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ESC 2026 - Informationen

ESC 2026 - Informationen (50)

ESC 2026: Deutschland


  • Nationale VE

    "Eurovision Song Contest -
    Das deutsche Finale"

    Datum 28. Februar 2026
    Ort Berlin
    Halle Studio Adlershof
    Moderation Barbara Schöneberger & Hazel Brugger
    TV-Sender SWR

        


     
    Nach fast 30 Jahren gibt der NDR die Federführung an den SWR ab. Dieser hatte über die GEMA eine Ausschreibung gestartet. Bis zum 22. Oktober 2025 konnten sich "professionell tätige Künstler*innen bewerben. 
    Es wurde betont, dass es sich nicht um eine Castingshow handelt:
    „Was wir wollen, ist kein Casting-Format, sondern ein fairer, freundschaftlicher Wettbewerb unter den teilnehmenden Artists und den weiteren beteiligten Partnern. Gegenseiteiger Respekt vor dem kreativen Schaffen ist die Basis. Es geht darum, gemeinsam den besten deutschen Beitrag für den ESC 2026 zu finden. Unsere Überzeugung ist, dass wir mehr erreichen können, wenn wir gemeinsam unsere Energien bündeln.“
     
    Die Bewerber*innen mussten professionell als Sänger*in tätig sein und ein "Business-Umfeld" vorweisen. Außerdem mussten sie mindestens 18 Jahre alt sein und eine EU-Staatsangehörigkeit oder einen Aufenthaltstitel haben bis mindestens 20. Mai 2026 sowie einen klaren Deutschland-Bezug (deutsche Staatsangehörigkeit, Lebensmittelpunkt Deutschland, deutsches Elternteil, deutschsprachig). Es wurde Wert gelegt auf eine herausragende Stimmqualität und Bühnenpräsenz, künstlerische Glaubwürdigkeit und starke Persönlichkeit sowie berufliche Reife und Erfahrung, um dem Druck standzuhalten. Sie mussten erfahren sein im Umgang mit Medien. 
     
    „Wir suchen Songs, die das Potenzial haben, international erfolgreich zu sein – beim ESC, aber auch darüber hinaus. Dazu brauchen wir Artists, die das Talent sowie die Persönlichkeit für eine internationale Karriere in sich tragen.“ 
     
     
    Alle Einsendungen wurden zunächst von der ESC-Redaktion begutachtet „nach künstlerischer und stimmlicher Qualität". Auch Bühnen- und Medienerfahrung wurden berücksichtigt. So sollte ein "Artist Pool" entstehen. Alle Songs wurden dann auf ihre ESC-Tauglichkeit geprüft. Dabei bediente man sich einer internationalen Marktforschungsstudie mit Expertenjurys und musikaffinen Laien aus Europa, die das ESC-Finale simulieren sollte. Nach diesen Ergebnissen wurde dann eine Shortlist erstellt für die Teilnahme an der deutschen Vorentscheidung. Diese wird am Samstag, 28. Februar. in der ARD von 20.15 Uhr bis 23.15 Uhr ausgestrahlt werden. Die Entscheidung fällt dann durch eine internationale Jury aus Expert*innen und Publikumsvoting. Die Produktionsfirma Kimmig Entertainment zeichnet für die TV-Show verantwortlich, so wie bereits 2018 und 2019.
    Neue Head of Delegation ist Tina Sikorski. Laut SWR ist Sikorsi eine ausgesprochene Kennerin der Branche. Sie war früher an der Popakademie Baden-Württemberg und als Geschäftsführerin der Initiative Musik tätig. Über die kommende Vorentscheidung sagt sie: 

    "Musik ist eine Sprache, die wir alle verstehen. Seit 70 Jahren zeigt uns der ESC, wie kraftvoll und magisch diese Verbindung sein kann, aber auch, wie kontrovers immer wieder um Themen gerungen wird. Ich freue mich sehr, dass wir mit der ARD den musikalischen Funken weitertragen. Beim deutschen ESC-Finale werden wir großartige Performances sehen und den perfekten Act finden, der Deutschland beim 70. Eurovision Song Contest leuchten lässt."
     
     
    Am Abend des 15. Januar 2026 wurden die neun Acts der Vorentscheidung offiziell bekanntgegeben. 
    Außerdem wurden Details zum Voting bekannt: In einem ersten Schritt bewertet eine hochkarätig besetzte 20-köpfige internationale Jury aus Musikexpert*innen aus 20 ESC-Teilnehmerländern die neun Acts und wählt ihre drei aussichtsreichsten Favoriten. In einem zweiten Schritt entscheidet allein das Publikum, welcher dieser drei Acts das begehrte Ticket für den ESC erhält und Deutschland im Mai beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten wird.
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    Laut einem Interview des SWR-Programdirektors Clemens Bratzler will der SWR beim deutschen Finale großen Wert auf die Inszenierungen der einzelnen Acts setzen, denn der ESC sei längst kein reiner Musikwettbewerb mehr, sondern ein "Show-Wettbewerb". 1300 Zuschauer*innen werden im Studio live dabei sein, erstmals gibt es auch  Stehplätze um die Bühne herum. Der Anspruch sei es, "die Acts visuell und dramaturgisch in einer möglichst exzellenten Form zu inszenieren, um schon im 'Deutschen Finale' für ikonische Moment zu sorgen".

     

    Das Bühnenbild hat Florian Wieder entworfen, der auch für die ESC-Bühne in Wien verantwortlich zeichnet. In der Show soll es auch um das Jubiläum des ESC gehen. mit entsprechenden Ausschnitten. Die ARD plant dazu außerdem eine 90-minütige Dokumentation unter dem Titel "70 Jahre ESC - More than music". DIese wird am 11. Mai 2026 um 20.15 Uhr in der ARD gezeigt (ab 9. Mai in der Mediathek).  

