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Artikel nach Datum gefiltert: Freitag, 13 Mai 2022

Samstag, 14 Mai 2022 01:27

Mit BRIVIDI aus der Juryprobe

stephanSoeben ging die zweite Generalprobe im Pala Olimpico über die Bühne, bei der in diesen Minuten nun schon die Hälfte der im Becher befindlichen Würfel fallen. Sehr viele Italiener nutzten die etwas (!) günstigeren Preise, um sich die sogenannte Juryshow live anzuschauen. Tatsächlich blieben nur vereinzelt Plätze frei, ansonsten war die Halle so voll wie bisher noch nicht. Unglaublich wieder die Stimmung, die von den meist sehr jungen Italienerinnen und Italienern ausgeht. Heute ist mir besonders aufgefallen, dass in den Juryshows eine noch größere Begeisterung herrscht als in den Liveshows. Möglicherweise sind auch in den TV-Shows etliche Tickets an Sponsoren gegangen oder besser betuchte Turiner, denen das Event, welches sie gerade besuchen, nicht so wichtig ist, Hauptsache sie sind dabei.

 

Es kam, anders als bei der ersten Probe am Nachmittag, zu keinen größeren Pannen. Selbst bei Schweden lief es diesmal rund, was ja schon einem Wunder gleicht. Laura Pausini stand nun auch bei der Eröffnung selbst auf der Bühne und meine Sitznachbarinnen konnten sehr textsicher jeden der angespielten Songs mitsingen, was mir als großer Pausini-Fan nur fast gelang.

 

Kurz dachte man, dass die Tribünen unter der Last der hüpfenden spanischen Fans bald in sich zusammenfallen werden. In jedem Jahr wird von den Spaniern ihr Act frenetisch gefeiert, in diesem Jahr ganz besonders und zu Recht. Man mag da gar nicht mehr glauben, dass noch Tage nach dem Sieg Chanels beim Benidorm-Fest eben diese Fans Kopf standen, aber nicht aus Begeisterung. Dies erwähnt man besser nicht mehr dieser Tage. Chanel war auch heute Abend wieder eine Liga für sich. Man muss den vorhersehbaren Song nicht mögen, um von dem Gesamtpaket begeistert zu sein.

 

mahmoodbanner.jpgMahmood und Blanco führen seit ihrer ersten Probe alle an der Modenase herum. Wieder waren sie anders gewandet. Mal sehen, ob beide morgen eine weitere Robe Europa präsentieren. Da gefühlt alle in der Halle den Song mitgesungen haben, war mir eine objektive Beurteilung nicht möglich. Vielleicht wäre sie das aber ohnehin nicht, denn für mich war und ist „Brividi“ mein persönliches Lieblingslied dieses Jahrgangs.

 

Selbstredend wird das Kalush Orchestra aus der Ukraine von einer Welle der Sympathie getragen. Und wenn Europa sie als Sieger möchte, dann ist das so. Schade nur, dass ein Wettbewerb etwas seinen Sinn verliert, wenn es um solch gewaltige weltpolitischen Fragen geht und sicherlich Juroren wie Zuschauer sich in einer moralischen Verantwortung sehen. Aber auch dagegen ist nichts zu sagen, so ist es nun mal. Sind wir also gespannt, wer nach der Ukraine auf Platz zwei kommen könnte, und da sind die Chancen auch für das Vereinigte Königreich extrem gestiegen. Es wäre Sam Ryder und dem UK zu wünschen, dass sie zumindest in die Top five kommen, damit auch mal dieser Opfer-Mythos auf der Insel aufhört, dass sie niemand liebhat. Nein, schickt einfach gute Beiträge.

