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ESC 2026 - Informationen

ESC 2026 - Informationen (55)

ESC 2026: San Marino


 

norway


"San Marino Song Contest 2026"

Datum 6. März 2026
Ort Dogana
Halle Teatro Nuovo
Moderation Simona Ventura
TV-Sender SMRTV

 

VERTRETERIN FÜR SAN MARINO

SENHIT FEAT. BOY GEORGE

"SUPERSTAR"

 

 

 Senhit© eurovison.com

  

 

 

SENHIT wird damit San Marino zum dritten Mal vertreten. 2011 in Düsseldorf erreichte sie mit „Stand By“ das Finale nicht. Zehn Jahre später in Rotterdam schaffte sie es mit „Adrenalina feat. Flo Rida" ins Finale und belegte Platz 22. Der Song wurde ein Hit, der bis heute allein auf Spotify über 20 Millionen Mal gestreamt wurde. Seit ihrem Erfolg beim Eurovision Song Contest hat SENHIT das Album "DANGEROUS" veröffentlicht, auf dem sie mit Steve Aoki, Benny Benassi und Flo Rida zusammenarbeitete. Neben der Eurovisionsbühne hat SENHIT auch viele andere Bühnen in ganz Europa bereichert und in Produktionen von „Der König der Löwen“, „Hair“ und „Fame“ in Deutschland und der Schweiz mitgewirkt.

Beim Auftritt im Finale wurde Boy George nur kurz eingeblendet. Ob er in Wien dann mit auf der Bühne performen wird, bleibt abzuwarten. 

 


 

Nach der Unterzeichnung des Dreijahresvertrags zwischen dem Staatssekretariat für Tourismus, San Marino Rtv und Media Evolution geht es nun mit dem San Marino Song Contest weiter und so führte der Sender SMRTV auch 2026 eine aufwendige nationale Vorentscheidung durch. Die Modalitäten haben sich etwas geändert: Es gab zwei Live-Semifinals und ein ebenfalls live übertragenes Finale. Der alleinige Geschäftsführer von Media Evolution, Denny Montesi, wurde zum neuen Delegationsleiter für den Eurovision Song Contest ernannt und wurde als Botschafterin von der sanmarinesischen Sängerin Valentina Monetta unterstützt, die bereits vier Mal auf der ESC-Bühne stand.In einer Pressekonferenz erklärte der Generaldirektor von SMRTV, Roberto Sergio: 

„Wir haben heute der EBU unsere Teilnahme mitgeteilt ungeachtet der jüngsten Diskussionen, die in konstruktivem Geist geführt wurden, über die kritischen Punkte im Zusammenhang mit dem Abstimmungssystem und der „benachteiligenden“ Behandlung kleiner teilnehmender Staaten; Wir haben jedoch gleichzeitig den Wunsch geäußert, dass die EBU künftige Überarbeitungen und Verbesserungen in Betracht zieht, um mehr Fairness und Repräsentativität für alle Länder zu gewährleisten, unabhängig von ihrer Größe oder ihrem Stimmenanteil.“

 

Es gab über 800 Bewerbungen, von denen letztlich 240 Künstler*innen am weiteren Auswahlverfahren teilnahmen. Die Teilnahmegebühr betrug 150 Euro,  für Teilnehmer*innen aus San Marino 50 Euro. In der sogenannten „Stage & Live Academy“ traten alle Bewerber*innen in acht Vorrunden mit jeweils 30 Acts an. Aus jeder dieser Vorrunden wählte eine Jury fünf Acts aus für die Semifinals am 4. und 5. März aus, also insgesamt 40. Diese kämpften in den Semifinals  um  zehn Plätze im Finale, wo sie auf zehn eingeladene Acts trafen, die vom sanmarinesischen Fernsehsender SMRTV ausgewählt wurden und einem Vertreter aus San Marino, Marco, der ebenfalls nominiert wurde. Die Entscheidung fällte ausschließlich eine fünfköpfige Jury. 

  

 

Finale  - 6. März 2026 
Interpret*in/TitelPl.
1. Pellegrina Pibigas
Il giorno che
 
2. Magdalena Tul
I’ll Be Around  
 
3. Klem
Ok respira 
 
4. Molella ft. Maxè
Fever
 
5. Iuna
Freedom Calling 
 
6. Paolo Belli
Bellissima
3.
7. Orphy
Rise Again
 
8. Andreas Habibi ft. AURA
All We Need Is Love
 
9. Dolcenera
My Love
 
10.Myky
Outta Tune 
 
11.Kelly Joyce
Oh là là
2.
12.Luka Basi
Chicolo 
 
13.Anna Smith
Bruised
 
14.Matias Ferreira
Paura
 
15.Rosa Chemical
Mammamì
 
16.L’Orchestraccia
Cara madre mia
 
17.Senhit ft. Boy George
Superstar
 
18.Inis Neziri
In My Head
4.
19.Edward Maya ft. William Imola
Balla
 
20.Maya Azucena
My Sin 
4.
21.Marco
Shine
 

 


  

Semifinale  1 - 4. März 2026
Interpret*in/Titel
1. Alien Cut feat. Tayma 
Ethernia 
2. Capabrò
Lavorare fa schifo 
3. Daudia
Talk About It 
4. Erisu
Ghost of Ninive 
5. Giacomo Voli
Figaro 
6. Lorenzo Bonfire
Ode to Guilt 
7.Metiria
Attention Seeker 
8. Mrtina
My Insanity 
9. 4Calamano
Twilight 
10.Anna Smith
Bruised 
11.Myky
Outta Tune 
12.N’ice Cream
Not the Winner 
13.Pellegrina Pibigas
Il giorno che 
14.Orphy
Rise Again
15.Sheila
Zemra e tokes 
16.Star Guy
Star Shadez 
17.Stefano
Pesce rosso 
18. Yume
Paura di amare
19.Ryan Song
Break the Cage
20.Matias Ferreira
Paura 

 

 

