Der 62. Eurovision Song Contest wird 2017 in der Ukraine stattfinden. Das Finale war zunächst für den 20. Mai 2017 vorgesehen, inzwischen wurden die Termine jedoch um 1 Woche vorverlegt (s.u.).

Die stellvertretende Generaldirektorin des ukrainischen TV-Senders NTU hat in einer Pressekonferenz bestätigt, dass die Ukraine den ESC 2017 ausrichten wird. Dazu sollen die ersten Gepräche mit der EBU in den nächsten 3 Wochen geführt werden.
Dabei geht es u.a. um mögliche Austragungsorte. Presseberichten zufolge haben sich bereits mehrere ukrainische Städte um die Austragung beworben. An erster Stelle natürlich die Hauptstadt Kiew. Hier gibt es den Sportpalast, wo der ESC 2005 stattfand, mit ca. 10.000 Plätzen und das Olympiastadion mit 70.000 Plätzen, dass allerdings erst überdacht werden müsste. Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, hat bereits in seine Stadt eingeladen. Auch der Bürgermeister von Odessa am Schwarzen Meer gab die Bewerbung bekannt, hier gibt es allerdings bislang nur ein nicht überdachtes Fußballstadion. Die Stadt Lviv (Lemberg) im Westen der Ukraine hat ebenfalls momentan nur ein nicht überdachtes Fußballstadion, allerdings sei hier der Bau einer Basketballhalle geplant. Dnjepropetrovsk wird ebenfalls genannt, auch hier gibt es derzeit nur ein Fußballstadion ohne Dach. Alle interessierten Städte können eine offizielle Bewerbung abgeben, im Spätsommer oder Frühherbst soll dann in Abstimmung mit der EBU die Entscheidung fallen.

Bei einem Treffen von Schwedens Kulturministerin Alice Bah Kuhnke mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Yevhen Nyshchuk bot diese der Ukraine Unterstützung bei der Organisation des ESC 2017 an. Schweden sei bereit, Experten in die Ukraine zu entsenden, um bei der Umsetzung innovativer Ideen, die man beim diesjährigen ESC gesehen habe, zu helfen.
(Foto: fb.com/mincultUA)
Am 1. Juni 2016 gab es das erste Treffen einer Delegation der EBU unter der Leitung von Jon Ola Sand mit Vertretern des ukrainischen TV-Senders NTU, der für die Ausrichtung des ESC 2017 verantwortlich zeichnen wird. Dabei wurde sowohl über die finanziellen Aspekte, die möglichen Austragungsorte und die erforderlichen Sicherheitsgarantieren gesprochen. NTU hat den Bewerberstädten die Anforderungen mitgeteilt.

(Fotos:NTU)
Der Auswahlprozess soll vom 24.06. bis zum 01.08.2016 dauern. Bis zum 08.07. müssen die Bewerberstädte ihre Unterlagen einreichen. Diese werden bis zum 15.07. von einem Gremium begutachtet. Die wichtigsten Kriterien dabei sind: geeignete Halle, offizielle Hotels, Transportmöglichkeiten innerstädtisch und Anreisemöglichkeiten. Vom 18.07. - 22.07. werden die Kandidaten ihre Bewerbung dem Organisationskommitee präsentieren. Dieses wählt 2 Städte aus, deren Bewerbungen dann der EBU präsentiert werden sollen. Bis zum 01.08. wird dann eine Abordnung der EBU die beiden Städte besuchen, um sich vor Ort ein Bild zu machen und sich für eine Stadt entscheiden. Danach wird die Entscheidung offiziell verkündet. Die vorläufigen Daten wurden inszwischen um eine Woche vorverlegt: 09.05.2017 (1. Semifinale), 11.05.2017 (2. Semifinale), 13.05.2017 Finale. Aber auch diese Daten können sich noch ändern, wenn der Austragungsort feststeht.
Insgesamt haben sich folgende 6 Städte offiziell beworben: Kiew, Lviv, Odessa, Kherson, Kharkiv und Dnipro. Die Entscheidung soll am 1. August 2016 im Rahmen einer Pressekonferenz verkündet werden.
Am Mittwoch, dem 20.07.2016 haben sich die 6 Bewerberstädte in einer Live-Sendung namens "Städtekampf" im ukrainischen TV und per Live-Stream im Internet präsentiert. Vor Publikum gab es eine Diskussion zwischen offiziellen Vertretern des Organisationskommittees, Musikexperten und Fans.
Was lange währt, wird endlich gut: Am 9.September 2016 wurde in einer gemeinsamen Pressekonferenz der EBU, des Organisationskommitees und des Minister-Kabinetts der Ukraine die Gastgeberstadt bekannt gegeben:
Der ESC 2017 findet im International Exhibition Centre in der Hauptstadt Kiew statt. Die Halle fasst etwa 11.000 Zuschauer und liegt auf der anderen Seite des Flusses Dnepr. Es soll ein Shuttle-Service eingerichtet werden. Die Halle soll bis zum ESC noch modernisiert werden.

