|
Nationale VE | |
|---|---|
| Datum | 24. Januar 2026 |
| Ort | Esch |
| Rockhal | |
| Moderation | Raoul Roos, Loïc Juchem & Hana Sofia |
| TV-Sender | RTL |
© eurovision.com
Im Alter von drei Jahren verliebte sich Eva Marija (Eva Puc) in die Violine, nachdem sie Alexander Rybaks Eurovision-Gewinnertitel „Fairytale“ gesehen hatte. Sie schlug einen multidisziplinären Weg am Luxemburger Konservatorium ein und studierte Violine, Gesang, Klavier und Bassgitarre in verschiedenen Genres, von Jazz und Klassik bis Pop/Rock. Geboren und aufgewachsen in Luxemburg als Tochter slowenischer Eltern, bleibt sie beiden Kulturen verbunden. Seit ihrem 14. Lebensjahr tritt sie auf und studiert derzeit Songwriting in London.
Eva Marija traf ihr Team im Rocklab Camp: die schwedische Singer-Songwriterin Maria Broberg (Maria Mathea) und zwei Dänen, die Songwriterin Julie Aagaard und den Produzenten Thomas Stengaard. „In unserer Gruppe herrschte eine ganz besondere Energie und Dynamik. Wir haben den Song auf dem Gefühl der Kindheit basiert, als man noch unbeschwert in Parks und Wäldern spielen konnte“, erinnert sich Eva. „Mother Nature nutzt die Natur als Symbol für Hoffnung, Freiheit und Erdung. Der Song ruft dazu auf, sich wieder mit seinem inneren Kind zu verbinden und seine Ängste loszulassen.“ Gleich am Ende der zeitlich begrenzten Session improvisierte Eva ein Violinsolo, das es in die endgültige Version schaffte.
Die Anmeldung für den LSC 2026 waren seit dem 4. Juli 2025 möglich. Interessierte, die bei der dritten Ausgabe des Luxembourg Song Contest auf der Bühne der Rockhal auftreten möchten, konnten ihre Bewerbungen über www.eurovision.lu einreichen. Wie im Vorjahr konnten Künstler *innen ihre Songs direkt für die LSC-Auditions einreichen. Voraussetzung für die Teilnahme war die luxemburgische Staatsangehörigkeit, der dreijährige Wohnsitz im Großherzogtum oder eine starke Verbindung zur luxemburgischen Musikszene. Sie mussten bis zum 24.01.2026 mindestens 18 Jahre alt sein und zwischen November 2025 und Mai 2026 für die Vorbereitung und Promotion des LSC/ESC verfügbar sein. Darüber hinaus mussten sie in der Lage sein, auf einer großen Bühne aufzutreten. Jede*r konnte bis zu drei Songs oder Projekte einreichen. Der Begriff „Projekt“ ist weit auszulegen und ermöglichte vielfältige musikalische Konzepte, auch solche von DJs oder anderen Musikern.
Vom 24. bis 26. Oktober 2025 veranstaltete RTL Castings für die nächste Ausgabe des Luxemburger Song Contests. Insgesamt 58 Künstler kämpften um einen Platz im Finale. Von den 58 Kandidaten besaßen 70 Prozent die luxemburgische Staatsangehörigkeit, 25 Prozent qualifizierten sich aufgrund ihres Wohnsitzes und 5 Prozent aufgrund kultureller Bindungen. Mit 17 verschiedenen Herkunftsländern spiegelten die Kandidaten die Vielfalt des Großherzogtums wider. 47 Prozent waren ausschließlich luxemburgische Staatsangehörige, 22 Prozent besaßen die doppelte Staatsangehörigkeit (luxemburgisch und eine weitere) und die restlichen 30 Prozent kamen aus verschiedenen Ländern, darunter Frankreich, Belgien, dem Mittelmeerraum, Afrika, Südamerika, Osteuropa und dem Nahen Osten. Das Geschlechterverhältnis war in etwa ausgeglichen.
Am Ende des dreitägigen Auswahlverfahrens wählte eine internationale Jury aus einer starken Auswahl von 83 Originalsongs, von denen die meisten speziell für diesen Anlass geschrieben wurden, die acht Finalacts aus. In der Jury waren Karin Gunnarson, Produzentin des "Meldofestivalen", Gísli Berg, Produzent von "Söngvakeppnin", Paul Jordan, britischer ESC-Experte, Ludovic-Alexandre Vidal, Co-Texter des luxemburgischen Beitrags 2025, Elsie Bay, norwegische Sängerin und Songwriterin. Im Finale entschied eine 40-köpfige Expertenjury aus acht Ländern sowie Televoting zunächst über die Top 3, die ins Superfinale einzogen. Auch im Superfinale galt 50/50 Prozent-Mischvoting.
Die Jurys kamen aus Griechenland, Italien, Litauen, Norwegen, Serbien, Tschechien, Österreich, Ver. Königreich.
| Finale - 24. Januar 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Interpret*in/Titel | Jury Rang | TV Rang | Pkt. | Pl. |
| 1. Steve Castile Sweet Tooth | 2 | 3 | 2. | |
| 2. Luzac Prison Dorée | 5 | 5 | 7. | |
| 3. Daryss Melusina | 4 | 7 | 5. | |
| 4. ShiroKuro Eye To Eye | 3 | 6 | 4. | |
| 5. Andrew the Martian I'm the Martian | 8 | 8 | 8. | |
| 6. Hugo One Born Again | 6 | 4 | 6. | |
| 7. Eva Marija Mother Nature | 1 | 1 | 1. | |
| 8. Irem Bad Decisions (Hush Hush) | 7 | 2 | 3. | |
| Superfinale | ||||
| 1. Irem Bad Decisions (Hush Hush) | 66 | 56 | 122 | 3. |
| 2. Eva Marija Mother Nature | 94 | 128 | 222 | 1. |
| 3. Steve Castile Sweet Tooth | 80 | 56 | 136 | 2. |
Als Interval-Act trat Mirko Buljan, zweimaliger FANvision-Sieger für den ECG, gemeinsam mit Marilù Bossio als Duo MariKo auf!

Am 30. Oktober 2025 wurden die acht Finalistinnen bekanntgegeben.
© RTL
Andrew the Martian - "I'm the Martian"
Als komplett autodidaktischer Künstler sieht Andrew Musik als Sprache seiner Emotionen. Seit seiner Kindheit ist er fasziniert von der unverfälschten Verbindung zwischen Künstlern und ihrem Publikum. Andrew wurde in Portugal geboren und lebt seit 10 Jahren in Luxemburg. Er widmet sich ganz der Musik und kultiviert vielfältige und authentische Klänge.
Dieser Track entstand im Rocklab Songwriting Camp während einer reibungslosen, äußerst kooperativen Session. Zwischen den vier Songwritern entstand sofort Vertrauen: dem belgischen Duo Midfall, bestehend aus Ynke Dingenen und ihrem Partner Tchiah Ommar Abdulrahman, dem lettischen Produzenten und DJ Rudolfs Budze und André Baptista, der seine Persona Andrew the Martian mitbrachte.
Daryss kommt aus dem Theaterbereich und hat am Conservatoire of Dramatic Arts in Mons studiert. Seit ihrer Kindheit begeistert sie sich für das Geschichtenerzählen durch Schauspiel, Gesang und Tanz.Nach zahlreichen Theaterstücken und Musicals konzentriert sie sich nun mehr auf die Musik, um Emotionen auszudrücken und mit anderen in Kontakt zu treten. Sie leitet ein Theaterstudio für Kinder und Erwachsene, führt Regie und unterrichtet, während sie gleichzeitig im Familienrestaurant aushilft.
Die Idee, einen Song zu schreiben, der von der Legende der Luxemburger Meerjungfrau inspiriert ist, hatte Daria Sokova, alias Daryss, schon seit fast einem Jahr. Eine enge Freundin ermutigte sie, sich an einen der Autoren von Barbara Pravys „Voilà“ zu wenden, einem Song, den sie sehr bewundert. Sie stellte Antoine Barrau, bekannt als Igit, ihr Konzept vor, und schon beim ersten Austausch waren sie sich kreativ einig.
Der Song entstand nur wenige Tage vor den Castings mit Unterstützung des Komponisten Alexandre Finkin und des Arrangeurs Boban Apostolov. Geschrieben und produziert zwischen Paris und Lissabon und aufgenommen in Luxemburg, ist „Melusina ein echtes Eurovision-Abenteuer“, sagt Daria. „Inspiriert von der geheimnisvollen Meerjungfrau aus Luxemburg verbindet der Song Legende und innere Wiedergeburt.“
Im Alter von drei Jahren verliebte sich Eva Marija in die Violine, nachdem sie Alexander Rybaks Eurovision-Gewinnertitel „Fairytale“ gesehen hatte. Sie schlug einen multidisziplinären Weg am Luxemburger Konservatorium ein und studierte Violine, Gesang, Klavier und Bassgitarre in verschiedenen Genres, von Jazz und Klassik bis Pop/Rock. Geboren und aufgewachsen in Luxemburg als Tochter slowenischer Eltern, bleibt sie beiden Kulturen verbunden. Seit ihrem 14. Lebensjahr tritt sie auf und studiert derzeit Songwriting in London.