Semifinale  2 - 5. März 2026
Interpret*in/Titel
1. Atwood
Midnight Alibi 
2. Deva
Mi fa male l’America 
3. Elysa
The Alchemist 
4. Iired
Playlist In Loop 
5. Iuna
Freedom Calling 
6. Klem
Ok respira 
7. Luka
Where It Ends 
8. Luka Basi
Chicolo 
9. Lupi Mannaggia
Ignorantita
10.Magdalena Tul
I’ll Be Around 
11.Maraaya
Alu Alu 
12.Marco Sbarbati
Pretty Little Secret 
13.Maya Azucena
My Sin 
14.Nicolò Deori
Mi ucciderai per sempre 
15.Novablue
Muoio di fame 
16.Paolo Martini
Fase rem 
17.Samuele Di Nicolò
Non tornare più 
18.Sezina Kelsey
You Raise Me High 
19.Utopia Twins / Valerie
Fake Smile 
20.Xannova Xan
Unbreakable 

ESC 2026: Portugal


norway

Nationale VE  
"Festival da Canção 2026"

Datum 7. März 2026
Ort Lissabon
Halle Valentim de Carvalho Studios
Moderation Vasco Palmeirim & Filomena Cautela
TV-Sender RTP

 

VERTRETER FÜR PORTUGAL

BANDIDOS DO CANTE

"ROSA"

 

IRL© RTP

     

 

Die Gruppe Bandidos do Cante stammt aus Beja und besteht aus Miguel Costa, Duarte Farias, Francisco Raposo, Luís Aleixo und Francisco Pestana. Sie verkörpert die Essenz des "Cante Alentejano", der 2014 von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt wurde und durch einen poppigen, zeitgenössischen Sound neu interpretiert wird. Die Gruppe gründete sich 2022 und bereits ihre erste Single „Amigos Coloridos” wurde innerhalb kurzer Zeit zum meistgespielten Song im portugiesischen Radio. Seitdem hat die Gruppe über 200.000 monatliche Hörer gewonnen, ein Publikum aller Altersgruppen begeistert und Auftritte auf den größten Bühnen Portugals absolviert. Ihre Tournee 2025 mit über 80 geplanten Konzerten endete symbolisch in ihrer Heimatstadt mit zwei ausverkauften Shows. Im Januar 2026 veröffentlichten Bandidos do Cante ihr erstes Studioalbum mit dem Titel  "Bairro das Flores".  

 


Auch 2025 gab es wieder das traditionelle "Festival da Canção" mit zwei Semifinals am 21. und 27. Februar und dem Finale am 7. März 2026. Allerdings traten in jedem Semifinale nur noch acht Acts an, von denen jeweils die besten fünf das Finale erreicthen, vier davon durch 50/50-Prozent Mischvoting und der fünfte Act durch alleiniges Publikumsvoting.

RTP hatte acht Komponist*innen direkt eingeladen, weitere sechs wurden durch eine öffentliche Ausschreibung gewählt, einer von Vorjahressieger NAPA eingeladen und einer durch eine Online-Abstimmung bestimmt. Hier stelltten sich fünf Newcomer, vorgeschlagen die von Musikschulen aus Lissabon und Porto, zur Wahl.

Im Finale entschieden zu 50 Prozent sieben Regionaljurys (Norte, Centro, Lisboa e Vale do Tejo, Alentejo, Algarve, Açores und Madeira) und zu 50 Prozent Televoting.

Auch in Portugal gab es die Diskussion um einen ESC-Boykott. RTP entschied sich aber dagegen. Allerdings hatten bis auf zwei Acts (Bandidos do Cante und André Amaro) alle anderen Vorentscheidungsteilnehmer*innen im Vorfeld erklärt, sie würden im Falle eines Sieges nicht nach Wien reisen wollen.  

 

 

Finale - 7. März 2026  
Interpret*in/TitelJuryTVPkt.Pl.
1. Bandidos do Cante
Rosa
 10  12  22  1.
2. João Ribeiro
Canção do querer
 12  2  14  4.
3. André Amaro
Dá-me a tua mão
 1  7  8  7.
4. Gonçalo Gomes
Doce ilusão
 4  3  7  9.
5. Marquise
Chuva
 3  5  8  8.
6. EVAYA
Sprint
 2  1  3  10.
7. Sandrino
Disposto a tudo
 7  6  13  5.
8. Nunca Mates o Mandarim
Fumo
 8  8  16  3.
9. Silvana Peres
Não tem fim
 5  4  9  6.
10.Dinis Mota
Jurei
 6  10  16  2.

 


 

Semifinale 1 - 21. Februar 2026  
Interpret*in/TitelFinale
1. AGRIDOCE
Onde quero estar
 
2. EVAYA
Sprint
X
3. Marquise
Chuva
X
4. Mário Marta
Pertencer
 
5. Dinis Mota
Jurei
X
6. Bateu Matou
Nos teus olhos
 
7. André Amaro
Dá-me a tua mão
X
(Wildcard)
8. Nunca Mates o Mandarim
Fumo
X

 

Semifinale 2 - 28. Februar 2026  
Interpret*in/TitelFINALE
1. Bandidos do Cante
Rosa
X
2. João Ribeiro
Canção do querer
X
3. Inês Sousa
Um filme ao contrário
 
4. Sandrino
Disposto a tudo
X
5. Jacaréu e Ana Margarida
O-pi-ni-ão
 
6. Francisco Fontes
Copiloto
 
7. Gonçalo Gomes
Doce ilusão
X
(Wildcard)
8. Silvana Peres
Não tem fim
X

 

Dies sind die Komponisten*innen: 

von RTP eingeladen:

André Amaro

Bandidos do Cante 

Bateu Matou 

Cristina Branco 

Djodje 

EVAYA 

Inês Sousa 

Marquise  (DIe Band Marquise hat bereits im Vorfeld erklärt, im Falle eines Sieges aus Solidarität zum palästinensischen Volk nicht am ESC teilnehmen zu wollen.)

durch öffentliche Ausschreibung:

AGRIDOCE 

Francisco Fontes 

Gonçalo Gomes 

Jacaréu

Rita Dias 

Sandrino 

ausgewählt von NAPA:

Nunca Mates o Mandarim 

Onlinevoting:

Dinis Mota 


ESC 2026: Polen


lithuania

Nationale VE
"Wielki Finał Polskich Kwalifikacji 2026"

 
Datum 7./ 8. März 2026
Ort Warschau
Halle Nowe Studio Telewizji Polskiej
Moderation Artur Orzech
TV-Sender TVP  

 

VERTRETERIN FÜR POLEN

ALICJA

"PRAY"

 

Eurowizja 2025. Steczkowska szykuje trik kaskaderski. Nie polecali mi content© eurovision.com

     

 

 

ALICJA ist eine Sängerin und Songwriterin, die nach ihrem Sieg bei „The Voice of Poland“ bekannt wurde. Heute gilt sie als eine der markantesten Stimmen der polnischen Musikszene. Ihr Sound verbindet Elemente aus R&B und Soul und besticht durch emotionale Tiefe und Authentizität. Insbesondere in ihren jüngsten Veröffentlichungen präsentiert ALICJA Texte, die auf ihren persönlichen Erfahrungen basieren. Im Jahr 2024 veröffentlichte sie ihr Debütalbum „nie wracam“, mit ihren erfolgreichen Singles „Spokojnie panowie“, dem Titelsong „nie wracam“, „Za dużo łez“ und „W co ty dziś grasz“. Derzeit arbeitet ALICJA an ihrem ersten englischsprachigen Album, das den Beginn eines neuen, internationalen Kapitels in ihrer Karriere markiert.