     

    Es soll das Ergebnis der Abstimmung über den beliebstesten deutschen ESC-Beitrags bekanntgegeben werden.

     

      

      
    Finale - 28. Februar 2026  
    Interpret*in/Titel
    BELA
    Herz
    Laura Nahr
    Wonderland
    Dreamboys The Band
    Jeanie
    Malou Lovs
    when I’m with you
    Molly Sue
    Optimist (Ha Ha Ha) 
    MYLE
    A OK
    Ragazzki
    Ciao Raggazki
    Sarah Engels
    Fire
    wavvyboi
    black glitte

     

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    Dies sind die neun Acts im ausführlichen Porträt 

     
    © SWR / Claudius PflugBELA (23)
    Song: "Herz"

    Text & Komposition: BELA, Jonas Mengler und Chris Cronauer
    Ort: Berlin
     

     

     

     

     

     

     

     

    Bereits mit 16 Jahren begann BELA, intensiv Musik zu machen, verbrachte viel Zeit in Studios und arbeitete früh mit namhaften Künstler*innen an deren Songs. Irgendwann wurde klar, dass Dinge in ihm lagen, die erzählt werden wollten: von Trennungen, von Selbstzweifeln, vom Wunsch, für jemanden genug zu sein. Erst dieser Moment führte zur Entscheidung, ein eigenes Projekt zu beginnen: nicht als Bruch mit dem Vergangenen, sondern als logische Fortsetzung.

    In seiner Musik sagt BELA Dinge mit einer Direktheit und Ehrlichkeit, die man so vielleicht nicht in einem Gespräch sagen würde – und genau darum geht es auch bei seinem ESC-Song „Herz“. Er erzählt von seiner Erfahrung, sich in jemanden zu verlieben, der aus einer ganz anderen Welt kommt. Über die Angst, in der scheinbar perfekten Welt des Gegenüber keinen Platz zu haben und trotzdem den Mut zu zeigen, sein Herz zu öffnen. Mit dieser Offenheit geht auch eine neue Aufmerksamkeit für sich selbst einher. Über Jahre hinweg versuchte BELA, allem gerecht zu werden – den Erwartungen anderer ebenso wie den eigenen Ansprüchen.

    Dass dies unter anderem auch gesundheitliche Konsequenzen für ihn hatte, betrachtet BELA als Teil desselben Weges, auf dem er gelernt hat, genauer hinzusehen: auf sich, auf Grenzen, auf das, was ihm guttut. Seine Musik ist seitdem weniger ein Ventil als ein Angebot – für Nähe, für Zugehörigkeit, für ein Gefühl von Halt. Dass BELA mit „Herz“ am deutschen ESC-Vorentscheid teilnimmt, ist deshalb mehr als ein Wettbewerbsmoment. Es ist die Einladung, ein sehr persönliches Projekt auf eine große Bühne zu tragen, ohne sich dafür zu verbiegen. Mit einer Stimme, die nicht erklären, sondern berühren will.

     

    © SWR / Claudius Pflug

    Laura Nahr (25)
    Song: „Wonderland”
    Text & Komposition: Laura Nahr, Samuel Dick, Ningyuan Jiang, Sam Harper
    Ort: Berlin

     

     

     

     

     

     

     

    Aufgewachsen in Magdeburg, künstlerisch geprägt durch mehrere Jahre in London und seit Kurzem in Berlin zu Hause, verbindet Laura Nahr akustische Gitarre, Klavier und eine klare, unmittelbare Stimme zu einem modernen Pop-Sound mit Tiefe. Laura verbindet gefühlvollen Pop- und Singer- Songwriter-Sound mit ehrlichen, persönlichen Texten. Im Zentrum ihrer Songs stehen persönliche Erfahrungen: Liebe, Verlust, Selbstfindung und das Gefühl, sich im Übergang zum Erwachsenwerden neu orientieren zu müssen. Ihr Stil lebt von Klarheit und Intimität, was ihren Songs eine besondere Fragilität und Emotionalität verleiht. Mit ihrer Debüt-EP „Missed Connections Collection“ legte sie 2025 ein erstes, selbstbewusstes Fundament. Nun folgt der nächste Schritt: In ihrem ESC-Song „Wonderland“ verhandelt Laura das Gefühl, irgendwo zwischen Aufbruch und Überforderung festzustecken, auf der Suche nach Orientierung, Sinn und einem eigenen Platz in einer Welt, die selten stillsteht. Wonderland ist kein Märchen, sondern ein ehrlicher Blick auf das Chaos des Erwachsenwerdens. Zitat: „Der ESC vereint unterschiedliche Kulturen, Sprachen und Perspektiven. Diese Offenheit und emotionale Vielfalt spiegeln genau das wider, was ich mit meiner Musik erreichen möchte.

     
     
    © SWR /Claudius Pflug Dreamboys The Band”
    Song: „Jeanie“
    Text: 
    Nina Caroline Wegener, Johanna Gußmagg, Philippa Kinsky, Janine Villforth
    Komposition: Benedikt Schöller, Timothy Auld, Nina Caroline Wegener, Johanna Gußmagg, Philippa Kinsky, Janine Villforth
    Ort: Berlin 
     
     
     

    Kennengelernt haben sich die vier Künstlerinnen Jo The Man The Music, Philippa Kinsky, VILLFORTH und Nina Caroline in Berlin und verbunden hat sie von Anfang an die Musik. Schon seit vielen Jahren als Solo-Musikerinnen erfolgreich unterwegs, wollen sie nun mit ihrem neuen Band-Projekt gemeinsam die ESC-Bühne erobern. Schon seit Frühjahr 2025 covern sie zeitlose Songs, die sie mit viel Feingefühl und Leidenschaft viers-mmig arrangieren und haben sich mittlerweile eine ansehnliche Fanbase erarbeitet.

