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Der Eurovision Song Contest 1971


 Logo71 

16. Eurovision Song Contest - 3. April 1971
       Dublin
                              

Halle Gaiety Theatre
Moderation Bernadette Ní Ghallchóir
Pausen-Act Shannon Castle Entertainers
Wertung 2 Juroren pro Land vor Ort - Jeder Juror bewertet jedes Lied mit bis zu fünf Punkten
Teilnehmer 18 Länder

 

Siegerland: Monaco


norway

Interpretin:

Séverine

Titel:

"Un banc, un arbre, une rue"

Musik:

Jean Pierre Bourtyare

Text:

Yves Dessca


Sieg71© www.eurovision.tv 

 


 

PLATZIERUNGEN UND PUNKTE

 

Finale
Platz         Land  Interpret*inTitelPunkteStartnr.
1. Monaco Séverine Un banc, un arbre, une rue 128 3
2. Spanien Karina En un mundo nuevo 116 6
3. Deutschland Katja Ebstein Diese Welt 100 5
4. JG Ver.Königreich Clodagh Rodgers
Jack In The Box 98 9
5. Italien Massimo Ranieri L'amore e un attimo 91 11
6. Schweden Family Four Vita vidder 85 12
  Niederlande Saskia & Serge De tijd 85 14
 8. Finnland Markku Aro & Koivisto Sisters Tie uuteen päivään 84 17
9. Portugal Tonicha Menina 83 15
10. Frankreich Serge Lama Un jardin sur la terre 82 7
11. Irland Angela Farrell One Day Love 79 13
12. Schweiz Peter, Sue & Marc Les illusions de nos 20 ans 78 4
13. Luxemburg Monique Melsen Pomme, pomme, pomme 70 8
14.
Belgien Jacques Raymond & Lily Castel Goeie Morgen, Morgen 68 10
15. Jugoslawien  Krunoslav Slabinac  Tvoj djecak je tuzan  68 16
16. Österreich Marianne Mendt Musik 66 1
17. Norwegen Hanne Krogh Lykken er... 65 18
18. Malta Joe Grech Marija L-Maltija 52 2

 

  


 

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

  

Jury 71© RTE

Die Krise von 1970 war mittlerweile überwunden und die EBU nahm viele Änderungen vor, um den ESC zu modernisieren und um alle Beteiligten zufrieden zu stellen. Die skandinavischen Länder waren wieder dabei - wie auch Portugal und Österreich - auf deren Druck hin ein neues Wertungssystem eingeführt wurde, das Punkte für alle Beiträge ermöglichte. Neben den Vertretern des Landes stellten die zuständigen Fernsehstationen auch zwei Jurymitglieder auf - eines bis 25 Jahre alt, das andere über 25 - die vor Ort alle Lieder mit einem bis fünf Punkten bewerteten. Es soll unter den Juroren zu Bestechungsversuchen gekommen sein. Das neue System war insofern umstritten, als es taktische Wertungen möglich machte. So vergab z B. die Jury aus Luxemburg insgesamt nur 43 Punkte, die französische Jury demgegenüber 107!

 

 

gaiety© myguidedublin.com

Während der Proben fanden täglich vor dem Gaitey Theater Demonstrationen statt. Grund: die nach Ansicht der Demonstranten unnötige Geldausgabe für ein solches Event, das  musikalisch nichts zu bieten habe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unknown© RTEDie Moderatorin Bernadette Ní Ghallchóir war eine prominente TV-Ansagerin bei RTE. Sie saß während iher Moderation in einer Balkonloge des kleinen Gaiety Theaters. 1973 moderierte sie auch die irische nationale Vorentscheidung.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

FAZIT

 

Schweden schickte die erste Vier-Personen-Gruppe namens Family Four  ins Rennen. Ihre Hymne über die Herrlichkeit des Lebens schien einigen Juroren zu imponieren, und sie setzten die vier Schweden auf den sechsten Rang, gemeinsam mit dem bekannten holländischen Duo Saskia und Serge, die am Anfang des Vortrags des Liedes "De Tijd" (Die Zeit) einige Probleme mit den Mikrofonen hatten. Für die Schweizer Peter, Sue & Marc war es die erste Teilnahme und der Startschuss für ihre Karriere. Ihr Titel über die Illusionen junger Leute  betrachteten die Juroren ziemlich desinteressiert. Nur Platz 12 für die künftigen Stars der 1970er Jahre.