Dies ist bereits das zweite Mal, dass ALICJA die polnische Vorauswahl zum Eurovision Song Contest gewonnen hat! Die Sängerin gewann auch das polnische nationale Finale 2020 mit ihrem Song „Empires“. Wegen der COVID-Pandemie kam es allerdings nicht zu einem Auftritt beim ESC, denn 2021 entschied sich TVP dagegen, ihr eine zweite Chance zu geben. 

 

„Pray“ wurde von ALICJA selbst zusammen mit Weronika Gabryelczyk und Sinclair Alan Malcolm komponiert. Der Song wurde als sehr persönliche Geschichte über den Weg eines Künstlers, den Glauben an seine Träume und das Beten für die Verwirklichung dieser Träume geschrieben. Der Song spiegelt den Moment wider, in dem die Bereitschaft zur Veränderung endlich da ist. 

 


 

Zunächst gab es Unsicherheiten, ob sich der polnische Sender TVP am Boycott des ESC beteiligen würde. Aber am 10. Dezember wurde die Teilnahme bestätigt:

"Wir sind uns der Spannungen bewusst, die die bevorstehende Ausgabe begleiten. Wir verstehen die Emotionen und Bedenken. Wir glauben jedoch, dass der Eurovision Song Contest noch immer die Chance hat, wieder zu einem Ort zu werden, an dem es nur um Musik geht. Und nur um Musik. Wie die überwiegende Mehrheit der EBU-Mitglieder bieten auch wir diese Chance an."

 

Die Bewerbungsfrist ging vom 4. bis zum 30. November. Eine spezielle Fachjury war für die Auswahl der Finalacts verantwortlich. Die Namen der Finalist*innen wurden am 14. Januar bekannt gegeben. Das nationale Finale 2026 sollte zunächst am Samstag, dem 14. Februar, stattfinden. Doch der Termin wurde auf den 7. März verschoben. Es sollten ursprünglich zehn Acts antreten, allerdings wurden dann nur acht Beiträge offiziell bestätigt und die Songs veröffentlicht. Die Auftritte der Kandidat*innen wurden am 28. Februar und 1. März aufgezeichnet und im Finale dann nur eingespielt. Der polnische Beitrag für den Eurovision Song Contest 2026 wurde durch eine öffentliche App- und SMS-Abstimmung ermittelt. Das Ergebnis wurde aber erst am 8. März 2026 bekanntgegeben. 

 

 

  
Finale - 7. März 2026  
Interpret*in/Titel%Pl.
1. Anastasia
Wild Child
4,02 7.
2. Piotr Pręgowski
Parawany Tango
11,47 4.
3. Karolina Szczurowska
Nie bój się
6,36 6.
4. Stasiek Kukulski
This Too Shall pass
9,62 5.
5. Basia Giewont
Zimna woda
14,55 3.
6. ALICJA
Pray
32,01 1.
7. Jeremi Sikorski
Cienie przeszłości
3,57 8.
8. Ola Antoniak
Don’t You Try
18,39 2.

 


ESC 2026: Österreich


norway

Nationale VE
"Vienna Calling - Wer singt für Österreich?" 

Datum 20. Februar 2026
Ort Wien
Halle ORF-Studios
Moderation Alice Tumler & Cesár Sampson
TV-Sender ORF

 

VERTRETER FÜR ÖSTERREICH

COSMÓ

"TANZSCHEIN"

 

BEL© ORF / Hans Leitner

 

 

 

COSMÓ  (19) ist ein in Ungarn geborener Sänger, der im österreichischen Burgenland aufgewachsen ist und heute in Wien lebt. Sein Künstlername spiegelt seine Weltoffenheit und seine Faszination für das Universum wider. Er spielt Gitarre und Klavier und nimmt Gesangsunterricht bei einem Opernsänger in Graz.

Im Jahr 2022 erreichte COSMÓ (Benjamin Gedeon) das Finale der zehnten Staffel von "The Voice Kids". Seit Sommer 2025 schreibt er seine Songs gemeinsam mit seinem Produzenten und Garish-Schlagzeuger Markus Pemer. Im selben Jahr gründete er die Band „The Thumbs“ für Live-Auftritte und Studioaufnahmen. Er trat in Clubs, auf Bällen und als Vorband für die Starnacht am Neusiedlersee, in Graz und im Gasometer zusammen mit seinem „The Voice“-Coach Alvaro Soler auf. Beim ESC möchte COSMÓ das Publikum zum Tanzen bringen, es inspirieren und durch seine Musik Liebe verbreiten.

 


 

Bis zum 15. Oktober 2025 nahm der ORF Bewerbungen entgegen. Es gab außerdem bereits im Juni 2025 ein Songwriting-Camp, bei dem laut  ESC-Scout Eberhard Forcher einige vielversprechende Songs entstanden seien. Er und der Peter Schreiber, ebenfalls langjähriger ESC-Scout, haben aber auch aktiv nach geeigneten Acts Ausschau gehalten. 

Erstmals seit 2016 gab es wieder eine nationale Vorentscheidung: Jury und Publikum entschieden gemeinsam, wer Österreich beim ESC 2026 in Wien vertreten wird. Die Live-Show „Vienna Calling“ fand am 20. Februar 2026 um 20.15 Uhr auf ORF 1 und ORF ON statt. Moderiert wurde die Sendung von Alice Tumler, die 2015 in Wien moderierte, und Cesár Sampson, der 2018 für Österreich den dritten Platz erreichte und nun als Scout tätig ist.

