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Artikel nach Datum gefiltert: Montag, 09 Mai 2022

Montag, 09 Mai 2022 17:28

Veni Vidi Eurovici (Zitat Mika)

stephanPünktlich zur ESC Woche hat nun auch die Sonne ein Einsehen und die Regenschauer halten sich seit heute auch zurück. Nur eine Stunde vor der ersten Generalprobe für das erste Semifinale öffnete erst das Pressezentrum, was zu einer enormen Schlange führte, denn es gibt auch nur eine Sicherheitsanlage. Dazu kommt auch noch, dass seit heute die komplette Piazza zwischen Arena und Pressezentrum gesperrt wurde, sodass man zum Covidtest, den man aller 72 Stunden machen muss, um das komplette Olympiagelände laufen musste, um sich dort in eine sehr lange Reihe einfügen durfte. Eigentlich sollten alle, die in die Halle wollten, sich um 14.45 Uhr an einem noch nicht genannten Ausgang zusammenfinden… Es kam dann zu bösen Diskussionen, als Suzanne von Wiwibloggs ihren Bruder William von ganz hinten nach vorn rufen wollte. Ja, die Nerven lagen blank. Ich habe es um 15.03 Uhr in die Halle geschafft, und überraschenderweise begann die Show sehr pünktlich. Michael hat ja schon fleißig geschrieben und ich habe versucht einigermaßen erkennbare Bilder aus der Halle beizusteuern. Leider ist der Presseblock wieder am weitesten von der Bühne weg, keine optimalen Fotobedingungen. Für die Zuschauer sind die Bedingungen aber scheinbar sehr gut, schließlich ist dieses Gelände für die Olympiade gebaut worden und es ist alles noch Tip Top in Schuss.

 

Insgesamt lässt sich feststellen, dass der Sound in der Halle sehr ordentlich ist. Es kam zu keinen größeren Pannen, zumindest sind uns diese live entgangen, falls es doch welche gab. Hier und da dauerte zwar ein Umbau zu lang, aber dann wurde zu einem der Moderatoren geschaltet, was auch kein Beinbruch ist. Natürlich ist es schwer zu beurteilen, wer wie gut oder weniger gut am TV rüberkam. Nur Ronela aus Albanien konnte man in der Arena kaum hören.

 

Kameramann© EC Germany

Übrigens sind einige Kameramänner in diesem Jahr direkt auf den Rängen unterwegs, um während oder nach den Auftritten Fanreaktionen einzufangen. Natürlich nicht ganz spontan, wie ich selbst feststellen durfte, als ich nach dem portugiesischen Beitrag ganz entspannt dasaß und plötzlich sehr energisch von einem Kameramann aufgefordert wurde wild zu jubeln. Und ja, ich habe es gemacht ?.

 

Auch wenn ich nicht uneingeschränkt zum Song der großen Favoriten aus der Ukraine stehe, so hat mich der Auftritt live wirklich umgehauen und wäre auch mein ganz persönlicher Favorit in diesem ersten Semifinale.

 

Ebenfalls sehr stark stach heute Amanda aus Griechenland raus, obwohl ja der Song sehr lange nicht in die Gänge kommt. Aber das Paket ist gut geschnürt und ich glaube, das Publikum wird es nicht zurückschicken.

 

Norwegen macht bei den vielen eher beschaulicheren Acts einfach nur Spaß und ist wie gewohnt perfekt auf der Bühne hier. Im Übrigen hörte man bei den Wölfen mal den Wasserfall nicht, der ansonsten eine ganz schön laute Geräuschkulisse bildet.

 

Für mich hat aber Armenien den größten Sprung nach vorn gemacht. Klar, Rosa befindet sich zwar in dieser Post-It-Hölle, aber sie hat heute sehr schön mit ihrer Stimme gespielt, was dem Song eine interessante Note gab.

 

Nach diesem ersten kompletten Durchlauf glaube ich, dass es für Albanien, Litauen, Slowenien, Österreich und Island eher schwer werden könnte mit dem Finalticket. Obwohl ich zugeben muss, dass ich mich bei einem Tipp noch nie so schwer getan habe wie in diesem Jahr.

