erneut intern ausgewählt und am 1. März 2026 bekanntgegeben:

 

Der australische Star Delta Goodrem wird Australien mit dem Titel "Eclipse" vertreten. Den Song hat sie selbst geschrieben, zusammen mit Ferras Alqaisi, Jonas Myrin und Michael Fatkin (der auch den Song produziert hat). Das Musikvideo, das in den weiten Sanddünen von Newcastle in New South Wales gedreht wurde, wurde zur gleichen Zeit veröffentlicht.

 

Delta Goodrem unterschrieb ihren ersten Plattenvertrag mit nur 15 Jahren und eroberte mit ihrem Debütalbum „Innocent Eyes“ die Weltbühne – ein 23-faches Platin-Phänomen und eines der meist-verkauften Alben in der Geschichte Australiens. Das Album brachte fünf Nummer-1-Singles hervor und blieb rekordverdächtige siebeneinhalb Monate lang auf Platz 1 – damit wurde Delta zu einem Begriff, denn jeder vierte Haushalt in Australien besaß ein Album von Delta Goodrem! Im Laufe ihrer Karriere hat Delta weltweit mehr als neun Millionen Alben verkauft, fünf Nummer-1-Alben und neun Nummer-1-Singles erzielt und 12 ARIA Awards gewonnen. Im Jahr 2022 gründete sie ihr eigenes Label, ATLED Records.

 

Sie hat mit weltweiten Ikonen wie Céline Dion, Olivia Newton-John, Andrea Bocelli, Tony Bennett, Shania Twain, den Backstreet Boys und Ricky Martin zusammengearbeitet und ist mit ihnen in Europa, Asien und den USA auf Tournee gegangen.

"

„Es ist mir eine große Ehre, Australien auf einer der größten und bekanntesten Musikbühnen der Welt beim Eurovision Song Contest zu vertreten! Als Singer-Songwriterin ist Musik seit jeher meine große Leidenschaft. Ich habe schon immer die Kreativität, Individualität und Freude geliebt, die der Eurovision Song Contest mit sich bringt, indem er Menschen auf der ganzen Welt durch Musik, die universelle Sprache, verbindet und vereint. Ich kann es kaum erwarten, in Wien anzukommen und Australien stolz zu machen.“

 




ESC 2026: Aserbaidschan


norway

interne Auswahl

Bekanntgabe 6. März 2026
Songpräsentation 9. März 2026
TV-Sender ITV

 

VERTRETERIN FÜR ASERBAIDSCHAN

JIVA

"JUST GO"

  

Mamagama 1© eurovision.com

  

  


 

Der verantwortliche TV-Sender Ictimai setzte erneut auf eine interne Auswahl. Es gab einen Aufruf, sich bis zum 18. Januar 2026 zu bewerben. Es wurden insgesamt 186 Songs eingereicht. Davon stammten 107 Songs von lokalen Komponist*innenund Interpret*innen, während 79 Songs von internationalen Songwritern eingereicht wurden. In der ersten Bewertungsphase wurden alle Einsendungen von einer Fachjury geprüft und 18 Acts zu einem Vorsingen eingeladen. In dieser Phase wurden die stimmlichen Fähigkeiten, die Bühnenpräsenz und das Potenzial ür ein internationales Publikum bewertet. Nach dem Bewertungsprozess wurde eine Auswahlliste mit drei Kandidaten erstellt. Die endgültige Entscheidung wurde auf der Grundlage der Bewertung einer speziell gebildeten Fokusgruppe getroffen, die JIVA als Vertreterin Aserbaidschans für Wien 2026 auswählte. Der Song heißt "Just Go" und wurde am 9. März 2026 veröffentlicht. Er wurde geschrieben vom aserbaidschanisch-amerikanischen Komponisten Fuad Javadov.