 

   

greenroom 1© EC GermanyUnser Malik hat eine wirklich schwierige Aufgabe vor sich, so direkt nach der Euphorie, mit der die Ukrainer bejubelt werden, versinkt der deutsche Beitrag geradezu in einem Loch. Besonders schwierig ist es vor allem live in der Halle, denn der Auftritt ist zu 100 % für die TV-Zuschauer konzipiert, wogegen natürlich erstmal gar nichts spricht. Allerdings kann so auch das Publikum vor Ort keine Beziehung zum Künstler auf der Bühne aufbauen. Man sieht so gut wie nichts vom Auftritt, da die Scheinwerfer dermaßen von hinten in die Arena blenden, dass man Malik kaum sieht. Dazu kommt, dass aus dramaturgischen Gründen auch die großen Screens in der Halle dunkel bleiben und man auch da nichts sieht. Entsprechend verhalten ist die Reaktion im Publikum, welches aber wenigstens brav die Taschenlampen schwenkt. Von meinem Platz konnte ich die deutsche Delegation im Greenroom sehen, und Malik ging wirklich bei vielen seiner Kollegen mit. Da er so ein wunderbarer Sänger und Typ ist, würde ich mir so sehr wünschen, dass er zumindest seinen Auftritt genießen kann und er vom ESC in irgendeiner Weise profitieren wird. In den Charts und den Streamingdiensten läuft es für unseren Beitrag ja so gut wie lange nicht mehr.

 

  

Etwas enttäuscht werden die Zuschauer heute gewesen sein, denn Måneskin konnten sich nicht herablassen, auf der Probe live aufzuspielen, ihren Part mussten wie schon am Nachmittag Lichtdoubles übernehmen, dies teilte die EBU sehr kurzfristig per Mail mit. Wahrscheinlich möchte die Gruppe vor morgen keine Videos von sich im Netz finden.

 

Italien ist medial voll auf ESC eingestellt. Am späten Nachmittag habe ich auf RAI 1 noch eine längere Diskussionssendung zum Thema ESC verfolgt, die sich natürlich ausführlich mit dem Ausscheiden Achille Lauros beschäftigt hat. Es wurden aber auch etliche andere Beiträge näher beleuchtet und in typisch italienischem Temperament, sagen wir - besprochen. Ausführlich wurde auch der Beitrag von Raffaella Carrá in Sachen ESC gewürdigt. Schließlich hat sie sich 2011 sehr für den ESC und die Rückkehr Italiens zum Contest eingesetzt und den Italienern den Wettbewerb wieder nähergebracht. Offenbar ist man auch mit den Einschaltquoten der Semis sehr zufrieden, die bei satten 45 % liegen sollen. Vor der Halle gibt es auch jeden Abend das gläserne Studio, welches Zuschauer des Sanremo-Festivals bereits kennen. In diesem Studio wird eine halbe Stunde vor der Show mit den hier üblichen Talkgästen der Festivalklatsch ausgetauscht.

 

Einige der hierher gereisten Fans finden, dass der ESC im Stadtbild eher unterrepräsentiert sei. Dem kann ich nicht folgen. Ob in allen Bahnhöfen, Plätzen, Bussen und Bahnen, Fahnenmasten oder wichtigen Gebäuden, prangt in verschiedenen Formen das ESC-Logo oder riesige Banner mit Mahmood und Blanco mit dem Schriftzug der Eurovision. Vielleicht war auch meine Erwartungshaltung eine andere, schließlich bin ich davon ausgegangen, dass man sich hierzulande ausschließlich für Sanremo in musikalischer Hinsicht begeistern kann. So bin ich eher positiv überrascht.

 

          bus© EC Germany  draußen© EC Germany

 

          hotel© EC Germany  ital Sieger© EC Germany

 

          platten© EC Germany  platten 2© EC Germany

 

Unter den angereisten Delegationen und Pressevertretern grummelte es hinter den Kulissen, was nur zum Teil an manchmal versagender Technik lag, vielmehr an einer Neuausrichtung des Wettbewerbs seitens der EBU. Es ist, das muss man auch sagen, ihr gutes Recht, auch neue Zielgruppen zu gewinnen. Skeptisch bleibe ich dennoch, gerade was die enge Zusammenarbeit mit TikTok angeht. Am Ende wird es die Zeit zeigen, ob die Weichen in die richtige Richtung gestellt sind. Auf jeden Fall hat es mir sehr viel Freude gemacht zu sehen, dass der ESC sehr lebendig ist und auch außerhalb unserer schnuckeligen Blase den Menschen Spaß macht. In diesem Sinne wünsche ich allen ein wundervolles Finale!!!