Eva Puc (Eva Marija) traf ihr Team im Rocklab Camp: die schwedische Singer-Songwriterin Maria Broberg (Maria Mathea) und zwei Dänen, die Songwriterin Julie Aagaard und den Produzenten Thomas Stengaard. „In unserer Gruppe herrschte eine ganz besondere Energie und Dynamik. Wir haben den Song auf dem Gefühl der Kindheit basiert, als man noch unbeschwert in Parks und Wäldern spielen konnte“, erinnert sich Eva. „Mother Nature nutzt die Natur als Symbol für Hoffnung, Freiheit und Erdung. Der Song ruft dazu auf, sich wieder mit seinem inneren Kind zu verbinden und seine Ängste loszulassen.“ Gleich am Ende der zeitlich begrenzten Session improvisierte Eva ein Violinsolo, das es in die endgültige Version schaffte.
Hugo One begann im Schulchor zu singen – und hat seitdem nie aufgehört. Neben seiner klassischen Ausbildung trat er auf luxemburgischen Bühnen auf, von der Philharmonie über Den Atelier bis hin zur Luxembourg Pride. Seine Musikwelt verbindet Soul, Pop und Disco und bewegt Körper und Herz. Außerhalb der Musik arbeitet Hugo als Eventmanager.
Hugo Dejean, auch bekannt als Hugo One, präsentiert einen optimistischen, von den 80er Jahren inspirierten Pop-Hit. „Born Again" handelt von der Heilung nach einem gebrochenen Herzen und fragt: Wer wärst du, wenn du neu anfangen könntest?“ Der Titel wurde im Camp zusammen mit dem luxemburgischen Künstler EDSUN, dem Schweden Albin Fredy Ljungqvist und dem Dänen Emil Lei geschrieben, der ihn auch produziert hat. „Sie haben mir erlaubt, verletzlich zu sein und über meine Vergangenheit zu sprechen“, sagt Hugo. „Die Energie im Raum war elektrisierend und ich bin so stolz auf den Song, den wir gemeinsam geschrieben haben. Wie bei einer Wiedergeburt bin ich bereit für dieses nächste Kapitel in meinem Leben.“
Irem - "Bad Decisions (Hush Hush)"
Irem absolvierte eine Ausbildung in klassischer Musiktheorie und Jazztanz am Konservatorium Luxemburg. Sie trat in mehreren Musicals mit „Kolléisch in Concert Musical” auf, bevor sie ihre eigene musikalische Reise begann. Ihre Debüt-EP „Look At Me” erschien 2023, gefolgt von „Diamonds & Birkins” im Jahr 2025. Sie tritt regelmäßig auf Festivals und Veranstaltungsorten in ganz Luxemburg auf und macht sich einen Namen in der lokalen Musikszene. Außerdem absolviert sie einen Masterstudiengang in Physik in Wien.
Ein weiteres Werk aus dem Rocklab Songwriting Camp, Bad Decisions (Hush, Hush), entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen der luxemburgischen Künstlerin Irem Sosay, dem niederländischen Pop- und Dance-Produzenten Remy Cooper und der schwedischen Singer-Songwriterin Maria Broberg (Maria Mathea). Zu Beginn der Session fragte Maria, was gerade in Irems Leben los sei, und Irem verriet ihr ein kleines Geheimnis. „Sie fanden das wirklich spannend, und wir waren so motiviert, daraus einen Song zu machen, dass wir ihn in nur zwei Stunden fertiggestellt haben!“ Was das Geheimnis angeht, werden wir es nicht erfahren, denn wie Irem mit einem verschmitzten Lächeln erklärt, „ist es ein kleines Geheimnis“.
Der Sänger, Songwriter und Komponist Luzac verliebte sich im Alter von neun Jahren in das Singen, nachdem er „High School Musical“ gesehen hatte. Er verbrachte Jahre damit, für andere Talente zu schreiben und zu komponieren, bevor er 2021 mit der Single „J’y arriverai“ seine Solokarriere startete. Nachdem er mit „Je danse“ den dritten Platz bei LSC 2025 belegt hatte, arbeitete er mit vielen luxemburgischen Künstlern zusammen und trat bei zahlreichen Festivals auf. Neben seiner Musikkarriere arbeitet Luzac als Sonderpädagoge im Bereich der psychopädagogischen Unterstützung.
Wie schon bei seinem ersten LSC kehrt Luzac auch dieses Jahr mit einem Song zurück, der im Songwriting Camp entstanden ist. Die Inspiration kam erneut aus einem frühen Austausch mit seinen Co-Autoren: dem britischen Produzenten Sam Ray und dem belgischen Duo Midfall, bestehend aus Tchiah Ommar Abdulrahman und Ynke Dingenen. Obwohl Lucas Zagdoudi ein reichhaltiges und erfülltes Leben führt, umgeben von engen Freunden, einer liebevollen Familie und einem spannenden Job, sehnt sich ein Teil von ihm nach etwas mehr: Musik. Daher stammt auch die Metapher eines Vogels, der in seinem Käfig sitzt und von Freiheit träumt. „Wie ein kleiner Vogel, der in einem goldenen Käfig gefangen ist, drückt Prison Dorée das Gefühl aus, in einem Leben gefangen zu sein, das von außen perfekt aussieht, sich aber von innen beengend und überwältigend anfühlt“, erklärt der Künstler.
ShiroKuro ist ein Pop/Rock-Trio aus Lüttich. Ihre Debüt-EP In Sight wurde 2022 veröffentlicht. Matias Pollicino, Nathanaël Paulis und der Luxemburger Louis Comblin lernten sich am Königlichen Konservatorium von Lüttich kennen, wo zwei von ihnen einen Master-Abschluss in zeitgenössischer Komposition und einer in Percussion erwarben. Später spezialisierten sie sich auf Konzertproduktion, Künstlermanagement und Musikproduktion. Alle sind klassisch ausgebildet, Louis spielt Gitarre und Klavier, Matias ist Schlagzeuger und Nathanaël singt und spielt Violine.
"Eye To Eye" ist das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit der Bandmitglieder Nathanaël Paulis, Louis Comblin und Matias Pollicino. „Die Idee war, einen Pop-Rock-Song zu schreiben, der die aktuelle Lage der Welt symbolisiert, insbesondere aus der Sicht junger Menschen“, erklärt Songwriter und Sänger Nathanaël Paulis. „Eye To Eye ist ein Song darüber, in einer Gesellschaft zu leben, die man nicht versteht, die bei den Menschen Paranoia auslöst, und darüber, wie man damit umgehen kann.“ Als begeisterter Eurovision-Fan stellte sich Nathanaël einer zusätzlichen Herausforderung: Er wollte sicherstellen, dass der Song alle Merkmale eines Eurovision-Songs aufweist, von einem einprägsamen Refrain über ethnische Stimmen bis hin zu Streichern und einer hohen Note. Der Song, der während seines Studienjahres am Berklee College of Music in Valencia geschrieben wurde, fand durch seine Botschaft und seine Rock-Identität sofort Anklang bei den beiden anderen Bandmitgliedern und Arrangeuren.
Steve Castile entdeckte die Musik durch eine Klavier-App auf seinem iPod – die bald durch echte Instrumente ersetzt wurde. Er spielt seit 15 Jahren Gitarre und Klavier und begann später mit dem Songwriting und der Musikproduktion. Vor acht Jahren nahm er auch das Singen in sein Repertoire auf. Neben der Musik hat Steve einen Bachelor-Abschluss in Psychologie erworben und absolviert derzeit einen Master-Studiengang in Kulturmedienwissenschaften in Freiburg im Breisgau.
Zurück zum Songwriting Camp für den achten Titel auf der Liste. Sweet Tooth wurde von Steve Calçada (alias Steve Castile) zusammen mit zwei britischen Co-Autoren geschrieben: Abigail F. Jones und Simon Davis, wobei letzterer auch als Produzent des Titels fungierte.
Als Einführung bei ihrem ersten Treffen hielt sich Steve kurz: „Ich habe ihnen meinen Stimmumfang gezeigt, damit sie wussten, womit sie arbeiten mussten. Als ich ihnen den subharmonischen Gesang vorführte, sprang Simon sofort auf und sagte: ‚Fangen wir damit an!‘“ Dies wurde zur Grundlage des gesamten Songs: ein maßgeschneiderter Titel, den Steve als „düstere, obsessive Beichte über die Liebe zu jemandem, der süß erscheint, aber eigentlich schlecht für einen ist“ zusammenfasst. Wie bei solchen Songwriting-Camps üblich, wurde die Demo noch am selben Tag fertiggestellt.
Die acht Wettbewerbsbeiträge wurden am 11. Dezember veröffentlicht.
