|
Nationale VE | |
|---|---|
| Datum | 28. Februar 2026 |
| Ort | Tampere |
| Halle | Nokia Arena |
| Moderation | Sami Sykkö, Jorma Uotinen, Jasmin Beloued |
| TV-Sender | YLE |
© Yle
Linda Lampenius ist weltweit vor allem als klassische Geigerin bekannt. Im Alter von acht Jahren trat sie dem Helsinki Junior Strings Orchestra bei und tourte bereits als Teenager durch Nordamerika, Europa und Asien. Ein klassisches Soloalbum machte sie zur meistverkauften finnischen Klassikkünstlerin ihrer Zeit. Seitdem hat Lampenius ihre Geschichte in ihrer Autobiografie „My Untamed Life“ und in der Dokumentarserie „Linda“ erzählt, die mit dem Golden Venla Award (Finnlands Golden Globe) ausgezeichnet wurde.
Pete Parkkonen wurde einem größeren Publikum durch die TV-Show „Idols“ bekannt, bei der er 2008 den dritten Platz belegte. Seitdem hat er mehrere Alben veröffentlicht, tourte durch finnische Clubs und Festivalbühnen und etablierte sich als einer der führenden Pop- und Soul-Sänger Finnlands. 2014 gewann Parkkonen mit seiner professionellen Tanzpartnerin Katri Mäkinen die finnische Ausgabe von „Dancing with the Stars“.
Die Bewerbungsfrist für "UMK 2026" lief vom 18.8. bis 24.8.2025. Aus allen Einsendungen wählten sechs Jurys, von denen nur eine professionell besetzt war, die sieben Finalacts aus, wobei eine Expertenjury den größten Einfluss haben sollte. Es gab mit 491 Einsendungen einen neuen Rekord. Die Finalacts wurden am 14. Januar 2026 bekanntgegeben und dann in der Woche vom 15. bis 23. Januar 2026 Tag für Tag veröffentlicht. Im Finale entschied zu 25 Prozent eine Jury und zu 75 Prozent Televoting.
Über die sieben Acts hieß es:
„Das Künstler- und Song-Line-up dieser Saison umfasst einen charismatischen Performer, der sein Debüt bei UMK gibt, einen Künstler, der den aktuellsten Sound von heute repräsentiert, einen international gefragten Publikumsliebling, einen Pionier seines Genres, ein charismatisches Duo mit zwei einzigartigen Stimmen, ein dramatisches Pop-Stück von einer Sängerin mit atemberaubender Stimme und eine fesselnde Ballade von einem Künstler mit internationaler Ausstrahlung.“
| Finale - 28. Februar 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Interpret*in/Titel | Jury | TV | Pkt. | Pl. |
| 1. Komiat Lululai | 40 | 76 | 116 | 3. |
| 2. Etta Million Dollar Smile | 12 | 30 | 42 | 7. |
| 3. KIKI Rakkaudenkipee | 28 | 14 | 42 | 8. |
| 4. Antti Paalanen Takatukka | 58 | 152 | 210 | 2. |
| 5. CHACHI Cherry Cake | 32 | 67 | 99 | 4. |
| 6. Sinikka Monte Ready To Leave | 46 | 51 | 97 | 5. |
| 7. Linda Lampenius x Pete Parkkonen Liekinheitin | 78 | 492 | 570 | 1. |
@ YLE
Tickets für UMK 2026 gibt es hier.
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Nationale VE | |
|---|---|
| Datum | 14. Februar 2026 |
| Ort | Tallinn |
| Halle | Unibet Arena (ehemals Saku Suurhall) |
| Moderation | Korea & Karl-Erik Taukar |
| TV-Sender | EER |
© EER
Vanilla Ninja, bestehend aus Lenna Kuurmaa (Gesang), Piret Järvis-Milder (Gesang, Gitarre) und Kerli Kivilaan (Gesang, Gitarre, Bass), wurde 2002 in Tallinn gegründet. Sie hatten schnell große Chart-Erfolge im Inland sowie in mehreren Ländern wie Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das erste internationale Album von Vanilla Ninja, "Traces of Sadness", stieg auf Platz 3 der deutschen Albumcharts und auf Platz 4 in Österreich ein. Die Band landete auch mehrere kontinentale Hits mit Songs wie "Tough Enough", "When The Indians Cry", "Blue Tattoo2, "I Know" und "Dangerzone". Aufgrund ihres Erfolgs in der Schweiz vertrat Vanilla Ninja 2005 das Land beim Eurovision Song Contest, wo ihr Song „Cool Vibes“ im Finale den achten Platz belegte. Ihr SIegersong 2026 wurde geschrieben von Sven Lõhmus, der in der Vergangenheit schon zahlreiche Titel für "Eesti Laul" geschrieben hat und die estnischen ESC-Beiträge 2005, 2009, 2011 und 2017.
Die Einreichungsfrist für Songs für "Eesti Laul 2026" endete am 20. Oktober 2025. Es gab 171 Bewerbungen. Insgesamt 12 Acts traten im estnischen nationalen Finale gegeneinander an. Im Finale standen u. a. Vanilla Ninja, die die Schweiz 2005 beim ESC mit "Cool Vibes" vertreten haben sowie Getter Jaani (ESC 2011), Stig Rästa (ESC 2015) und Victor Crone (ESC 2019).
Der estnische Beitrag 2026 wurde in zwei Runden ermittelt: In der ersten Wertungsrunde bestimmte 50/50-Mischvoting die drei Superfinalacts. Über diese drei entschied dann 100 Prozent Publikumsvoting. Erstmals gab es auch die Möglichkeit, aus dem Ausland online mit abzustimmen.