Rund zweieinhalb Monate hatten Künstler, Sänger und Bands Zeit, sich zu bewerben – das Ergebnis: über 500 Einreichungen aus allen Bundesländern, von Schlager über Pop, Rock und Country bis hin zu Oper, solo oder als Band, in verschiedenen Sprachen. Nach aufwendigen Listening Sessions (Rund 200 Stunden redaktionelle Arbeit) des ORF-Redaktionsteams und der Scouts entstand eine Shortlist von 30 Songs, die zu internen Live-Castings Ende November eingeladen werden. Dort wurden die 12 Acts ausgewählt, die in der nationalen Vorentscheidung überzeugen müssen. Tamara Flores, die zunächst angekündigt war, zog ihre Teilnahme zurück. Für sie rückte Sidrit Vokshi nach. Am 15. Dezember 2026 wurden die 12 Acts vorgestellt.

 

In der Show kommentierten Caroline Athanasiadis, JJ und Eric Papylaya (ESC 2007) als Jury die einzelnen Acts, aber sie hatten kein Simmrecht. Eigentlich sollten Elton und Luca Hänni diese Funktion erfüllen, aber sie konnten wegen starken Schneefalls nicht nach Wien reisen.

Die stimmberechtigte Jury bestand aus 44 Personen, darunter u.a. Jamala (Seigerin ESC 2016) und Michael Schulte. 

 

  
 
Finale - 20. Februar 2026      
Interpret*in/TitelJuryTVPkt.Pl.
1. Anna-Sophie
Superhuman
 2  7 9  6.
2. Sidrit Vokshi
Wenn ich rauche
 0  5  5  9.
3. Kayla Krystin
I brenn
 8  6  14  4.
4. Reverend Stomp
Mescalero Ranger
 3 0  3  10.
5. Bamlak Werner
We Are Not Just One Thing
 4  10  14  3.
6. Philip Piller
Das Leben ist Kunst
 1  1  2  11.
7. Nikotin
Unsterblich
 7  4  11  5.
8. David Kurt
Pockets Full of Snow
 0  0  0  12.
9. Julia Steen
JULIA
 6  2  8  8.
10.FREVD
Riddle
 5  3  8  7.
11.Lena Schaur
Painted Reality
 12  8  20  2.
12.Cosmó
Tanzschein
 10  12  22  1.

 

 

ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz sagte dazu:

"Österreich beweist einmal mehr sein Talent und sein hohes Ansehen als Musiknation. Die Kandidaten für die Endauswahl sind genau das: mutig, dynamisch und voller Vielfalt. Nach der intensiven Vorauswahl durch die Jury und das Redaktionsteam liegt es nun an unserem Publikum, zu entscheiden, wer aus den Top 12 Österreich beim Eurovision Song Contest vertreten wird. Jede Stimme zählt – und für die Gewinner beginnt vielleicht die wichtigste Reise ihres musikalischen Lebens."

 © Klaus Titzer / ORF


    ESC 2026: Niederlande


    netherlands

    Die Niederlande boykottieren den ESC 2026.

    TV-Sender AVROTROS  

       


     

    AVROTROS hatte angekündigt, am Eurovision Song Contest 2026 nur teilzunehmen, falls Israel nicht teilnehmen darf

     

    Dazu gab man folgende Stellungnahme ab:

     

    Menschliches Leid, die Unterdrückung der Pressefreiheit und politische Einmischung stehen im Widerspruch zu den Werten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. In den letzten Monaten hat AVROTROS regelmäßig Konsultationen mit der EBU und anderen europäischen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten über die Zukunft und den Charakter des Eurovision Song Contest geführt. Bei diesen Gesprächen wurde auch ausführlic h darüber beraten, ob Israel unter den gegenwärtigen Umständen vertreten sein kann.

    Der Eurovision Song Contest wurde 1956 ins Leben gerufen, um die Menschen nach einer Zeit tiefer Spaltung und Krieg wieder zusammenzubringen. Seit seiner Gründung vor siebzig Jahren steht die Musik als verbindende Kraft im Mittelpunkt des Wettbewerbs, dessen Kernwerte Frieden, Gleichheit und Respekt sind.

    Angesichts des anhaltenden und schweren menschlichen Leids in Gaza kann AVROTROS die Teilnahme Israels unter den gegenwärtigen Umständen nicht länger rechtfertigen. Der Sender äußert außerdem tiefe Besorgnis über die gravierende Einschränkung der Pressefreiheit: die bewusste Ausgrenzung unabhängiger internationaler Berichterstattung und die zahlreichen Opfer unter Journalisten. Darüber hinaus gibt es nachweisliche Hinweise auf eine Einmischung der israelischen Regierung während der letzten Ausgabe des Eurovision Song Contest, bei der die Veranstaltung als politisches Instrument genutzt wurde. Dies steht im Widerspruch zum unpolitischen Charakter des Wettbewerbs. Diese Umstände sind mit den Werten, für die AVROTROS als öffentlich-rechtlicher Sender steht, unvereinbar.

    Der Sender hat daher beschlossen, dass eine Teilnahme von AVROTROS am Eurovision Song Contest 2026 nicht möglich sein wird, solange Israel von der EBU zugelassen ist. Sollte die EBU beschließen, Israel nicht zuzulassen, wird AVROTROS gerne im nächsten Jahr teilnehmen. Bis zu dieser Entscheidung werden alle Vorbereitungen vorerst wie geplant fortgesetzt.

     


    ESC 2026: Montenegro


    albania

    Nationale VE  
    "Montesong 2025"

    Datum 21. Dezember 2025
    Ort Podgorica
    Halle RTCG-Studios
    Moderation Dajana Golubović Pejović, Jelena Božović & Andrea Šekularac 
    TV-Sender RTCG  

      

     

    VERTRETERIN FÜR MONTENEGRO  

    TAMARA ŽIVKOVIĆ 

    "NOVA ZORA"

       

    Nina Žižić photo Nada Vojinović© Nikola Radišić

     

     

     

    Tamara Živković nahm bereits 2024 an "Montesong" teil und belegte den neunten Platz. Danach brachte sie noch zwei Songs heraus: „Prošla Godina“ und „Konačno Svoja“. Tamara studiert derzeit im dritten Jahr an der Fakultät für Musikkunst in Belgrad.