    Was die Band neben der Musik verbindet, ist eine tiefe Freundschaft und die vier Songwriterinnen haben erkannt, wie wertvoll echte Verbundenheit in einer oft konkurrenzgeprägten Branche ist. Spontaneität und Kreativität ist bei „Dreamboys The Band” Trumpf – kein Wunder, dass ihr ungewöhnlicher Bandname aus einer WhatsApp-Gruppe entstand. Die Geburtsstunde ihre Songs „Jeanie“ war für die Band schließlich die Initialzündung, sich für den ESC zu bewerben. Der Song „Jeanie“ ist ein Befreiungsschlag von Meinungen und Blicken anderer, sowie von inneren Zweifeln. Er vereint die Erfahrungen von vier Frauen, durch diese Welt zu gehen, gleichzeitig kann man Jeanie in jedem Menschen finden - eine Ode an die Lebensfreude und die eigene Stärke. Mit warmen Harmonien und einem organischen Indie-Pop-Sound vermittelt der Track die Botschaft, dass man genau richtig ist, so wie man ist: „Jeanie, don’t you know you got it all / You don’t have to please ’em all / We got nothing to prove“.

     

     

    © SWR / Claudius Pflug

    Malou Lovis (26)
    Song: 
    „when I´m with you”
    Text & Kompositon: Malou Lovis Kreyelkamp, Louis Schoorl und Chelsee Grimes
    Ort: Berlin
     
     
     
     
     
     
     
    Malou Lovis ist eine Singer-Songwriterin mit einer sanften und zugleich kraftvollen Stimme, die berührt und im Gedächtnis bleibt. Aufgewachsen im Münsterland, entdeckte sie ihre musikalische Leidenschaft früh in einem Elternhaus voller Instrumente. Eine prägende Reise durch Spanien bestärkte sie schließlich darin, ihren eigenen Weg zu gehen – und führte sie auf die große TV-Bühne von „The Voice of Germany“, wo sie 2023 die 13. Staffel gewann. Im März 2025 veröffentlichte Malou Lovis ihr Debütalbum „things i wrote down last night“, auf dem sie in elf persönlichen Songs Themen wie Selbstfindung, Liebe, Verlust und Empowerment verarbeitet. Nach ihrer Teilnahme an „The Voice“ begleitete sie ihre Coaches Bill und Tom Kaulitz als Support-Act auf der Europatour von Tokio Hotel. Bevor sie das Jahr 2025 mit ihrer nahezu ausverkauften ersten eigenen Tour abschloss, folgte mit dem gemeinsamen Song „One More Day“ mit Tokio Hotel, der als Soundtrack zum Kinofilm „Momo“ eingesetzt wurde, ein weiteres musikalisches Highlight. Mit ihrem ESC-Song „When I’m With You“ erzählt Malou Lovis eine intensive Liebesgeschichte, die für sie persönlich in der Verbindung zwischen zwei Frauen verwurzelt ist. So thematisiert sie das Queersein und setzt damit ein klares Zeichen gegen Homophobie und Ausgrenzung und für Diversität. Durch ihre besondere Mischung aus Bodenständigkeit und künstlerischer Tiefe etabliert sich Malou Lovis als spannende neue Stimme der Poplandschaft, die ihre Werte lebt. Ihr moderner Sound und ihre ehrlichen Texte liefern dabei neue Impulse - emotional, verletzlich und gleichzeitig stark 
     
    © SWR / Claudius PflugMolly Sue (25)
    Song: „Optimist (Ha Ha Ha)“

    Text & Komposition: Molly Sue, Chris James, Sam Harper
    Ort: Laboe
     
     
     
     
     
     
     
     

    Mit ihren blonden Engelslocken, ihrer charismatischen, immer gut gelaunten Ausstrahlung und ihrer unverwechselbaren Stimme begeistert Molly Sue ein stetig wachsendes Publikum. Erfahren durch ihre erfolgreichen Teilnahmen bei „The Voice Kids“ und später bei „Deutschland sucht den Superstar“, möchte die bodenständige Norddeutsche nun die große ESC-Bühne nutzen, um sich musikalisch zu perfektionieren.

    Mit ihren eigenen Songs verbinden Molly Sue emotionale Heartbreak-Lyrics mit urbanen Pop-Beats und schafft es auf Social Media überdies, mit ihrer Musik und Cover Versionen von Balladen-Ikonen wie Lana Del Rey oder Birdy eine große Community zu erreichen. Ihre Musik thematisiert Liebe, Verlust und innere Ängste – immer mit dem Wunsch, ihren Fans Halt und Verständnis zu vermitteln.

    Auch ihr ESC-Song „Optimist (Ha Ha Ha)“ greift genau diese Perspektive auf: Er erzählt davon, dass man Menschen nicht ansehen kann, wie es ihnen wirklich geht. Dass jemand nach außen hin positiv, stark und lebensfroh wirkt, schließt nicht aus, dass er chronisch krank ist, Schmerzen hat oder mit inneren Kämpfen lebt. Der Song macht deutlich, dass niemand beweisen muss, wie es ihm geht – und dass das Lächeln, das viele tragen, oft selbst ein Zeichen großer Stärke ist.

     

     

    © SWR / Claudius PflugMYLE (25)
    Song: „A OK“
    Text & Komposition:
     Milo Hoelz (MYLE), Iain James, Bovvary, Sacha Rudy
    Ort: Berlin

     

     

     

     

     

     

     

    MYLE steht für warmen, ehrlichen, gitarrengetragenen Pop mit einem erdigen und rohen Kern. Seine Musik ist nahbar und umarmend, gleichzeitig groß und hoffnungsvoll. Catchy Hooks treffen auf emotionale Tiefe. Songs, die bleiben, weil sie etwas fühlen lassen. Aufgewachsen im süddeutschen Ravensburg verbringt der Deutschamerikaner seine Sommer bei seinen Großeltern in New York. Im Wohnzimmer steht eine alte Jukebox. Sie spielt Folk, American Rock, Blues und Jazz und wird ganz nebenbei zum Anfang von allem. Jahre später stolpert MYLE über Popmusik und beginnt sich zu fragen, warum manche Songs ihn nicht mehr loslassen. Diese Neugier wird zu seiner treibenden Kraft.

