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Samstag, 21 Mai 2016 12:09

Die ersten Zusagen

Laut NDR haben bereits einige Länder ihre Teilnahme am ESC 2017 zugesagt:

Bulgarien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Norwegen, Portugal, Schweden, Schweiz, Ukraine, Ungarn. Der erste Vorentscheidungstermin steht auch schon fest: "Eesti Laul 2017" soll am 04.03.2017 in Estland stattfinden. 

 

 

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Freitag, 20 Mai 2016 18:20

Marcel Bezençon Awards

Die diesjährigen Marcel Bezençon Awards wurden vor dem ESC-Finale im Rahmen einer kleinen Zeremonie von Christer Bjoerkman und Mia Rossling verliehen.

 

 

Den Pressepreis der anwesenden Auslandsjournalisten erhielt Sergey Lazarev aus Russland.

 

Den Komponistenpreis für die beste Originalkomposition bekamen die Komponisten des australischen Beitrags David Musumeci und Anthony Egizi.

 

Der Preis für den besten Interpreten/in bekam die ESC-Siegerin Jamala.

 

 
 

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Donnerstag, 19 Mai 2016 17:23

EBU-Statements zum Sieg der Ukraine

Nach dem Sieg der Ukraine in Stockholm gab es Proteste, da das Siegerlied von Jamala weder das Jury- noch das Televoting gewonnen hat. Dieses gipfelte sogar in einer Online-Petition, die forderte, das Ergebnis zu überprüfen bzw. zu korrigieren. 

 

Die EBU gab hierzu folgende Stellungnahme ab:

"Der ESC 2016 war eine spektakuläre Show... die Live-Shows waren Weltklasse-Fernsehproduktionen mit einem spannenden Höhepunkt in der Samstagnacht. Wir verstehen die Leidenschaft und die Gefühle, die der ESC hervorruft. In dieser Hinsicht haben wir Notiz genommen von Ihrer Petition und nutzen dieses Gelegenheit, darauf zu antworten. Der Sieger des ESC 2016 wurde bestimmt durch Musikprofis und Sie, die TV-Zuschauer zu Hause, jeweils zu 50 % des Gesamtergebnisses. Jamala aus der Ukraine gewann dank der großen Unterstützung sowohl der Jurys als auch der Televoter. Sie gewann mit einer herausragenden Performance und einem emotionalen Lied, das eine persönliche Geschichte erzählt. Dami Im aus Australien gewann das Juryvoting und Russlands Sergey Lazarev gewann das Televoting. Beide verdienen Anerkennung für ihre Weltklasse-Auftritte, ihre großartigen Songs und dafür, dass sie ihr Ergebnis als wahre Profis anerkannt haben. Sie mögen den Contest zwar nicht gewonnen haben, haben aber auf das Ergebnis wie Gewinner reagiert. Wir respektieren das und loben sie dafür.

Der ESC ist ein Wettbewerb. Es kann nur einen Sieger geben. Wir verstehen, dass nicht jeder mit dem Ergebnis dieses Jahres zufrieden ist, aber bei einem Wettbewerb, bei dem nach subjektiven und oft sehr persönlichen Meinungen entschieden wird, wird es immer Leute geben, die nicht einverstanden sind. Unabhängig davon bleibt das Resultat auf jeden Fall gültig, entsprechend den Regeln, die jedem teilnehmenden TV-Sender, Künstler und Fan vorher bekannt waren. Die Ukraine ist und bleibt der Sieger des ESC 2016. Ob sie damit nun einverstanden sind oder nicht, fordern wir alle Unterzeichner der Petition hiermit auf, das Ergebnis, gültig in Übereinstimmung mit dem Reglement, anzuerkennen und in einen konstruktiven Dialog einzutreten, um den Contest in Zukunft weiter zu stärken und zu verbessern."    

 

Außerdem gab es eine Voraufführung des Siegertitels bereis im Mai 2015. 

Es gab die Entdeckung, dass Jamala Teile ihres Siegerliedes anlässlich eines Konzert in Kiew im Mai 2015 öffentlich aufgeführt hat. Dazu gibt es einen Videobeweis auf Youtube. Laut Reglement dürfen de ESC-Beiträge nicht vor dem 01.09.2015 kommerziell veröffentlicht worden sein.  Allerdings lässt das Reglement hier einen Spielraum zu, so dass es eine Ermessensentscheidung ist, inwieweit durch eine Vorveröffentlichung eines Beitrags Wettbewerbsvorteile entstanden sein können oder nicht.