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Nationale VE | |
|---|---|
| Datum | 27. Februar 2026 |
| Ort | Vilnius |
| Halle | Twinsbet Arena |
| Moderation | Gabrielė Martirosian, Rimvydas Černiauskas & Eglė Kernagytė |
| TV-Sender | LRT |
Auch 2026 wird es die nationale Vorentsscheidungs "Eurovizija.LT" geben. Die Bewerbungsfrist lief bis zum 11. November 2025. LRT suchte aus allen Bewerbungen dann 40 Acts für die Vorrunden aus, Es wird wahrscheinlich wieder fünf Vorrunden geben, aus denen sich jeweils die besten zwei Acts direkt für das Finale qualifizieren, und zwar durch Jury- und Publikumsvoting. Alle Drittplatzierten der Vorrunden bekommen dann noch eine zweite Chance über Onlinevoting für einen letzten Platz im Finale. Es wird kein Superfinale mehr geben und auch kein Televoting. Dieses wird in allen Shows durch reines Onlinevoting ersetzt. Die Aufzeichungen der Vorrunden beginnen am 14. Januar 2026.
| Vorrunde 1 - 24. Januar 2026 |
|---|
| Interpret*in/Titel |
| 1. Siga Noriu Jo |
| 2. Valdas Lacko Pabandom |
| 3. Elizabeth Olshey Between |
| 4. Noy Stand Up |
| 5. Rug!le Ikona Žemaitė |
| 6. Aistė Pilvelytė Tarp žvaigždžių tylos |
| 7. Thomas G One Night Lover |
| 8. The Ditties Mambo |
Dies sind die 32 restlichen Vorrundenacts:
1. Agata Ray- „Gravity lies“
2. Agnė Buškevičiūtė -„Unbound“
3. Aika- „Raga“
5. Akire- „Šiluma“
6. Atikin- „Deganti žemelė“
7. Aurimas Papečkys- „Tu mano“
8. Black Biceps- „Let me cook“
9. Dagna- „Sau meluojam“
11. Emi Acidic- „u broke me“
12. Freya Alley „No Kiss Goodbye“
13. Grete „Parade“
14. „Hansanova“ „Lumina”
15. „Il Senso“ „Brave Enough“
16. Jokūbas Jankauskas „Shine“
17. Jonas Vilimas- „Unshakable“
18. Juozas Martin- „Atmerk akis”
19. Justė Osh- „Gaisras“
20. Ledi Ais- „Mes siekiam žvaigždžių“
21. Lion Ceccah „Sólo quiero más“
22. Lokytė „Vilko akių“
23. Lolita Zero -„Salve im meum mundum“
24. Matas Ligeika -„Svetimi“
25. Melanija „The Offering“
26. Mėnulio Fazė- „Dabar ir čia“
27. More- „Taip lengvai“
29. Nøra Blu- „Hold My Own“
30. Patricija Luščynska- „Worth it“
31. Paulè- „Sako”
33. Selene Ice „Nessuno“
34. SHWR- „Contact“
37. Theya LeRoy- „Oblivion“
40. Vilnius Voices- „Grįšim“
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Interne Auswahl | |
|---|---|
| Bekanntgabe | 6. November 2025 |
| Songpräsentation | 8. Februar 2026 |
| TV-Sender | CyBC |
© CyBC
Zypern hat erneut seinen ESC-Act durch eine interne Auswahl bestimmet. CyBC hatte einen Online-Fragebogen veröffentlicht, in dem Fans und die zypriotische Öffentlichkeit aufgefordert werden, ihre Meinung zum idealen zypriotischen Kandidaten und Beitrag für den ESC 2026 zu äußern. Außerdem wählte eine fünfköpfige Fachjury aus neun potenziellen Kandidat*innen, die von griechischen Plattenfirmen nominiert worden waren, ihren Favoriten. Die höchste Punktzahl erhielt Antigoni Buxton.
Am 6. November 2025 gab der Sender dann bekannt. dass die in London geborene griechisch-zyprische Sängerin und Songwriterin Zypern vertreten wird. Der Song heißt "JALLA" und wurde am 8. Februar 2026 veröffentlicht. Für die Inszenierung auf der ESC-Bühne wurde die bekannte Choreografin Sache Jean-Baptiste verpflichtet.
Antigoni hat sich im Vereinigten Königreich einen Namen gemacht. Benannt nach ihrer Großmutter, unterzeichnete Antigoni im Alter von 14 Jahren einen Plattenvertrag und hat seitdem einen kraftvollen, originellen Sound entwickelt, der ihre kulturellen Wurzeln mit ihrem städtischen Umfeld verbindet. In ihren Songs gibt es einen kontrastreichen Einfluss von Hip-Hop, Pop und Bouzouki-Musik.
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Interne Auswahl | |
|---|---|
| Bekanntgabe | 17. Februar 2028 |
| Songpräsentation | 6. März 2026 |
| TV-Sender | BBC |
© eurovision.com
Am Dienstag, dem 17. Februar, gab der britische Sender BBC bekannt, wer das Vereinigte Königreich beim 70. Eurovision Song Contest vertreten wird. Während der Radio 2-Frühstückssendung von Scott Mills (einem der Eurovision-Kommentatoren der BBC) wurde LOOK MUM NO COMPUTER als der britischer Vertreter bekanntgegeben. Der Song soll zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden.
LOOK MUM NO COMPUTER ist ein Künstler für elektronische Musik, experimenteller Singer-Songwriter und Erfinder einzigartiger Musikinstrumente. Mit einer treuen Fangemeinde tourte er durch Großbritannien und Europa und spielte auf der Bühne seinen maßgeschneiderten Synthesizer „Kosmo”. Er trat erstmals 2014 als Frontmann der Indie-Rockband ZIBRA in Erscheinung. Die Band trat 2015 beim Glastonbury Festival auf. Seitdem startete er seine Solokarriere und frönt seiner Leidenschaft für elektronische und Synthesizer-Sounds. Als Elektronikkünstler tritt er in die Fußstapfen britischer Synthesizer-Ikonen wie Depeche Mode, New Order und Pet Shop Boys.
LOOK MUM NO COMPUTER ist auch ein beliebter YouTuber – in den sozialen Medien hat er insgesamt 1,4 Millionen Abonnenten und Follower und seine Musikvideos und unglaublichen Erfindungen wurden über 85 Millionen Mal angesehen. Zu seinen exzentrischeren musikalischen Erfindungen gehören eine Orgel aus Furby-Spielzeugen, ein Star Wars-Droidenorchester und sein ganz eigenes Synthesizer-Fahrrad.
Sein Song heißt "Eins Zwei Drei" und wurde am 6. März 2026 veröffentlicht.
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Nationale VE | |
|---|---|
| Datum | 7. Februar 2026 |
| Ort | Kyjiw |
| Moderation | Timur Miroshnychenko & Lesia Nikitiuk |
| TV-Sender | Suspilne |
© eurovision.com
Viktoria Leléka (Viktoria Korniikova) erhielt ihren Bachelor-Abschluss in Darstellender Kunst/Schauspiel an der Nationalen Theater-, Film- und Fernsehhochschule in Kyjiv. Sie studierte Jazzgesang in Berlin und Dresden. 2016 gründete sie das Folk-Jazz-Quartett LELÉKA. Bereits in den ersten Jahren wurde die Band mit renommierten Preisen ausgezeichnet. Zahlreiche Tourneen, Festivals und Konzerte in Deutschland, der Ukraine, Schweden, Frankreich, Polen, Österreich, Tschechien, Belgien, Liechtenstein usw. sowie ihre ersten Alben ließen ihre Fangemeinde wachsen. Ihr Album „Sonce u Serci“ (Sonne in deinem Herzen) brachte ihnen eine Nominierung als „Band des Jahres 2022“ beim Deutschen Jazzpreis ein. In diesem Jahr veröffentlichte die Gruppe ihr fünftes Album „Kolysanky“, das der Welt der alten ukrainischen Wiegenlieder gewidmet ist.
Bei der ukrainischen Vorentscheidung trat sie als Solokünstlerin an.
Die Ukraine nimmt auch am ESC 2026 teil. Zum zweiten Mal war German Nenov der Kreativproduzent. Er hatte bereits strukturelle Veränderungen der Show angekündigt, vor allem sollte sie wesentlich kürzer werden. Es gab 451 Bewerbungen, davon 313 Solist*innen und 79 Bands. Die musikalische Leitung hatte Jamala, die ESC Siegerin 2016. Aus Sicherheitsgründen wurden die Auftritte der zehn Acts vorab unter Live-Bedingungen aufgezeichnet.
Die Longlist für die nationale Auswahl wurde aus 451 Bewerbungen ausgewählt, darunter 313 Solokünstler*innen und 79 Bands. Es wurden 15 Acts ausgewählt, die sich in Auditions beweisen mussten. Neun von ihnen erreichten so bis zum 15. Dezember 2025 das Finale, während der zehnte Finalist durch eine Online-Abstimmung über die ausgeschiedenen sechs Acts im Januar ermittelt wurde. Die Wahl fiel auf Khayat. Die übrigen Songs wurden am 15. Januar veröffentlicht.