    Songs schreiben, verwerfen, weitermachen, bis daraus seine eigene Stimme entsteht, getragen von Gitarren und modernem Pop. Im Zentrum seines Schaffens stehen die „SMYLERS“. Sie sind mehr als nur Menschen, die seine Musik hören, sie sind eine Community, die auf MYLEs Geschichten reagiert, sich darin wiederfindet und eigene Erfahrungen in den Austausch einbringt. Diese Nähe spiegelt sich auch in seiner Offenheit wider.

    MYLE spricht in seinen Songs ehrlich über Mental Health, seine Hoch- und Tiefphasen, Zweifel und Hoffnung und darüber, wie Musik ihm dabei hilft, wenn gerade alles wackelt. Der Dialog setzt sich häufig auch nach den Konzerten fort, in Gesprächen, Nachrichten und persönlichen Begegnungen. Dabei begegnet MYLE immer wieder sehr persönlichen Geschichten aus seiner Community. Eine dieser Begegnungen hat ihn besonders geprägt. Sein ESC Song „A OK“ ist nicht nur Hoffnungsträger seiner eigenen Reise, sondern entstand nach einem persönlichen Kontakt mit einer Person aus seiner Community, die sich in einer schweren mentalen Krise befand. Die Nähe und das Vertrauen dieses Austauschs ließen ihn nicht los. Neben dem Vermitteln professioneller Hilfe wollte MYLE selbst etwas beitragen und einen musikalischen Halt geben. So wurde „A OK“ zu einem persönlichen Hoffnungsschimmer und zu dem leisen Versprechen, dass selbst an den dunkelsten Tagen ein Weitermachen möglich ist und es irgendwann wieder „A OK“ sein kann.

     

    © SWR / Claudius PflugRagazzki
    Song: „Ciao Ragazzki”

    Komposition: Marti Fischer
    Text: David Starosciak
    Ort: Berlin
     
     
     
     
     
     
     
     

    „Ragazzki“ ist eine neu gegründete Band aus Berlin, bestehend aus Musiker, Produzent, Multi-Instrumentalist und Social-Media-Creator Marti Fischer (35) sowie Musiker und Kreativkopf David „Miirtek“ Starosciak (33). Nachdem Marti Fischer bereits 2010 mit Stimmimitationen den „Secret Talents Award“ gewann, startete er seine erfolgreiche Karriere bei YouTube.

    Zu seinen bekanntesten Songs zählt eine Parodie auf den Rapsong „Chabos wissen wer der Babo ist“, sowie der weltweit bekannte Song „Barbaras Rhabarberbar“. Die Songs seines Brateks „Miirtek“ kombinieren markante 80er-Synthesizer mit zeitgemäßen Beats und deutschsprachigem Gesang zu einer atmosphärischen Klangwelt. Gemeinsam haben beide bereits mehrere Millionen Streams erreicht und treten nun erstmals als explosives neues Duo auf.

    Der Stil von „Ragazzki“ ist gleichzeitig auch Message des ESC- Songs „Ciao Ragazzki“: Man nehme einen gelungenen Mix aus glitzernden Disco-Vibes Süditaliens und vermenge es mit treibenden Beats Osteuropas: Fertig ist die einzigartige ‚Dolce Vita Blockparty‘ in einer Sommernacht zwischen Strandvilla und Hochhaussiedlung!

     

     

     

    © SWR /Claudius Pflug

    Sarah Engels (33)
    Song: „Fire“
    Komposition:
     Valentin Boes, Dario Schürmann, Raphael Lott, Luisa Heinemann
    Text: Sarah Engels, Valentin Boes, Dario Schürmann, Raphael Lott, Luisa Heinemann
    Ort: Köln

     

     

     

     

    2011 wird Sarah Engels durch ihre erfolgreiche Teilnahme bei „Deutschland sucht den Superstar“ einem Millionenpublikum bekannt. Mit ihrer Final-Single „Call My Name“ erreicht sie Platz 2 der deutschen Charts und eine „Echo“-Nominierung. Ihr 2018 erschienenes Album „Zurück zu mir“ markierte einen Wendepunkt: Persönliche Balladen und moderne Sounds brachten ihr weitere Spitzenplatzierungen in den Charts.

    Ihre Vielseitigkeit macht Sarah Engels zu einer der gefragtesten Künstlerinnen Deutschlands: Vom 2. Platz bei „Let’s Dance“ über ihre Siege bei „Das große Promibacken“, „The Masked Singer“ und „Dancing on Ice“ bis hin zu Engagements als Moderatorin, Schauspielerin und Synchronsprecherin. Zudem steht Sarah seit November 2025 in der Hauptrolle „Satine“ im erfolgreichen Musical „Moulin Rouge“ in Köln auf der Bühne. Ihre große Leidenschaft ist und bleibt aber die eigene Musik: Im August 2025 erschien ihr neues Album „Strong Girls Club“, das erstmals auch englischsprachige Titel enthält und einen neuen Abschnitt ihrer musikalischen Laufbahn einläutet. Das Album vereint gefühlvolle Balladen und energiegeladene Popsongs und setzt ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Empowerment.