 

Die Mittelmeerinsel Malta trat zum ersten Mal in Erscheinung. Die Premiere des Landes endete allerdings mit dem letzten Platz. Auch Österreich meldete sich nach dreijähriger Pause zurück. Marianne Mendt gehörte seit ihrem großen Erfolg mit "Wie a Glock´n" kurz vor ihrem ESC-Auftritt zu den größten Stars Österreichs. Der im Wiener Dialekt gesungene Beitrag "Musik" war beim ESC aber bei weitem nicht so erfolgreich: nur Platz 16. 

 

Katja Ebstein nahm für Deutschland ihren zweiten Anlauf beim Song Contest. Sie landete mit dem ergreifenden Öko-Song “Diese Welt”  auf dem dritten Platz, wie auch ein Jahr zuvor. Eine neue Welt ("En un mundo nuevo") wünschte sich die spanische Sängerin Karina, während der italienische Sänger Massimo Ranieri den Zuschauern erklärte, dass die Liebe nur ein Spiel ist, das sehr oft von einem einzigen Augenblick abhängig ist- "L´amore e un attimo".

 

Die 16-jährige Hanne Krogh aus Norwegen versuchte mit einem Sonnenschirm das Rätsel zu lösen, was Glück bedeutet ("Lykken är..."). Sie musste aber noch bis 1985 warten, bis sie dieses Glücksgefühl beim ESC als Siegerin (Bobbysocks) ausleben durfte. An diesem Abend war sie über den 17. Rang bestimmt nicht glücklich.  

Clodagh Rodgers aus Großbritannien sang "Jack In The Box", und sie wurde Vierte. Der Vorwurf, ihr Titel hätte starke Ähnlichkeiten mit dem Cliff- Richard-Titel "Congratulations" ließ sie wohl unbeeindruckt.

 

Jacques Raymond sollte ursprünglich zum zweiten Mal nach 1963 für Belgien antreten, dieses mal im Duett mit Nicole (Nicole & Hugo). Diese erkrankte jedoch an einer Hepatitis, so dass Lily Castel kurzfristig einsprang.

 

Tonicha aus Portugal schaffte als erste Vertreterin des Landes den Sprung in die TOP 10. Sie belegte mit ihrem Song über ein Landmädchen namens  “Menina” den 9. Rang, noch vor den bekannten Franzosen Serge Lama und der Irin Angela Farrell, die ihren Heimvorteil nicht so richtig auszuspielen wusste. 

 

Die gebürtige Französin Josiane Grizeau alias Séverine bescherte dem kleinen Fürstentum von Monaco den ersten und bisher einzigen Sieg. Die 21-jährige Sängerin wurde erst im Jahr 1969 entdeckt. Zwei Jahre später begann ihre Karriere, zunächst in Frankreich, dann hauptsächlich in Deutschland unter den Fittichen des Erfolgsproduzenten Jack White. Sie hatte einige Hits wie "Monsieur le General, "Ja der Eiffelturm", "Olala l’amour". 1975 nahm sie mit "Dreh dich im Kreisel der Zeit" an der deutschen Vorentscheidung teil und wurde Siebte, 1982 belegte sie bei der Vorentscheidung mit "Ich glaub an meine Träume" Platz 10. Seit 1999 hatte sie dann auch wieder einige Auftritte in Frankreich.