 

 

Auch hierzu gab die EBU eine Stellungnahme ab:

"...im Fall von Jamalas "1944" wurde die Aufmerksamkeit der EBU geweckt, weil es eine öffentliche Aufführung einer früheren Version des Liedes im Mai 2015 gab. Das Video eines kleinen Konzerts wurde allerdings nur von ein paar hundert Leuten gesehen, bevor es vor einigen Tagen entdeckt wurde. Die EBU hat daher auf der Grundlage früherer Entscheidungen in ähnlich gelagerten Fällen entschieden, dass Jamala durch dieses Video kein unfairer Wettbewerbsvorteil entstanden ist (was die Regeln fordern), und daher war der Song teilnahmeberechtigt."

 

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Mittwoch, 18 Mai 2016 14:44

Sondersendungen zum 24.05.1956

Zum Jahrestag des 1. ESC am 24.05.1056 in Lugano bringen WDR, NDR und SR2 am 24.05.2016 mehrere Sondersendungen:

WDR2-Stichtag (Kurzbeitrag) um 09.40 Uhr (Wiederholung um 18.40 Uhr)

WDR5-ZeitZeichen (15 Minuten) um 09.45 Uhr

WDR3-ZeitZeichen um 17.45 Uhr

NDR-Info Zeit Zeichen um 20.15 Uhr

SR2 Kultur Radio Zeit Zeichen um 09.05 Uhr

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Die Ukraine gewann in einem hochkarätigen und spannenden Finale den Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm. Erstmals kam dabei ein neues Wertungssystem und Punktevergabe zum Einsatz. Die Siegerin Jamala bekam für ihr Lied "1944" insgesamt  534 Punkte.                    

 

jamalasieg 

(Foto: Thomas Hanses/EBU) 

 

Die deutsche Vertreterin Jamie Lee konnte mit ihrem Titel "Ghost" nur magere 11 Punkte einheimsen und landete auf dem letzten Platz. Eine angekündigte Stellungnahme zum erneuten schlechten Abschneiden des deutschen Beitrags wurde in der Nacht vom NDR abgesagt. Stattdessen gab es folgende schriftliche Erklärung:

Jamie-Lee: "Danke an alle, die mich unterstützt und für mich gevotet haben! Ich hatte eine unglaublich geile Zeit und freue mich unheimlich für den Gewinner. I have to be strong for the next days, but it's going to be alright! Ich persönlich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und ich weiß, dass alle meine Fans hinter mir stehen werden. Nächstes Jahr wird Deutschland einen besseren Platz belegen, da bin ich mir sicher. Ich hoffe, ihr habt meinen Auftritt dennoch genossen und mit mir zusammen zelebriert."

ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber: "Herzlichen Glückwunsch an Jamala - das war eine großartige und bewegende Performance! Meinen Kollegen von der EBU und vom schwedischen Fernsehen SVT danke ich für eine herausragende Unterhaltungssendung.

Jamie Lee ist eine besondere, liebenswerte junge Frau und eine wunderbare Sängerin. Ihr Auftritt war 1 A. Nach unserem Eindruck hat Jamie Lee - so wie bei den großen Publikumsabstimmungen in Deutschland bei 'The Voice of Germany‘ und 'Unser Lied für Stockholm‘ - vor allem das junge Publikum angesprochen. International und beim Publikum in allen Altersschichten ist es offenbar eher auf Unverständnis gestoßen, dass ein Manga-Mädchen aus Deutschland antritt. Zum ganzen fairen Bild gehört aber auch, dass Jamie Lee unser gesamtes Team sehr beeindruckt hat - so wie sie die große Bühne für sich eroberte, wie sie gesanglich überzeugt und wie sie mit der Presse und dem ganzen Druck vor Ort umgegangen ist: authentisch, sympathisch und souverän."

 

Die Einschaltquote erreichte in Deutschland mit 9,33 Mio. den besten Wert seit dem ESC 2011 in Düsseldorf. Der Marktanteil für das ESC-Finale 2016 lag bei den Zuschauern zwischen 14 und 19 Jahren bei 57,4 Prozent (0,48 Millionen), bei den 14- bis 29 Jährigen waren es 46,9 Prozent (1,23 Millionen) und bei den 14- bis 49-Jährigen 46,0 Prozent (4,59 Millionen). Insgesamt betrug der Marktanteil 36,8 Prozent. 