In der Jury saßen Zlata Ognevich, Ruslana, Yevhen Filatov, Vitaliy Drozdov und Kostiantyn Tomilchenko.
| Finale - 7. Februar 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Interpret*in/Titel | Jury | TV | Pkt. | Pl. |
| 1. Valeriya Force Open Our Hearts | 4 | 2 8571 | 6 | 9. |
| 2.MOLODI THE LEGENDS | 2 | 4 13.515 | 6 | 8. |
| 3. Monokate тут (Tut) | 6 | 3 12.902 | 9 | 6. |
| 4. The Elliens Crawling Whispers | 1 | 5 16.003 | 6 | 7. |
| 5. LAUD Lightkeeper | 9 | 9 37.863 | 18 | 2. |
| 6. LELÉKA Рідним (Ridnym) | 10 | 10 60.050 | 20 | 1. |
| 7. Mr. Vel Do Or Done | 7 | 6 17.522 | 13 | 4. |
| 8. KHAYAT Hertsy | 5 | 7 19.007 | 12 | 5. |
| 9. Jerry Heil CATHARTICUS | 8 | 8 35.721 | 16 | 3. |
| 10.ShchukaRyba Моя земля (Moya Zemlya) | 3 | 1 6446 | 4 | 10. |
| Online-Voting über den 10. Finalact |
|---|
| Interpret*in/Titel |
| 1. KHAYAT Hertsyi |
| 2. Karyotype DNA |
| 3. Mon Fia Do You Hear Me? |
| 4. Anstay by the way |
| 5. Marta Adamchuk Silvered Pines |
| 6. OKS Say it All |
© Suspilne
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Interne Auswahl | |
|---|---|
| Bekanntgabe | 8. März 2026 |
| Songpräsentation | 11. März 2026 |
| TV-Sender | ČT |
@ eurovision.com
Der tschechische Beitrag für den ESC 2026 wurde intern ausgewählt. Insgesamt wurden 260 Beiträge eingereicht. Am 8. März wurde Daniel Zizka als Vertreter Tschechiens bekanntgegeben. Der Song wurde am 11. März veröffentlicht.
"„Der Eurovision Song Contest ist eine riesige Plattform und eine große Show. Aber was ich dort vor allem vermitteln möchte, sind Musik und Emotionen. Ich möchte mich nicht hinter Glanz und Glamour verstecken. Ich möchte fest zu dem stehen, was mich als Künstler ausmacht.“
Mit nur 23 Jahren gilt Daniel Zizka bereits als eine der überzeugendsten Stimmen einer neuen Generation in der tschechischen Musikszene. Das Magazin Headliner hat dazu beigetragen, diesen Status zu festigen, indem es ihn in seine Liste der zukünftigen Talente der tschechischen Musikszene aufgenommen hat. Was Daniel jedoch auszeichnet, ist nicht nur sein technisches Können, sondern vor allem seine Fähigkeit, eine ausgereifte Gesangsdarbietung mit natürlicher Ruhe und Authentizität zu verbinden. Für das Team des tschechischen Senders ČT war dieser Kontrast bereits bei den ersten Hörproben offensichtlich.
„Als Daniel ins Studio kam und seinen Song beim ersten Versuch mit absoluter Leichtigkeit sang, wurde es im Raum völlig still. Nicht weil er laut war, sondern weil er vollkommen konzentriert und selbstbewusst war. Der Auftritt war entwaffnend – technisch präzise und dennoch voller Emotionen. Es war klar, dass wir einen Künstler vor uns hatten, der genau weiß, wer er sein will“, sagt Kryštof Šámal, Leiter der tschechischen Delegation für den Eurovision Song Contest.
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Nationale VE | |
|---|---|
| Datum | 14. Februar 2026 |
| Ort | Benidorm |
| Halle | Palau Municipal d’Esports |
| Moderation | Jesus Vazquez, Javier Ambrossi, Ines Hernand & Lalachus |
| TV-Sender | RTVE |
Die neue Ausgabe des „Benidorm Fest“ umfasst zwei Semifinals am 10. und 12. Februar und das Finale am 14. Februar 2026.
Es wird einige Änderungen geben: Bereits die Generalproben sollen für das Publikum geöffnet werden. Man möchte das Fest insgesamt mehr an das Sanremo-Festival anlehnen und damit eher auf die eigene Musikszene ausrichten. Als Kreativdirektor wurde Sergio Jaén verpflichtet, der auch den österreichischen Sieger-Act 2025 inszeniert hat.
Die Acts sollen schon im Oktober bekanntgegeben und die Songs noch vor Weihnachten veröffentlicht werden. Dabei wird Wert gelegt auf einen ausgewogenen Genre-Mix und eine Mischung aus Newcomern und arrivierte Künstler’innen.
Es gibt ein neues Gremium, das für die Auswahl der Songs verantwortlich ist. Diese soll mit mehr Personen besetzt sein als bisher und die Songs sollen demokratisch gewählt werden.
Die Einreichungsfrist für Songs für das Benidorm Fest 2026 endete am 24. September. RTVE hat 870 Songs erhalten. Man hat nun alle eingereichten Beiträge bewertet und 18 Acts ausgewählt.
Dies sind die Interpret*innen des Benidorm Fest 2026:
Die Songs wurden am 18. Dezember 2026 veröffentlicht.
RTVE hat allerdings am 16. September 2025 die Entscheidung verkündet, nicht am ESC teilzunehmen und ihn auch nicht zu übertragen, falls Israel zugelassen wird. Das Benidorm Fest bleibt davon allerdings unberührt.
Hierzu hat der José Pablo López, Generaldirketor von RTVE, folgends Statement abgegeben:
"Es war an der Zeit, das Schweigen innerhalb der EBU zum Völkermord in Gaza zu brechen, denn der Schaden, den die derzeitige EBU-Führung dem Wettbewerb zufügt, ist immens. Der Rückzug ist keine angenehme Entscheidung. Spanien ist eines der Länder mit den meisten Fans des Festivals, aber dies tritt gegenüber dem Massaker in Gaza in den Hintergrund. Es schmerzt mich sehr, es nicht zu übertragen, aber es gibt Themen, die über Unterhaltung stehen. Es ist eine Entscheidung, die mit Menschenrechten zu tun hat.
Wir sind nicht nur Teil der EBU, sondern auch Vorsitzender der Eurovision Reference Group und bilden den Kern der EBU innerhalb der sogenannten Big Five. Es ist klar, dass wir eine gemeinsame Verantwortung für die Entscheidungen tragen, die bei Eurovision und in Bezug auf die interne Führung der EBU getroffen werden.
Wir alle wissen, dass der Eurovision Song Contest nicht nur ein Gesangswettbewerb ist. Sein politisches Gewicht ist enorm. Es ist der am stärksten politisierte Wettbewerb, den es gibt. Wir alle wissen das, und Israel weiß es auch, und deshalb wird er politisch instrumentalisiert. Deshalb wird Israel wahrscheinlich in Wien gewinnen. Als Vorsitzender der Referenzgruppe haben wir der EBU zahlreiche Alternativen vorgeschlagen, um diese Situation zu lösen, aber sie hält es nicht für angebracht, Maßnahmen zu ergreifen; wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass vor der Versammlung im Dezember eine Entscheidung getroffen wird."
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Slowenien boykottiert den ESC 2026. | |
|---|---|
| TV-Sender | RTVSLO |
Der verantwortliche TV-Sender RTVSLO hat bezüglich seiner Teilnahme am ESC 2026 folgendes Statement abgegeben:
Die endgültige Entscheidung über die Teilnahme von RTV Slovenia am Eurovision Song Contest 2026 wird spätestens bei der Verabschiedung des Jahresplans (PPN für 2026) getroffen. Bis dahin sollte klar sein, ob die EBU eine Entscheidung über die Teilnahme Israels treffen wird und ob sie die Kommentare mehrerer EBU-Mitgliedstaaten zur Transparenz der Abstimmung berücksichtigen wird. Zu diesem Zeitpunkt wird auch klar sein, ob RTV weiterhin an diesem Wettbewerb teilnehmen möchte.
Auf der EBU-Generalversammlung, die Anfang Juli in London stattfand, vertrat RTV Slowenien den Standpunkt, dass es im Falle einer Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest – aufgrund des Völkermords in Gaza – nicht an dem Wettbewerb teilnehmen werde. RTV Slowenien ist der Ansicht, dass am Eurovision Song Contest nicht nur öffentlich-rechtliche Medien wie Israels KAN, die Probleme mit der herrschenden Politik des Landes haben, sondern auch die Länder selbst teilnehmen. So haben beispielsweise Belgien und Deutschland nicht jeweils zwei Vertreter – einen für jeden öffentlich-rechtlichen Sender (RTBF und VRT bzw. ZDF und ARD) –, sondern einen gemeinsamen Vertreter des Landes, aus dem die Interpreten stammen. Die EBU führt derzeit Gespräche mit ihren Mitgliedern über die mögliche Teilnahme Israels am zukünftigen Wettbewerb.
Im PPN (Programm- und Geschäftsplan) haben wir eine neue Unterhaltungsshow für die zweite Jahreshälfte angekündigt, deren Grundlage die Auswahl des Eurovision-Songs 2026 war. Wir entwickelten ein Konzept für die Show, das auf der Auswahl junger, neuer und frischer Interpreten ab Anfang Oktober aufbauen sollte, was uns zur endgültigen Auswahl für den Eurovision Song Contest oder EME führen würde, der uns dann beim Eurovision Song Contest vertreten würde.