 


 

 DIE TEILNEHMER

 

SLO15 LIT13n MOL13 FIN13

1.

AD

2.

AD

3.

AD

4.

AD

Österreich Malta Monaco Schweiz
Marianne Mendt
Joe Grech Séverine
Peter, Sue & Marc
"Musik" "Marija L-Maltija" ”Un banc, un arbre,
une rue"
"Les illusions des
nos 20 ans"
M. & .T.: Richard Schönherz & Manuel Rigoni
D.: Robert Opratko
M.: Joe Grech
T.: Charles Mifsud
D.: Twanny Chirceop
 M.: Jean-Pierre Bourtayre
T.: Yves Dessca
D.: Jean-Claude Petit
M.: Peter Reber
T.: Maurice Tézé
D.: Jean-Claude Vannier
    
NOR14 arnaud 02 ASE 10 2 BLR 10

5.

AD

6.

AD

7.

AD

8.

AD

Deutschland Spanien Frankreich Luxemburg
Katja Ebstein Karina Serge Lama
Monique Melsen
"Diese Welt" "En un mundo nuevo" "Un jardin sur la terre" "Pomme, pomme, pomme"
M.: Dieter Zimmermann
T.: Fred Jay
D.: Dieter Zimmermann
M.: R. Trabucchelli
'T.: Tony Luz
D.: Waldo de los Rios
M.: Alice Dona
T.: Henri Dijan &
'Jacques Demarny
D.: Franck Pourcel
M.: Hubert Giraud
T.: Pierre Cour
D.: Jean Claudric
    
AUT 59 ARM 10 RUS14n ITA 60

9.

AD

10.

AD

11.

AD

12.

AD

Ver. Königreich Belgien Italien
Schweden
Clodagh Rodgers
Jacques Raymond &
Lily Castel
Massimo Ranieri
Family Four
"Jack In The Box" "Goeie Morgen, Morgen" "L'amore e un attimo"  "Vita vidder"
M.: John Worsley
T.: David Myers
D.: Johnny Arthey
M.: Paul Quintens
T.: Phil van Cauwenbergh
D.: Francis Bay
 M.: Enrico Polito
T.: Gaetano Savio &
Giancarlo Bigazzi
D.: Enrico Polito
M.: Haakan Elmquist
T.: Haakan Elmquist
D.: Claes Rosendahl
    
FRA 60 LUX 61 GBR  61 ITA  61

13.

AD

14.

AD

15.

AD

16.

AD

Irland Niederlande Portugal Jugoslawien
Angela Farrell Saskia & Serge Tonicha Krunoslav Slabinac
"One Day Love"  "De tijd" "Menina"  "Tvoj djezak je tuzan"
M. & .T.: Donald Martin &
Ita Flynn
D.: Noel Kelehan
M.: Joop Stokkermans
T.: Gerrit den Braber
D.: Dolf van der Linden
 M.: Nuno Nazareth Fernandes T.: José Carlos Ary
dos Santos
D.: Jorge Costa Pinto
M.: Ivan Krajač
T.: Zvonimir Galob
D.: Miljenko Prohaska
    

 

GBR  61  GBR  61  

17.

AD

18.

AD

Finnland Norwegen
Markku Aro &
Koivisto Sisters
Hanne Krogh
"Tie uuteen päivään" "Lykken er..."
M. & T.: Rauno Lehtinen
D.: Ossi Runne 
M. & T.: Arne Bendiksen
D.: Arne Bendiksen 

 

      


 

 DIE WERTUNG

 

Scoreboard

 

 

Scoreboard© NOS 

 


 

AUS DER PRESSE

Presse 71 1© BRAVO

Presse 71 2

Der Eurovision Song Contest 1970


 Logo70 

15. Eurovision Song Contest - 21. März 1970
       Amsterdam
                              

Halle RAI Congrescentrum
Moderation Willy Dobbe
Pausen-Act Die Tänzer von Don de Lurio
Wertung 10 Juroren pro Land - Jeder Juror benennt seinen Favoriten
Teilnehmer 12 Länder