 

Niederlande. Portugal und Moldau bedienen auf ihre sehr unterschiedliche Weise die Erwartungen und sollten locker in die Top ten morgen springen.

 

Absolut ratlos bin ich bei Lettland, Bulgarien und Dänemark, die alle drei in meiner Rangliste ganz hinten stehen. Trotz allem machen sie aber alle ihre Sache super.

 

Auf der Kippe sehe ich die Schweiz, auch wenn Marius sensationell gut singt, sowie Litauen und Kroatien.

 

Inzwischen hat sich auch das Pressezentrum gut gefüllt. Nun bleibt für mich noch ein kurzes Umziehen im Hotel, eine Pizza im Ristorante und dann geht es wieder ab zur Halle und zum Juryfinale. Danach dann die erste Party im Hiroshima Mon’amour Club, in dem die Fans bekanntermaßen ein tolles Programm für diese Woche geklöppelt haben.

 

Für heute ein freudiges BUONA SERATA!

 

Freigegeben in ESC 2022 - Blog

michael_nn_copy_copy.jpgHallo zur ersten Generalprobe des ersten Semifinals. Ich werde jetzt live berichten. Wer sich die Spannung erhalten möchte bis morgen Abend, sollte nicht weiterlesen!!! Die Fotos hat Stephan von seinem Sitz in der Halle gemacht.

 

Es beginnt mit einem Film, der zeigt, wie die Drohne erfunden wurde, die in den Postcards später zu sehen sein wird. Zur Musik von Giacomo Puccini  fliegt die Drohne durch Turin und endet  in der Halle. Auf der Bühne gibt es dann eine imposanten Opening-Act unter dem musikalischen Motto "Sound of Beauty".

 

Intro© EC Germany  Intro 2© EC Germany

 

Intro 3© EC Germany  Intro 4© EC Germany

 

Dann kommen Laura Pausini (mit großem Lockenwickler bds.!?!?) und sprechen die üblichen Begrüßungsworte, fordern zum Schluss auf, sich alle man gegenseitig zu umarmen und schon geht es los.

 

               Moderatoren© EC Germany

 

Den albanischen Auftritt hatte ich bisher noch nicht gesehen. Da geht ordentlich die Post ab!  Als Startnummer eins sicher gut gewählt, wenn man sich denn nicht von dem teilweise sehr aggressiven Gesang und ebensolcher Miene von Ronela Hajati nicht abschrecken lässt. Und sie wedelt mit ihrem langen Zopf auf Teufel komm raus!

 

albanienAlbanien © EC Germany  lettlandLettland © EC Germany

 

Die Letten geben alles, es ist schrill, es ist bunt, auch wenn man das Lied nicht mag wie ich, macht der Auftritt trotzdem Spaß!

 

Die gute Monika Liu aus Litauen dürfte es schwer haben. Mir gefällt sowohl Lied als auch die schlichte Inszenierung, in der eine Spiegelung von Monika schon der größte "Knalleffekt" ist, aber mehr braucht es auch nicht, finde ich.  Ich mag auch den Schweizer Beitrag, aber die Inszenierung ist mir reduziert, alles schwarz bis auf Marius' Haare und sein Gesicht. Wenn wenigstens das Lied einen Höhepunkt hätte, aber so dürfte es nicht leicht werden für die Schweiz. Dasselbe dürfte auch für Slowenien gelten. Auftritt eine "Schülerband" vor einer Diskokugel. das ist aber auch das Einzige, was den Liedtitel recht fertigt.

 

LitauenLitauen © EC Germany  SLowenienSlowenien © EC Germany

 

Der große Favorit Ukraine gibt mir persönlich nicht viel, aber ich gebe zu, dass sie den Song sehr wirkungsvoll auf die Bühne bringen.