Wie Sie wissen, ist seit April viel passiert. Wir haben mehrfach an die Europäische Rundfunkunion appelliert, sich intensiver mit uns kleineren Fernsehsendern über die Teilnahmebedingungen am Eurovision Song Contest auszutauschen, und ihr einige sehr konkrete Fragen und Vorschläge zukommen lassen. Letztes Jahr wurden wir mehr oder weniger ignoriert, dieses Jahr ist es eigentlich genauso. Wir gehen realistisch davon aus, dass wir nicht zum Eurovision Song Contest fahren können. Wir haben dies auch öffentlich angesprochen: Wenn wir uns nicht auf ein angemessenes System der Zusammenarbeit einigen können, werden wir nicht dabei sein.
Nach der EBU-Entscheidung, Israel zuzulassen, hat Slowenien die Teilnahme abgesagt.
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Nationale VE | |
|---|---|
| Datum | 28. Februar 2026 |
| Ort | Belgrad |
| Halle | RTS Košutnjak, Studio 8 |
| Moderation | Dragana Kosjerina, Kristina Radenković |
| TV-Sender | RTS |
© RTS / eurovision.com
LAVINA ist eine sechsköpfige Band aus Niš, die die Grenzen des modernen Metal neu definiert. Mit einer Mischung aus schweren Gitarrenriffs, kühlen elektronischen Texturen und rohen, introspektiven Texten hat die Band ausgiebig durch Europa getourt und ist bei Festivals wie Sziget und Eurosonic aufgetreten. Mit aktuellen Singles wie "IRON WILL" hat sich LAVINA zu einem immer reiferen und emotional komplexeren Sound entwickelt.
Es gab auch 2026 eine nationale Vorentscheidung zur Auswahl des serbischen Acts mit zwei Semifinals am 24. und 26. Februar und dem Finale am 28. Februar 2026. Die Entscheidung fiel durch 50/50 Prozent Jury-/Televoting. Aus jedem Semifinale gelangten sieben Acts ins Finale. Die Songs wurden am 2. Februar 2026 veröffentlicht.
| Finale - 28. Februar 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Interpret*in/Titel | Jury | TV | Pkt. | Pl. |
| 1. Brat Pelin Fräulein | 4 | 10 | 14 | 4. |
| 2. Lores Unseen | 6 | 2 | 8 | 6. |
| 3. Jack Lupino Adrenalin | 0 | 1 | 1 | 13. |
| 4. Ana Mašulović Zavoli me | 2 | 0 | 2 | 12. |
| 5. Harem Girls & Ivana Bom Bom | 7 | 8 | 15 | 3. |
| 6. Iva Grujin Otkrivam sebe | 0 | 4 | 4 | 10. |
| 7. Kosmos trip Sve je u redu | 0 | 5 | 5 | 8. |
| 8. Zejna Jugoslavija | 10 | 6 | 16 | 2. |
| 9. Geminni Metar sreće | 0 | 3 | 3 | 11. |
| 10.LU-KA Veruj | 5 | 0 | 5 | 9. |
| 11.LAVINA Kraj mene | 12 | 12 | 24 | 1. |
| 12.YANX Srušio si sve | 8 | 0 | 8 | 7. |
| MIRNA | 3 | 7 | 10 | 5. |
| 14.Mirna OMAJA | 1 | 0 | 1 | 14. |
| Seminale 1 - 24. Februar 2026 | |
|---|---|
| Interpret*in/Titel | Finale |
| 1. MIRNA | X |
| 2. Kosmos trip | X |
| 3. Iva Grujin | X |
| 4. Eegor | |
| 5. Makao | |
| 6. Lores | X |
| 7. Manivi | |
| 8. Bella | |
| 9. YANX | X |
| 10.Zejna | X |
| 11.Ana Mašulović | X |
| 12.Đurđica | |
| Seminale 2 - 26. Februar 2026 | |
|---|---|
| Interpret*in/Titel | Finale |
| 1. Aleksandar | |
| 2. Milica Burazer | |
| 3. Sanja Aleksić | |
| 4. LU-KA | X |
| 5. Jack Lupino | X |
| 6. Zona | X |
| 7. Brat Pelin | X |
| 8. Geminni | X |
| 9. Avgust | |
| 10.Harem Girls & Ivana | X |
| 11.Aleksandra Sekulić | |
| 12.LAVINA | X |
|
Interne Auswahl | |
|---|---|
| Bekanntgabe | 20. Januar 2026 |
| Songpräsentation | 11. März 2026 |
| TV-Sender | SRF |
© SRF / Nils Sandmeier
Der Schweizer Beitrag wurde erneut in einem mehrstufigen Selektionsprozess durch Publikums- und Fachjurys aus 493 Einsendungen gewählt. Neben einer Schweizer Publikumsjury bestimmten in mehreren Auswahlrunden auch internationale Publikumsjurorinnen und -juroren mit, wer die Schweiz mit welchem Song am Eurovision Song Contest 2026 in Österreich vertritt. Die Publikumsjurys wurden ergänzt durch eine 25-köpfige internationale Fachjury, die ihre Expertise als Mitglieder der jeweiligen Eurovision-Länderjurys schon unter Beweis gestellt haben.Vom 4. August um 9:00 Uhr bis zum 25. August 2025 um 23:00 Uhr waren Künstlerinnen, Produzenten, Songwriterinnen und Texter eingeladen, ihr Lied für die Schweiz am Eurovision Song Contest 2026 einzureichen.
Yves Schifferle, Head of Delegation SRG SSR sagte dazu:
"Der Heim-ESC 2025 in Basel und Nemos Sieg 2024 haben gezeigt, welches kreative Potenzial in der Schweiz steckt. Dieses Momentum wollen wir mitnehmen und unsere Strategie, die Schweizer Musikszene national zu stärken und international zu positionieren, konsequent weiterverfolgen. Wir ruhen uns nicht aus, sondern starten mit voller Energie und Ansporn in die nächste Runde."
Am 20. Januar wurde bekanntgegeben, dass die Wahl auf Veronica Fusaro gefallen ist. Sie ist geboren und aufgewachsen in Thun und hat sich einen Ruf als eine der markantesten Stimmen der Schweizer Musikszene erarbeitet. Ihre Songs verbinden Pop mit Elementen aus Soul und Rock und zeichnen sich durch pointierte Texte, emotionale Klarheit und einen groovigen Sound aus. Als etablierte Live-Künstlerin wurde Fusaro 2016 vom Schweizer Radiosender SRF 3 als "Bestes Talent" ausgezeichnet. Seitdem hat sie über 500 Konzerte in der Schweiz und im Ausland gespielt, ist auf renommierten Bühnen und Festivals wie Glastonbury, dem Montreux Jazz Festival und dem Gurtenfestival aufgetreten und hat Mark Knopfler im Amphitheater von Nîmes unterstützt. Sie beendete das Jahr 2023 mit einer Headline-Show im Kaufleuten in Zürich. Ihr zweites Album „Looking for Connection“ wurde im Oktober 2025 veröffentlicht. Ihr Debütalbum „All the Colors of the Sky“ (2023) stieg auf Platz fünf der Schweizer Albumcharts ein und wurde für seine emotionale Tiefe und sein selbstbewusstes Songwriting vielfach gelobt.
Das Lied wurde am 11. März 2026 veröffentlicht. Es ist der Song "Alice", eine Auskoppelung aus ihrem aktuellen Album, der aber für den ESC überarbeitet wurde. Die visuelle und künstlerische Ausrichtung ihres Auftritts wird in Zusammenarbeit mit dem renommierten Kreativdirektor Fredrik „Benke“ Rydman entwickelt.
„Ich bin überglücklich und fühle mich geehrt, die Schweiz beim Eurovision Song Contest vertreten zu dürfen. Es ist wirklich eine einmalige Gelegenheit, meine Musik auf einer so schönen Bühne mit Menschen aus aller Welt zu teilen.“ so Veronica Fusaro.
|
Nationale VE | |
|---|---|
| Datum | 7. März 2056 |
| Ort | Stockholm |
| Halle | Strawberry Arena |
| Moderation | Gina Dirawi & Hampus Nessvold |
| TV-Sender | SVT |
© eurovision.com
FELICIA (Felicia Eriksson) war früher bekannt als "Fröken Snusk", eine Kunstfigur, die vom Produzenten Rasmus Gozzi erfunden wurde. Seit 2025 tritt sie unter ihrem Namen FELICIA auf und hat Schweden in kurzer Zeit mit ihrer einzigartigen Stimme, ihrem Charisma und ihrer Bühnenpräsenz im Sturm erobert. Sie hat die Charts auf Spotify angeführt, über 300 Konzerte gegeben und sogar "The Masked Singer" gewonnen. Unter ihrem Künstlernamen "Fröken Snusk" nahm sie mit dem Song „Unga och Fria“ am Melodifestivalen 2024 teil, der zu einem großen Streaming-Hit wurde. Im Herbst 2025 veröffentlichte die Künstlerin ihre erste Single als FELICIA, „Black Widow“, unter ihrem eigenen Namen. Der Song wurde für die Sängerin zu einem Top-5-Hit auf Spotify.
Der Song "My System" wurde geschrieben von FELICIA selbst, zusammen mit Audun Agnar, Emily Harbakk, Julie Bergan und Theresa Rex.