 

Siegerland: Irland


norway

Interpretin:

Dana

Titel:

"All Kinds Of Everything"

Musik & Text:

Derry Lindsay & Jackie Smith


Sieg68© www.eurovision.tv 

 


 

PLATZIERUNGEN UND PUNKTE

 

Finale
Platz         Land  Interpret*inTitelPunkteStartnr.
1. Irland Dana All Kinds Of Everything 32 12
2. Ver. Königreich Mary Hopkin Knock, Knock (Who's There?) 26 7
3. Deutschland Katja Ebstein Wunder gibt es immer wieder 12 11
4. JG Schweiz Henri Dès
Retour 8 2
  Frankreich Guy Bonnet Marie Blanche 8 6
  Spanien Julio Iglesias Gwendolyne 8 9
7. Niederlande Patricia & The Hearts Of Soul Waterman 7 1
 8. Italien Gianni Morandi Occhi di ragazza 5 3
  Belgien Jean Vallée Viens l'oublier 5 5
  Monaco Dominique Dussault Marlène 5 10
11. Jugoslawien Eva Srsen Pridi, dala ti bom cvet 4 4
12. Luxemburg David Alexandre Winter Je suis tombé du ciel 0 8

 

  


 

ALLGEMEINE INFORMATIONEN  

 

RAI© Amsterdam Tipps

Der erste Song Contest der 1970er Jahre musste eine große Krise überwinden. Die Entscheidung von Madrid, die Sprachregelung und das Wertungssystem sorgten für Unmut unter vielen Nationen. Die EBU unternahm kaum etwas dagegen. Das Wertungssystem blieb mit einer kleinen Änderung weiter bestehen: Sollten zwei oder mehrere Länder punktgleich auf dem ersten Platz liegen, so sollte dann erneut unter diesen Länder abgestimmt werden. Als Folge dessen verzichteten alle skandinavischen Länder auf ihre Teilnahme. Portugal schloss sich den Skandinaviern an, obwohl eine nationale Vorentscheidung bereits stattgefunden hatte. Gewonnen wurde sie von Sergio Borgès mit dem Titel “Onde vais rio que eu canto”. Österreich sagte seine Teilnahme wie auch 1969 wegen Erfolglosigkeit ab. Das Teilnehmerfeld reduzierte sich dadurch auf nur 12 Länder, die nach Amsterdam in das RAI Congrescentrum kamen.

Alle vier Siegerländer des Vorjahren zeigten kaum Interesses an der Ausrichtung des Wettbewerbs. Doch bei einer Auslosung erhielten die Niederlande den Zuschlag. Mit Hilfe der Technik gelang es dem niederländischen Fernsehen, ein tolles Programm auf die Beine zu stellen. Zum ersten Mal wurden die Künstler der teilnehmenden Länder vor ihrem Auftritt in einem Film vorgestellt.

 

 

Unknown© NOSDie Moderatorin Willy Dobbe war in den 1970er Jahren eine Moderatorin beim niederländischen Fernsehen. Sie moderierte danach noch die nationalen Vorentscheidungen 1971 und 1972 sowie die Spielshow "Zevensprong".

 

 
 
 
 

 

 

 

FAZIT

 

Als haushohe Favoritin ging Mary Hopkin aus Großbritannien ins Rennen. Europaweit bekannt durch Lieder wie "Those Were The Days", "Goodbye" und auch durch ihre Teilnahme am Sanremo-Festival 1969 mit "Lontano degli occhi", stand sie bei den britischen Buchmachern ganz oben. Weder der noch am Anfang seiner Karriere stehende und spätere Schwarm von Millionen Frauen Julio Iglesias für Spanien noch der Franzose Guy Bonnet und auch der neue Stern der deutschen Musikszene Katja Ebstein wurden so hoch gewettet wie die Britin. Katja Ebstein landete auf dem dritten Platz und erzielte damit das beste Ergebnis seit 1956 für Deutschland.