 

JIVA (Jamila Hashimova) ist eine aserbaidschanische Sängerin, die für ihre kraftvolle Stimme und ihre authentischen Auftritte vor Publikum bekannt ist. Ihre künstlerische Laufbahn begann 2003, als sie beim Baku Autumn-Wettbewerb den zweiten Platz belegte. 2007 nahm sie am Show Time-Projekt teil. Seitdem hat die Sängerin an verschiedenen Musikprojekten teilgenommen. Sie trat mit dem renommierten Ensemble RAST unter der Leitung von Rashad Hashimov auf und stand beim Montreux Jazz Festival auf der Bühne. Später kombinierte sie als Leadsängerin der Hazz Band Jazz-Elemente mit zeitgenössischer Popmusik. Seit 2017 setzt JIVA ihre Karriere als Solokünstlerin fort. Sie nimmt Songs aus den Genres Pop, Dance und R&B auf und singt sie auf Aserbaidschanisch, Russisch und Englisch. Im Jahr 2025 erreichte sie einen weiteren Höhepunkt ihrer Karriere. 2025 gewann sie als Teil des Teams von Roya Aykhan die Castingshow „The Voice of Azerbaijan“. Bereits 2011 erreichte JIVA die Top 3 des nationalen Finales von Aserbaidschan für den Eurovision Song Contest.

         

 


ESC 2026: Armenien


norway

Interne Auswahl

Bekanntgabe 11. März 2026
Songpräsentation

11. März 2026

TV-Sender AMPTV

 


 

 

VERTRETER FÜR ARMENIEN

SIMÓN

"PALOMA RUMBA"

pargarmenia25© eurovision.com

 

 


  

AMPTV hat den armenischen Acts intern ausgewählt. Am 11. März 2026 wurde bekanntgegeben, dass SIMÓN den Titerl "Paloma Rumba" in Wien performen wird.

 

SIMÓN stammt aus der Stadt Hrazdan in Armenien und zeigte schon früh eine große Leidenschaft für Musik, Tanz und Performance. Seine Familie scherzte oft, dass er singen und tanzen gelernt habe, bevor er laufen und sprechen konnte! Als er aufwuchs, war SIMÓNs größte Inspiration Michael Jackson, dessen Kunstfertigkeit seinen Stil und seine Liebe zur Bühne stark beeinflusste.

Obwohl er an der Universität Wirtschaftswissenschaften studierte, schlug SIMÓN nie eine Karriere in diesem Bereich ein, sondern folgte stattdessen seinem Herzen und seiner Leidenschaft für die Bühne. Durch jahrelange Arbeit und Engagement wurde SIMÓN bald zu einem der bekanntesten Tänzer der armenischen Unterhaltungsindustrie.

In den letzten Jahren hat der Künstler seinen beruflichen Schwerpunkt auf das Singen verlagert und ist nun Hauptdarsteller in einem der berühmtesten Live-Musikclubs in Eriwan, der Hauptstadt Armeniens. Seitdem begeistert er das Publikum bei verschiedenen Musikfestivals und Shows im ganzen Land.

Im Jahr 2025 beschloss SIMÓN, seinem Traum zu folgen und sich um die Vertretung Armeniens beim Eurovision Song Contest zu bewerben. Er nahm an "Depi Evratesil", dem nationalen Finale Armeniens, teil, wo er den zweiten Platz belegte, nachdem er sowohl von der lokalen als auch von der internationalen Jury die höchsten Punktzahlen erhalten hatte.

 

„Paloma Rumba“ wurde von Lilit Navasardyan (LI'LITH) komponiert, der Text stammt von David Tserunyan, Eva Voskanyan und der Singer-Songwriterin Rosa Linn, die Armenien 2022 in Turin vertreten hat. Der Song st eine rebellische Hymne darüber, sich aus der Monotonie einer erstickenden Routine zu befreien und sich endlich für sich selbst und seine Träume zu entscheiden, anstatt in der Komfortzone zu verharren. Der Titel bedeutet wörtlich übersetzt „Rumba der Taube (oder „Taubentanz”) und symbolisiert einen freudigen Tanz der Freiheit, wie eine Taube, die endlich fliegt, nachdem sie zu lange in einem Käfig gefangen war. Mit humorvollen Texten, SIMÓNs selbstbewusstem Auftreten und der explosiven Energie der Produktion begleitet der Song eine Figur, die sich von einem unerfüllten „9-to-5“-Leben abwendet und sich stattdessen dafür entscheidet, ihrer Leidenschaft zu folgen. Im Kern feiert „Paloma Rumba“ den Moment, in dem man sich von dem verabschiedet, was einen zurückhält, und beginnt, im Rhythmus seines Herzens zu leben.