 

 

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Freitag, 13 Mai 2022 19:45

Das ECG-Treffen in Turin

benniEs war sonnig, es war heiß: Bestes Wetter für ein Treffen der ECG-Mitglieder an einer etwas ruhigeren Stelle des Eurovision Village in Turin. Ganz viele von euch sind der Einladung gefolgt und haben am Tag vor dem großen Finale ihre Erlebnisse rund um den ESC ausgetauscht. Auch wenn es keine Give-Aways zu verteilen gab: Es reichen schon die richtigen Leute, um einen schönen, kurzweiligen, gemeinsamen Nachmittag zu verbringen.

 

 

280445374 2162874050531103 5078913138704097024 n© EC Germany

 

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IMG 7863© EC Germany

 

 

 

 

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Freitag, 13 Mai 2022 13:15

Finale - Dressrehearsal 1

michael nnHallo mal wieder aus Hilden. Ich verfolge die erste Generalprobe des Finales. Wie immer: Wer sich die Spannung erhalten möchte, sollte nicht weiterlesen!

Ich werde allerdings nicht jeden einzelnen Auftritt beschreiben, zumindest nicht die der Semifinal-Acts. 

 

Es beginnt mit leichter Verzögerung, und als erstes wird angekündigt, dass Laura Pausini erst später dazustoßen wird, sie müsse sich erholen, aber sie sei nicht etwa krank. 

 

Auf der Bühne stehen schon diverse "Trommelstationen".

 

Bühne 1© EC Germany  Bühne 12© EC Germany

 

Dann beginnt es mit einem Film: Auf dem großen Platz mitten in Turin stehen viele Leute und Musiker, es wird "Give Peace A Chance" gesungen. Dann wird in die Halle geschaltet und dort wird dann das Publikum weitersingen.  

 

Auf der Bühne bringen dann das  Rockin’ 1000 Ensemble und Laura Pausini ein Medley ihrer großen Erfolge (jetzt von einer anderen Sängerin gesungen).  

 

Lauramedley 1© EC Germany  Lauramedley 2© EC Germany

 

Lauramedley 3© EC Germany  Lauramedley 4© EC Germany

 

Es folgt die Flaggenparade, wobei die Flaggen nicht auf die Bühne getragen werden (vielleicht ist das morgen anders), sondern nur auf den LED-Backdrops als Farben erscheinen. Zwischendurch gibt es immer mal eine Unterbrechung durch Tänzer in silbernen Overalls mit Leuchtstäben in den Händen. Das fand ich jetzt wenig beeindruckend, muss ich gestehen. 

 

Nach dem üblichen Vorgeplänkel und Regelinformationen geht es dann schon los. Auffällig bei der Schweiz, dass Marius Bear offensichtlich so erleichtert und entpannt ist, dass er viel phrasiert, was das Lied interessanter macht. 

Mika muss im Greenroom den Start Frankreichs überbrücken, weil der Aufbau nicht fertig ist. Er ist für mich ja der heimliche Star des ESC dieses Jahr. Ich finde es sehr gut, mit welcher Lockerheit und Humor er agiert und auch spontan immer mal einspringen kann, wenn Not am Mann ist so wie jetzt. Ganz groß kommt er raus, wenn er vor dem deutschen Auftritt überbrücken muss, weil es ja dauert, bis die ganzen Instrumente und Teppiche verteilt sind. Daher hatte ich schon befürchtet, sie würden vor Deutschland eine Werbepause einschieben, das ist zum Glück nicht der Fall, die erste größere Pause kommt nach Armenien. Es wird ein Film über Highlights der Semifinals gezeigt. Nette Geste, dass die Ausgeschiedenen wenigstens ganz kurz mal gezeigt werden.  