 

Die drei Schwestern der "Hearts Of Soul" erreichten für die Niederlande den siebten Platz. 1977 versuchten sie es noch einmal als Mitglieder der Gruppe "Dream Express" für Belgien. 1982 trat eine der Schwester, Stella, erneut für Belgien an und wurde Vierte. 

 

Die 17-jährige Slowenin Eva Sršen und auch die 16-jährige Dominique Dussault aus Monaco, weit nicht so attraktiv und verführerisch wie ihr Idol Marlene Dietrich, hatten keine Chancen auf den Sieg.

 

Denn gegen die in Londonderry (Nordirland) geborene Rosemary Brown alias Dana aus Irland konnte sich selbst Mary Hopkin nicht behaupten. Ihren Sieg verdankte die 18-jährige Irin auch der belgischen Jury, die für ihren Titel “All Kinds Of Everything”  neun von zehn möglichen Punkten vergab. Dana nahm nach dem Song Contest ihr Studium als Pädagogin auf und arbeitete seit 1975 als Grundschullehrerin in Dublin. Wegen einer Kehlkopferkrankung musste sie für längere Zeit ihre Gesangskarriere aufgeben. 1977 gelang ihr ein Comeback mit dem Titel "Fairytales". Ebenfalls 1977 trat sie in der ZDF-Hitparade an mit dem Lied "Spiel nicht mit mir und meinem Glück". In den 1990er Jahren stieg sie in die Politik ein und kandidierte für das Amt des Staatspräsidenten, allerdings ohne Erfolg. 

 


   

 DIE TEILNEHMER

 

SLO15 LIT13n MOL13 FIN13

1.

AD

2.

AD

3.

AD

4.

AD

Niederlande Schweiz Italien Jugoslawien
The Hearts Of Soul
Henri Dès Gianni Morandi Eva Srsen
"Waterman" "Retour" ”Occhi di ragazza" "Pridi, dala ti bom cvet"
M.: Pieter Goemans
T.: Pieter Goemans
D.: Dolf van der Linden
 M. & T.: Henri Dès
D.: Bernard Gerard
M.: Lucio Dalla
T.: Gianfranco Baldazzi & Sergio Bardotti
D.: Mario Capuano
  M.: Mojmir Sepe
T.: Dusan Velkaverh
D.: Mojmir Sepe
    
NOR14 arnaud 02 ASE 10 2 BLR 10

5.

AD

6.

AD

7.

AD

8.

AD

Belgien Frankreich Ver. Königreich Luxemburg
Jean Vallée Guy Bonnet Mary Hopkin
David Alexandre Winter
"Viens l'oublier "Marie Blanche" "Knock, Knock, Who's There?" „Je suis tombé du ciel"
M. & T.: Jean Vallée
D.: Jack Say
M.: Guy Bonnet
T.: Pierre André Dousset
D.: Franck Pourcel
 M.&.T.: John Carter &
Geoff Stephens
D.: Johnny Arthey
M.: Yves de Vriendt
T.: Eddie Marnay
D.: Raymond Lefèvre
    
AUT 59 ARM 10 RUS14n Siegerin 70

9.

AD

10.

AD

11.

AD

12.