In der Jury saßen:
| Finale - 14. Februar 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Interpret*in/Titel | Jury | TV | Pkt. | Pl. |
| 1. Clicherik & Mäx Jolly Roger | 4 | 7 | 11 | 7. |
| 2. Robert Linna Metsik Roos | 5 | 1 | 6 | 11. |
| 3. Grete Paia Taevas jäi üles | 1 | 6 | 7 | 10. |
| 4. Laura Prits Warrior | 6 | 2 | 8 | 9. |
| 5. ULIANA Rhythm of Nature | 3 | 5 | 8 | 8. |
| 6. OLLIE Slave | 12 | |||
| 7. Marta Pikani Kell Kuus | 2 | 3 | 5 | 12. |
| 8. NOËP Days Like This | 9 | |||
| 9. Getter Jaani The Game | 8 | 9 | 17 | 5. |
| 10.ANT x Minimal Wind Wounds (Don’t Wanna Fall) | 10 | 4 | 14 | 6. |
| 11.Vanilla Ninja Too Epic To Be True | 7 | 12 | 19 | |
| 12.STOCKHOLM COWBOYS Last Man Standing | 11 | 8 | 19 | 4. |
| Superfinale | ||||
| NOËP Days Like This | 34 % | 2. | ||
| OLLIE Slave | 31 % | 3. | ||
| Vanilla Ninja Too Epic To Be True | 35 % | 1. | ||
© ERR
|
Nationale VE"Eurovision Song Contest - | |
|---|---|
| Datum | 28. Februar 2026 |
| Ort | Berlin |
| Halle | Studio Adlershof |
| Moderation | Barbara Schöneberger & Hazel Brugger |
| TV-Sender | SWR |
© SWR /Claudius Pflug
| Finale - 28. Februar 2026 | ||
|---|---|---|
| Interpret*in/Titel | ||
| 1. BELA Herz | ||
| 2. Dreamboys The Band Jeanie | ||
| 3. MYLE A OK | ||
| 4. Ragazzki Ciao Raggazki | ||
| 5. Laura Nahr Wonderland | ||
| 6. Malou Lovs when I’m with you | ||
| 7. wavvyboi black glitter | ||
| 8. Sarah Engels Fire | ||
| 9. Molly Sue Optimist (Ha Ha Ha) | ||
| Superfinale | ||
| 1. wavvyboi black glitter | 34,2 % | 2. |
| 2. Sarah Engels Fire | 38,3 % | 1. |
| 3. Molly Sue Optimist (Ha Ha Ha) | 27,6 % | 3. |
Der erstmals unter SWR Federführung durchgeführte deutsche ESC-Vorentscheid „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026" erzielte gestern – nach vorläufig gewichteten Quoten – im Ersten einen Marktanteil von 18,1% und damit die beste Einschaltquote seit 2002. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurde sogar ein Marktanteil von 27,4% erzielt, bei den 14- bis 29-Jährigen waren es herausragende 40,9%. Insgesamt schauten gestern – nach vorläufiger Gewichtung – im Schnitt 3,651 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer zu. In der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen waren es 1,086 Millionen, bei den 14- bis 29-Jährigen 323.000. (Angaben des SWR)
© Wieder Design
Laut einem Interview des SWR-Programdirektors Clemens Bratzler legte der SWR beim deutschen Finale großen Wert auf die Inszenierungen der einzelnen Acts, denn der ESC sei längst kein reiner Musikwettbewerb mehr, sondern ein "Show-Wettbewerb". 1300 Zuschauer*innen waren im Studio live dabei, erstmals g<b es auch Stehplätze um die Bühne herum. Der Anspruch sei es, "die Acts visuell und dramaturgisch in einer möglichst exzellenten Form zu inszenieren, um schon im 'Deutschen Finale' für ikonische Moment zu sorgen".
Das Bühnenbild hat Florian Wieder entworfen, der auch für die ESC-Bühne in Wien verantwortlich zeichnet. In der Show ging es auch um das Jubiläum des ESC mit entsprechenden Ausschnitten. Die ARD plant dazu außerdem eine 90-minütige Dokumentation unter dem Titel "70 Jahre ESC - More than music". DIese wird am 11. Mai 2026 um 20.15 Uhr in der ARD gezeigt (ab 9. Mai in der Mediathek). Es wurde auch das Ergebnis der Abstimmung über den beliebstesten deutschen ESC-Beitrags bekanntgegeben.
Prominente Gäste waren Comedienne Carolin Kebekus, ESC-Legende Paola Felix, Schauspieler Hans Sigl, Abor & Tynna, die Gewinner des ESC-Vorentscheids 2025 sowie Michael Schulte, der Deutschland beim ESC 2018 vertreten hat.
© SWR / Claudius PflugBELA (23)
Bereits mit 16 Jahren begann BELA, intensiv Musik zu machen, verbrachte viel Zeit in Studios und arbeitete früh mit namhaften Künstler*innen an deren Songs. Irgendwann wurde klar, dass Dinge in ihm lagen, die erzählt werden wollten: von Trennungen, von Selbstzweifeln, vom Wunsch, für jemanden genug zu sein. Erst dieser Moment führte zur Entscheidung, ein eigenes Projekt zu beginnen: nicht als Bruch mit dem Vergangenen, sondern als logische Fortsetzung.
In seiner Musik sagt BELA Dinge mit einer Direktheit und Ehrlichkeit, die man so vielleicht nicht in einem Gespräch sagen würde – und genau darum geht es auch bei seinem ESC-Song „Herz“. Er erzählt von seiner Erfahrung, sich in jemanden zu verlieben, der aus einer ganz anderen Welt kommt. Über die Angst, in der scheinbar perfekten Welt des Gegenüber keinen Platz zu haben und trotzdem den Mut zu zeigen, sein Herz zu öffnen. Mit dieser Offenheit geht auch eine neue Aufmerksamkeit für sich selbst einher. Über Jahre hinweg versuchte BELA, allem gerecht zu werden – den Erwartungen anderer ebenso wie den eigenen Ansprüchen.
Dass dies unter anderem auch gesundheitliche Konsequenzen für ihn hatte, betrachtet BELA als Teil desselben Weges, auf dem er gelernt hat, genauer hinzusehen: auf sich, auf Grenzen, auf das, was ihm guttut. Seine Musik ist seitdem weniger ein Ventil als ein Angebot – für Nähe, für Zugehörigkeit, für ein Gefühl von Halt. Dass BELA mit „Herz“ am deutschen ESC-Vorentscheid teilnimmt, ist deshalb mehr als ein Wettbewerbsmoment. Es ist die Einladung, ein sehr persönliches Projekt auf eine große Bühne zu tragen, ohne sich dafür zu verbiegen. Mit einer Stimme, die nicht erklären, sondern berühren will.
© SWR / Claudius Pflug
Laura Nahr (25)
Song: „Wonderland”
Text & Komposition: Laura Nahr, Samuel Dick, Ningyuan Jiang, Sam Harper
Ort: Berlin
Aufgewachsen in Magdeburg, künstlerisch geprägt durch mehrere Jahre in London und seit Kurzem in Berlin zu Hause, verbindet Laura Nahr akustische Gitarre, Klavier und eine klare, unmittelbare Stimme zu einem modernen Pop-Sound mit Tiefe. Laura verbindet gefühlvollen Pop- und Singer- Songwriter-Sound mit ehrlichen, persönlichen Texten. Im Zentrum ihrer Songs stehen persönliche Erfahrungen: Liebe, Verlust, Selbstfindung und das Gefühl, sich im Übergang zum Erwachsenwerden neu orientieren zu müssen. Ihr Stil lebt von Klarheit und Intimität, was ihren Songs eine besondere Fragilität und Emotionalität verleiht. Mit ihrer Debüt-EP „Missed Connections Collection“ legte sie 2025 ein erstes, selbstbewusstes Fundament. Nun folgt der nächste Schritt: In ihrem ESC-Song „Wonderland“ verhandelt Laura das Gefühl, irgendwo zwischen Aufbruch und Überforderung festzustecken, auf der Suche nach Orientierung, Sinn und einem eigenen Platz in einer Welt, die selten stillsteht. Wonderland ist kein Märchen, sondern ein ehrlicher Blick auf das Chaos des Erwachsenwerdens. Zitat: „Der ESC vereint unterschiedliche Kulturen, Sprachen und Perspektiven. Diese Offenheit und emotionale Vielfalt spiegeln genau das wider, was ich mit meiner Musik erreichen möchte.