 

ukraine 2Ukraine © EC Germany  ukraineUkraine © EC Germany

 

Jetzt gibt es einen Werbeblock. Laura erscheint jetzt ohne Lockenwickler, sie schäkert ein wenig mit Mika und dann wird ein Film gezeigt über Turin und die Halle. Mika hat eine Texthänger, beginnt von vorn. Dann die Bulgaren, mir für eine Rocknummer zu harmlos und langweilig inszeniert.

 

MOd im GreenroomModeration im Greenroom © EC Germany  bulgarienBulgarien © EC Germany

 

S 10 für die Niederlande singt makellos, auch die Inzenierung ist stimmig, zunächst nur alles dunkel bis schwarz, dann im Hintergrund das Meer, gegen Ende geht die Sonne auf. Auch eine sehr geschickte Kamerführung, finde ich. Ich mag das Lied sehr, auch weil es in Niederländisch gesungen wird, muss aber zugeben, dass mir die vielen "Uuh - Aah" gegen Ende dann etwas zuviel werden. Moldau liefert gut ab, das gefällt mir aber nun wieder gar nicht. Es gibt eine kleine Verzögerung, bis Portugal starten kann, Alessandro überbrückt. 

 

niederlandeNiederlande © EC Germany  moldauMoldau © EC Germany  

 

Portugal dürfte mal wieder ein "Dark Horse" sein. Tolle Inszenierung. Mia aus Kroatien trägt nun eine Gitarre zum Abendkleid, merkwürdig... Da reißt es sicher auch die kroatische Textpassage nicht heraus.  Die Däninnen bringen Stimmung in die Bude. Danach kommt der nächste  Werbeblock. Mika singt ein Loblied auf die Diversität des ESC und es wird ein Film über den Turquoise Carpet gezeigt. Bei Österreich schwanke ich noch. Das ist sicher besser auf die Bühne gebreacht als damals Darude für Finnland, mit dem ja oft verglichen wird. Aber on es reicht? Die Isländerinnen bringen im Vergleich zu "Halo" ein wirkliches Schlaflied. Da sprint bei mir nichts über.  

 

portugalPortugal © EC Germany  kroatienKroatien © EC Germany

österreichÖsterreich © EC Germany  islandIsland © EC Germany

 

Dann weckt der griechische Auftritt sicher wieder auf! Das finde ich mittlerweile ganz großes Kino! Der Gesang ist beeindruckend und auch die Inzenierung, die sich optisch langsam steigert bis zum Höhepunkt. Klasse! 

 

griechenlandGriechenland © EC Germany  norwegenNorwegen © EC Germany

 

Nichts Neues bei Norwegen. Das wird sicher viele Liebhaber finden, weil es so aus dem Rahmen fällt. Nach den Subwoolfern kommt eine kleine Unterbrechung, in der Alessandro und Miko vor dem Waserfall sitzen und eine Münze nach hinten ins Wasser werfen, was in Rom am Trevibrunnen ja bedeutet, dass man wiederkommt.

 

Die Armenierin sitzt wieder in ihrem Schlafzimmer und reißt Post-Its von der Wand, aber ganz ehrlich, mir gefällt das sogar mittlerweile! Und ich muss meine Probenbeschrebung von vorher korrigieren. Das Publikum sieht den ganzen Auftritt im Schlafzimmer!

 

armenienArmenien © EC Germany  greenrommGreenroom © EC Germany

 

Es gibt den ersten Schnelldurchlauf und dann den Pausenact mit Dardust, Benny Benassi, Sophie and the Giants und der Dirigentin Sylvia Catasta. Und es gibt eine kleine Hommage an die kürzlich verstorbene Raffaella Carra, den großen italienischen Star, die für die Moderation im Gepräch war. 

 

Dann der zweite Schnelldurchlauf und der runtergezählte Countdown, der sogar auf Anhieb klappt :-)

 

Und dann kündigt Mika Diadato an, der vor zwei Jahren beim ESC auftreten sollte, aber dann wegen der Coronaabsage stattdessen in der leeren Arena di Verano sein Lied "Fai rumore" gesungen hat. Jetzt bekommt er das Publikum und die große Halle, die er verdient!  Toll gesungen und toll inszeniert!