Die Termine sind der 9., 11. und 13. Mai 2017.
6 Städte hatten sich beworben, zuletzt standen nur noch die Hauptstadt Kiew und Odessa zur Wahl. Nachdem die Bekanntgabe der Gastgeberstadt mehrfach verschoben wurde, hat man nun offensichtlich die noch strittigen Details geklärt. Die Entscheidung im Auswahlgremium fiel mit 19 zu 2 Stimmen für Kiew.
Nach mehrfachen Verzögerungen und Absagen der Bekanntgabe soll nun wohl am Freitag, dem 9. September um 12.00 Uhr in einer gemeinsamen Pressekonferenz der EBU, des Organisationskommitees und des Minister-Kabinetts der Ukraine die Gastgeberstadt bekannt gegeben werden.
Die für Donnerstag, den 25.08.2016 angekündigte Pressekonferenz zur Bekanntgabe des Austragungsortes wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Es gebe noch wichtige Details zu klären lt. EBU. Der Bürgermeister von Dnipro beklagte sich Presseberichten zufolge darüber, dass die Bekanntgabe nun bereits zum 4. Mal verschoben worden sein, das sei blamabel, man habe zwei wertvolle Monate der Vorbereitung verloren. Wenig später verkündete der Generaldirektor von NTU, Dnipro sei endgültig aus dem Rennen. Die Entscheidung zwischen Kiew und Odessa soll nun angeblich in der kommenden Woche verkündet werden. Am 26.08.2016 gab der Executive Supervisor der EBU, Jon Ola Sand, eine Videoerklärung ab (s.u.) Es wird außerdem seitens der EBU darauf hingewiesen, dass die Entscheidung für Düsseldorf 2011 erst im November 2010 bekannt gegeben wurde, die Entscheidung für Kopenhagen 2014 erst im September 2013.
Ursprünglich sollte die Bekanntgabe des Austragungsortes des ESC 2017 in einer Pressekonferenz am 1. August 2016 erfolgen. In den letzten Tagen hat die EBU die 3 im Rennen verbliebenen Städte Odessa, Kiew und Dnipro besucht und hier jeweils die Flughafenterminals und vier in Frage kommende Arenen besichtigt. In Kiew wäre das der Sportpalast (ESC 2005) und das International Exhibition Centre, in Dnipro der Meteor Sports Complex und in Odessa das Chornomorets Stadion. Außerdem hat man mögliche Locations für den EuroCluh, das Pressezentrum, Willkommensempfang und Eurovision Village unter die Lupe genommen. Allen in Frage kommenden Arenen fehlt momentan noch die Überdachung, die eine zwingende Bedingung des ESC ist. Es hat sich nun offensichtlich herausgestellt, dass alle 3 Städte ihre Angebote noch nachbessern müssen, auch die Finanzierung ist wohl noch nicht in allen Fällen geklärt. Daher wird sich die Entscheidung noch verzögern.
Nach der TV-Vorstellung der 6 Bewerberstädte hat NTU inzwischen 3 Städte gestrichen: Im Rennen sind nun noch Kiew, Dnipro und Odessa. Diese 3 Städte und die vorgeschlagenen Veranstaltungsstätten werden nun von einer Abordnung der EBU besichtigt. Die Entscheidung soll bis zum 1. August fallen, wobei es im Netz auch Angaben gibt, dass der Austragungsort des nächsten ESC bereits am 25.07.2016 verkündet werden soll.