© SWR /Claudius Pflug Dreamboys The Band”Kennengelernt haben sich die vier Künstlerinnen Jo The Man The Music, Philippa Kinsky, VILLFORTH und Nina Caroline in Berlin und verbunden hat sie von Anfang an die Musik. Schon seit vielen Jahren als Solo-Musikerinnen erfolgreich unterwegs, wollen sie nun mit ihrem neuen Band-Projekt gemeinsam die ESC-Bühne erobern. Schon seit Frühjahr 2025 covern sie zeitlose Songs, die sie mit viel Feingefühl und Leidenschaft viers-mmig arrangieren und haben sich mittlerweile eine ansehnliche Fanbase erarbeitet.
Was die Band neben der Musik verbindet, ist eine tiefe Freundschaft und die vier Songwriterinnen haben erkannt, wie wertvoll echte Verbundenheit in einer oft konkurrenzgeprägten Branche ist. Spontaneität und Kreativität ist bei „Dreamboys The Band” Trumpf – kein Wunder, dass ihr ungewöhnlicher Bandname aus einer WhatsApp-Gruppe entstand. Die Geburtsstunde ihre Songs „Jeanie“ war für die Band schließlich die Initialzündung, sich für den ESC zu bewerben. Der Song „Jeanie“ ist ein Befreiungsschlag von Meinungen und Blicken anderer, sowie von inneren Zweifeln. Er vereint die Erfahrungen von vier Frauen, durch diese Welt zu gehen, gleichzeitig kann man Jeanie in jedem Menschen finden - eine Ode an die Lebensfreude und die eigene Stärke. Mit warmen Harmonien und einem organischen Indie-Pop-Sound vermittelt der Track die Botschaft, dass man genau richtig ist, so wie man ist: „Jeanie, don’t you know you got it all / You don’t have to please ’em all / We got nothing to prove“.
© SWR / Claudius Pflug
© SWR / Claudius PflugMolly Sue (25)Mit ihren blonden Engelslocken, ihrer charismatischen, immer gut gelaunten Ausstrahlung und ihrer unverwechselbaren Stimme begeistert Molly Sue ein stetig wachsendes Publikum. Erfahren durch ihre erfolgreichen Teilnahmen bei „The Voice Kids“ und später bei „Deutschland sucht den Superstar“, möchte die bodenständige Norddeutsche nun die große ESC-Bühne nutzen, um sich musikalisch zu perfektionieren.
Mit ihren eigenen Songs verbinden Molly Sue emotionale Heartbreak-Lyrics mit urbanen Pop-Beats und schafft es auf Social Media überdies, mit ihrer Musik und Cover Versionen von Balladen-Ikonen wie Lana Del Rey oder Birdy eine große Community zu erreichen. Ihre Musik thematisiert Liebe, Verlust und innere Ängste – immer mit dem Wunsch, ihren Fans Halt und Verständnis zu vermitteln.
Auch ihr ESC-Song „Optimist (Ha Ha Ha)“ greift genau diese Perspektive auf: Er erzählt davon, dass man Menschen nicht ansehen kann, wie es ihnen wirklich geht. Dass jemand nach außen hin positiv, stark und lebensfroh wirkt, schließt nicht aus, dass er chronisch krank ist, Schmerzen hat oder mit inneren Kämpfen lebt. Der Song macht deutlich, dass niemand beweisen muss, wie es ihm geht – und dass das Lächeln, das viele tragen, oft selbst ein Zeichen großer Stärke ist.
© SWR / Claudius PflugMYLE (25)
Song: „A OK“
Text & Komposition: Milo Hoelz (MYLE), Iain James, Bovvary, Sacha Rudy
Ort: Berlin
MYLE steht für warmen, ehrlichen, gitarrengetragenen Pop mit einem erdigen und rohen Kern. Seine Musik ist nahbar und umarmend, gleichzeitig groß und hoffnungsvoll. Catchy Hooks treffen auf emotionale Tiefe. Songs, die bleiben, weil sie etwas fühlen lassen. Aufgewachsen im süddeutschen Ravensburg verbringt der Deutschamerikaner seine Sommer bei seinen Großeltern in New York. Im Wohnzimmer steht eine alte Jukebox. Sie spielt Folk, American Rock, Blues und Jazz und wird ganz nebenbei zum Anfang von allem. Jahre später stolpert MYLE über Popmusik und beginnt sich zu fragen, warum manche Songs ihn nicht mehr loslassen. Diese Neugier wird zu seiner treibenden Kraft.
Songs schreiben, verwerfen, weitermachen, bis daraus seine eigene Stimme entsteht, getragen von Gitarren und modernem Pop. Im Zentrum seines Schaffens stehen die „SMYLERS“. Sie sind mehr als nur Menschen, die seine Musik hören, sie sind eine Community, die auf MYLEs Geschichten reagiert, sich darin wiederfindet und eigene Erfahrungen in den Austausch einbringt. Diese Nähe spiegelt sich auch in seiner Offenheit wider.
MYLE spricht in seinen Songs ehrlich über Mental Health, seine Hoch- und Tiefphasen, Zweifel und Hoffnung und darüber, wie Musik ihm dabei hilft, wenn gerade alles wackelt. Der Dialog setzt sich häufig auch nach den Konzerten fort, in Gesprächen, Nachrichten und persönlichen Begegnungen. Dabei begegnet MYLE immer wieder sehr persönlichen Geschichten aus seiner Community. Eine dieser Begegnungen hat ihn besonders geprägt. Sein ESC Song „A OK“ ist nicht nur Hoffnungsträger seiner eigenen Reise, sondern entstand nach einem persönlichen Kontakt mit einer Person aus seiner Community, die sich in einer schweren mentalen Krise befand. Die Nähe und das Vertrauen dieses Austauschs ließen ihn nicht los. Neben dem Vermitteln professioneller Hilfe wollte MYLE selbst etwas beitragen und einen musikalischen Halt geben. So wurde „A OK“ zu einem persönlichen Hoffnungsschimmer und zu dem leisen Versprechen, dass selbst an den dunkelsten Tagen ein Weitermachen möglich ist und es irgendwann wieder „A OK“ sein kann.
© SWR / Claudius PflugRagazzki„Ragazzki“ ist eine neu gegründete Band aus Berlin, bestehend aus Musiker, Produzent, Multi-Instrumentalist und Social-Media-Creator Marti Fischer (35) sowie Musiker und Kreativkopf David „Miirtek“ Starosciak (33). Nachdem Marti Fischer bereits 2010 mit Stimmimitationen den „Secret Talents Award“ gewann, startete er seine erfolgreiche Karriere bei YouTube.