 

Und dann kommt endlich auch ein ESC-Bezug: Ein Kurzfilm mit Ausschnitten vergangener ESC-Auftritte (Engel, Teufel, Astronauten, Roboter usw. inklusive Michael Schulte). 

 

Die Junior-ESC-Siegerin aus Armenien wird interviewt, die Werbung für Armenien macht, wo der JESC im Dezember 2022 stattfindet, inklusive einem Armenien-Werbefilm.

 

Die Franzosen kommen als erste der BIG 5 auf die Bühne, es gibt ein Interview, das Lied wird angekündigt. Dann gibt es ein wenig Unsicherheit bei den Moderatoren, die Franzosen performen nicht, sondern Mahmood und Blanco werden auf der Bühne interviewt. Dann erneut eine lange Verzögerung, während die Bühne für Frankreich präpariert wird. Das ist jetzt etwas verwirrend, wird sich vermutlich aber bis zur Live-Show zurechtgeruckelt haben. Dann kommen sie endlich zum Zuge, wirkungsvoll wie gewohnt. Und direkt im Anschluss performen dann Mahmood und  Blanco.  Mahmood trägt jetzt eine Ledermantel im Trenchcoat-Schnitt, Blanco ein übergroßes glitzerndes Oberteil. Der Auftritt gefällt mir zwar  insgesamt etwas besser als in den Einzelproben, aber ich bekomme weiterhin keine "Brividi", wie damals beim Sanremo-Auftritt. Wenn das mal nicht in die Hose geht....

 

Jetzt hakt es weiterhin gewaltig, Alessandro steht hilflos herum und singt "Brividi" vor sich hin. Er wartet auf Regieanweisungen. Es gibt dann mit Fotos einen kurzen Ausblick auf das zweite Semifinale mit einem Duett von Mika und Laura, Il Volo und den restlichen BIG  5, Deutschland, Spanien und Ver. Königreich.  

Und dann kommt das Ergebnis. Alle drei verkünden abwechselnd die Qualifikanten. Die Auftritte der zehn Finalist*innen werden kurz eingespielt. Sie werden auf die Bühne gerufen. Dann erfolgt die Verabschiedung bis Donnerstag. Es ist jetzt 17.38 Uhr, also fast eine halbe Stunde über der vorgesehenen Dauer.   

 

Mein Fazit: Ich finde es insgesamt eine unterhaltsame Show, allerdings ohne besondere Highlights bzgl. der Moderationen (was aber ja noch kommen kann, siehe Duett von Laura und Mika im zweiten Semifinale). Was mir sehr angenehm aufgefallen ist, sind die völlig fehlenden Greenroom-Schaltungen mit den Interpretn*innen, während das Voting noch läuft, das ist mir immer schon sauer aufgestoßen. Ich hoffe, es bleibt dabei! Aber von der Zeit her könnten die eigentlich nicht mehr hineinpassen. 

 .

 

 

 

 

 

Freigegeben in ESC 2022 - Blog
Montag, 09 Mai 2022 11:14

Die deutsche Jury 2022

Michelle, Max Giesinger, Jess Schöne, Tokunbo und Christian Brost sind die Mitglieder der deutschen nationalen Jury für den Eurovision Song Contest 2022. Die nationalen Jurys sowie die Zuschauenden aller Teilnehmerländer können zweimal abstimmen: einmal beim 1. oder 2. ESC-Halbfinale - Deutschland ist per Los für das 2. ausgewählt -, einmal beim Finale. Die Jurys bewerten jedoch nicht die Auftritte während der ESC-Live-Sendungen, sondern die jeweils zweite Generalprobe am Abend davor, das so genannte „Jury-Finale“. Für Michelle, Max Giesinger, Felicia Lu, Tokunbo und Christian Brost bedeutet das, dass sie gemeinsam beim NDR in Hamburg am 11. und 13. Mai eine spezielle, nicht öffentliche Übertragung aus Turin schauen und abstimmen. Ihr Ergebnis wird am 14. Mai im ESC-Finale von Barbara Schöneberger live verkündet, wenn bei der legendären Abstimmungsrunde „Und zwölf Punkte gehen an ...“ alle Jury-Ergebnisse nacheinander abgerufen werden.