 

Dann Italien: Mahmood trägt heute ein weißes Unterhemd, eine Dreiviertelhose, darüber ein langes weißes Hemd mit bunten Applikationen auf dem Rücken, Blanco ist ganz in Schwarz. Gesanglich ist das deutlich besser als bei den Einzelproben, aber ich kann mir nicht helfen, die Magie von Sanremo spüre ich weiterhin nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass es da mal wieder einen "Favoritenabsturz" gibt. 

 

Fra 2Frankreich © EC Germany  SPanSpanien © EC Germany

 

Die Auftritte Frankreichs und Spaniens perfekt wie gewohnt. Nachdem das "Wohnzimmerstudio" Maliks endlich aufgebaut ist, gibt er eine sehr gute Performance. Er macht seine Sache wirklich ausgezeichnet. aber ich kann nicht einschätzen, ob diese reduzierte Inszenierung die Leute bei der ansonsten vorherrschenden optischen Reizüberflutung eher begeistert oder ob sie sie langweilig finden werden... 

 

GER 1Deutschland © EC Germany  gerDeutschland © EC Germany

 

Monika Liu trägt heute statt ihrer Mireille-Matthieu-Frisur freie Stirn mit Seitenscheitel, sieht gut aus, aber ist vielleicht nur eine Probenfrisur. Nach Belgien gibt es wieder eine Werbepause, es wird derselbe Film wie eben gezeigt. Oder nicht? Ich weiß es nicht, auf jeden Fall wieder etwas über die Semifinals.

 

Und wieder muss Cornelia Jakobs  nach den ersten Tönen abbrechen. Du meine Güte, die Frau braucht wirklich starke Nerven, das ist ja jetzt fast bei jeder Probe passiert, zum Glück nicht gestern im Semi und hoffentlich auch nicht morgen Abend. Es wird dann vor und nach Australien wieder der Umbau überbrückt, Mika und Alessandro machen ihre Späße. Nach Australien gehen Alessandro und Laura auch zu einzelnen Delegationen im Greenroom. Gibt es also doch diese Interviews? Ich hatte sie in den Semis ja nicht vermisst!  Es dauert offensichtlich ewig lang, die Aufbauten für Sam Ryder auf die Bühne zu bringen - und alles wieder runter, erneuter Einsatz also für Alessandro und Mika. Diese Show dauert bis Sonntagmorgen, 4.00 Uhr, meint Alessandro!

 

UK 1Ver. Königreich © EC Germany  UK 2Ver. Königreich © EC Germany

 

UK 4Ver. Königreich © EC Germany  UK 3Ver. Königreich © EC Germany

 

So, wir sind durch mit den 25 Beiträgen und zur Ankündigung des Schnelldurchlaufs ist auch Laura Pausini da! Der deutsche Clip zeigt dieses Mal nicht den Rapteil, sondern mehr vom Refrain!

 

Gesten© EC GermanyEs folgt ein kurzer "Lehrgang" von Alessandro, Laura und Mika über die Bedeutung italienischer Gesten, begleitet von einem Ballett. 

 

Dann gibt es eine Videobotschaft von der europäischen Weltraumstation ESA. Danach haben dann Måneskin ihren Auftritt, der wird aber jetzt von Doubles simuliert.  Zwischen zwei Titeln werden sie dann wohl interviewt.

 

 

 

 

  

 

Greenbox© EC GermanyAlessandro macht in einer Greenbox Werbung für Social Media und TikTok.

 

 

 

Dann der zweite Schnelldurchlauf.

 

 

 

 

Und dann kommt Gigliola Cinquetti! Sie trägt eine Sonnenbrille und singt ihr Siegerlied "Non ho l'età"! 

 

 GilololaGigliola Cinquetti© EC Germany  Gigliola 1Gigliola Cinquetti© EC Germany

 

Danach wieder ein Film "Eurovision Confidential".  Und jetzt hat Mika seine großen Auftritt. Er bringt seinen großen Hit "Grace Kelly", "Jam It Up" und zum Schluss "Happy Ending" mit Unterstützung eines Chores, dessen Mitglieder alle Flaggen mit einem großen Herzen schwenken.