AD

Spanien Monaco Deutschland
Irland
Julio Iglesias
Dominique Dussault Katja Ebstein
Dana
"Gwendolyne" "Marlène" "Wunder gibt es immer wieder"  "All Kinds Of Everything"
M. & T.: Julio Iglesias
D.: Benito Lauret
M.: Eddie Barclay &
Jimmy Walter
T.: Henri Dijan
D.: Jimmy Walter
M.: Christian Bruhn
T.: Günter Loose
D.: Christian Bruhn
M.& T.: Derry Lindsay & Jackie Smith
D.: Dolf van der Linden

 

 


 

 DIE WERTUNG

 

Scoreboard

 

 

Scoreboard© NOS

 


 

AUS DER PRESSE

Presse 70 2© BBV, FunkUhr, GONG  

P1

 

 

 Presse 3

 

 

 

 

 

 
Presse 70 6  
Presse 70 7 Presse 70 5 Presse 70 4  

Die deutsche Vorentscheidung 1970


Nationale VE  - "Ein Lied für Amsterdam"
Datum 16. Februar 1970
Ort Frankfurt
Halle HR TV-Studio 2
Moderation Marie-Louise Steinbauer
Pausen-Act Tanzgruppe Pam's People
TV-Sender Hessischer Rundfunk

WIe im Vorjahr wurden die 30 erfolgreichsten Komponisten, wie auch 15 Texter und 15 Verleger, beauftragt, für je einen weiblichen und einen männlichen Interpreten ein Lied zu schreiben. Aus 50 Einsendungen wählte ein zehnköpfiges Gremium - bestehend aus vier nicht am Wettbewerb beteiligten Autoren, zwei Vertretern der Schallplattenindustrie und vier Chefs der ARD - Unterhaltungsabteilungen-  sechs Finaltitel aus. Die Interpreten wurden ebenfalls von den ARD-Unterhaltungschefs bestimmt, weil die Schallplattenfirmen keinen "Star" zu bieten hatten.

Edina Pop wurde wegen Krankheit durch Mary Roos ersetzt und David Alexandre Winter verzichteet auf eine Teilnahme, er nahm jedoch im gleichen Jahr für Luxemburg am ESC teil. Manuela wurde, Gerüchten zufolge, als Interpretin abgelehnt, weil sie weder zum Nachwuchs gehöre noch als internationaler Star gelte. Eine Umfrage der Tübinger Wickert - Institute zeigte aber, dass sie zu dieser Zeit an fünfter Stelle einer Prominenten- Vorschlagsliste der deutschen Fernsehzuschauer als deutscher Vertreter stand. Roberto Blanco tratt an Stelle von Josef Laufer auf, der den im Finale vorgetragenen Titel abgelehnt hatte.

Sieben vom HR ausgewählte Experten hatten jeweils einen Punkt zu vergeben. Die drei Titel mit den meisten Punkten kamen in die Finalrunde, in der jeder Juror seinen Favoriten benennen musste. Hier entschieden sich alle sieben Juroren für Katja Ebstein.

Kirsti Sparboe ist in den Jahren 1965, 1967 und 1969 für Norwegen beim Song Contest ins Rennen gegangen.

Mary Roos, Reiner Schöne und Peter Beil brachten ihre Beiträge nicht auf den Markt.

 

 

Finale
Startnr. Interpret*in Titel Komponisten/Autoren Punkte Superfinale Platz
1. Mary Roos Bei jedem Kuss Delle Hensch / Frank Bohlen 5 0 2.
2. Roberto Blanco
Auf dem Kurfürstendamm sagt man Liebe
Henry Mayer / Georg Buschor 1   5.
3. Kirsti Sparboe Pierre, der Chlochard Drafi Deutscher
3   4.
4. Peter Beil Blaue Augen, rote Lippen und kastanienbraunes Haar
Horst Ackermann & Herbert Thusek 0   6.
5. Katja Ebstein Wunder gibt es immer wieder Christian Bruhn / Günter Loose 7 7 1.
6. Reiner Schöne Allein unter Millionen Günter Sonneborn 5  0 2.