 


ESC 2026: Albanien


albania

Nationale VE  
"64. Festivali i Këngës"

Datum 17. - 20. Dezember 2025
Ort Tirana
Halle Pallati i Kongreseve
Moderation Arilena Ara & Salsano Rrapi
TV-Sender RTSH

 


      

VERTRETER FÜR ALBANIEN

ALIS

NÂN

albania 2026 alis 1© RTSH

 

 

Alis Kallaçi hat eine klassische Klavierausbildung. 2025 gewann er "X Factor Albania". Seine Single danach war „Se të dua“, ein Duett mit Arilena Ara, die 2020 für Albanien beim ESC antreten sollte. 2024 belegte er beim "Festivali i Këngës" mit "Mjegull" den dritten Platz. Sein selbstgeschriebener Song „Nân“ handelt von seiner Mutter, zu der er jederzeit zurückkehren könne.

  


  

Die 64. Ausgabe des traditionellen "Festivali i Këngës" fand vom 17. bis 20. Dezember statt. RTSH bekam über 100 Bewerbungen. Ein Auswahlgremium hat die 28 Semifinalacts bestimmt. Künstlerische Leiterin war erneut Elhaida Dani. Es gab zwei Semifinals am 17. und 18. Dezember 2025, eine "Nostalgienacht" am 19. Dezember und das Finale am 20. Dezember. In den Semifinals entschied ausschließlich eine professionelle Jury über den Finaleinzug, wobei 18 Acts bereits für das Finale gesetzt waren und nur zehn Acts sich um die fünf verbliebenen Finalplätze bewarben. Im Finale fiel die Entscheidung dann durch 50 Prozent Juryvoting, 25 Prozent SMS-Voting (Albanien, Kosovo, Montenegro und Normazedonien) und 25 Prozent internationales "Diaspora"-Voting. 

   

Finale - 20. Dezember 2025    
Interpret*in/TitelJuryTVPkt.Pl.
1. Gerta Mahmutaj
Në krahët e tu 
 0  7  7  16.
2. Lynx 
Nuk kthehem pas 
 0  0  0  20.
3. Frensi
Tresh 
 22  0  22  11.
4. Evi Reçi
Kodi i jetës 
 0  0  0 20.
5. Rezarta Smaja
Balukeprera 
 15  0  15  13.
6. Rigersa Loka 
Albanian Heart 
 5  0  5  17.
7. Vedat Ademi
Kur fjala mbaron 
 42  21  63  5.
8. Erik Lloshi
Dy pika dashuri 
 4  0 0  18.
9. Kleansa Susaj
Hije 
0  0  0  20.
10.Sara Kapo
Të dua shumë 
 6  49  55  6.
11.Sheila
Zemra e tokës 
 65  28  93  3.
12.Savjana Vjerdha
Dimër për dimër e veshtë për vjeshtë
 11  0  11  14.
13.2 Farm
Valle mbi hi
 10  42 52 8.
14.Kamela Ismalaj
Pa pretendime
 4 0  4  19.
15.Gresa Gjocera & Bledi Kaso 
Busulla e zemrës
 0  0  0  20.
16.Inis Neziri
Ta kam fal
 32  70  102  2.
17.Lorenc Hasrama
Lamtumirë
 10  0  10  15.
18.Endri Kaçaçi 
Si unë
 40  14  54  7.
19.Luna Çausholli
Pa kufij
 1  35  36  9.
20.Alis
Nân
 68  84  152  1.
21.Ghiti
Okej!
 17  0  17  12.
22.Enxhi Nasufi
Dritë
 25  0  25  10.
23.Fifi & Tiri Gjoci
Rri
 29  56  85  4.

 


 

Semifinale 1  - 17. Dezember 2025     
Interpret*in/Titel
1. Rigersa Loka 
Albanian Heart
2. Lorenc Hasrama
Lamtumirë
3. Sara Kapo
Të dua shumë
4. Sheila
Zemra e tokës
5. Kleansa Susaj
Hije
6. Gresa Gjocera & Bledi Kaso 
Busulla e zemrës
7. Ghiti
Okej!
8. Lynx 
Nuk kthehem pas
9. Erand Sojli
Të Kam në fron
10.Inis Neziri
Ta kam fal
11.Kimi
Prap diell del
12.Alis
Nân
13.Enxhi Nasufi
Dritë
14.Rezarta Smaja
Balukeprera

 

 