Jessica (kurz: Jess) Schöne kommt für Felicia Lu in die Jury: Die Singer/Songwriterin hatte bereits im März ihre Favoriten des diesjährigen Wettbewerbs veröffentlicht. Die EBU-Regeln besagen jedoch, dass die Mitglieder der nationalen Jurys ihre Favoriten nicht nennen dürfen. Die entsprechende Vereinbarung hatte Felicia Lu im April unterschrieben. Daher sah sich der NDR in Absprache mit der European Broadcasting Union (EBU) leider gezwungen, sie aus der Jury auszuschließen.

 

jury496 v contentxl© NDR

 

Schlagerpop-Ikone Michelle, die Jury-Präsidentin, zählt zu den beliebtesten deutschen Künstlerinnen. Sie weiß, was es heißt, vor mehr als 200 Millionen TV-Zuschauern auf der großen internationalen Bühne zu stehen: Mit dem Song „Wer Liebe lebt“ holte sie 2001 einen grandiosen 8. Platz im Finale des Eurovision Song Contests. In diesem Jahr feiert Michelle ihr 30. Bühnenjubiläum. Auch beim „ESC – Countdown für Turin“ und in der „ESC – Aftershow“ wird Michelle dabei sein. Dort präsentiert sie die aktuelle Version von „Wer Liebe lebt“ und den Song „Romeo und Julian“ von ihrem neuen Album „30 Jahre Michelle – Das war’s… Noch nicht!“. Im Herbst 2022 geht sie auf die gleichnamige Tour.

 

Michelle: „Mich verbindet der ESC mit einem der aufregendsten Auftritte, die ich jemals hatte. Damals der Grand Prix 2001 mit ‚Wer Liebe lebt‘. Als erste Schlagersängerin habe ich den Vorentscheid gewonnen und den 8. Platz damals für Deutschland erreicht. Das verbindet mich mit dem ESC. Eine tolle Zeit, ich habe viel gelernt.“

 

Der Singer/Songwriter Max Giesinger gilt als einer der erfolgreichsten Protagonisten des deutschen Pop. Mit Hits wie „80 Millionen“ „Wenn sie tanzt“ oder „Legenden“ erreichte er die Chartspitzen. Zu seinen Preisen zählen die Eins Live Krone, ein MTV Award, die Goldene Henne, der Deutsche Fernsehpreis und der BAMBI. Im November 2021 erschien Max Giesingers viertes Studioalbum, „Vier“. Den ESC begleitete er schon 2018 als Juror.

 

Max Giesinger: „Für mich ist es eine riesengroße Ehre, in der diesjährigen ESC-Jury zu sitzen. Schon als Kind fand ich die Show und die Vielfalt der ganzen Künstlerinnen und Künstler mega! Selten war es wichtiger, diese Vielfalt und den gleichzeitigen Zusammenhalt in Europa zu fördern, als in diesen Tagen. Und wer könnte das besser als der ESC!? Ich freue mich sehr darauf, als Jury-Mitglied ein kleiner Teil dieser großartigen Veranstaltung zu sein.“

 

Tanzen und Musik spielen im Leben von Jess Schöne schon immer eine wichtige Rolle. Angefangen hat die TV-Moderatorin mit ecuadorianischen Wurzeln vor knapp 15 Jahren als Radio- und TV-Moderatorin in Saarbrücken, bevor sie wenig später ihre TV-Karriere als Moderatorin von „KiKA-LIVE“ startete. Seither traf und interviewte sie unzählige Größen des nationalen und internationalen Musikgeschäfts. Seit 2017 begleitet und moderiert Jess Schöne außerdem den „Dein Song für eine Welt!“ Song Contest, eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Entwicklung. Jess Schöne berichtet außerdem vom Junior ESC.