Zu seinen bekanntesten Songs zählt eine Parodie auf den Rapsong „Chabos wissen wer der Babo ist“, sowie der weltweit bekannte Song „Barbaras Rhabarberbar“. Die Songs seines Brateks „Miirtek“ kombinieren markante 80er-Synthesizer mit zeitgemäßen Beats und deutschsprachigem Gesang zu einer atmosphärischen Klangwelt. Gemeinsam haben beide bereits mehrere Millionen Streams erreicht und treten nun erstmals als explosives neues Duo auf.
Der Stil von „Ragazzki“ ist gleichzeitig auch Message des ESC- Songs „Ciao Ragazzki“: Man nehme einen gelungenen Mix aus glitzernden Disco-Vibes Süditaliens und vermenge es mit treibenden Beats Osteuropas: Fertig ist die einzigartige ‚Dolce Vita Blockparty‘ in einer Sommernacht zwischen Strandvilla und Hochhaussiedlung!
© SWR /Claudius Pflug
Sarah Engels (33)
Song: „Fire“
Komposition: Valentin Boes, Dario Schürmann, Raphael Lott, Luisa Heinemann
Text: Sarah Engels, Valentin Boes, Dario Schürmann, Raphael Lott, Luisa Heinemann
Ort: Köln
2011 wird Sarah Engels durch ihre erfolgreiche Teilnahme bei „Deutschland sucht den Superstar“ einem Millionenpublikum bekannt. Mit ihrer Final-Single „Call My Name“ erreicht sie Platz 2 der deutschen Charts und eine „Echo“-Nominierung. Ihr 2018 erschienenes Album „Zurück zu mir“ markierte einen Wendepunkt: Persönliche Balladen und moderne Sounds brachten ihr weitere Spitzenplatzierungen in den Charts.
Ihre Vielseitigkeit macht Sarah Engels zu einer der gefragtesten Künstlerinnen Deutschlands: Vom 2. Platz bei „Let’s Dance“ über ihre Siege bei „Das große Promibacken“, „The Masked Singer“ und „Dancing on Ice“ bis hin zu Engagements als Moderatorin, Schauspielerin und Synchronsprecherin. Zudem steht Sarah seit November 2025 in der Hauptrolle „Satine“ im erfolgreichen Musical „Moulin Rouge“ in Köln auf der Bühne. Ihre große Leidenschaft ist und bleibt aber die eigene Musik: Im August 2025 erschien ihr neues Album „Strong Girls Club“, das erstmals auch englischsprachige Titel enthält und einen neuen Abschnitt ihrer musikalischen Laufbahn einläutet. Das Album vereint gefühlvolle Balladen und energiegeladene Popsongs und setzt ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Empowerment.
Denn hinter all den Erfolgen steckt auch eine sehr persönliche Geschichte: Sarah Engels weiß aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, nicht immer stark zu sein, an sich selbst zu zweifeln und den eigenen Wert erst finden zu müssen. Dieses Empowerment spiegelt sich auch in ihrem ESC-Song „Fire“ wider, der von der Befreiung aus belastenden Situationen erzählt und dazu ermutigt, für sich selbst einzustehen, Grenzen zu setzen und den eigenen Träumen zu folgen.
© SWR / Claudius Pflugwavvyboi (27)Glitzer auf der Haut, verzerrte Gitarre in der Hand: wavvyboi bringt Gitarrenwucht aus Liechtenstein auf die größte Popbühne der Welt. Mit seinen welligen Haaren und einem ausgefallenen Kleidungsstil ist wavvyboi nicht nur ein Poet mit großer Sensibilität und einem Gespür für großartige Melodien. Der nicht-binäre Künstler fungiert auch als eine Art Katalysator für zeitgenössische Gedanken, die über persönliche Erfahrungen hinausgehen, um Stigmatisierungen zu überwinden und einen Dialog zu schaffen, der universell Anklang findet.
Hinter der großen Geste steckt ein echtes Wertefundament, denn wavvyboi schöpft aus persönlichen Notizen und Tagebucheinträgen und ist überzeugt: Musik ist nur dann wirklich stark, wenn sie Verletzlichkeit zulässt. Genau diese Mischung aus Rainbow-Rockstar-Attitüde und ehrlicher Nähe macht ihn zu einer Stimme, die über reine Selbstinszenierung hinausgeht. Zentrale Themen seiner Kunst gehen von mentaler Gesundheit und queerer Identität hinüber zur Frage, wie man aus Unsicherheit und Brüchen Stärke gewinnen kann.
Visuell bewegt er sich zwischen Emo-Ästhetik, Retro-Eleganz und Rock ’n’ Roll-Codes: queer, bewusst komponiert, nie zufällig „zu wild“, sondern mit einer fragilen Noblesse, die im nächsten Moment von Dunkelheit und Kontrast gebrochen wird. Mit „black glitter“ übersetzt wavvyboi die fluide Vielfalt der modernen Welt in Klang: Es wird laut, glitzernd und kompromisslos. Inmitten der hitzigen Debatten der letzten Jahre klingt „black glitter“ wie ein Gegenentwurf: eine riesige Wand aus Gitarrenriffs und epischen Gesangslinien – als Melodie für Werte, die Halt geben, und als Umarmung für alle, die in ihrer Identität bestärkt werden wollen.
|
Nationale VE | |
|---|---|
| Datum | 14. Februar 2026 |
| Ort | Frederikshavn |
| Halle | Arena Nord |
| Moderation | Sara Bro & Alex Høgh Andersen |
| TV-Sender | DR |
© Saba
Søren Torpegaard Lund absolvierte die Dänische Schule für Darstellende Künste und trat seitdem in einer Reihe bedeutender Bühnenproduktionen auf. Im Jahr 2022 spielte er die Hauptrolle des Tony in dem klassischen Musical "West Side Story" in einer dänischen Produktion an der Oper Kopenhagen. Bereits 2023 versuchte er es in der dänischen Vorentscheidung mit "Lige her", kam aber nicht ins Superfinale. Sein Song "Før vi går hjem" (Bevor wir nach Hause gehen) wurde von ihm selbst geschrieben zusammen mit Valdemar Littauer Bendixen, Clara Sofie Fabricius und Thomas Meilstrup.