Semifinale 2  - 18. Dezember 2025     
Interpret*in/Titel
1. Savjana Vjerdha
Dimër për dimër e veshtë për vjeshtë
2. 2 Farm
Valle mbi hi
3. Gerta Mahmutaj
Në krahët e tu
4. Sihana Haxhnikaj
Horizont
5. Luna Çausholli
Pa kufij
6. Erik Lloshi
Dy pika dashur
7. Frensi
Tresh
8. Malvina Likaj
Përtej shpirtit
9. Vedat Ademi
Kur fjala mbaron
10.Kamela Ismalaj
Pa pretendime
11.ThreeX
Vite
12.Endri Kaçaçi 
Si unë
13.Fifi & Tiri Gjoci
Rri
14.Evi Reçi
Kodi i jetës

 

 

albania 2026 festivali i kenges© RTSH


Der Eurovision Song Contest 2026


eurovision 2024 sweden m

70. Eurovision Song Contest - 16. Mai 2026
Wien

Halle Wiener Stadthalle
Motto United by Music
Moderation Victoria Swarowski & Michael Ostrowski
Pausen-Acts Parov Stelar, Cesár Sampson, Alexander Rybak, Erika Vikman, Kristian Kostov, Lordi, Max Mutzke, Miriana Conte, Ruslana, Verka Serduchka
Wertung Jury-/Televoting 49,4/50,6%
Teilnehmer 35 Länder (Finale 25 / Semifinals je 15  

 

sweden.png

Siegerland: 

Bulgarien

Gesang: 

DARA

Titel:

"Bangaranga"

Musik & Text:

Anne Judith Stokke Wik, Darina Yotova, Dimitris Kontopoulos, Monoir

    

 

250517 Corinne Cumming EBU 04507 Enhanced NR© Corinne Cumming / EBU 

 

 


 

PLATZIERUNGEN UND PUNKTE

  

Finale - 16. Mai 2026
StartLand / Interpret*in / TitelJuryTVGes.Pl.
1.

Dänemark
Søren Torpegaard Lund
Før Vi Går Hjem
165  78  243  7.
2.

Deutschland
Sarah Engels
Fire 
12  12  23.
3.

Israel
Noam Bettan
Michelle 
123  220  343  2.
4.

Belgien
ESSYLA
Dancing on the Ice
 
36  36  21.
5.

Albanien
Alis
Nân
 
60 85 145  13.
6.

Griechenland
Akylas
Ferto 
73  147  220  10.
7.

Ukraine
LELÉKA
Ridnym
 
54  167  221  9.
8.

Australien
Delta Goodrem
Eclipse
 
165  122  287  4.
9.

Serbien
LAVINA
Kraj Mene
 
38  52  90  17.
 10.

Malta
AIDAN
Bella
 
81  89  18.
11.

Tschechien
Daniel Zizka
CROSSROADS 
104  113 16.
12.

Bulgarien
DARA
Bangaranga 
204  312  516 1.
13.

Kroatien
LELEK
Andromeda 
53  71  124  15.
14.

Vereinigtes Königreich
LOOK MOM NO COMPUTER
Eins, Zwei, Drei 
25.
15.

Frankreich
Monroe
Regarde ! 
144  14  158  11.
16.

Moldau
Satoshi
Viva, Moldova! 
43  183  226  8.
17.

Finnland
Linda Lampenius x Pete Parkonnen
Liekinheitin 
141  138  279  6.
18.

Polen
ALICJA
Pray
133  17  150  12.
19.

Litauen
Lion Ceccah
Sólo Quiero Más
 
10  12  22  22.
20.

Schweden
FELICIA

My System 
35  16  51  20.
21.

Zypern
Antigoni
JALLA 
41  34  75  19.
22.

Italien
Sal Da Vinci
Per Sempre Sì 
134  147  281 5.
23.
Norwegen
JONAS LOVV
YA YA YA
 
115  19  134 14.
24.

Rumänien
Alexandra Căpitănescu
Choke Me 
64  232  296 3.
25.
Österreich
COSMÓ
Tanzschein
1 24.

        


    

Semifinale 1 - 12. Mai 2026   
PlatzLandJuryTVGes.Pl.
1.
Moldau
Satoshi
Viva, Moldova!
62  146  208  4.
2.
Schweden
FELICIA

My System
79  17  96 9.
3.
Kroatien
LELEK
Andromeda
85  90  175  6.
4.

Griechenland
Akylas
Ferto
88  71  159  7.
5.
Portugal
Bandidos do Cante
Rosa
39  35  74 12.
6.
Georgien
Bzikebi
On Replay
 3 5 15.
7.
Finnland
Linda Lampenius x Pete Parkonnen
Liekinheitin
127  100  227  3.
8.
Montenegro
Tamara Živković
Nova Zora
26 45  71 13.
9.
Estland
Vanilla Ninja
Too Epic To Be True
33  46  79 11.
10.
Israel
Noam Bettan
Michelle
106  136 269 1.
 11.