     

     

    Trotz der schlechten Platzierung im Vorjahr veranstaltete RTCG, der montenegrinische nationale Sender,  erneut eine nationale Vorentscheidung. Die Einreichungsfrist endete am 3. Oktober 2025. Komponisten*innen, Autor*innen und Sänger*innenDarsteller mussten Staatsangehörige Montenegros sein, oder das Team musste mindestens ein Mitglied mit montenegrinischer Staatsangehörigkeit haben. Im Organisationsteam war erneut Vladana.

     

    Aus allen 37 Bewerbungen hat eine Fachjury (Andrijana Božović, Dražen Bauković, Stefan Bjeletić, Jovo Vukčević und Antonela Martinovic) die 15 Finalacts ausgewählt. Man wollte dieses Mal  allerdings sorgfältiger prüfen, nachdem im letzte Jahr der Sieger wegen Vorveröffentlichung des Songs disqualifiziert werden musste. Mit dabei war Andrea Demirović , sie vertrat Montenegro bereits 2009 mit dem Titel von Ralph Siegel: "Just Get Out of My Life", scheiterte jedoch im Semifinale. In der Jury saßen u.a. Arbor & Tynna.

     

     

    Finale - 21. Dezember 2025         
    Interpret*in/TitelJuryTVPkt.Pl.
    1. Lara Baltić
    Rhythm Boy
     6 12 18  2.
    2. stefan
    Nedecodira
     0  0  0  14.
    3. Mila Nikić
    Kao varnica
     1  0  1  13.
    4. Majda Božović
    Ipak smo ljudi
     10  0  10 5.
    5. Krstinja 
    Oli oli
     8  4  12  4.
    6. Baryak
    Minerva
     3  5  8  7.
    7. Neno Murić
    Ako čuješ glas
     2  2  4  10.
    8. LANA
    Doline
     4  0  4  11.
    9. Đurđa
    Dominos
     0  7 7  9.
    10.Dolce Hera
    Casanova 91
     0 1 1 12.
    11.Tamara Živković
    Nova Zora
     12  10  22  1.
    12.Andrea Demirović
    I Believe
    0  0  0  14.
    13.Tina Džankić
    Shadows
     5  3  8  8.
    14.Luka Radović
    Pjevaj vilo
     0  8  8  6.
    15.LANA x ĐORDE
    Temperatura
     7  6  13  3.

     

     

    montenegro montesong 2025 artists 6© RTCG

     

     


    ESC 2026: Malta


     

    norway

    Nationale VE  
    "Malta Eurovision Song Contest 2026"

    Datum 17. Januar 2026
    Ort Ta' Qali
    Halle Malta Fairs and Conventions Centre
    Moderation Keane Cutajar, Destiny Chukunyere & Gaia Cauchi
    TV-Sender TVM  

     

     

    VERTRETER FÜR MALTA

    AIDAN

    "BELLA"

     

    Miriana Conte© eurovision.com

         

     

    AIDAN Cassar ist einer der erfolgreichsten Künstler Maltas der letzten Jahre. Mit seinen Aufnahmen und Live-Auftritten hat er sich einen festen Platz in den Charts und auf den Bühnen Maltas erobert. In den Jahren 2024 und 2025 erreichte er einen neuen Meilenstein in seiner Karriere, als er mit seinem eigenen Konzert im Malta Fairs & Conventions Centre (MFCC), der größten Arena des Landes, vor ausverkauftem Haus mit mehr als 10.000 Fans auftrat. Im Jahr 2023 veröffentlichte er sein Debütalbum „This Is AIDAN“, gefolgt von der sieben Titel umfassenden EP „Wild, Wild, Wild“ im Jahr 2025. AIDAN belegte bereits 2022 mit seinem Song „Ritmu“ den zweiten Platz beim Malta Eurovision Song Contest. Der Titel hielt sich mehrere Wochen lang auf Platz 1 der maltesischen Radio-Airplay-Charts. 2023 wurde sein Song er „Regina“ beim MESC 2023 disqualifiziert aufgrund der Werbung für ihn auf seiner Social-Media-Seite.

     


    Die Bewerbungsfrist lief vom 17. bis 23. November 2025. Der MESC 2026 fand am 15. und 17. Januar statt. Es gab ein Semifinale mit 18 Acts, die am 1. Dezember 2025 bekanntgegeben wurden und  aus dem durch Jury-/Publikumsvoting dann 12 Acts ins Finale einzogen. Im Finale fiel die Entscheidung ebenfalls durch 50/50 Prozent Mischvoting. 

     

     

    Finale - 17. Januar 2026       
    Interpret*in/TitelJuryTVPkt.Pl.
    1. Janice Mangion
    Univers
    23 11 34 10.
    2..Kelsie Borg
    Let a Girl Breathe”
    14 17 31 11.
    3. MATT BLXCK
    Ejja lejja ħdejja ‘l hawn (The Flute)
    68 200 268 2.
    4. Denise
    Trophy
    45 26 71 6.
    5. Nathan Psaila
    Ganador
    15 23 38 9.
    6. Ema
    Achikuku (Don’t Think About It)
    52 12 64 7.
    7. Franklin Calleja
    Guide You Home
    31 12 43 8.
    8 .Mychael Bartolo Chircop
    My Sweet Angel
    67 69 136 3.
    9. Mark Anthony Bartolo
    Mumenti sbieħ
    75 12 87 4.
    10.AIDAN
    Bella
    113 170 283 1.
    11.Matthew and The AfterParty
    Brutality Mentality
    70 14 84 5.
    12.Adria Twins
    Nerġà nqum
    7 14 21 12.

      


      

    Semifinale - 15. Januar 2026   
    Interpret*in/TitelFinale
    1. Franklin Calleja
    Guide You Home
     X
    2. Chess Galea
    Shout It Out
     
    3. Liston Bongailas
    Mela
     
    4. Kurt Anthony
    On the Borderline
     
    5. Stefan Gaela
    Pose
     
    6. Ema
    Achikuku (Don’t Think About It)
     X
    7. Kelsey Attard
    Perfectly Broken
     
    8. Adria Twins
    Nerġà nqum
     X
    9..Kelsie Borg
    Let a Girl Breathe”
     X
    10.Matthew and The AfterParty
    Brutality Mentality
     X
    11.MATT BLXCK
    Ejja lejja ħdejja ‘l hawn (The Flute)
     X
    12.Rhiannon Micallef
    Hold Myself Up
     
    13.Mychael Bartolo Chircop
    My Sweet Angel
     X
    14.AIDAN
    Bella
     X
    15.Denise
    Trophy
     X
    16.Nathan Psaila
    Ganador
    X
    17.Mark Anthony Bartolo
    Mumenti sbieħ
     X
    18.Janice Mangion
    Univers
     X