Bis zum 2. November 2025 reichte die Bewerbungsfrist für den "Melodi Grand Prix". DR hatte aber auch aktiv Künstlerinnen angesprochen. Im Finale traten wieder acht Acts an, die am 22. Januar 2026 bekanntgegeben wurden. Mit dabei war Sissal, Dänemarks Vertreterin 2025. Die Entscheidung fiel in beiden Wertungsrunden durch 50/50-Mischvoting.
| Finale - 14. Februar 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Interpret*in/Titel | ||||
| 1. Sander Sanchez Two Spirits | ||||
| 2. Late Runner Can U Feel it? | ||||
| 3. Søren Torpegaard Lund Før vi går hjem | ||||
| 4. Sissal Infinity | ||||
| 5. Emil Otto Copenhagen Noir | ||||
| 6. Myrkur Touch My Love and Die | ||||
| 7. Lasse Skriver Roaring Heart | ||||
| 8. Ericka Jane Death of Me | ||||
| Superfinale | Jury | TV | Pkt. | Pl. |
| Søren Torpegaard Lund Før vi går hjem | 19 | 20 | 39 | 1. |
| Ericka Jane Death of Me | 14 | 17 | 31 | 2. |
| Sissal Infinity | 17 | 13 | 30 | 3. |
@ DR
|
Interne Auswahl | |
|---|---|
| Bekanntgabe | 19. Februar 2026 |
| Songpräsentation | 19. Februar 2026 |
| TV-Sender | RTBF |
© eurovision.com
Der turnusmäßig für die Auswahl des belgischen Acts verantwortliche wallonische TV-Sender RTBF wird einen intern ausgewählten Act zum ESC 2026 entsenden. Nach der Entscheidung der EBU in Genf hat der Generaldirektor des Senders Jean-Paul Philippot folgende Stellungnahme abgegeben:
"Unsere Teilnahme geht daher mit einer klaren Haltung einher, die Hindernisse für die Informationsfreiheit anzuprangern, den Schutz aller Bürger und Journalisten zu fordern und ihre sichere Präsenz vor Ort zu gewährleisten. Denn Kultur ist niemals von der Realität losgelöste Unterhaltung. Denn der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat die Pflicht, der Menschlichkeit, der redaktionellen Unabhängigkeit und der Freiheit treu zu bleiben.
Der Eurovision Song Contest ist einer dieser einzigartigen Orte, an denen Vielfalt, Inklusion und künstlerische Freiheit zusammenkommen. Eine Teilnahme an der Eurovision 2026 ist nicht möglich, ohne die Welt so zu sehen, wie sie ist, und ohne sich daran zu erinnern, dass die Informationspflicht mit völliger Unabhängigkeit wahrgenommen werden muss; dass es eine wesentliche demokratische Grundlage ist, den Bürgern die Mittel an die Hand zu geben, um die Probleme der Welt zu verstehen."
In der offiziellen Stellungnahme des Senders heißt es:
"Nach langen Debatten gestern bei der EBU hat die RTBF die neuen Regeln, die den Wettbewerbsrahmen stärken, anerkannt und unterstützt. Wie die VRT ist sie jedoch der Ansicht, dass mehr als die von der EBU vorgeschlagenen neuen Maßnahmen erforderlich sind, um die vorgebrachten Bedenken auszuräumen. Ziel ist es, klare Signale hinsichtlich der Lage in Gaza zu senden, insbesondere in Bezug auf den Schutz der Bürger und Journalisten sowie den Zugang der Presse zu diesem Gebiet. Parallel dazu und aufgrund der geäußerten Meinungen hat die EBU beschlossen, eine Task Force einzurichten, um konkrete Fortschritte in diesen Fragen zu erzielen. Die VRT ihrerseits wird die Veranstaltung übertragen, jedoch mit einigen Einschränkungen."
Der belgische Act wurde am 19. Februar 2026 bekanntgegeben.
ESSYLA stammt ursprünglich aus Perwez in Wallonisch-Brabant und wurde einem breiten Publikum bekannt, als sie das Finale der neunten Staffel von "The Voice Belgique" erreichte. Schon in jungen Jahren gründete ESSYLA ihre erste Band und wollte sich weiterentwickeln. Sie perfektionierte ihre Gesangstechnik am IMEP in Namur und verfeinerte nach und nach ihre künstlerische Identität. Aufgewachsen mit französischen Chansons, entwickelte ESSYLA ihren eigenen Geschmack, indem sie den großen Sängern des Jazz, Folk, Rock und Funk lauschte. Sie verliebte sich in diese Stimmen und Grooves und war besonders von den amerikanischen Legenden fasziniert. ESSYLA startete ihre Karriere mit der Veröffentlichung ihrer ersten beiden Singles „Let You Go“ und „Not My Kind of Dude“. Nachdem beide im Radio gut ankamen, folgte die Veröffentlichung ihrer Debüt-EP „I'll Be Okay“.
In ihren Texten teilt ESSYLA die Sorgen einer jungen Frau ihrer Zeit, wobei der Schwerpunkt auf der Stärkung der Frauen liegt.
"Dancing on the Ice” wurde von ESSYLA, Nicolas d'Avell und Emil Stengele komponiert, der Text stammt von ESSYLA und Barbara Petitjean. Mit ihrem Song für Wien möchte ESSYLA eine Botschaft der Hoffnung vermitteln.
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Interne Auswahl | |
|---|---|
| Bekanntgabe | 1. März 2026 |
| Songpräsentation | 1. März 2026 |
| TV-Sender | SBS |
© eurovision.com
Australien wird auch 2026 am ESC teilnehmen. Der Act wurde erneut intern ausgewählt und am 1. März 2026 bekanntgegeben:
Der australische Star Delta Goodrem wird Australien mit dem Titel "Eclipse" vertreten. Den Song hat sie selbst geschrieben, zusammen mit Ferras Alqaisi, Jonas Myrin und Michael Fatkin (der auch den Song produziert hat). Das Musikvideo, das in den weiten Sanddünen von Newcastle in New South Wales gedreht wurde, wurde zur gleichen Zeit veröffentlicht.
Delta Goodrem unterschrieb ihren ersten Plattenvertrag mit nur 15 Jahren und eroberte mit ihrem Debütalbum „Innocent Eyes“ die Weltbühne – ein 23-faches Platin-Phänomen und eines der meist-verkauften Alben in der Geschichte Australiens. Das Album brachte fünf Nummer-1-Singles hervor und blieb rekordverdächtige siebeneinhalb Monate lang auf Platz 1 – damit wurde Delta zu einem Begriff, denn jeder vierte Haushalt in Australien besaß ein Album von Delta Goodrem! Im Laufe ihrer Karriere hat Delta weltweit mehr als neun Millionen Alben verkauft, fünf Nummer-1-Alben und neun Nummer-1-Singles erzielt und 12 ARIA Awards gewonnen. Im Jahr 2022 gründete sie ihr eigenes Label, ATLED Records.
Sie hat mit weltweiten Ikonen wie Céline Dion, Olivia Newton-John, Andrea Bocelli, Tony Bennett, Shania Twain, den Backstreet Boys und Ricky Martin zusammengearbeitet und ist mit ihnen in Europa, Asien und den USA auf Tournee gegangen.