SVT hatte sein Auswahlverfahren für die 30 Melodifestivalen-Acts insofern geändert, als nur noch ein "Auswahlteam" von vier Produzent*innen (Karin Gunnarsson, Viktor Berglund, Lotta Furebäck und Daniel Edvardsson über die Zulassung von Acts entschied. Die bisher eingesetzte Jury hatte nur noch Beratungsfunktion. Es sollten wieder mindestens 30 Prozent der Songs hauptsächlich in Schwedisch gesungen werden und die Häflte mit weiblicher Beteilung geschrieben worden sein. Die Bewerbungsfrist lief vom 18. August bis 12. September 2025. Es gab einen Einsenderekord von 3888 Songs.
| Finale - 7. März 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Interpret*in/Titel | Jury | TV | Pkt. | Pl. |
| 1. A*Teens Iconic | 31 | 36 | 67 | 7. |
| 2. Meira Omar Dooset Daram | 33 | 8 | 41 | 9. |
| 3. Lilla Al-Fadji Delulu | 24 | 39 | 63 | 8. |
| 4. Saga Ludvigsson Ain’t Today | 5 | 13 | 18 | 12. |
| 5. Smash Into Pieces Hollow | 49 | 41 | 90 | 4. |
| 6. Cimberly Eternity | 48 | 30 | 78 | 6. |
| 7. Medina Viva L’Amor | 66 | 66 | 132 | 3. |
| 8. Greczula Half of Me | 64 | 70 | 134 | 2. |
| 9. Robin Bengtsson Honey Honey | 22 | 7 | 29 | 11. |
| 10.FELICIA My System | 71 | 90 | 161 | 1. |
| 11.Sanna Nielsen Waste Your Love | 17 | 16 | 33 | 10. |
| 12.Brandsta City Släckers Rakt in i elden | 34 | 48 | 82 | 5. |
| Vorrunde 1 - 31. Januar 2026 - Linköping | ||
|---|---|---|
| Interpret*in/Titel | Pkt. | Pl. |
| 1. Greczula Half of Me | - | 1. |
| 2. Jacqline Woman | 67 | 3. |
| 3. Noll2 Berusade ord | 49 | 5. |
| 4.Junior Lerin Copacabana Boy | 44 | 6. |
| 5. Indra Beautiful Lie | 52 | 4. |
| 6. A*Teens Iconic | 92 | 2. |
| Vorrunde 2 - 7. Februar 2026 - Göteborg | ||
|---|---|---|
| Interpret*in/Titel | Pkt. | Pl. |
| 1. Arwin Glitter | 41 | 6. |
| 2. Laila Adèle Oxygen | 50 | 4. |
| 3. Robin Bengtsson Honey Honey | 76 | 3. |
| 4. FELICIA My System | - | 1. |
| 5. Klara Almström Där hela världen väntar | 43 | 5. |
| 6. Brandsta City Släckers Rakt in i elden | 94 | 2. |
| Vorrunde 3 - 14. Februar 2026 - Kristianstad | ||
|---|---|---|
| Interpret*in/Titel | Pkt. | Pl. |
| 1. Patrik Jean Dusk Till Dawn | 43 | 5. |
| 2. Korslagda King of Rock ‘n’ Roll | 67 | 4. |
| 3. Emilia Pantić Ingenting | 24 | 6. |
| 4. Medina Viva L’Amor | - | 1. |
| 5. Eva Jumatate Selfish | 80 | 3. |
| 6. Saga Ludvigsson Ain’t Today | 90 | 2. |
| Vorrunde 4 - 21. Februar 2026 - Malmö | ||
|---|---|---|
| Interpret*in/Titel | Pkt. | Pl. |
| 1. Cimberly Eternity | 88 | 2. |
| 2. Timo Räisänen Ingenting är efter oss | 43 | 5. |
| 3. Meira Omar Dooset Daram | 76 | 3. |
| 4. Felix Manu Hatar att jag älskar dig | 39 | 6. |
| 5. Erika Jonsson Från landet | 58 | 4. |
| 6. Smash Into Pieces Hollow | - | 1. |
| Vorrunde 5 - 28. Februar 2026 - Sundsvall | ||
|---|---|---|
| Interpret*in/Titel | Pkt. | Pl. |
| 1. AleXa Tongue Tied | 55 | 5. |
| 2. JULIETT Långt från alla andra | 67 | 4. |
| 3. Bladë Who You Are | 30 | 6. |
| 4. Lilla Al-Fadji Delulu | - | 1. |
| 5. Vilhelm Buchaus Hearts Don’t Lie | 68 | 3. |
| 6. Sanna Nielsen Waste Your Love | 84 | 2. |
Finalkval: Die besten fünf Drittplatzierten der Vorrunden treten gegeneinander an. 1000 Punkte wurden auf die fünf Songs verteilt, basierend auf der Anzahl der Stimmen, die jeder Song proportional in den Vorrunden erhalten hatte. 800 Punkte wurden auf die verbleibenden vier Songs verteilt, basierend auf der Anzahl der Stimmen, die jeder Song in der Finalqualifikationsrunde erhalten hatte.
| Finalkval - 28. Februar 2026 - Sundsvall | ||||
|---|---|---|---|---|
| Interpret*in/Titel | Pkt. Vorr. | FQ | Pkt. | Pl. |
| 1. Jacqline Woman | 197 | 188 | 385 | 4. |
| 2. Robin Bengtsson Honey Honey | 204 | 233 | 437 | 2. |
| 3. Eva Jumatate Selfish | 198 | 210 | 408 | 3. |
| 4. Meira Omar Dooset Daram | 227 | - | - | 1. |
| 5. AleXa Tongue Tied | 174 | 169 | 343 | 6. |
© Janne Danielsson / SVT
|
| |
|---|---|
| Datum | 6. März 2026 |
| Ort | Dogana |
| Halle | Teatro Nuovo |
| Moderation | Simona Ventura |
| TV-Sender | SMRTV |
© eurovison.com
SENHIT wird damit San Marino zum dritten Mal vertreten. 2011 in Düsseldorf erreichte sie mit „Stand By“ das Finale nicht. Zehn Jahre später in Rotterdam schaffte sie es mit „Adrenalina feat. Flo Rida" ins Finale und belegte Platz 22. Der Song wurde ein Hit, der bis heute allein auf Spotify über 20 Millionen Mal gestreamt wurde. Seit ihrem Erfolg beim Eurovision Song Contest hat SENHIT das Album "DANGEROUS" veröffentlicht, auf dem sie mit Steve Aoki, Benny Benassi und Flo Rida zusammenarbeitete. Neben der Eurovisionsbühne hat SENHIT auch viele andere Bühnen in ganz Europa bereichert und in Produktionen von „Der König der Löwen“, „Hair“ und „Fame“ in Deutschland und der Schweiz mitgewirkt.
Beim Auftritt im Finale wurde Boy George nur kurz eingeblendet. Ob er in Wien dann mit auf der Bühne performen wird, bleibt abzuwarten.
Nach der Unterzeichnung des Dreijahresvertrags zwischen dem Staatssekretariat für Tourismus, San Marino Rtv und Media Evolution geht es nun mit dem San Marino Song Contest weiter und so führte der Sender SMRTV auch 2026 eine aufwendige nationale Vorentscheidung durch. Die Modalitäten haben sich etwas geändert: Es gab zwei Live-Semifinals und ein ebenfalls live übertragenes Finale. Der alleinige Geschäftsführer von Media Evolution, Denny Montesi, wurde zum neuen Delegationsleiter für den Eurovision Song Contest ernannt und wurde als Botschafterin von der sanmarinesischen Sängerin Valentina Monetta unterstützt, die bereits vier Mal auf der ESC-Bühne stand.In einer Pressekonferenz erklärte der Generaldirektor von SMRTV, Roberto Sergio:
„Wir haben heute der EBU unsere Teilnahme mitgeteilt ungeachtet der jüngsten Diskussionen, die in konstruktivem Geist geführt wurden, über die kritischen Punkte im Zusammenhang mit dem Abstimmungssystem und der „benachteiligenden“ Behandlung kleiner teilnehmender Staaten; Wir haben jedoch gleichzeitig den Wunsch geäußert, dass die EBU künftige Überarbeitungen und Verbesserungen in Betracht zieht, um mehr Fairness und Repräsentativität für alle Länder zu gewährleisten, unabhängig von ihrer Größe oder ihrem Stimmenanteil.“
Es gab über 800 Bewerbungen, von denen letztlich 240 Künstler*innen am weiteren Auswahlverfahren teilnahmen. Die Teilnahmegebühr betrug 150 Euro, für Teilnehmer*innen aus San Marino 50 Euro. In der sogenannten „Stage & Live Academy“ traten alle Bewerber*innen in acht Vorrunden mit jeweils 30 Acts an. Aus jeder dieser Vorrunden wählte eine Jury fünf Acts aus für die Semifinals am 4. und 5. März aus, also insgesamt 40. Diese kämpften in den Semifinals um zehn Plätze im Finale, wo sie auf zehn eingeladene Acts trafen, die vom sanmarinesischen Fernsehsender SMRTV ausgewählt wurden und einem Vertreter aus San Marino, Marco, der ebenfalls nominiert wurde. Die Entscheidung fällte ausschließlich eine fünfköpfige Jury.