     

    © TVM


    ESC 2026: Litauen


    Nationale VE  
    "Eurovizija.LT 2026"

    Datum 27. Februar 2026
    Ort Vilnius
    Halle Twinsbet Arena
    Moderation Gabrielė Martirosian, Rimvydas Černiauskas & Eglė Kernagytė
    TV-Sender LRT

     

    VERTRETER FÜR LITAUEN

    LION CECCAH

    "SÓLO QUIERO MÁS"

     

      Lion Ceccah© LTV   

     

     

    Lion Ceccah (Tomas Alenčikas) wurde 1991 in Vilnius geboren und ist Bühnenkünstler, Performer, Songwriter, Verfechter der Drag-Kultur und Spezialist für Musiktheater. Schon früh interessierte er sich für die Synthese von bildender Kunst, Musik, Poesie und Tanz. Seine musikalische Grundausbildung erhielt Tomas an der Karoliniškės-Musikschule, wo er von 2000 bis 2007 Violine studierte. Gleichzeitig entwickelte er seine Fähigkeiten im Standardtanz und später im Streetdance und nahm an Wettbewerben und Aufführungen teil.

    Im Jahr 2008 begann Tomas, an Fernsehprojekten und musikalischen Initiativen teilzunehmen. 2011 trat er dem Chor Pro Musica der Universität Vilnius bei. Seine Teilnahme am Projekt „Choir Wars” im Jahr 2013 inspirierte ihn dazu, ein Studium an der Vilniaus Kolegija (Fachhochschule) aufzunehmen, wo er einen Bachelor-Abschluss in Musiktheater erwarb. Nach seinem Abschluss vertiefte Tomas seine Kenntnisse in den Bereichen Make-up-Kunst, Kostümdesign und Mode und ließ sich dabei von der berühmten „Club Kid”-Bewegung inspirieren. Zusammen mit gleichgesinnten Künstlern gründete er die Modetruppe „The House of Kulkidz”. 

    Seit 2017 ist er eine der bekanntesten Figuren der Drag-Kultur-Szene Litauens. Im selben Jahr trat er in der LRT-Fernsehsendung "X Factor" auf, wo seine Darbietung große öffentliche Aufmerksamkeit erregte und zu einem Wendepunkt in seiner Karriere wurde. Im Jahr 2018 debütierte er mit dem Song „Aš čia“ (produziert von Vytautas Bikus), gab sein Debütkonzert in der St.-Katharinen-Kirche in Vilnius und gründete den Kreativraum „Studio 91“, in dem Ausstellungen, Performances und die ersten Drag-Art-Workshops in Litauen stattfanden. Im Jahr 2019 veranstaltete er Litauens erstes Drag-Festival und 202 initiierte Tomas das Musikfestival „One Day Famous“. 

    2024 begann Tomas nach einer Veränderung seiner Bühnenidentität ein neues kreatives Kapitel unter dem Namen Lion Ceccah. 2025 belegte er bei der litauischen Vorentscheidung mit „Drobė“ Platz 2.

     


     

    Auch 2026  gab es die nationale Vorentsscheidung "Eurovizija.LT". Die Bewerbungsfrist lief bis zum 11. November 2025. LRT suchte aus allen Bewerbungen dann 40 Acts für die Vorrunden aus, Es gab fünf Vorrunden, aus denen sich jeweils die besten zwei Acts direkt für das Finale qualifizierten, und zwar durch Jury- und Publikumsvoting. Alle Drittplatzierten der Vorrunden bekamen dann noch eine zweite Chance über Onlinevoting für einen letzten Platz im Finale. Es gab kein Superfinale mehr und auch kein Televoting. Dieses wurde in allen Shows durch reines Onlinevoting ersetzt. Alle Vorrunden wurden vorab aufgezeichnet.

     

     

    Finale - 27. Februar 2026    
    Interpret*in/TitelJuryOVPkt.Pl.
    1. Rug!le
    Ikona Žemaitė
     4  3
    1211
     7  8.
    2. Walls of Water
    Unshakable
     1  2
    1161
     3 10.
    3. Lion Ceccah
    Sólo quiero más
     10  12
    38.747
     22  1.
    4. NØRA BLU
    Hold My Own
     7  7
    7012
     14  3.
    5. Noy
    Stand Up
     0  0
    493
     0  11.
    6. Atikin
    Deganti žemelė
     2  8
    10.501
     10  6.
    7. SHWR
    Contact!
     12  10
    15.764
     22  2.
    8. Vilnius Voices
    Grįšim
     8  4
    2716
     12  5.
    9. Lolita Zero
    Salve im meum mundum
     5  5
    3232
    10  7.
    10.Paulè
    Sako
     3  1
    1062
     4  9.
    11.Black Biceps
    Let Me Cook
     6  6
    3892
     12  4.

     


     

    Vorrunde 1 - 24. Januar 2026    
    Interpret*in/TitelJuryOVPkt.Pl.
    1. Siga
    Noriu Jo
     4 3 7 8.
    2. Valdas Lacko
    Pabandom
    3 4 7 7.
    3. Elizabeth Olshey
    Between
     10 5 15 4.
    4. Noy
    Stand Up
    6 12 18 2.
    5. Rug!le
    Ikona Žemaitė
    12 10 22 1.
    6. Aistė Pilvelytė
    Tarp žvaigždžių tylos
    7 6 13 6.
    7. Thomas G
    One Night Lover
     8 7 15 3.
    8. The Ditties
    Mambo
    5 8 13 5.

     

     

    Vorrunde 2 - 31. Januar 2026    
    Interpret*in/TitelJuryOVPkt.Pl.
    1. Theya LeRoy
    Oblivion
    3 3 6 8.
    2. Vilnius Voices
    Grįšim
    12 10 22  2.
    3. Mėnulio Fazė
    Dabar ir čia
     4 4  8  7.
    4. Grete
    Parade
     8  7  15 3.
    5. Atikin
    Deganti žemelė
     10  12  22  1.
    6. Melanija
    The Offering
     5  5  10  6.
    7. Dagna
    Sau meluojam 
     7  6  13  5.
    8. Agnė Buškevičiūtė
    Unbound
     6  8  14 4.