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Der diesjährige Barbara Dex Award für das schlechteste Outfit geht nach einer Fanabstimmung auf der Webseite http://www.eurovisionhouse.nl/bdaward.php an die Kroatin Nina Kraljić.
Insgesamt wurden 2221 Stimmen abgegeben, Nina erhielt 770 Stimmen.
Zweitplatzierte mit 335 Stimmen wurde Jamie Lee aus Deutschland,
Dritte wurde die Schweizerin Rykka mit 201 Stimmen.
Poli Genova aus Bulgarien belegte mit 140 Stimmen Platz 4,
die Vier aus Bosnien & Herzegowina mit 127 Stimmen den 5. Platz.
(Foto: Michael Götz-Pijl)
|
Nationale VE | |
|---|---|
| Datum | 25. Februar 2017 |
| Ort | Herning |
| Halle | Jyske Bank Boxen Arena |
| Moderation | Annette Heick & Johannes Nymark |
| TV-Sender | DR |

Danmarks Radio hatte aufgerufen, Lieder für die VE 2017 einzureichen. Nachdem Dänemark zweimal hintereinander den Finaleinzug nicht geschafft hat, wird der Unterhaltungschef Jan Lagermand Lundme folgendermaßen zitiert: "Wir müssen die dänische Vorentscheidung als eine Art Semifinale ansehen. Das bedeutet, dass wir Lieder haben müssen, die so stark sind, dass sie uns in Finale bringen. Viel mehr kann ich dazu nicht sagen. Wir werden darüber sorgfältig nachdenken und einige Dinge verändern. Sobald dieser Plan steht, werden wir das kommunizieren. Ich suche nach guten Liedern mit einem starken Refrain, die Hitpotenzial haben. Manche Komponisten meinen, Eurovisionssongs müssen in eine bestimmte Richtung gehen, das stimmt nicht! Wir suchen moderne Popsongs, die auch überall woanders gespielt werden können, nicht nur in der Vorentscheidung."
Interpreten mussten dänische Staatsbürger sein oder eine enge Verbindung zu Dänemark nachweisen. Es wurden sowohl dänische als auch ausländiche Komponisten zugelassen. Die Lieder mussten bis zum 5. September 2016 eingereicht werden.
Insgesamt wurden 1115 Lieder eingereicht, ein neuer Rekord. Aus diesen haben der Musikproduzent Cutfather und Jonas Schrøder 41 ausgewählt. Diese 41 wurden dann einer 50-köpfigen Jury vorgestellt, bestehend aus Eurovisions-Fans (OGAE Denmark) TV-Zuschauern und Musikprofis. Am 19.01.2017 wurden die zehn Finalisten bekannt gegeben.
Im Finale entschied 50/50%-Mischvoting in beiden Wertungsrunden. Die TOP 3 erreichten das Superfinale. Die Jury bestand aus 5 Mitgliedern von OGAE Dänemark, die schon sehr lange ESC-Fans sind. "Sie haben über die Jahre hinweg verstanden, was auf der ESC-Bühne funktioniert und was nicht." (Jan Lagermand Lundme)
Die Jury bestand aus:
Siegerin wurde Anja Nissen mit dem Titel "Where I Am". Sie war 2016 die Zweitplatzierte der dänischen Vorentscheidung und gewann 2014 "The Voice Of Australia".
| Finale - 25. Februar 2017 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Start | Interpret*in | Titel | SF% | Platz |
| 1. | Ida Una | One | 26 | 2. |
| 2. | Thomas Ring | Vesterbro | ||
| 3. | Rikke Skytte | Color My World | ||
| 4. | Anja | Where I Am | 64 | 1. |
| 5. | Calling Mercury | Big Little Lies | ||
| 6. | Anthony | Smoke In My Eyes | ||
| 7. | René Machon | Warriors | ||
| 8. | Sada Vidoo | Northern Lights | ||
| 9. | Jeanette Bonde | Hurricane | ||
| 10. | Johanna Beijborn | A.S.A.P. | X | 3. |
Dr. Thomas Schreiber hat für 2017 ein neues Konzept der deutschen Vorentscheidung angekündigt. In einem Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 21.05.2016 sagt Dr. Schreiber, man wolle sich 2017 vor allem auf die Auswahl eines erfolgversprechenden Liedes konzentrieren, danach werde man national und international Ausschau halten. Erst im zweiten Schritt solle es dann um den passenden Interpreten gehen. Auf jeden Fall soll das Publikum weiterhin über den deutschen Teilnehmer entscheiden.
Zum letzten Platz von Jamie Lee in Stockholm sagt Schreiber: "Das Lied ist weder die große gefühlsbeladene Ballade noch die mitreißende Uptempo-Nummer, Jamie-Lee konnte nicht zeigen, wie gut sie tanzen kann, und aus meiner Sicht wurde international nicht verstanden, warum Deutschland mit einem Manga-Mädchen antritt. In Deutschland war das anders: Während der Staffel „The Voice of Germany“ wurde deutlich, dass Jamie-Lees Manga-Stil total authentisch ist. Aber das konnten wir international nicht transportieren."
Das ganze Interview ist hier nachzulesen.

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