 

 

Finale  - 14. Mai 2016
 Startnr.LandInterpretSongPunktePlatz
01. Belgien Laura Tesoro What's the pressure  181  10.
02. CZ Tschechien Gabriela Gunčíková  I stand  41  25.
03. Niederlande Douwe Bob  Slow down  153  11.
04. AZ Aserbaidschan Samra Miracle  117  17.
05. HU Ungarn Freddie Pioneer  108  19.
06. IT Italien Francesca Michelien No degree of separation  124  16.
07. IL Israel Hovi Star  Made of stars  135  14.
08. BG Bulgarien Poli Genova If love was a crime  307  4.
09. Schweden Frans If I were sorry   261  5.
10. DE Deutschland Jamie Lee Ghost   11  26.
11. FR Frankreich Amir  J'ai cherché  257  6.
12. PL Polen Michał Szpak Color of your live   229  8.
13. AU Australien Dami Im Sound of silence  511  2.
14. CY Zypern Minus One Alter Ego   96  21.
15. RS Serbien ZAA Sanja Vučič Goodbye (Shelter)  115  18.
16. Litauen Donny Montell I've been waiting for this night  200  9.
17. HR Kroatien  Nina Kraljić Lighthouse   73  23.
18. RU Russland Sergey Lazarev You are the only one   491  3.
19. ES Spanien Barei Say Yay!  77  22.
20. Lettland Justs Heartbeat  132  15.
21. Ukraine Jamala 1944  534  1.
22. Malta Ira Losco Walk on water  153  12.
23. GE Georgien Nika Kocharov & Young Georgian Lolitaz Midnight gold  104  20.
24. AT Österreich Zoë Loin d'ici  151  13.
25. GB Ver. Königreich Joe & Jake You're not alone  62  24.
26. AM Armenien Iveta Mukuchyan LoveWave  249  7.

 

 

Semifinale 1 - 10. Mai 2016
 Startnr.LandInterpretSongPunktePlatz
01. Finnland Sandhja Sing it away 51 15.
02. GR Griechenland Argo Utopian land  44  16.
03. MD Moldau Lidia Isac  Falling stars   33  17.
04. HU Ungarn Freddie  Pioneer 197  04.
05. HR Kroatien Nina Kraljić  Lighthouse  133  10.
06. Niederlande Douwe Bob Slow down   197  05.
07. AM Armenien Iveta Mukuchyan LoveWave   243  02.
08. SM San Marino Serhat I didn't know  68  12.
09. RU Russland Sergey Lazarev You are the only one   342  01.
10. CZ Tschechien Gabriela Gunčíková  I stand   161  09.
11. CY Zypern Minus One Alter Ego  164  08.
12. AT Österreich Zoë Loin d'ici  170  07.
13. Estland Jüri Pootsmann Play  24   18.
14. AZ Aserbaidschan Samra  Miracle   185  06.
15. ME Montenegro Highway The real thing   60  13.
16. IS Island Greta Salóme  Hear them calling   51  14.
17. BA Bosnien&Herzegowina Dalal & Deen feat. Ana & Jala Ljubav je   104  11.
18. Malta Ira Losco Walk on water  209  03.
Semifinale 2 - 12. Mai 2016
01. Lettland Justs  Heartbeat   132 08. 
02. PL Polen Michał Szpak  Color of your life  151 06. 
03. Schweiz Rykka The last of our kind  28  18.
04. IL Israel Hovi Star Made of stars   147 07. 
05. BY Belarus IVAN (Aleksandr Ivanov) Help You Fly  84  12.
06. RS Serbien ZAA Sanja Vučič Goodbye (Shelter)  105  10.
07. Irland Nicky Byrne Sunlight  46 15. 
08. MK EJR Mazedonien Kaliopi Dona   88  11.
09. Litauen Donny Montell I've been waiting for this night 222   04.
10. AU Australien Dami Im Sound of silence   330  01.
11. SI Slowenien ManuElla Blue and red 57   14.
12. BG Bulgarien Poli Genova If love was a crime  220  05.
13. Dänemark Lighthouse X Soldiers of love  34  17.
14. Ukraine Jamala  1944   287  02.
15. Norwegen Agnete  Icebreaker   63  13.
16. GE Georgien Nika Kocharov & Young Georgian Lolitaz Midnight gold  123  09.
17. AL Albanien Eneda Tarifa  Fairytale 45   16.
18. Belgien Laura Tesoro What's the pressure  274  03.