„Es ist mir eine große Ehre, Australien auf einer der größten und bekanntesten Musikbühnen der Welt beim Eurovision Song Contest zu vertreten! Als Singer-Songwriterin ist Musik seit jeher meine große Leidenschaft. Ich habe schon immer die Kreativität, Individualität und Freude geliebt, die der Eurovision Song Contest mit sich bringt, indem er Menschen auf der ganzen Welt durch Musik, die universelle Sprache, verbindet und vereint. Ich kann es kaum erwarten, in Wien anzukommen und Australien stolz zu machen.“
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interne Auswahl | |
|---|---|
| Bekanntgabe | noch nicht bekannt |
| Songpräsentation | noch nicht bekannt |
| TV-Sender | ITV |
Der verantwortliche TV-Sender Ictimai setzt erneut auf eine interne Auswahl. Es gab einen Aufruf, sich bis zum 18. Januar 2026 zu bewerben.
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Interne Auswahl | |
|---|---|
| Bekanntgabe | noch nicht bekannt |
| Songpräsentation | noch nicht bekannt |
| TV-Sender | AMPTV |
Armenien wird am ESC 2026 teilnehmen. Der Act wird intern ausgewählt.
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Nationale VE | |
|---|---|
| Datum | 17. - 20. Dezember 2025 |
| Ort | Tirana |
| Halle | Pallati i Kongreseve |
| Moderation | Arilena Ara & Salsano Rrapi |
| TV-Sender | RTSH |
© RTSH
Alis Kallaçi hat eine klassische Klavierausbildung. 2025 gewann er "X Factor Albania". Seine Single danach war „Se të dua“, ein Duett mit Arilena Ara, die 2020 für Albanien beim ESC antreten sollte. 2024 belegte er beim "Festivali i Këngës" mit "Mjegull" den dritten Platz. Sein selbstgeschriebener Song „Nân“ handelt von seiner Mutter, zu der er jederzeit zurückkehren könne.
Die 64. Ausgabe des traditionellen "Festivali i Këngës" fand vom 17. bis 20. Dezember statt. RTSH bekam über 100 Bewerbungen. Ein Auswahlgremium hat die 28 Semifinalacts bestimmt. Künstlerische Leiterin war erneut Elhaida Dani. Es gab zwei Semifinals am 17. und 18. Dezember 2025, eine "Nostalgienacht" am 19. Dezember und das Finale am 20. Dezember. In den Semifinals entschied ausschließlich eine professionelle Jury über den Finaleinzug, wobei 18 Acts bereits für das Finale gesetzt waren und nur zehn Acts sich um die fünf verbliebenen Finalplätze bewarben. Im Finale fiel die Entscheidung dann durch 50 Prozent Juryvoting, 25 Prozent SMS-Voting (Albanien, Kosovo, Montenegro und Normazedonien) und 25 Prozent internationales "Diaspora"-Voting.
| Finale - 20. Dezember 2025 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Interpret*in/Titel | Jury | TV | Pkt. | Pl. |
| 1. Gerta Mahmutaj Në krahët e tu | 0 | 7 | 7 | 16. |
| 2. Lynx Nuk kthehem pas | 0 | 0 | 0 | 20. |
| 3. Frensi Tresh | 22 | 0 | 22 | 11. |
| 4. Evi Reçi Kodi i jetës | 0 | 0 | 0 | 20. |
| 5. Rezarta Smaja Balukeprera | 15 | 0 | 15 | 13. |
| 6. Rigersa Loka Albanian Heart | 5 | 0 | 5 | 17. |
| 7. Vedat Ademi Kur fjala mbaron | 42 | 21 | 63 | 5. |
| 8. Erik Lloshi Dy pika dashuri | 4 | 0 | 0 | 18. |
| 9. Kleansa Susaj Hije | 0 | 0 | 0 | 20. |
| 10.Sara Kapo Të dua shumë | 6 | 49 | 55 | 6. |
| 11.Sheila Zemra e tokës | 65 | 28 | 93 | 3. |
| 12.Savjana Vjerdha Dimër për dimër e veshtë për vjeshtë | 11 | 0 | 11 | 14. |
| 13.2 Farm Valle mbi hi | 10 | 42 | 52 | 8. |
| 14.Kamela Ismalaj Pa pretendime | 4 | 0 | 4 | 19. |
| 15.Gresa Gjocera & Bledi Kaso Busulla e zemrës | 0 | 0 | 0 | 20. |
| 16.Inis Neziri Ta kam fal | 32 | 70 | 102 | 2. |
| 17.Lorenc Hasrama Lamtumirë | 10 | 0 | 10 | 15. |
| 18.Endri Kaçaçi Si unë | 40 | 14 | 54 | 7. |
| 19.Luna Çausholli Pa kufij | 1 | 35 | 36 | 9. |
| 20.Alis Nân | 68 | 84 | 152 | 1. |
| 21.Ghiti Okej! | 17 | 0 | 17 | 12. |
| 22.Enxhi Nasufi Dritë | 25 | 0 | 25 | 10. |
| 23.Fifi & Tiri Gjoci Rri | 29 | 56 | 85 | 4. |
| Semifinale 1 - 17. Dezember 2025 |
|---|
| Interpret*in/Titel |
| 1. Rigersa Loka Albanian Heart |
| 2. Lorenc Hasrama Lamtumirë |
| 3. Sara Kapo Të dua shumë |
| 4. Sheila Zemra e tokës |
| 5. Kleansa Susaj Hije |
| 6. Gresa Gjocera & Bledi Kaso Busulla e zemrës |
| 7. Ghiti Okej! |
| 8. Lynx Nuk kthehem pas |
| 9. Erand Sojli Të Kam në fron |
| 10.Inis Neziri Ta kam fal |
| 11.Kimi Prap diell del |
| 12.Alis Nân |
| 13.Enxhi Nasufi Dritë |
| 14.Rezarta Smaja Balukeprera |
| Semifinale 2 - 18. Dezember 2025 |
|---|
| Interpret*in/Titel |
| 1. Savjana Vjerdha Dimër për dimër e veshtë për vjeshtë |
| 2. 2 Farm Valle mbi hi |
| 3. Gerta Mahmutaj Në krahët e tu |
| 4. Sihana Haxhnikaj Horizont |
| 5. Luna Çausholli Pa kufij |
| 6. Erik Lloshi Dy pika dashur |
| 7. Frensi Tresh |
| 8. Malvina Likaj Përtej shpirtit |
| 9. Vedat Ademi Kur fjala mbaron |
| 10.Kamela Ismalaj Pa pretendime |
| 11.ThreeX Vite |
| 12.Endri Kaçaçi Si unë |
| 13.Fifi & Tiri Gjoci Rri |
| 14.Evi Reçi Kodi i jetës |
© RTSH

Kurz nach dem Sieg beim ESC 2026 bestätigte der österreichische TV-Sender ORF, dass er den 70. Eurovision Song Contest in Österreich ausrichten werde. Einige Städte hatten direkt ihr Interesse angemeldet, als Gastgeberstadt fungieren zu wollen. Dazu gehören die Hauptstadt Wien, die den ESC 2015 ausrichtete, die zweitgrößte Stadt Graz, aber auch die Städte Innsbruck, St. Pölten, Linz, Wels und Oberwart. Letztere hat aber inzwischen von einer Bewerbung abgesehen, ebenso Linz und Wels sowie Graz aus Kostengründen.