    Denn hinter all den Erfolgen steckt auch eine sehr persönliche Geschichte: Sarah Engels weiß aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, nicht immer stark zu sein, an sich selbst zu zweifeln und den eigenen Wert erst finden zu müssen. Dieses Empowerment spiegelt sich auch in ihrem ESC-Song „Fire“ wider, der von der Befreiung aus belastenden Situationen erzählt und dazu ermutigt, für sich selbst einzustehen, Grenzen zu setzen und den eigenen Träumen zu folgen.

     

     

    © SWR / Claudius Pflugwavvyboi (27)
    Song: „black glitter“

    Komposition: Simon Vogt-Grande (wavvyboi)
    Text: Cameron Louis Warren, Harlee Jayne Sudworth
    Ort: Liechtenstein
     
     
     
     
     
     

    Glitzer auf der Haut, verzerrte Gitarre in der Hand: wavvyboi bringt Gitarrenwucht aus Liechtenstein auf die größte Popbühne der Welt. Mit seinen welligen Haaren und einem ausgefallenen Kleidungsstil ist wavvyboi nicht nur ein Poet mit großer Sensibilität und einem Gespür für großartige Melodien. Der nicht-binäre Künstler fungiert auch als eine Art Katalysator für zeitgenössische Gedanken, die über persönliche Erfahrungen hinausgehen, um Stigmatisierungen zu überwinden und einen Dialog zu schaffen, der universell Anklang findet.

    Hinter der großen Geste steckt ein echtes Wertefundament, denn wavvyboi schöpft aus persönlichen Notizen und Tagebucheinträgen und ist überzeugt: Musik ist nur dann wirklich stark, wenn sie Verletzlichkeit zulässt. Genau diese Mischung aus Rainbow-Rockstar-Attitüde und ehrlicher Nähe macht ihn zu einer Stimme, die über reine Selbstinszenierung hinausgeht. Zentrale Themen seiner Kunst gehen von mentaler Gesundheit und queerer Identität hinüber zur Frage, wie man aus Unsicherheit und Brüchen Stärke gewinnen kann.

    Visuell bewegt er sich zwischen Emo-Ästhetik, Retro-Eleganz und Rock ’n’ Roll-Codes: queer, bewusst komponiert, nie zufällig „zu wild“, sondern mit einer fragilen Noblesse, die im nächsten Moment von Dunkelheit und Kontrast gebrochen wird. Mit „black glitter“ übersetzt wavvyboi die fluide Vielfalt der modernen Welt in Klang: Es wird laut, glitzernd und kompromisslos. Inmitten der hitzigen Debatten der letzten Jahre klingt „black glitter“ wie ein Gegenentwurf: eine riesige Wand aus Gitarrenriffs und epischen Gesangslinien – als Melodie für Werte, die Halt geben, und als Umarmung für alle, die in ihrer Identität bestärkt werden wollen.

     
     

     


    ESC 2026: Dänemark



    norway

     

    Nationale VE  
    "Dansk Melodi Grand Prix 2026"

    Datum 14. Februar 2026
    Ort Frederikshavn
    Halle Arena Nord
    Moderation Sara Bro & Alex Høgh Andersen
    TV-Sender DR

     

    Bis zum 2. November 2025 reichte die Bewerbungsfrist für den "Melodi Grand Prix". DR hat aber auch aktiv Künstlerinnen angesprochen. Im Finale werden wieder acht Acts antreten, die am 22. Januar 2026 bekanntgegeben wurden. Mit dabei ist Sissal, Dänemarks Vertreterin 2025.

     

      
    Finale - 14. Februar 2026  
    Interpret*in/Titel
    Emil Otto
    Copenhagen Noir
    Ericka Jane
    Death of Me
    Lasse Skriver
    Roaring Heart
    Late Runner
    Can U Feel it?
    Myrkur
    Touch My Love and Die
    Sander Sanchez
    Two Spirits
    Sissal
    Infinity
    Soren Torpegaard
    Før vi går hjem

     

     

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    ESC 2026: Belgien


    netherlands

    Interne Auswahl

    Bekanntgabe noch nicht bekannt
    Songpräsentation noch nicht bekannt
    TV-Sender RTBF

       


    Der turnusmäßig für die Auswahl des belgischen Acts verantwortliche wallonische TV-Sender RTBF wird einen intern ausgewählten Act zum ESC 2026 entsenden. Nach der Entscheidung der EBU in Genf hat der Generaldirektor des Senders Jean-Paul Philippot folgende Stellungnahme abgegeben:

    "Unsere Teilnahme geht daher mit einer klaren Haltung einher, die Hindernisse für die Informationsfreiheit anzuprangern, den Schutz aller Bürger und Journalisten zu fordern und ihre sichere Präsenz vor Ort zu gewährleisten. Denn Kultur ist niemals von der Realität losgelöste Unterhaltung. Denn der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat die Pflicht, der Menschlichkeit, der redaktionellen Unabhängigkeit und der Freiheit treu zu bleiben.

    Der Eurovision Song Contest ist einer dieser einzigartigen Orte, an denen Vielfalt, Inklusion und künstlerische Freiheit zusammenkommen. Eine Teilnahme an der Eurovision 2026 ist nicht möglich, ohne die Welt so zu sehen, wie sie ist, und ohne sich daran zu erinnern, dass die Informationspflicht mit völliger Unabhängigkeit wahrgenommen werden muss; dass es eine wesentliche demokratische Grundlage ist, den Bürgern die Mittel an die Hand zu geben, um die Probleme der Welt zu verstehen."

     

    In der  offiziellen Stellungnahme des Senders heißt es:

    "Nach langen Debatten gestern bei der EBU hat die RTBF die neuen Regeln, die den Wettbewerbsrahmen stärken, anerkannt und unterstützt. Wie die VRT ist sie jedoch der Ansicht, dass mehr als die von der EBU vorgeschlagenen neuen Maßnahmen erforderlich sind, um die vorgebrachten Bedenken auszuräumen. Ziel ist es, klare Signale hinsichtlich der Lage in Gaza zu senden, insbesondere in Bezug auf den Schutz der Bürger und Journalisten sowie den Zugang der Presse zu diesem Gebiet. Parallel dazu und aufgrund der geäußerten Meinungen hat die EBU beschlossen, eine Task Force einzurichten, um konkrete Fortschritte in diesen Fragen zu erzielen. Die VRT ihrerseits wird die Veranstaltung übertragen, jedoch mit einigen Einschränkungen."