 

Mika 1Mika © EC Germany  Mika 2Mika © EC Germany

 

Mika 3Mika © EC Germany  Mika 4Mika © EC Germany

 

Ein letzter Schnelldurchlauf, dann der Countdown und dann folgt noch ein kleiner FIlm über die Spannungsmomente bei Wertungen.

 

Und jetzt beginnt das Dummyvoting der Jurys. Laura fragt bei der deutschen Wertung: Hamburg oder Berlin? Mika sagt ihr, es sei Hamburg, dann begrüßt sie den Dummy für Barbara mit "Kann ich einen Hamburger haben?" Und dann wird es kompliziert, Mika gibt Laura Unterricht, wie sie "Royaume Uni" und "Pays Bas" richtig aussprechen soll... vergeblich :-)

 

Punkte© EC Germany  Punkte 2© EC Germany

 

Das Televotingergebnis wird  dann wieder vom letzten Juryplatz bis zum ersten Platz verkündet.

 

Fazit: Wie schon bei den ersten Semifinalproben gab es immer wieder Verzögerungen und Probleme, die aber von Alessandro und Mika blendend überbrückt wurden. Aber wie man in den Semifinals gesehen hat, wird es dann in der Livesendung wohl weitgehend klappen. 

Man hat sicher schon bessere Pausenacts gesehen und natürlich bleiben Petra Mede und Måns Zelmerlöw unerreicht. Die filmischen ESC-Rückblicke wirken auf mich etwas gewollt, da gab es schon lustigere. Aber im Großen und Ganzen ist es eine unterhaltsame Show ohne Längen, was meines Erachtens hauptsächlich Alessandro und Mika zu verdanken ist.  

Wer das Rennen macht? Ich glaube, es könnte einige Überraschungen geben. Aber, wie man an meinen Vorhersagen für die Semifinals sieht, sollte man auf meine Meinung nicht allzuviel geben ;-) 

 

Hier das Gesamtergebnis unseres Teams: 

 

1. Stephan: 17 richtige Tipps

2. Benni und Konstantin: 16 richtige Tipps

4. Michael: 15 richtige Tipps

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Freitag, 13 Mai 2022 12:28

Die Ferse des Achille

stephanEin freudiges Buongiorno schon aus dem Pressezentrum, das heute etwas früher öffnet, schließlich beginnt um 13.00 Uhr die erste Generalprobe für das Finale.

 

Venaria© EC GermanyGestern nutzte ich den Vormittag für einen Besuch im Palazzo Venaria Reale, in dem am letzten Sonntag der große Begrüßungsempfang stattfand. Einige traurige Reste der Dekorationen stehen noch im Gelände rum und warten auf ihre Entsorgung. Venaria ist ein kleines, hübsches Örtchen, ungefähr eine dreiviertel Stunde vom Turiner Stadtzentrum entfernt. Auch hier versucht man ein Stückchen vom ESC-Kuchen abzubekommen und hat rund um den Empfang ein kleines Fest geklöppelt.

 

 

  

 

 

 

   

 

 

 

Zurück in meinem Hotel konnte ich feststellen, dass Cornelia Jakobs aus Schweden ein Hotel weiter logiert und zahlreiche Fans aus ihrer Heimat traf und wirklich gut gelaunt für Selfies zur Verfügung stand. Am späten Abend konnte man dann erleben, dass Cornelia offenbar generell ein sehr fröhliches Gemüt hat, denn sie machte aus ihrem kurzen Interview während der Pressekonferenz, eine kleine, sehr unterhaltsame Show.

 
                                     Schwedinnen_2.jpg© EC GermanySchwedinnen© EC Germany

 

E_2.jpg© EC GermanyUnd schon eine kleine Tradition ist am Donnerstag vor dem zweiten Semifinale der Empfang der Deutschen Botschaft, welcher in der Zentrale des Kaffeeherstellers LAVAZZA stattfand. Selbiger wurde sogar Ende des 19. Jahrhunderts ins Turin gegründet und blieb bis heute der Stadt treu.