Der ORF hatte einen 40-seitigen Anforderungs-/Bewerbungskatalog an die Landeshauptleute Ministerpräsident*innen) aller österreichischer Bundesländer sowie an die interessierten Städte geschickt.
Wien hat seine Bewerbung unter das Motto: "Europe, shall we dance?" gestellt.
Innsbruck hat für seine Bewerbung den Slogan "Together on Top" gewählt.
Am Morgen des 20. August 2026 wurde bekanntgegeben, dass die Wahl wieder auf Wien als Gastgeberstadt gefallen ist. Die österreichische Hauptstadt ist damit nach 1967 und 2015 zum dritten Mal Gastgeber. Das Finale des 70. ESC wird am 16. Mai 2026 in der Wiener Stadthalle stattfinden mit den beiden Semifinals am 12. und 14. Mai.
Die wichtigsten Mitglieder des ORF-Kernteams stehen fest:
ORF-Chefproduzent Michael Krön wird als Executive Producer und Gesamtprojektleiter fungieren.
Stefan Zechner, der seit 2011 die österreichischen ESC-Delegationen leitet und 2015 als Showproduzent beim Eurovision Song Contest in Wien tätig war, wird diese zentrale Rolle erneut übernehmen.
Daniel Hack, zuvor Produktionsökonom des ORF Multimedia Newsrooms, wird die Produktionsleitung des ESC 2026 übernehmen.
Christine Tichy ist als Technische Leiterin des ESC-Kernteams für die technische Durchführung der Veranstaltung verantwortlich. Sie war 2015 als stellvertretende Produktionsleiterin beim ESC dabei.
Roman Horacek, Kommunikationschef von Wien 2015 und seit 2005 verantwortlich für die Medienarbeit der österreichischen ESC-Delegationen, übernimmt erneut die Funktion des Kommunikationschefs.
© ORF ( v.l.n.r:: Martin Sczerenci, Christine Tichy, Stefan Zechner, Christina Lassnig, Michael Krön, Christina Heinzle-Conrad, Roman Horacek, Iris Keutter, Oliver Lingens, Daniel Hack)
Marketingmanagerin Iris Keutter, die bereits Teil der Marketingdelegation beim österreichischen ESC-Sieg in Kopenhagen war und die Marketing- und Sponsoringagenden für den ESC 2015 verantwortete, übernimmt erneut diese Funktion.
Oliver Lingens, der 2015 Teil des ESC-Eventteams war und für Ticketing, Location Management und Side Events verantwortlich war, wird als Event Manager für die Off-Air-Aktivitäten fungieren, darunter die Logistikprozesse des Medienzentrums, die Delegationsbetreuung, Hospitality, Side Events und Sicherheit.
Christina Lassnig unterstützt den Executive Producer als Executive Assistant und konzentriert sich dabei auf die interne Organisation.
Christina Heinzle-Conrad fungiert als Generalsekretärin und als Verbindungsperson zur ORF-Generaldirektion.
Martin Szerencsi wurde zudem zum Rechtsberater ernannt, eine Funktion, die er bereits 2015 innehatte. Er war ein führender Rechteexperte bei zahlreichen großen TV-Events des ORF.
ORF-Generaldirektor Roland Weißmann begrüßte das neue Team:
„Mit dem Eurovision Song Contest 2026 hat der ORF ein Megaprojekt in Angriff genommen, für dessen Umsetzung uns knapp ein Jahr Zeit bleibt. Das vorhandene Know-how und die ESC-Erfahrung des ORF sind von unschätzbarem Wert. Ich freue mich, dass wir ein Expertenteam zusammenstellen konnten, das unter der Leitung von Executive Producer Michael Krön den ESC 2026 zu einem unvergesslichen Ereignis machen wird, auf das ganz Österreich stolz sein kann.“
ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz ergänzte:
„Wir werden den ESC 2026 zu einem On- und Off-Air-Event auf höchstem internationalem Niveau für die ganze Familie machen, das unser Land von seiner besten Seite präsentiert. Ich freue mich auf diese Herausforderung und wünsche Michael Krön und seinem gesamten Team alles Gute.“
Executive Producer Michael Krön freut sich auf die Leitung des Teams:
„Es ist mir eine große Ehre und Freude, den Eurovision Song Contest 2026 in Österreich als Executive Producer umzusetzen. Mir ist bewusst, dass dies eine der größten und anspruchsvollsten Aufgaben im Mediengeschäft ist. Ich bin überzeugt, dass wir als Team mit der vereinten Kraft des ORF einen ESC auf die Beine stellen werden, der Österreich stolz macht und die Welt beeindruckt.“
Das Eurovision Village soll wie schon 2015 auf dem Rathausplatz aufgebaut werden. Es wird vom 10. bis 17. Mai 2026 täglich von 11.00 bis 24.00 Uhr geöffnet sein. Dort soll es auch Möglichkeiten zum Public Viewing der drei Shows geben sowie zahlreiche andere Veranstaltungen von Konzerten bis hin zu DJ-Sets und Lichtershows.
Der Turquoise Carpet erstreckt sich in einem Halbkreis über den Rathausplatz.
Der EuroClub soll im Rathaus der Stadt Wien seine Pforten öffnen. Hier fand 2015 bereits der Willkommensempfang und der Life Ball statt.
Die EBU wird Anfang Dezember in derr außerordentlichen Generalversammlung über die Teilnahme Israels beraten. Es gibt erneut Forderungen einiger Rundfunkanstalten nach einem Ausschluss Israels. Angesichts der besonderen Situation hat die EBU beschlossen, dass sich Länder auch im Dezember noch kostenfrei von der Teilnahme zurückziehen können, nachdem die Entscheidung über Israels Teilnahme gefallen ist.
Florian Wieder, gebürtiger Münchener mit österreichischen Wurzeln, wurde vom ORF für das Bühnendesign des 70. Eurovision Song Contests engagiert. Das ist seit 2011, wo Wieder erstmals eine ESC-Bühne entwarf, dann bereits das neunte Mal. In Wien soll die Bühne einen "markanten Rahmen bzw. Grundriss" bekommen und Platz für ein Sinfonierorchester bietten, wie es 2015 bereits der Fall war.
Die „Postcards“ des Eurovision Song Contest 2026 werden von Gebhardt Productions umgesetzt und kombinieren reale Außenaufnahmen aus Österreich mit Studioaufnahmen der Teilnehmer*innen. Durch das Übereinanderlegen mehrerer Bildebenen entstehen eigenständige Miniwelten – von Bergpanoramen bis zu urbanen Szenen. Jede Postcard erscheint zusätzlich als echte Ansichtskarte, eine Anspielung auf die Erfindung der Postkarte durch den Kärntner Emanuel Herrmann im Jahr 1868.