     

     

    Vorrunde 3 - 7. Februar 2026    
    Interpret*in/TitelJuryOVPkt.Pl.
    1. Agata Ray
    Gravity lies
     4  7  11  6.
    2. Juozas Martin
    Atmerk akis
     7  5  12  5.
    3. Justė Osh
    Gaisras
     8  6  14  4.
    4. Akire
    Šiluma
     5  4  9  7.
    5. Ledi Ais
    Mes siekiam žvaigždžių
     3  3  6  8.
    6. Aurimas Papečkys
    Tu mano
     6  8  14  3.
    7. Paulè
    Sako
     12  10  22  2.
    8. Black Biceps
    Let Me Cook
    10  12  22  1.

     

     

    Vorrunde 4 - 14. Februar 2026    
    Interpret*in/TitelJuryOVPkt.Pl.
    1. Patricija Luščynska
    Worth it
     5  7  12  5.
    2. Selene Ice
    NESSUNO 4K
     4  3  7  8.
    3. Lion Ceccah
    Sólo quiero más
     8  12  20  2.
    4. Freya Alley
    No Kiss Goodbye
     3  4  7  7.
    5. Emi Acidic
    u broke me
     7  6  13  4.
    6. More
    Taip lengvai
     6  5  11  6.
    7. NØRA BLU
    Hold My Own
     10  8  18  3.
    8. SHWR
    Contact!
     12  10 22  1.

      

     

    Vorrunde 5 - 21. Februar 2026    
    Interpret*in/TitelJuryOVPkt.Pl.
    1. HANSANOVA
    LUMINA
     5  3  8  8.
    2. LOKYTĖ
    Vilko akių
     3  5  8  7.
    3. Matas Ligeika
    Svetimi
     7  7  14  4.
    4. IL SENSO
    Brave Enough
     6  6  12  6.
    5. Jokūbas Jankauskas
    Shine
     4  10  14  3.
    6. Walls of Water
    Unshakable
     8  8  16  2.
    7. AIKA
    RAGA
     10  4  14  5.
    8. Lolita Zero
    Salve im meum mundum
     12  12  24  1.

      

     

    Wildcard-Runde - 21./22. Februar 2026    
    Interpret*in/Titel
    Thomas G
    One Night Lover
    Grete
    Parade
    Aurimas Papečkys
    Tu mano
    NØRA BLU
    Hold My Own
    Jokūbas Jankauskas
    Shine

    ESC 2026: Lettland


    Nationale VE  
    "Supernova 2026"

    Datum 14. Februar 2026
    Ort Riga
    Halle Riga Film Studio
    Moderation Ketija Šēnberga, Lauris Reiniks & Māra Sleja
    TV-Sender LSM 

     

    VERTRETERIN FÜR LETTLAND

    ATVARA

    "ĒNĀ"

     

    IRL© Martins Goldbergs

         

     

     

    Atvara wurde mit ihrer ersten Single „Pie manis tveries” auf TikTok bekannt, die zwei Millionen Streams verzeichnete und in der beliebten Fernsehserie „Nelūgtie Viesi” gespielt wurde. Seitdem hat die Künstlerin mit Intars Busulis an dem Song „Vai drīkst kāpt dziļāk” zusammengearbeitet, und mit ihrer aktuellen Single „Dzīve mūs mētā” war sie im Finale des lettischen Wettbewerbs  "Muzikālā Banka". Im vergangenen Sommer gab sie neun ausverkaufte Solokonzerte und erhielt viel Lob für ihre Live-Auftritte. Atvara hat sich auch als Fernsehmoderatorin bewährt, nachdem sie die Musikpreisverleihung GAMMA mitmoderiert hat. Ihre Ballade „Ēnā“ (Schatten) handelt von ihrem eigenen Schmerz in der Kindheit. Es geht um den Umgang mit schwierigen Situationen und die Flucht in den Alkoholismus.

            


    Erstmals seit 2019 gab es wieder zwei Semifinals vor dem Finale von "SUPERNOVA" am 14. Februar 2026. Die Semifinals fanden am 31. Januar und 7. Februar statt. Die Einreichungsfrist begann am 1. August und endete am 1. Oktober 2025. 124 Songs wurden eingereicht.  Jeweils 12  Acts traten pro Semifinale an, von denen sich je fünf Beiträge qualifizierten, die durch eine Kombination aus Jury- und Publikumsstimmen ermittelt wurden. 

    Das Finale bot ebenfalls die klassische Mischung aus Jury- und Telefonvoting, wobei beide Wertungen in Form einer Rangliste zusammengefasst und in das Eurovision-Punktesystem verwandelt wurden. Erstmals bestand auch die Möglichkeit, aus dem Ausland online abzustimmen.

     

     

    Finale - 14. Februar 2026
    Interpret*in/Titel Jury
    Rang
     TV
    Rang
     TV
    %
     Pl.
    1. De Mantra
    Let Them
     10  6  3,4  8.
    2. ELPO
    Blakus
     6  8  2,3  7.
    3. Krisy
    Take It
     8  10  1,9  10.
    4. Kautkaili
    Te un tagad
     2  2  26,8  2.
    5. LEGZDINA
    Ribbon
     9  9  2,1  9.
    6. Emilija
    All We Ever Had
     3  3  14,9  3.
    7. Atvara
    Ēnā
     1 1  27,7  1.
    8. Robert Ox
    Ravin’ At The Taj Mahal
     4  4  9,4  4.
    9. TIKASHA SAKAMA
    #010126 CODA
     5  7  2,8  6.
    10. Miks Galvanovskis
    Cruel Angel
     7  5  8,7 5.

     


      

    Semifinale 1  - 31. Januar 2026  
    Interpret*in/Titel
    1. Antra Stafecka
    Divejāda
    2. TIKASHA SAKAMA
    #010126 CODA
    3. ELPO
    Blakus
    4. Agnesse
    Oh My My
    5. Emilija
    All We Ever Had
    6. Blurie
    Lovin’ Always Gets Me Down
    7. Aivo Oskis
    Walking Out 
    8. Daba
    Panic Attack
    9. Kautkaili
    Te un tagad
    10.De Mantra
    Let Them
    11.Honey Blue
    Blue Disco
    12.Ivo Grīsniņš Grīslis
    Home

      

    Semifinale 2 - 7. Februar 2026  
    Interpret*in/Titel
    1. Atvara
    Ēnā
    2. Edvards Strazdiņš
    I Ain’t Got The Guts
    3. Jānis Rugājs
    Smoke
    4. Krisy
    Take It
    5. KRISTĪNE MEGIJA
    Insanity
    6. LEGZDINA
    Ribbon
    7. Miks Galvanovskis
    Cruel Angel
    8. NOLARK
    Different Places
    9. Papīra lidmašīnas
    You’re My Saviour
    10.PAULA
    Dejot Vien
    11.Robert Ox
    Ravin’ At The Taj Mahal
    12.Vēstnieks
    Vai tas ir kāds brīnums?