     


    ESC 2026: Australien


    norway

    Interne Auswahl

    Bekanntgabe noch nicht bekannt
    Songpräsentation noch nicht bekannt
    TV-Sender SBS

         


     

    Australien wird auch 2026 am ESC teilnehmen. Der Act wird intern ausgewählt.


    ESC 2026: Aserbaidschan


    norway

    interne Auswahl

    Bekanntgabe noch nicht bekannt
    Songpräsentation noch nicht bekannt
    TV-Sender ITV

       


    Der verantwortliche TV-Sender Ictimai setzt erneut auf eine interne Auswahl. Es gab einen Aufruf, sich bis zum 18. Januar 2026 zu bewerben. 

     

     


    ESC 2026: Armenien


    norway

    Interne Auswahl

    Bekanntgabe noch nicht bekannt
    Songpräsentation

    noch nicht bekannt

    TV-Sender AMPTV

      


      

    Armenien wird am ESC 2026 teilnehmen. Der Act wird intern ausgewählt.


    ESC 2026: Albanien


    albania

    Nationale VE  
    "64. Festivali i Këngës"

    Datum 17. - 20. Dezember 2025
    Ort Tirana
    Halle Pallati i Kongreseve
    Moderation Arilena Ara & Salsano Rrapi
    TV-Sender RTSH

     


          

    VERTRETER FÜR ALBANIEN

    ALIS

    NÂN

    albania 2026 alis 1© RTSH

     

     

    Alis Kallaçi hat eine klassische Klavierausbildung. 2025 gewann er "X Factor Albania". Seine Single danach war „Se të dua“, ein Duett mit Arilena Ara, die 2020 für Albanien beim ESC antreten sollte. 2024 belegte er beim "Festivali i Këngës" mit "Mjegull" den dritten Platz. Sein selbstgeschriebener Song „Nân“ handelt von seiner Mutter, zu der er jederzeit zurückkehren könne.

      


      

    Die 64. Ausgabe des traditionellen "Festivali i Këngës" fand vom 17. bis 20. Dezember statt. RTSH bekam über 100 Bewerbungen. Ein Auswahlgremium hat die 28 Semifinalacts bestimmt. Künstlerische Leiterin war erneut Elhaida Dani. Es gab zwei Semifinals am 17. und 18. Dezember 2025, eine "Nostalgienacht" am 19. Dezember und das Finale am 20. Dezember. In den Semifinals entschied ausschließlich eine professionelle Jury über den Finaleinzug, wobei 18 Acts bereits für das Finale gesetzt waren und nur zehn Acts sich um die fünf verbliebenen Finalplätze bewarben. Im Finale fiel die Entscheidung dann durch 50 Prozent Juryvoting, 25 Prozent SMS-Voting (Albanien, Kosovo, Montenegro und Normazedonien) und 25 Prozent internationales "Diaspora"-Voting. 

       

    Finale - 20. Dezember 2025    
    Interpret*in/TitelJuryTVPkt.Pl.
    1. Gerta Mahmutaj
    Në krahët e tu 
     0  7  7  16.
    2. Lynx 
    Nuk kthehem pas 
     0  0  0  20.
    3. Frensi
    Tresh 
     22  0  22  11.
    4. Evi Reçi
    Kodi i jetës 
     0  0  0 20.
    5. Rezarta Smaja
    Balukeprera 
     15  0  15  13.
    6. Rigersa Loka 
    Albanian Heart 
     5  0  5  17.
    7. Vedat Ademi
    Kur fjala mbaron 
     42  21  63  5.
    8. Erik Lloshi
    Dy pika dashur 
     4  0 0  18.
    9. Kleansa Susaj
    Hije 
    0  0  0  20.
    10.Sara Kapo
    Të dua shumë 
     6  49  55  6.
    11.Sheila
    Zemra e tokës 
     65  28  93  3.
    12.Savjana Vjerdha
    Dimër për dimër e veshtë për vjeshtë
     11  0  11  14.
    13.2 Farm
    Valle mbi hi
     10  42 52 8.
    14.Kamela Ismalaj
    Pa pretendime
     4 0  4  19.
    15.Gresa Gjocera & Bledi Kaso 
    Busulla e zemrës
     0  0  0  20.
    16.Inis Neziri
    Ta kam fal
     32  70  102  2.
    17.Lorenc Hasrama
    Lamtumirë
     10  0  10  15.
    18.Endri Kaçaçi 
    Si unë
     40  14  54  7.
    19.Luna Çausholli
    Pa kufij
     1  35  36  9.
    20.Alis
    Nân
     68  84  152  1.
    21.Ghiti
    Okej!
     17  0  17  12.
    22.Enxhi Nasufi
    Dritë
     25  0  25  10.
    23.Fifi & Tiri Gjoci
    Rri
     29  56  85  4.