 
Hier gibt es die Punkte und Platzierungen aller 3 Shows.

Die komplette Wertung gibt es auf www.eurovision.tv

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Hier die 42 Spokespersons in der Reihenfolge der Wertungen:

  1. Österreich - (WIen) Kati Bellowitsch 
  2. Island - (Reykjavik) Unnsteinn Manuel Stefansson 
  3. Aserbaidschan - (Baku) Tural Asadov 
  4. San Marino - (San Marino) Irol MC 
  5. Tschechien - (Prag) Daniela Písařovicová 
  6. Irland - (Dublin) Sinead Kennedy
  7. Georgien - (Tiflis) Nina Sublatti (ESC 2015)
  8. Bosnien & Herzegowina - (Sarajevo) Ivana Crnogorac
  9. Malta - (Valletta) Ben Camille 
  10. Spanien - (Madrid) Jota Abril 
  11. Finnland - (Helsinki) Jussi-Pekka Rantanen
  12. Schweiz - (Bern) Sebalter (ESC 2014)
  13. Dänemark - (Kopenhagen) Ulla Essendrop 
  14. Frankreich - (Paris) Elodie Gossuin
  15. Moldau - (Chisinau) Olivia Furtuna 
  16. Armenien - (Eriwan) Arman Margaryan 
  17. Zypern - (Nikosia)  Lukas Hamatsos 
  18. Bulgarien - (Sofia) Anna Angelova
  19. Niederlande (Hilversum)  Trintje Oosterhuis (ESC 2015)
  20. Lettland (Riga) Toms Grevins (
  21. Israel - (Jerusalem) Ofer Nachshon 
  22. Belarus - (Minsk) Uzari (ESC 2015)
  23. Deutschland - (Hamburg) Barbara Schöneberger 
  24. Russland - (Moskau) Nyusha
  25. Norwegen - (Oslo)  Elisabeth Andreassen (ESC 1982, 1985, 1994, 1996)
  26. Australien - (Sydney) Lee Lin Chin 
  27. Belgien - Brüssel) Umesh Vangaver
  28. Ver. Königreich - (London) Richard Osman
  29. Kroatien - (Zagreb) Nevena Rendeli 
  30. Griechenland - (Athen) Constantinos Christophorou (ESC1996, 2002, 2005)
  31. Litauen - (Vilnius) Ugne Galadauskaite
  32. Serbien - (Belgrad) Dragana Kosjerina
  33. EJR Mazedonien - (Skopje) Dijana Gogova
  34. Albanien - (Tirana) Andri Xhahu
  35. Estland - (Tallinn) Daniel Viinalass
  36. Ukraine - (Kiew) Verka Serduchka (ESC 2007)
  37. Italien - (Rom) Claudia Andreatti
  38. Polen - (Warschau) Anna Popek
  39. Slowenien - (Ljubljana) Marjetka Vovk (ESC 2015)
  40. Ungarn - (Budapest) Csilla Tatár 
  41. Montenegro - (Podgorica) Danijel Alibabic (ESC 2005)
  42. Schweden - (Stockholm) - Gina Dirawi 
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Freitag, 13 Mai 2016 09:03

Die Startreihenfolge im Finale

  1. Belgien
  2. Tschechien
  3. Niederlande
  4. Aserbaidschan
  5. Ungarn
  6. Italien
  7. Israel
  8. Bulgarien
  9. Schweden
  10. Deutschland
  11. Frankreich
  12. Polen
  13. Australien
  14. Zypern
  15. Serbien
  16. Litauen
  17. Kroatien
  18. Russland
  19. Spanien
  20. Lettland
  21. Ukraine
  22. Malta
  23. Georgien
  24. Österreich
  25. Ver. Königreich
  26. Armenien
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Dienstag, 10 Mai 2016 01:04

Justin Timberlake als Pausen-Act

 

Justin Timberlake wird den Pausen-Act des Finales bestreiten mit seinem neuen Titel "Can't stop the feeling". Produziert wurde der Song von dem schwedischen Team Max Martin und Shellback. Er stammt aus dem Animationsfilm "Trolls", der Ende des Jahres in Deutschland erscheint. "Es ist eine fantastische Gelegenheit und wir sind froh und sehr aufgeregt, dass Justin Timberlake den neuen Song zusammen mit seiner Band in unserer Show präsentiert", wird der ESC-Produzent Sven Stojanovic zitiert.