Belgien
ESSYLA
Dancing on the Ice
81 

10 

91 10.
12.

Litauen
Lion Ceccah
Sólo Quiero Más
46  55  101 8.
13.

San Marino
SENHIT
Superstar
18 23  41 14.
14.

Polen
ALICJA
Pray
137  110  247 2.
15.
Serbien
LAVINA
Kraj Mene
56 131  187 5.
Semifinale 2 - 14. Mai 2026
1.
Bulgarien
DARA
Bangaranga
94  184 278  1.
2.
Aserbaidschan
JIVA
Just Go
2 15. 
3.
Rumänien
Alexandra Căpitănescu
Choke Me
87  147  234 2. 
4.
Luxemburg
Eva Marija
Mother Nature
26  34  60 12. 
5.
SE
Tschechien
Daniel Zizka
CROSSROADS
108 34  142 9. 
6.
SE
Armenien
SIMÓN
Paloma Rumba
30 19  49 14. 
7.
SE
Schweiz
Veronica Fusaro
Alice
48  60  108 11. 
8.
SE
Zypern
Antigoni
JALLA
47  75  122 10. 
9.
SE
Lettland
Atvara
Ēnā
28  21  49  13. 
10.
SE
Dänemark
Søren Torpegaard Lund
Før Vi Går Hjem
124  75  199 5. 
 11.
SE
Australien
Delta Goodrem
Eclipse
137

85 

222 3.
12.
SE
Ukraine
LELÉKA
Ridnym
75  99  174 6. 
13.
SE
Albanien
Alis
Nân
45  113  158 7.
14.
SE
Malta
AIDAN
Bella
84  59  143  8. 
15.
SE
Norwegen
JON AS LOVV
YA YA YA
109  97  206 4. 

 


 

 ALLGEMEINE INFORMATIONEN

 

 

 

Kurz nach dem Sieg beim ESC 2026 bestätigte der österreichische TV-Sender ORF, dass er den 70. Eurovision Song Contest in Österreich ausrichten werde. Einige Städte hatten direkt ihr Interesse angemeldet, als Gastgeberstadt fungieren zu wollen. Dazu gehören die Hauptstadt Wien, die den ESC 2015 ausrichtete, die zweitgrößte Stadt Graz, aber auch die Städte Innsbruck, St. Pölten, Linz, Wels und Oberwart. Letztere hat aber inzwischen von einer Bewerbung abgesehen, ebenso Linz und Wels sowie Graz aus Kostengründen. 

Wien hatte seine Bewerbung unter das Motto: "Europe, shall we dance?" gestellt. 

Innsbruck hatte für seine Bewerbung den Slogan "Together on Top" gewählt.

 

Am Morgen des 20. August 2026 wurde bekanntgegeben, dass  die Wahl wieder auf Wien als Gastgeberstadt gefallen ist.  Die österreichische Hauptstadt war damit nach 1967 und 2015 zum dritten Mal Gastgeber.


 

DAS CORE-TEAM

Die wichtigsten Mitglieder des ORF-Kernteams waren:

ORF-Chefproduzent Michael Krön (Executive Producer und Gesamtprojektleiter), Stefan Zechner, (Showproduzent), der seit 2011 die österreichischen ESC-Delegationen leitet und 2015 bereits als Showproduzent beim ESC in Wien tätig war. Daniel Hack (Produktionsleitung), Christine Tichy (Technische Leiterin), Roman Horacek, Kommunikationschef, Iris Keutter (Marketingmanagerin), Oliver Lingens (Event Manager für die Off-Air-Aktivitäten ), Christina Lassnig (Executive Assistant), Christina Heinzle-Conrad (Generalsekretärin), Martin Szerencsi (Rechtsberater).