Laut ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz sollen die Clips Österreich modern und vielfältig zeigen und zugleich Raum für die Persönlichkeit der Acts bieten. Die Dreharbeiten laufen seit Oktober, um Motive in verschiedenen Jahreszeiten einzufangen; die Teilnehmer*innen werden später im Studio eingebunden. Für jeden Teilnehmer wird ein passendes Motiv gewählt, das sie durch Requisiten und Performance mitgestalten können.
Gesucht werden rund 800 motivierte Freiwillige mit zumindest Deutsch- und Englischkenntnissen, die vom 27. April bis 17. Mai 2026 an Orten wie der Wiener Stadthalle, dem Rathausplatz oder dem Flughafen mithelfen. Die Anmeldung beginnt am 1. Dezember auf songcontest.ORF.at, Voranmeldungen sind bereits möglich. Volunteers erhalten offizielle Kleidung, Verpflegung, Unfallversicherung und die Chance, internationale Kontakte zu knüpfen.
Für die neun Shows des ESC 2026 in Wien spielen Stand-ins eine wichtige Rolle: Sie proben Abläufe, Positionen auf der Bühne, Kameraeinstellungen sowie Licht und Ton, bevor die eigentlichen Acts auftreten, um einen reibungslosen Ablauf der Shows zu gewährleisten. Vom 18. bis 20. Dezember finden in den Motions Studios in Wien Auditions statt. Aus 1600 Bewerbern aus aller Welt werden 680 Tänzer und 120 Sänger getestet. Am Ende werden 30 Stand-in-Performer ausgewählt, die während des ESC 2026 als wichtiger Bestandteil der Shows mitwirken.
Zum 70. Jubiläum des ESC 2026 werden wieder Tausende Fans in Wien erwartet. Um einen fairen und sicheren Ticketverkauf zu gewährleisten, setzt der ORF auf ein mehrstufiges System: Zunächst mussten sich Fans registrieren, um anschließend Tickets kaufen zu können. So sollen Bot-Käufe und kommerzieller Wiederverkauf verhindert werden. Der Ticketverkaufe startete am 13. Januar 2026. Informationen gibt es hier.
Eine weitere Verkaufswelle startet am 26. März 2026 ab 15.00 Uhr.
Am ESC 2026 werden 35 Länder teilnehmen.
Bulgarien, Moldau und Rumänien kehren zurück. Spanien, Slowenien, Irland, Island und die Niederlande boykottieren den Contest wegen der Zulassung Israels.
Am 12. Januar 2026 erfolgte die Semifinalauslosung.
Victoria Svarowski und Michael Ostrowski werden den ESC 2026 moderieren.
© Thomas Ramstorfer / ORFVictoria Swarovski ist Fernsehmoderatorin, Unternehmerin, Model, Designerin und Sängerin. Ihren großen Durchbruch feierte sie 2016 mit dem Sieg bei „Let's Dance“. Kurz darauf wurde Victoria die jüngste Jurorin bei „Das Supertalent“. Seit 2018 ist sie festes Mitglied des Moderatorenteams von „Let's Dance“. Weitere TV-Highlights sind die Moderation der „100 Years Disney Show“ sowie der "Bambi".
Michael Ostrowski aus Leoben in Österreich ist Schauspieler in Film und Fernsehen und außerdem ein beliebter Moderator. Der vielseitige Künstler, der vor allem für seine komödiantischen Rollen bekannt ist, hat auch Drehbücher für mehrere Filme geschrieben ("Nacktschnecken"," Contact High", "Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott") und Regie geführt ("Hotel Rock'n'Roll").
Der Greenroom soll im Stil eines Wiener Kaffeehauses gestaltet werden.

Auch wenn wir dieses Jahr nicht alle live vor Ort dabei sein können: Hier berichtet das ECG-Team von den Proben, Pressekonferenzen und anderen Ereignissen. Diese Berichte sind natürlich rein subjektiv und sollen nicht in erster Linie eine detailgenaue Beschreibung der Proben liefern - diese kann man ja in verschiedenen Portalen teilweise sogar live verfolgen - sondern einen ganz persönlichen Eindruck darstellen.
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| Benni | DJ Ohrmeister | |
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| Michael | Stephan | |
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| Benni | Michael | Stephan |
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| Maggie | Rainer | |
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Ein Hinweis in eigener Sache: In diesem Jahr gibt es leider erhebliche Einschränkungen, was das Anschauen der Proben betrifft. Einzelproben finden „im Geheimen“ statt und werden lediglich auf TikTok in kurzen Clips gezeigt. Individuelle Pressekonferenzen mit den einzelnen Künstler*innen wurden komplett gestrichen. Auch wir sind mit dieser Entwicklung verständlicherweise überhaupt nicht glücklich. Normalerweise würden wir an dieser Stelle jetzt von den Einzelproben berichten. Aber wir sehen keinen Sinn darin, anhand von kurzen TikTok-Schnipseln, die jeder sich selbst ansehen kann, eine fundierte Beschreibung der einzelnen Performances abzugeben. Für diejenigen, die nicht lange suchen möchten, werden wir aber Fotos der Einzelproben und die offiziellen TikTok-Videos an den einzelnen Probentagen hier posten, entweder immer mal zwischendurch oder aber am Ende des jeweiligen Probentages.. |
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| Benni | Michael | Stephan |
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| Maggie | ||
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Ein Hinweis in eigener Sache: In diesem Jahr gibt es leider erhebliche Einschränkungen, was das Anschauen der Proben betrifft. Einzelproben finden „im Geheimen“ statt und werden lediglich auf TikTok in kurzen Clips gezeigt. Individuelle Pressekonferenzen mit den einzelnen Künstler*innen wurden komplett gestrichen. Auch wir sind mit dieser Entwicklung verständlicherweise überhaupt nicht glücklich. Normalerweise würden wir an dieser Stelle jetzt von den Einzelproben berichten. Aber wir sehen keinen Sinn darin, anhand von kurzen TikTok-Schnipseln, die jeder sich selbst ansehen kann, eine fundierte Beschreibung der einzelnen Performances abzugeben. Für diejenigen, die nicht lange suchen möchten, werden wir aber Fotos der Einzelproben und die offiziellen TikTok-Videos an den einzelnen Probentagen hier posten, entweder immer mal zwischendurch oder aber am Ende des jeweiligen Probentages.. |
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| Michael | Stephan | |
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Ein Hinweis in eigener Sache: In diesem Jahr gibt es leider wieder erhebliche Einschränkungen, was das Anschauen der Proben betrifft. Einzelproben finden „im Geheimen“ statt und werden auch auf TikTok nicht mehr gezeigt. |
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