     


     

    Semifinale 1  - 17. Dezember 2025     
    Interpret*in/Titel
    1. Rigersa Loka 
    Albanian Heart
    2. Lorenc Hasrama
    Lamtumirë
    3. Sara Kapo
    Të dua shumë
    4. Sheila
    Zemra e tokës
    5. Kleansa Susaj
    Hije
    6. Gresa Gjocera & Bledi Kaso 
    Busulla e zemrës
    7. Ghiti
    Okej!
    8. Lynx 
    Nuk kthehem pas
    9. Erand Sojli
    Të Kam në fron
    10.Inis Neziri
    Ta kam fal
    11.Kimi
    Prap diell del
    12.Alis
    Nân
    13.Enxhi Nasufi
    Dritë
    14.Rezarta Smaja
    Balukeprera

     

     

    Semifinale 2  - 18. Dezember 2025     
    Interpret*in/Titel
    1. Savjana Vjerdha
    Dimër për dimër e veshtë për vjeshtë
    2. 2 Farm
    Valle mbi hi
    3. Gerta Mahmutaj
    Në krahët e tu
    4. Sihana Haxhnikaj
    Horizont
    5. Luna Çausholli
    Pa kufij
    6. Erik Lloshi
    Dy pika dashur
    7. Frensi
    Tresh
    8. Malvina Likaj
    Përtej shpirtit
    9. Vedat Ademi
    Kur fjala mbaron
    10.Kamela Ismalaj
    Pa pretendime
    11.ThreeX
    Vite
    12.Endri Kaçaçi 
    Si unë
    13.Fifi & Tiri Gjoci
    Rri
    14.Evi Reçi
    Kodi i jetës

     

     

    albania 2026 festivali i kenges© RTSH


    Der Eurovision Song Contest 2026


    eurovision 2026 austria

     

     

    Kurz nach dem Sieg beim ESC 2026 bestätigte der österreichische TV-Sender ORF, dass er den 70. Eurovision Song Contest in Österreich ausrichten werde. Einige Städte hatten direkt ihr Interesse angemeldet, als Gastgeberstadt fungieren zu wollen. Dazu gehören die Hauptstadt Wien, die den ESC 2015 ausrichtete, die zweitgrößte Stadt Graz, aber auch die Städte Innsbruck, St. Pölten, Linz, Wels und Oberwart. Letztere hat aber inzwischen von einer Bewerbung abgesehen, ebenso Linz und Wels sowie Graz aus Kostengründen. 

    Der ORF hatte einen 40-seitigen Anforderungs-/Bewerbungskatalog an die Landeshauptleute Ministerpräsident*innen) aller österreichischer Bundesländer sowie  an die interessierten Städte geschickt.

     

    Wien hat seine Bewerbung unter das Motto: "Europe, shall we dance?" gestellt. 

     

    Innsbruck hat für seine Bewerbung den Slogan "Together on Top" gewählt.

     

    Am Morgen des 20. August 2026 wurde bekanntgegeben, dass  die Wahl wieder auf Wien als Gastgeberstadt gefallen ist.  Die österreichische Hauptstadt ist damit nach 1967 und 2015 zum dritten Mal Gastgeber. Das Finale des 70. ESC wird am 16. Mai 2026 in der Wiener Stadthalle stattfinden mit den beiden Semifinals am 12. und 14. Mai.


     

    DAS CORE-TEAM

    Die wichtigsten Mitglieder des ORF-Kernteams stehen fest:

    ORF-Chefproduzent Michael Krön wird als Executive Producer und Gesamtprojektleiter fungieren.

    Stefan Zechner, der seit 2011 die österreichischen ESC-Delegationen leitet und 2015 als Showproduzent beim Eurovision Song Contest in Wien tätig war, wird diese zentrale Rolle erneut übernehmen.

    Daniel Hack, zuvor Produktionsökonom des ORF Multimedia Newsrooms, wird die Produktionsleitung des ESC 2026 übernehmen.

    Christine Tichy ist als Technische Leiterin des ESC-Kernteams für die technische Durchführung der Veranstaltung verantwortlich. Sie war 2015 als stellvertretende Produktionsleiterin beim ESC dabei.

    Roman Horacek, Kommunikationschef von Wien 2015 und seit 2005 verantwortlich für die Medienarbeit der österreichischen ESC-Delegationen, übernimmt erneut die Funktion des Kommunikationschefs.

     

    © ORF ( v.l.n.r:: Martin Sczerenci, Christine Tichy, Stefan Zechner, Christina Lassnig, Michael Krön, Christina Heinzle-Conrad, Roman Horacek, Iris Keutter, Oliver Lingens, Daniel Hack)

      

    Marketingmanagerin Iris Keutter, die bereits Teil der Marketingdelegation beim österreichischen ESC-Sieg in Kopenhagen war und die Marketing- und Sponsoringagenden für den ESC 2015 verantwortete, übernimmt erneut diese Funktion.

    Oliver Lingens, der 2015 Teil des ESC-Eventteams war und für Ticketing, Location Management und Side Events verantwortlich war, wird als Event Manager für die Off-Air-Aktivitäten fungieren, darunter die Logistikprozesse des Medienzentrums, die Delegationsbetreuung, Hospitality, Side Events und Sicherheit.

    Christina Lassnig unterstützt den Executive Producer als Executive Assistant und konzentriert sich dabei auf die interne Organisation.

    Christina Heinzle-Conrad fungiert als Generalsekretärin und als Verbindungsperson zur ORF-Generaldirektion.

    Martin Szerencsi wurde zudem zum Rechtsberater ernannt, eine Funktion, die er bereits 2015 innehatte. Er war ein führender Rechteexperte bei zahlreichen großen TV-Events des ORF.