 

Jess Schöne: „Da ich größtenteils im Saarland aufgewachsen bin, habe ich als Kind den Eurovision Song Contest immer mit „unserer“ Nicole und „Ein bisschen Frieden“ verbunden. Da war und ist man einfach stolz drauf gewesen. Als Teenie war der ESC als größter Musikwettbewerb eine der wenigen Shows, die die ganze Familie vor den Fernseher gezogen hat. Ich kenne kein Event, dass eine so besondere Fankultur hat. Seit 2020 darf ich den Junior ESC begleiten und ich bin immer wieder fasziniert von den großartigen Talenten. Es ist mir wirklich eine große Ehre, jetzt neben den ganzen Musikprofis in der deutschen Jury sitzen zu dürfen und meinen Blickwinkel mit einbringen zu können.“

 

Tokunbo ist als Singer/Songwriterin mehrfach preisgekrönt, u. a. als „Best Female Artist International Acoustic Music Awards 2020“ und „Silver Medal Winner Global Music Awards 2022“. Zudem arbeitet sie als Dozentin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Tokunbo spielte Konzerte mit der NDR Radiophilharmonie, dem Filmorchester Babelsberg und veröffentlichte 17 Alben, u. a. als Kopf der erfolgreichen Folk-Noir-Band Tok Tok Tok. Ihr jüngstes Album „Golden Days“ ist soeben erschienen. Tokunbo ist auch Jurorin beim Deutschen Jazzpreis 2022.

 

Tokunbo: „Als Kind hat mich die bunte, schillernde Welt des ESC fasziniert: eine Nacht in die glitzernde Show-Welt eintauchen, was für ein Zauber! Später hatte ich mehrere Berührungspunkte, zum einen Roger Cicero, mit dessen Band ich freundschaftlich verbunden bin und dessen Erinnerung für mich immer mit dem ESC verbunden sein wird, zum anderen meine Studentin Carlotta Truman, die 2019 mit ‚S!sters‘ ins Rennen ging. An dem Abend stand ich selbst auf der Bühne und habe von dort aus mitgefiebert. Dass ich in diesem Jahr Teil der Jury sein darf, freut mich daher besonders.“

 

Christian Brost arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Musikredakteur und Moderator. Als Reporter hat er 2003 vom ESC aus Riga berichtet. Ausgebildet bei Radio Hamburg, ist er heute Head of Music bei hr3 in Frankfurt, einer der Radio-Popwellen der ARD. Diese waren beim ESC 2022 zum ersten Mal integraler Bestandteil des deutschen Auswahlverfahrens.

 

Christian Brost: „Ich bin im Grunde schon seit ‚Ein bisschen Frieden‘ großer ESC-Fan. In den vergangenen Jahren war ich so oft es ging am Finalabend im Publikum auf dem Hamburger Spielbudenplatz und habe mir dort die Live-Show angesehen. Entsprechend stolz bin ich, nun Teil der großen ESC-Familie zu werden.“

 

Das Publikum in Deutschland kann bei den ESC-Live-Shows am 12. Mai (2. Halbfinale) und 14. Mai (Finale) ihre Favoriten wählen. Das Publikums-Voting und das Jury-Voting haben in den Shows gleich viel Gewicht. Die Ergebnisse der Televotings werden im Finale aus allen Ländern zusammen ausgewertet und nicht einzeln verkündet. An wen die Zuschauerinnen und Zuschauer in Deutschland ihre Punkte im ESC-Finale gegeben haben, berichtet Kommentator Peter Urban zum Ende der Show. Zudem wird eurovision.de das nationale Televoting-Ergebnis veröffentlichen. 

(Quelle: NDR)

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Das Team

Auch wenn wir dieses Jahr nicht alle live vor Ort dabei sein können: Hier berichtet das ECG-Team von den Proben, Pressekonferenzen und anderen Ereignissen. Diese Berichte sind natürlich rein subjektiv und sollen nicht in erster Linie eine detailgenaue Beschreibung der Proben liefern - diese kann man ja in verschiedenen Portalen teilweise sogar live verfolgen - sondern einen ganz persönlichen Eindruck darstellen. 

 
 
Benni DJ Ohrmeister  
     
Michael n  
Michael Stephan