| Finale - 6. März 2026 | |
|---|---|
| Interpret*in/Titel | Pl. |
| 1. Pellegrina Pibigas Il giorno che | |
| 2. Magdalena Tul I’ll Be Around | |
| 3. Klem Ok respira | |
| 4. Molella ft. Maxè Fever | |
| 5. Iuna Freedom Calling | |
| 6. Paolo Belli Bellissima | 3. |
| 7. Orphy Rise Again | |
| 8. Andreas Habibi ft. AURA All We Need Is Love | |
| 9. Dolcenera My Love | |
| 10.Myky Outta Tune | |
| 11.Kelly Joyce Oh là là | 2. |
| 12.Luka Basi Chicolo | |
| 13.Anna Smith Bruised | |
| 14.Matias Ferreira Paura | |
| 15.Rosa Chemical Mammamì | |
| 16.L’Orchestraccia Cara madre mia | |
| 17.Senhit ft. Boy George Superstar | |
| 18.Inis Neziri In My Head | 4. |
| 19.Edward Maya ft. William Imola Balla | |
| 20.Maya Azucena My Sin | 4. |
| 21.Marco Shine | |
| Semifinale 1 - 4. März 2026 |
|---|
| Interpret*in/Titel |
| 1. Alien Cut feat. Tayma Ethernia |
| 2. Capabrò Lavorare fa schifo |
| 3. Daudia Talk About It |
| 4. Erisu Ghost of Ninive |
| 5. Giacomo Voli Figaro |
| 6. Lorenzo Bonfire Ode to Guilt |
| 7.Metiria Attention Seeker |
| 8. Mrtina My Insanity |
| 9. 4Calamano Twilight |
| 10.Anna Smith Bruised |
| 11.Myky Outta Tune |
| 12.N’ice Cream Not the Winner |
| 13.Pellegrina Pibigas Il giorno che |
| 14.Orphy Rise Again |
| 15.Sheila Zemra e tokes |
| 16.Star Guy Star Shadez |
| 17.Stefano Pesce rosso |
| 18. Yume Paura di amare |
| 19.Ryan Song Break the Cage |
| 20.Matias Ferreira Paura |
| Semifinale 2 - 5. März 2026 |
|---|
| Interpret*in/Titel |
| 1. Atwood Midnight Alibi |
| 2. Deva Mi fa male l’America |
| 3. Elysa The Alchemist |
| 4. Iired Playlist In Loop |
| 5. Iuna Freedom Calling |
| 6. Klem Ok respira |
| 7. Luka Where It Ends |
| 8. Luka Basi Chicolo |
| 9. Lupi Mannaggia Ignorantita |
| 10.Magdalena Tul I’ll Be Around |
| 11.Maraaya Alu Alu |
| 12.Marco Sbarbati Pretty Little Secret |
| 13.Maya Azucena My Sin |
| 14.Nicolò Deori Mi ucciderai per sempre |
| 15.Novablue Muoio di fame |
| 16.Paolo Martini Fase rem |
| 17.Samuele Di Nicolò Non tornare più |
| 18.Sezina Kelsey You Raise Me High |
| 19.Utopia Twins / Valerie Fake Smile |
| 20.Xannova Xan Unbreakable |
|
Nationale VE | |
|---|---|
| Datum | 7. März 2026 |
| Ort | Lissabon |
| Halle | Valentim de Carvalho Studios |
| Moderation | Vasco Palmeirim & Filomena Cautela |
| TV-Sender | RTP |
© RTP
Die Gruppe Bandidos do Cante stammt aus Beja und besteht aus Miguel Costa, Duarte Farias, Francisco Raposo, Luís Aleixo und Francisco Pestana. Sie verkörpert die Essenz des "Cante Alentejano", der 2014 von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt wurde und durch einen poppigen, zeitgenössischen Sound neu interpretiert wird. Die Gruppe gründete sich 2022 und bereits ihre erste Single „Amigos Coloridos” wurde innerhalb kurzer Zeit zum meistgespielten Song im portugiesischen Radio. Seitdem hat die Gruppe über 200.000 monatliche Hörer gewonnen, ein Publikum aller Altersgruppen begeistert und Auftritte auf den größten Bühnen Portugals absolviert. Ihre Tournee 2025 mit über 80 geplanten Konzerten endete symbolisch in ihrer Heimatstadt mit zwei ausverkauften Shows. Im Januar 2026 veröffentlichten Bandidos do Cante ihr erstes Studioalbum mit dem Titel "Bairro das Flores".
Auch 2025 gab es wieder das traditionelle "Festival da Canção" mit zwei Semifinals am 21. und 27. Februar und dem Finale am 7. März 2026. Allerdings traten in jedem Semifinale nur noch acht Acts an, von denen jeweils die besten fünf das Finale erreicthen, vier davon durch 50/50-Prozent Mischvoting und der fünfte Act durch alleiniges Publikumsvoting.
RTP hatte acht Komponist*innen direkt eingeladen, weitere sechs wurden durch eine öffentliche Ausschreibung gewählt, einer von Vorjahressieger NAPA eingeladen und einer durch eine Online-Abstimmung bestimmt. Hier stelltten sich fünf Newcomer, vorgeschlagen die von Musikschulen aus Lissabon und Porto, zur Wahl.
Im Finale entschieden zu 50 Prozent sieben Regionaljurys (Norte, Centro, Lisboa e Vale do Tejo, Alentejo, Algarve, Açores und Madeira) und zu 50 Prozent Televoting.
Auch in Portugal gab es die Diskussion um einen ESC-Boykott. RTP entschied sich aber dagegen. Allerdings hatten bis auf zwei Acts (Bandidos do Cante und André Amaro) alle anderen Vorentscheidungsteilnehmer*innen im Vorfeld erklärt, sie würden im Falle eines Sieges nicht nach Wien reisen wollen.
| Finale - 7. März 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Interpret*in/Titel | Jury | TV | Pkt. | Pl. |
| 1. Bandidos do Cante Rosa | 10 | 12 | 22 | 1. |
| 2. João Ribeiro Canção do querer | 12 | 2 | 14 | 4. |
| 3. André Amaro Dá-me a tua mão | 1 | 7 | 8 | 7. |
| 4. Gonçalo Gomes Doce ilusão | 4 | 3 | 7 | 9. |
| 5. Marquise Chuva | 3 | 5 | 8 | 8. |
| 6. EVAYA Sprint | 2 | 1 | 3 | 10. |
| 7. Sandrino Disposto a tudo | 7 | 6 | 13 | 5. |
| 8. Nunca Mates o Mandarim Fumo | 8 | 8 | 16 | 3. |
| 9. Silvana Peres Não tem fim | 5 | 4 | 9 | 6. |
| 10.Dinis Mota Jurei | 6 | 10 | 16 | 2. |
| Semifinale 1 - 21. Februar 2026 | |
|---|---|
| Interpret*in/Titel | Finale |
| 1. AGRIDOCE Onde quero estar | |
| 2. EVAYA Sprint | X |
| 3. Marquise Chuva | X |
| 4. Mário Marta Pertencer | |
| 5. Dinis Mota Jurei | X |
| 6. Bateu Matou Nos teus olhos | |
| 7. André Amaro Dá-me a tua mão | X (Wildcard) |
| 8. Nunca Mates o Mandarim Fumo | X |
| Semifinale 2 - 28. Februar 2026 | |
|---|---|
| Interpret*in/Titel | FINALE |
| 1. Bandidos do Cante Rosa | X |
| 2. João Ribeiro Canção do querer | X |
| 3. Inês Sousa Um filme ao contrário | |
| 4. Sandrino Disposto a tudo | X |
| 5. Jacaréu e Ana Margarida O-pi-ni-ão | |
| 6. Francisco Fontes Copiloto | |
| 7. Gonçalo Gomes Doce ilusão | X (Wildcard) |
| 8. Silvana Peres Não tem fim | X |
Dies sind die Komponisten*innen:
von RTP eingeladen:
André Amaro
Bandidos do Cante
Bateu Matou
Cristina Branco
Djodje
EVAYA
Inês Sousa
Marquise (DIe Band Marquise hat bereits im Vorfeld erklärt, im Falle eines Sieges aus Solidarität zum palästinensischen Volk nicht am ESC teilnehmen zu wollen.)
durch öffentliche Ausschreibung:
AGRIDOCE
Francisco Fontes
Gonçalo Gomes
Jacaréu
Rita Dias
Sandrino
ausgewählt von NAPA:
Nunca Mates o Mandarim
Onlinevoting:
Dinis Mota
|
Nationale VE | ||
|---|---|---|
| Datum | 7./ 8. März 2026 | |
| Ort | Warschau | |
| Halle | Nowe Studio Telewizji Polskiej | |
| Moderation | Artur Orzech | |
| TV-Sender | TVP | |
© eurovision.com
ALICJA ist eine Sängerin und Songwriterin, die nach ihrem Sieg bei „The Voice of Poland“ bekannt wurde. Heute gilt sie als eine der markantesten Stimmen der polnischen Musikszene. Ihr Sound verbindet Elemente aus R&B und Soul und besticht durch emotionale Tiefe und Authentizität. Insbesondere in ihren jüngsten Veröffentlichungen präsentiert ALICJA Texte, die auf ihren persönlichen Erfahrungen basieren. Im Jahr 2024 veröffentlichte sie ihr Debütalbum „nie wracam“, mit ihren erfolgreichen Singles „Spokojnie panowie“, dem Titelsong „nie wracam“, „Za dużo łez“ und „W co ty dziś grasz“. Derzeit arbeitet ALICJA an ihrem ersten englischsprachigen Album, das den Beginn eines neuen, internationalen Kapitels in ihrer Karriere markiert.