     

     

    © LSM

          

     

     

     

     


    ESC 2026: Kroatien


    norway

    Nationale VE  
    "Dora 2026"

    Datum 15. Februar 2026
    Ort Zagreb
    Halle HRT Studios Prisavlje
    Moderation Barbara Kolar, Duško Čurlić, Ivan Vukušić & Iva Šulentić
    TV-Sender HRT

     

    VERTRETERINNEN FÜR KROATIEN

    LELEK

    "ANDROMEDA"

     

    IRL© HRT / Ante Odak

         

     

    LELEK ist eine kroatische Ethno-Pop-Band, die im September 2024 gegründet wurde. Sie verbindet Elemente traditioneller kroatischer Musik mit einem modernen Pop-Sound, mit dem Ziel, die slawische kulturelle Identität zu bewahren und neu zu interpretieren. Mit ihrer Debütsingle „Tanani Nani“ erregten sie in Kroatien große Aufmerksamkeit, und noch mehr nach ihrem Auftritt bei "Dora 2025" mit dem Song „The Soul of My Soul“, mit dem sie den vierten Platz belegten. Die Gruppe besteht aus fünf Mitgliedern: Inka Večerina Perušić, Judita Štorga, Korina Olivia Rogić, Lara Brtan und Marina Ramljak. Gemeinsam haben sie einen unverwechselbaren Musikstil entwickelt, der kroatische Volksmusikmotive (einschließlich traditioneller Harmonien, rhythmischer Muster und folkloristischer Elemente) mit modernen Arrangements, elektronischer Produktion und Popstrukturen verbindet.


     

    Der kroatische TV-Sender HRT nutzte auch 2026 die traditionelle Vorentscheidung "Dora" zur Auswahl des kroatischen Acts. Die Bewerbungsfrist ging bis zum 23. November 2025. Mit 251 Einsendungen gab es einen Rekord. Alle Bewerber*innen mussten die kroatische Staatsbürgerschaft nachweisen. Insgesamt wurden 24 Songs + 4 Ersatzsongs für den Wettbewerb ausgewählt. Es gab erneut zwei Semifinals, und zwar am 12. und 13. Februar. Aus jedem Semifinale qualifizierten sich acht von zwölf Acts für das Finale am 15. Februar 2026. Hier entschied zu 50 Prozent das TV-Publikum und zu je 25 Prozent eine regionale und ene internationale Jury.

     

     

    Finale - 15. Februar 2026      
    Interpret*in/TitelJuryTVPkt.Pl.
    1. Ananda
    DORA
     13  7
    2257
    20  15.
    2. Sergej
    Scream
     33  9
    2964
     42  10.
    3. Noelle
    Uninterrupted
     27  11
    3502
    38 13.
    4. Alen Đuras
    From Ashes To Flame
     41  15
    4731
     56  7.
    5. Irma
    Ni traga
     32  11
    3591
     43  8.
    6. Lara Demarin
    MANTRA
     22  18
    5604
     40  12.
    7. Ema Bubić
    Vrijeme za nas
     3  9
    2916
     12  16.
    8. Lima Len
    Raketa
     20  36
    11.200
     56  6.
    9. Lana Mandarić
    Tama
     21  11
    3471
     32 14.
    10.Ritam Noir
    Profumi di mare
     5  35
    10.950
     40  11.
    11.Marko Kutlić
    Neotuđivo
     20  22
    6993
     42  9.
    12.DEVIN
    OVER ME
     22  39
    12.334
     61  5.
    13.LELEK
    Andromeda
    77 96
    30.065
    173 1.
    14.ToMa
    Ledina
     44  27
    8535
     71  4.
    15.Stela Rade
    Nema te
     46  47
    14.617
     93  3.
    16.Cold Snap
    MUCHO MACHO
    38 70
    21.867
    108 2.

     


     

    Seminale  1 - 12. Februar 2026    
    Interpret*in/TitelTVPl.
    1. Lima Len
    Raketa

    3289

    4.
    2. Jasmina Makota
    Higher
    961 11.
    3. Ananda
    DORA
    1584 8.
    4. Toni Sky
    O ne!
    696 12.
    5. Fran Uccellini
    Ako bolje bude sutra
    1274 9.
    6. Ema Bubić
    Vrijeme za nas
    2281 6.
    7. Noelle
    Uninterrupted
    2002 7.
    8. Alen Đuras
    From Ashes To Flame
    2531 5.
    9. Fenksta
    Memento Mori
    1237 10.
    10.Cold Snap
    MUCHO MACHO
    6733 2.
    11.ToMa
    Ledina
    3690 3.
    12.LELEK
    Andromeda
    9586 1.

     

     

    Seminale  2 - 13.  Februar 2026  
    Interpret*in/TitelTVPl.
    1. Ritam Noir
    Profumi di mare
    4584 1.
    2. Irma
    Ni traga
    2645 6.
    3. Gabrijel Ivić 
    Light Up 
    1012 12.
    4. ZEVIN
    My Mind
    2007 9.
    5. Ivan Sever
    Crying Eyes
    1716 10.
    6. Lana Mandarić
    Tama
    2365 8.
    7. Stela Rade
    Nema te
    4152 2.
    8. DEVIN
    OVER ME
    3273 4.
    9. Kandžija
    3 ujutro
    1682 11.
    10.Marko Kutlić
    Neotuđivo
    3172 5.
    11.Sergej
    Scream
    2516 7.
    12.Lara Demarin
    MANTRA
    3584 3.

     

    Reserve:

       1. Gabrijel Ivić – Light Up (ersetzt (Karolina Ilic)

       2. Dorian Stipčić – Loved

       3. Gabriela Braičić (Bria) – Soho

       4. Vanessa Kralj – Tišina prije kiše

     

    © HRT

     


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    ESC-Reporter 2014

    Benni Wir berichten live
    aus Kopenhagen!
    Chris
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    Elvira   Markus  Michael Stephan
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