 

 

 

 

 

 

  

 

Alina Stiegler führte charmant wie immer durch den Nachmittag und begrüßte diesmal nicht den Botschafter, welcher verhindert war, sondern eine Konsulin, die eine kleine Rede hielt. Als größter Fan von Malik outete sich dann unsere Delegationschefin Alexandra Wolfslast, was wirklich von Herzen zu kommen schien. Malik wurde von Alina interviewt und sang eine reduzierte Version von „Rockstars“.

 

           E StiegerAlina Stiegler © EC Germany BegrüßungAlina Stiegler und Alexandra Wolfslast © EC Germany

 

 E Malik 1Malik Harris © EC Germany

 

Eingeladen waren auch Kalush Orchestra aus der Ukraine, die am Schluss noch eine Akustikversion zusammen mit Malik zum Besten gaben. Unter die geladenen Gäste hatten sich auch zwei Wölfe geschlichen, auf die sich zwischendurch die Pressemeute stürzte.

 

 

KAlush MalikMalik Harris mit Kalush Orchestra © EC Germany

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Blick in die großen Tageszeitungen Italiens von heute zeigt auf fast allen Titelseiten den großen Verlierer des gestrigen Semifinales, nämlich Achille Lauro, den exzentrischen hiesigen Star. La Stampa titelt „Die Ferse des Achille“ und schreibt weiter: „Von der Loveparade der Neunziger bis zur Turiner Liebesbühne: Der Eurovision Song Contest wird wieder zum Symbol der Freiheit“. Somit bekommt der Wettbewerb wahrscheinlich so viel Presseaufmerksamkeit wie nie zuvor.

 

Insgesamt gab es bei der gestrigen Auswahl wenige Überraschungen, auch wenn sich jeder sicherlich den ein oder anderen lieber im Finale gewünscht hätte. Außer Rand und Band war die Delegation aus Belgien, welche während der Pressekonferenz der zehn Sieger um mich herumsaßen und es nicht fassen konnten, dass sie es tatsächlich ins Finale geschafft haben. Auch für mich war das der einzige „Fehltipp“ des zweiten Semis, denn ich hatte eher auf San Marino getippt.

 

In der späten Nacht wurde auch die Startreihenfolge bekanntgegeben. Und ich hatte schon drauf getippt, dass Malik nach der Ukraine platziert wird, und so ist es nun auch gekommen. Dafür hat er allerdings den letztmöglichen Slot der ersten Hälfte bekommen.

 

In Kürze startet nun der erste Durchlauf des Finales, die sogenannte Flaggenparade wurde am Morgen unter Ausschluss der Presse geprobt, man darf also gespannt sein.

 

 

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Freitag, 13 Mai 2022 09:38

Die Startreihenfolge im Finale

Dies ist die Startreihenfolge im Finale:

 

1. Tschechische Republik

2. Rumänien

3. Portugal

4. Finnland

5. Schweiz

6. Frankreich

7. Norwegen

8. Armenien

9. Italien

10. Spanien

11. Niederlande

12. Ukraine

13. Deutschland

14. Litauen

15. Aserbaidschan

16. Belgien

17. Griechenland

18. Island

19. Moldau

20. Schweden

21. Australiien

22. Ver. Königreich

23. Polen

24. Serbien

25. Estland

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Das Team

Auch wenn wir dieses Jahr nicht alle live vor Ort dabei sein können: Hier berichtet das ECG-Team von den Proben, Pressekonferenzen und anderen Ereignissen. Diese Berichte sind natürlich rein subjektiv und sollen nicht in erster Linie eine detailgenaue Beschreibung der Proben liefern - diese kann man ja in verschiedenen Portalen teilweise sogar live verfolgen - sondern einen ganz persönlichen Eindruck darstellen. 

 
 
Benni DJ Ohrmeister  
     
Michael n  
Michael Stephan