© ORF ( v.l.n.r:: Martin Sczerenci, Christine Tichy, Stefan Zechner, Christina Lassnig, Michael Krön, Christina Heinzle-Conrad, Roman Horacek, Iris Keutter, Oliver Lingens, Daniel Hack)

  


DAS EUROVISION VILLAGE UND DER TURQUOISE CARPET

Das Eurovision Village wurde wie schon 2015 auf dem Rathausplatz  aufgebaut und hatte vom 10. bis 17. Mai 2026 täglich von 11.00 bis 24.00 Uhr geöffnet.. Dort gab es auch Möglichkeiten zum Public Viewing der drei Shows sowie zahlreiche andere Veranstaltungen von Konzerten bis hin zu DJ-Sets und Lichtershows. Der Turquoise Carpet erstreckte sich von Wiener Burgtheater hzum Rathaus. den Rathausplatz.

 

DER EUROCLUB

Der EuroClub öffnete seine Pforten im PRATER DOME, der größten Diskothek Österreichs.

 


TEILNAHME ISRAELS

Die EBU beriet Anfang Dezember 2025 in der Generalversammlung über die Teilnahme Israels. Es gab erneut Forderungen einiger Rundfunkanstalten nach einem Ausschluss Israels wegen des Gaza-Kriegs.

Es wurden neue Regeln für den ESC festgelegt. Eine Abstimmung über den Ausschluss Israels erfolgte jedoch nicht, da der Mehrheit diese neuen Regeln genügten. Als Konsequenz erklärten Spanien, die Niederlande, Slowenien, Irland und Island, vom Wettbewerb fernzubleiben.

 


DIE BÜHNE

Florian Wieder, gebürtiger Münchener mit österreichischen Wurzeln, wurde vom ORF für das Bühnendesign des 70. Eurovision Song Contests engagiert. Das war seit 2011, wo Wieder erstmals eine ESC-Bühne entwarf, dann bereits das neunte Mal.


DIE POSTCARDS

Die „Postcards“ des Eurovision Song Contest 2026 kombinierten reale Außenaufnahmen aus Österreich mit Studioaufnahmen der Teilnehmer*innen. Durch das Übereinanderlegen mehrerer Bildebenen entstanden eigenständige Miniwelten – von Bergpanoramen bis zu urbanen Szenen. Jede Postcard erscheint zusätzlich als echte Ansichtskarte, eine Anspielung auf die Erfindung der Postkarte durch den Kärntner Emanuel Herrmann im Jahr 1868.

 


TEILNEHMENDE LÄNDER

Am ESC 2026 nahmen 35 Länder teil.

Bulgarien, Moldau und Rumänien kehrten zurück. 

 

Am 12. Januar 2026 erfolgte die Semifinalauslosung. 

 


DIE MODERATION

 

Victoria Svarowski und Michael Ostrowski moderierten den ESC 2026.

 

© Thomas Ramstorfer / ORFVictoria Swarovski ist Fernsehmoderatorin, Unternehmerin, Model, Designerin und Sängerin. Ihren großen Durchbruch feierte sie 2016 mit dem Sieg bei „Let's Dance“. Kurz darauf wurde Victoria die jüngste Jurorin bei  „Das Supertalent“. Seit 2018 ist sie festes Mitglied des Moderatorenteams von „Let's Dance“. Weitere TV-Highlights sind die Moderation der „100 Years Disney Show“ sowie der "Bambi".

 

Michael Ostrowski aus Leoben in Österreich ist Schauspieler in Film und Fernsehen und außerdem ein beliebter Moderator. Der vielseitige Künstler, der vor allem für seine komödiantischen Rollen bekannt ist, hat auch Drehbücher für mehrere Filme geschrieben ("Nacktschnecken"," Contact High", "Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott") und Regie geführt ("Hotel Rock'n'Roll"). 

   


 

DER GREENROOM 

 


@ Florian Wieder Design

Der Greenroom wurde im Stil eines Wiener Kaffeehauses gestaltet.

 

Eine Reihe von Wiener Kaffeehäusern dienten als Treffpunkte für die internationalen Fans.

 

Emily Busvine, Moderatorin der FM4 Morning Show moderierte im Greenroom..

  

 


 

DAS MASKOTTCHEN

 

@ ORFAuri (er/ihm) wurde vom ORF als offizielles Maskottchen für Österreichs Ausrichtung des 70. Eurovision Song Contest vorgestellt. Auri ist ein Symbol für Zusammenhalt, Kreativität und die Kraft gemeinsamer Erlebnisse. Als lebhafter Botschafter von Wien 2026 hieß Auri Delegationen und Fans aus aller Welt in der österreichischen Hauptstadt willkommen vermittelte dabei Offenheit, Respekt und die Freude am Miteinander vermitteln – United by Music!

 


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