 

 

 

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Freitag, 29 April 2016 17:33

Die deutsche Jury 2016

Die deutsche ESC-Jury 2016: Sarah Connor, Anna Loos, Namika sowie Alec Völkel und Sascha Vollmer (The BossHoss)


Sarah Connor, Anna Loos, Namika sowie Alec Völkel und Sascha Vollmer von The BossHoss bilden die deutsche ESC-Jury 2016. Sie vergeben beim Eurovision Song Contest fünfzig Prozent der deutschen Punkte - sowohl im Finale am Sonnabend, 14. Mai, als auch im 2. Halbfinale am Donnerstag, 12. Mai. Für dieses Halbfinale ist Deutschland ebenfalls stimmberechtigt, das heißt, dass die Jury und die Zuschauer in Deutschland mitbestimmen, welche zehn Acts in dem Halbfinale weiterkommen und ins Finale einziehen. Das Publikums-Voting und das Jury-Voting haben in den Shows gleich viel Gewicht.

Sarah Connor gehört seit rund 15 Jahren zu den erfolgreichsten Sängerinnen Deutschlands. Ihr letztes Album "Muttersprache" wurde mit Dreifach-Platin ausgezeichnet und steht seit seinem Erscheinungsdatum vor rund einem Jahr oben in den Charts.

Sarah Connor: "Wenn eine Conchita Wurst aus dem konservativen Österreich diesen Wettbewerb gewinnen kann, weil sie mit ihrer Stimme ganz Europa überzeugt, dann hat das schon beinahe etwas Trotziges, Politisches, und das reizt mich. Das macht den ESC irgendwie interessant und unangepasst. Ich hoffe, daraus etwas zu lernen und dem ein oder anderen Land durch seine Musik etwas näher zu kommenund bin gespannt auf die bunte Mischung von Bands und Künstlern beim ESC."

Anna Loos ist in gleich zwei Professionen erfolgreich: als Schauspielerin ("Helen Dorn", "Die Stadt und die Macht", "Weissensee") und als Sängerin von Silly, einer der erfolgreichsten Band aus dem Osten Deutschlands. Ihr letztes Album "Kopf an Kopf" von 2013 erreichte Gold, am 6. Mai erscheint ihr neues Werk "Wutfänger".

Anna Loos: "In Zeiten, in denen man beim Blick auf die Nachrichten manchmal das Gefühl hat, die ganze Welt sei verrückt geworden, finde ich es beruhigend, dass die Musik im Eurovision Song Contest viele, viele Menschen zusammenbringt - nicht nur die Künstler auf der Bühne in Stockholm, sondern auch die zahlreichen Zuschauer, sogar bis nach Australien."

Ihr Debütalbum "Nador" machte Namika im vergangenen Jahr auf einen Schlag bekannt, die Auskopplung "Lieblingsmensch" bekam Platin. Im Oktober 2016 trat Namika für den HR beim New Music Award an. Die Veranstaltung der neun jungen Radioprogramme der ARD gilt als größter nationaler Wettbewerb für junge Musiker.

Namika: "Ich bin sehr gespannt auf die vielen Künstler und die musikalische Vielfalt des Abends und natürlich freue ich mich riesig darüber, ein Teil der deutschen Jury zu sein. Klar ist, dass jeder der teilnehmenden Künstler eine gewisse Expertise mitbringt und sicherlich auch hier mitmacht, um zu gewinnen. Besonders drücke ich aber unserer Jamie Lee die Daumen und wünsche ihr, dass sie das Ding nach Hause holt! ;)"

Alec "Boss Burns" Völkel und Sascha "Hoss Power" Vollmer sind die Frontmänner der Band The BossHoss. Ihr letztes Album "Dos Bros" ist mit Platz 1 in den deutschen und österreichischen Charts das bisher erfolgreichste in der zehnjährigen Bandgeschichte.