     

    ORF-Generaldirektor Roland Weißmann begrüßte das neue Team:

    „Mit dem Eurovision Song Contest 2026 hat der ORF ein Megaprojekt in Angriff genommen, für dessen Umsetzung uns knapp ein Jahr Zeit bleibt. Das vorhandene Know-how und die ESC-Erfahrung des ORF sind von unschätzbarem Wert. Ich freue mich, dass wir ein Expertenteam zusammenstellen konnten, das unter der Leitung von Executive Producer Michael Krön den ESC 2026 zu einem unvergesslichen Ereignis machen wird, auf das ganz Österreich stolz sein kann.“

     

    ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz ergänzte:

    „Wir werden den ESC 2026 zu einem On- ​​und Off-Air-Event auf höchstem internationalem Niveau für die ganze Familie machen, das unser Land von seiner besten Seite präsentiert. Ich freue mich auf diese Herausforderung und wünsche Michael Krön und seinem gesamten Team alles Gute.“

     

    Executive Producer Michael Krön freut sich auf die Leitung des Teams:

    „Es ist mir eine große Ehre und Freude, den Eurovision Song Contest 2026 in Österreich als Executive Producer umzusetzen. Mir ist bewusst, dass dies eine der größten und anspruchsvollsten Aufgaben im Mediengeschäft ist. Ich bin überzeugt, dass wir als Team mit der vereinten Kraft des ORF einen ESC auf die Beine stellen werden, der Österreich stolz macht und die Welt beeindruckt.“

       


    DAS EUROVISION VILLAGE UND TURQUOISE CARPET

    Das Eurovision Village soll wie schon 2015 auf dem Rathausplatz  aufgebaut werden. Es wird vom 10. bis 17. Mai 2026 täglich von 11.00 bis 24.00 Uhr geöffnet sein. Dort soll es auch Möglichkeiten zum Public Viewing der drei Shows geben sowie zahlreiche andere Veranstaltungen von Konzerten bis hin zu DJ-Sets und Lichtershows.

    Der Turquoise Carpet erstreckt sich in einem Halbkreis über den Rathausplatz.

    DER EUROCLUB

    Der EuroClub soll im Rathaus der Stadt Wien seine Pforten öffnen. Hier fand 2015 bereits der Willkommensempfang und der Life Ball statt.

       


    TEILNAHME ISRAELS

    Die EBU wird Anfang Dezember in derr außerordentlichen Generalversammlung über die Teilnahme Israels beraten. Es gibt erneut Forderungen einiger Rundfunkanstalten nach einem Ausschluss Israels. Angesichts der besonderen Situation hat die EBU beschlossen, dass sich Länder auch im Dezember noch kostenfrei von der Teilnahme zurückziehen können, nachdem die Entscheidung über Israels Teilnahme gefallen ist.

     


    DIE BÜHNE

    Florian Wieder, gebürtiger Münchener mit österreichischen Wurzeln, wurde vom ORF für das Bühnendesign des 70. Eurovision Song Contests engagiert. Das ist seit 2011, wo Wieder erstmals eine ESC-Bühne entwarf, dann bereits das neunte Mal. In Wien soll die Bühne einen "markanten Rahmen bzw. Grundriss" bekommen und Platz für ein Sinfonierorchester bietten, wie es 2015 bereits der Fall war. 

     


    DIE POSTCARDS

    Die „Postcards“ des Eurovision Song Contest 2026 werden von Gebhardt Productions umgesetzt und kombinieren reale Außenaufnahmen aus Österreich mit Studioaufnahmen der Teilnehmer*innen. Durch das Übereinanderlegen mehrerer Bildebenen entstehen eigenständige Miniwelten – von Bergpanoramen bis zu urbanen Szenen. Jede Postcard erscheint zusätzlich als echte Ansichtskarte, eine Anspielung auf die Erfindung der Postkarte durch den Kärntner Emanuel Herrmann im Jahr 1868.

     Laut ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz sollen die Clips Österreich modern und vielfältig zeigen und zugleich Raum für die Persönlichkeit der Acts bieten. Die Dreharbeiten laufen seit Oktober, um Motive in verschiedenen Jahreszeiten einzufangen; die Teilnehmer*innen werden später im Studio eingebunden. Für jeden Teilnehmer wird ein passendes Motiv gewählt, das sie durch Requisiten und Performance mitgestalten können.

     


    DIE VOLUNTEERS

    Gesucht werden rund 800 motivierte Freiwillige mit zumindest Deutsch- und Englischkenntnissen, die vom 27. April bis 17. Mai 2026 an Orten wie der Wiener Stadthalle, dem Rathausplatz oder dem Flughafen mithelfen. Die Anmeldung beginnt am 1. Dezember auf songcontest.ORF.at, Voranmeldungen sind bereits möglich. Volunteers erhalten offizielle Kleidung, Verpflegung, Unfallversicherung und die Chance, internationale Kontakte zu knüpfen. 

     


    STAND-IN-AUDITIONS

    Für die neun Shows des ESC 2026 in Wien spielen Stand-ins eine wichtige Rolle: Sie proben Abläufe, Positionen auf der Bühne, Kameraeinstellungen sowie Licht und Ton, bevor die eigentlichen Acts auftreten, um einen reibungslosen Ablauf der Shows zu gewährleisten. Vom 18. bis 20. Dezember finden in den Motions Studios in Wien Auditions statt. Aus 1600 Bewerbern aus aller Welt werden 680 Tänzer und 120 Sänger getestet. Am Ende werden 30 Stand-in-Performer ausgewählt, die während des ESC 2026 als wichtiger Bestandteil der Shows mitwirken.

     


     TICKETVERKAUF

    Zum 70. Jubiläum des ESC 2026 werden wieder Tausende Fans in Wien erwartet. Um einen fairen und sicheren Ticketverkauf zu gewährleisten, setzt der ORF auf ein mehrstufiges System: Zunächst mussten sich Fans registrieren, um anschließend Tickets kaufen zu können. So sollen Bot-Käufe und kommerzieller Wiederverkauf verhindert werden. Der Ticketverkauf startet am 13. Januar 2026. Informationen gibt es hier.

     


    TEILNEHMENDE LÄNDER

    Am ESC 2026 werden 35 Länder teilnehmen.

    Bulgarien, Moldau und Rumänien kehren zurück. Spanien, Slowenien, Irland, Island und die Niederlande boykottieren den Contest wegen der Zulassung Israels. 

     

     


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