Dies ist bereits das zweite Mal, dass ALICJA die polnische Vorauswahl zum Eurovision Song Contest gewonnen hat! Die Sängerin gewann auch das polnische nationale Finale 2020 mit ihrem Song „Empires“. Wegen der COVID-Pandemie kam es allerdings nicht zu einem Auftritt beim ESC, denn 2021 entschied sich TVP dagegen, ihr eine zweite Chance zu geben.
„Pray“ wurde von ALICJA selbst zusammen mit Weronika Gabryelczyk und Sinclair Alan Malcolm komponiert. Der Song wurde als sehr persönliche Geschichte über den Weg eines Künstlers, den Glauben an seine Träume und das Beten für die Verwirklichung dieser Träume geschrieben. Der Song spiegelt den Moment wider, in dem die Bereitschaft zur Veränderung endlich da ist.
Zunächst gab es Unsicherheiten, ob sich der polnische Sender TVP am Boycott des ESC beteiligen würde. Aber am 10. Dezember wurde die Teilnahme bestätigt:
"Wir sind uns der Spannungen bewusst, die die bevorstehende Ausgabe begleiten. Wir verstehen die Emotionen und Bedenken. Wir glauben jedoch, dass der Eurovision Song Contest noch immer die Chance hat, wieder zu einem Ort zu werden, an dem es nur um Musik geht. Und nur um Musik. Wie die überwiegende Mehrheit der EBU-Mitglieder bieten auch wir diese Chance an."
Die Bewerbungsfrist ging vom 4. bis zum 30. November. Eine spezielle Fachjury war für die Auswahl der Finalacts verantwortlich. Die Namen der Finalist*innen wurden am 14. Januar bekannt gegeben. Das nationale Finale 2026 sollte zunächst am Samstag, dem 14. Februar, stattfinden. Doch der Termin wurde auf den 7. März verschoben. Es sollten ursprünglich zehn Acts antreten, allerdings wurden dann nur acht Beiträge offiziell bestätigt und die Songs veröffentlicht. Die Auftritte der Kandidat*innen wurden am 28. Februar und 1. März aufgezeichnet und im Finale dann nur eingespielt. Der polnische Beitrag für den Eurovision Song Contest 2026 wurde durch eine öffentliche App- und SMS-Abstimmung ermittelt. Das Ergebnis wurde aber erst am 8. März 2026 bekanntgegeben.
| Finale - 7. März 2026 | ||
|---|---|---|
| Interpret*in/Titel | % | Pl. |
| 1. Anastasia Wild Child | 4,02 | 7. |
| 2. Piotr Pręgowski Parawany Tango | 11,47 | 4. |
| 3. Karolina Szczurowska Nie bój się | 6,36 | 6. |
| 4. Stasiek Kukulski This Too Shall pass | 9,62 | 5. |
| 5. Basia Giewont Zimna woda | 14,55 | 3. |
| 6. ALICJA Pray | 32,01 | 1. |
| 7. Jeremi Sikorski Cienie przeszłości | 3,57 | 8. |
| 8. Ola Antoniak Don’t You Try | 18,39 | 2. |
|
Nationale VE | |
|---|---|
| Datum | 20. Februar 2026 |
| Ort | Wien |
| Halle | ORF-Studios |
| Moderation | Alice Tumler & Cesár Sampson |
| TV-Sender | ORF |
© ORF / Hans Leitner
COSMÓ (19) ist ein in Ungarn geborener Sänger, der im österreichischen Burgenland aufgewachsen ist und heute in Wien lebt. Sein Künstlername spiegelt seine Weltoffenheit und seine Faszination für das Universum wider. Er spielt Gitarre und Klavier und nimmt Gesangsunterricht bei einem Opernsänger in Graz.
Im Jahr 2022 erreichte COSMÓ (Benjamin Gedeon) das Finale der zehnten Staffel von "The Voice Kids". Seit Sommer 2025 schreibt er seine Songs gemeinsam mit seinem Produzenten und Garish-Schlagzeuger Markus Pemer. Im selben Jahr gründete er die Band „The Thumbs“ für Live-Auftritte und Studioaufnahmen. Er trat in Clubs, auf Bällen und als Vorband für die Starnacht am Neusiedlersee, in Graz und im Gasometer zusammen mit seinem „The Voice“-Coach Alvaro Soler auf. Beim ESC möchte COSMÓ das Publikum zum Tanzen bringen, es inspirieren und durch seine Musik Liebe verbreiten.
Bis zum 15. Oktober 2025 nahm der ORF Bewerbungen entgegen. Es gab außerdem bereits im Juni 2025 ein Songwriting-Camp, bei dem laut ESC-Scout Eberhard Forcher einige vielversprechende Songs entstanden seien. Er und der Peter Schreiber, ebenfalls langjähriger ESC-Scout, haben aber auch aktiv nach geeigneten Acts Ausschau gehalten.
Erstmals seit 2016 gab es wieder eine nationale Vorentscheidung: Jury und Publikum entschieden gemeinsam, wer Österreich beim ESC 2026 in Wien vertreten wird. Die Live-Show „Vienna Calling“ fand am 20. Februar 2026 um 20.15 Uhr auf ORF 1 und ORF ON statt. Moderiert wurde die Sendung von Alice Tumler, die 2015 in Wien moderierte, und Cesár Sampson, der 2018 für Österreich den dritten Platz erreichte und nun als Scout tätig ist.
Rund zweieinhalb Monate hatten Künstler, Sänger und Bands Zeit, sich zu bewerben – das Ergebnis: über 500 Einreichungen aus allen Bundesländern, von Schlager über Pop, Rock und Country bis hin zu Oper, solo oder als Band, in verschiedenen Sprachen. Nach aufwendigen Listening Sessions (Rund 200 Stunden redaktionelle Arbeit) des ORF-Redaktionsteams und der Scouts entstand eine Shortlist von 30 Songs, die zu internen Live-Castings Ende November eingeladen werden. Dort wurden die 12 Acts ausgewählt, die in der nationalen Vorentscheidung überzeugen müssen. Tamara Flores, die zunächst angekündigt war, zog ihre Teilnahme zurück. Für sie rückte Sidrit Vokshi nach. Am 15. Dezember 2026 wurden die 12 Acts vorgestellt.
In der Show kommentierten Caroline Athanasiadis, JJ und Eric Papylaya (ESC 2007) als Jury die einzelnen Acts, aber sie hatten kein Simmrecht. Eigentlich sollten Elton und Luca Hänni diese Funktion erfüllen, aber sie konnten wegen starken Schneefalls nicht nach Wien reisen.
Die stimmberechtigte Jury bestand aus 44 Personen, darunter u.a. Jamala (Seigerin ESC 2016) und Michael Schulte.
| Finale - 20. Februar 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Interpret*in/Titel | Jury | TV | Pkt. | Pl. |
| 1. Anna-Sophie Superhuman | 2 | 7 | 9 | 6. |
| 2. Sidrit Vokshi Wenn ich rauche | 0 | 5 | 5 | 9. |
| 3. Kayla Krystin I brenn | 8 | 6 | 14 | 4. |
| 4. Reverend Stomp Mescalero Ranger | 3 | 0 | 3 | 10. |
| 5. Bamlak Werner We Are Not Just One Thing | 4 | 10 | 14 | 3. |
| 6. Philip Piller Das Leben ist Kunst | 1 | 1 | 2 | 11. |
| 7. Nikotin Unsterblich | 7 | 4 | 11 | 5. |
| 8. David Kurt Pockets Full of Snow | 0 | 0 | 0 | 12. |
| 9. Julia Steen JULIA | 6 | 2 | 8 | 8. |
| 10.FREVD Riddle | 5 | 3 | 8 | 7. |
| 11.Lena Schaur Painted Reality | 12 | 8 | 20 | 2. |
| 12.Cosmó Tanzschein | 10 | 12 | 22 | 1. |
ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz sagte dazu:
"Österreich beweist einmal mehr sein Talent und sein hohes Ansehen als Musiknation. Die Kandidaten für die Endauswahl sind genau das: mutig, dynamisch und voller Vielfalt. Nach der intensiven Vorauswahl durch die Jury und das Redaktionsteam liegt es nun an unserem Publikum, zu entscheiden, wer aus den Top 12 Österreich beim Eurovision Song Contest vertreten wird. Jede Stimme zählt – und für die Gewinner beginnt vielleicht die wichtigste Reise ihres musikalischen Lebens."
© Klaus Titzer / ORF

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