Alec Völkel und Sascha Vollmer: "Wir fühlen uns geehrt, zum kleinen Kreis derer zu gehören, die zum deutschen Jury-Voting beitragen dürfen. Aber ein kurioses Gefühl ist es schon, auch darüber entscheiden zu sollen, welche Beiträge es verdient haben und welche nicht. Der ESC als europäisches Großereignis ist eines der wenigen Events, an denen sich seit Jahrzehnten die Familien in ganz Deutschland und Europa vor dem Fernseher versammeln. Wir sind gespannt, was da auf uns zukommt."

Thomas Schreiber, ARD-Unterhaltungskoordinator: "Fair und professionell, eigensinnig und durchaus kontrovers - so stelle ich mir die inhaltlichen Diskussionen zwischen unseren wunderbaren Jurymitgliedern vor. Das deutsche ESC-Team ist sehr stolz und dankbar, eine so hochkarätige und vielseitige Jury an Bord zu wissen. Und durch das neue Abstimmungsverfahren zählen die 12 Punkte der Jury jetzt zum ersten Mal extra!"

Alle Jurymitglieder werden am Abend des ESC-Finales auch im Ersten zu sehen sein: in den Shows "Eurovision Song Contest 2016 - Countdown für Stockholm" und "Eurovision Song Contest 2016 - Grand Prix Party" um 20.15 Uhr und 0.20 Uhr, live aus Hamburg von der Reeperbahn übertragen. Zudem begrüßt Moderatorin Barbara Schöneberger auf der Open-Air-Bühne u. a. Mark Forster, Max Giesinger, Madeline Juno, die Band "Royal Republic" aus Schweden und Jay Sean feat. Sean Paul. Ihre Stimme haben die fünf Jurymitglieder zu diesem Zeitpunkt bereits abgegeben. Sie bewerten - anders als das TV-Publikum - nicht die Auftritte während der jeweiligen ESC-Live-Sendungen, sondern die jeweils zweite Generalprobe der Shows am Abend davor, die so genannten "Jury-Finale". Diese Shows sehen die Jury-Mitglieder in einer speziellen, nicht öffentlichen Übertragung gemeinsam beim NDR in Hamburg.

Durch den neuen Abstimmungsmodus im ESC-Finale werden die Jurys wesentlich mehr Aufmerksamkeit als bisher finden: Die Abstimmungsergebnisse des Televotings und der Jurys werden nicht mehr zusammengerechnet, sondern gesondert gezählt. Bei der Schalte in alle Länder geben die jeweiligen Moderatoren - in Deutschland Barbara Schöneberger - nun nicht mehr bekannt, wem die Zuschauerinnen und Zuschauer ihre Punkte gegeben haben, sondern wer von der nationalen Jury zwölf Punkte bekommt. An wen die Jury 10, 8 und 1 bis 7 Punkte vergeben hat, zeigt direkt davor eine Punktetafel an. Die Ergebnisse der Televotings aus allen Ländern werden dagegen zusammen ausgewertet und in der Show erst ganz am Schluss nach der Bekanntgabe aller Juryergebnisse veröffentlicht.

Das Erste und Einsfestival übertragen das ESC-Finale am 14. Mai ab 21.00 Uhr live, die beiden Halbfinale laufen am 10. und 12. Mai ab 21.00 Uhr live auf Phoenix und Einsfestival. Alle Shows sind auch online auf eurovision.de zu sehen.

(Pressemitteilung des NDR vom 29.04.2016)

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Mittwoch, 20 April 2016 15:04

Willkommensempfang und der Rote Teppich

Der Willkommensempfang der Delegationen wird am Sonntag, dem 8. Mai 2016, in der "Blauen Halle" des Stockholmer Rathauses stattfinden, hier werden die Oberbürgermeisterin von Stockholm, Karin Wanngård, und der Executive Supervisor der EBU, Jon Ola Sand, die 43 Delegationen offiziell begrüßen. Zuvor werden alle Delegationen, angeführt von den beiden Moderatoren Petra Mede und Måns Zelmerlöw, vor dem EuroClub über den 94m langen Roten Teppich gehen, wo die akkreditierte Presse und Fans zugelassen sind. Anschließend werden die Delegationen zum Rathaus gefahren, nach dem offiziellen Empfang werden sie dann zur Afterparty wieder in den EuroClub gebracht. Der "Rote Teppich" beginnt um 19.00 Uhr und wird auf www.eurovision.tv übertragen.

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