 

Die Jurymitglieder:

Hanns Verres (Radiojournalist)
Harald Schäfer (Regisseur)
Lotti Ohnesorge (TV-Ansagerin)
Claudia Eder (TV-Ansagerin)
Hannes Hoff (WDR)
Horst Wermstedt (NDR)
Wolfgang Penk (SWF)

 

 

katjaebstein133 v ardteaserwidescreen© ARD

220px Primaballerina© Liberty Records

 

Katja Ebstein

Katja Ebstein ist eine der erfolgreichsten deutschen Sängerinnen. Startschuss ihrer Karriere war der dritte Platz beim ESC in Amsterdam. Das war bis dato das beste Ergebnis für einen deutschen Beitrag. Nicht nur ihre Stimme und ihr Lied wurden hochgelobt, sondern auch ihr Outfit.

 

 

 


  

ZUSCHAUERREAKTIONEN

 

Kritik1

Kritik2

Kritik3© FunkUhr


Die deutsche Vorentscheidung 1969


Nationale VE  - "Ein Lied für Madrid"
Datum 22. Februar 1969
Ort Frankfurt
Halle HR TV-Studio 2
Moderation Marie-Louise Steinbauer
Pausen-Act Tanzpaar Mechthild & Rudolf Trautz
TV-Sender Hessischer Rundfunk

Hans-Otto Grünefeldt, Fernsehprogrammdirektor des Hessischen Rundfunks und als ARD-Unterhaltungskoordinator verantwortlich für die Nominierung des deutschen Beitrages, forderte bundesweit die 30 erfolgreichsten Autoren auf, Lieder für den Song Contest einzureichen. Es lagen schließlich 45 Anmeldungen vor, aus denen eine Fachjury zwölf Lieder auswählte. Alexandra, Rex Gildo, Siw Malmkvist und Peggy March sollten jeweils drei Lieder singen. Alexandra verzichtete jedoch auf ihre Teilnahme, so dass im Finale am 22. Februar 1969 im Fernsehstudio 2 des Hessischen Rundfunks nur neun Titel ins Rennen gingen. Elf Juroren ermittelten in zwei Phasen den Siegertitel. In einer ersten Wertung wurde das beste Lied des jeweiligen Interpreten bestimmt. In einer Finalrunde wurden dann die drei verbliebenen Songs noch einmal bewertet. Jeder Juror durfte in der ersten Runde jeweils nur einem der drei Titel des jeweiligen Interpreten seine Stimme geben.Im Superfinale musste jeder Juror seinen Favoriten benennen.

 

 

Finale
Startnr. Interpret*in Titel Komponisten/Autoren Punkte Superfinale Platz
1. Siw Malmkvist Dein Comeback bei mir Heinz Gietz / Kurt Feltz 2   7.
2. Rex Gildo
Lady Julia
Werner Scharfenberger / Kurt Feltz  4   4.
3. Peggy March Karussell meiner Liebe Werner Scharfenberger / Kurt Feltz 1   8.
4. Siw Malmkvist Melodie
Heinz Korn 4   4.
5. Rex Gildo Die beste Idee meines Lebens Eric Hein / Kurt Hertha 7   3.
6. Peggy March Aber die Liebe bleibt bestehen Günter Sonneborn / Heinz Korn  4   4.
7. Siw Malmkvist Primaballerina Hans Blum 5 7 1.
8. Rex Gildo Festival der jungen Liebe Gerhard Jussenhoven / Horst Heinz Henning 0   9.
9. Peggy March Hey, das ist Musik für mich Heinz Korn 6 4 2.

 

 

siwmalmkvist101 v ardteaserwidescreen© ARD 220px Primaballerina© Metronome

Siw Malmkvist

Sie ist eine der erfolgreichsten Sängerinnen der 1960er Jahre. Die in Landskrona in der Nähe von Malmö am 31. Dezember 1936 geborene schwedische Sängerin gewann 1964 mit "Liebeskummer lohnt sich nicht" die deutschen Schlagerfestspiele. Bereits 1962 belegte sie beim gleichen Wettbewerb mit dem Song "Die Wege der Liebe sind wunderbar" den zweiten Platz.

Ihre Karriere begann aber viel früher und nur durch Zufall. 1960 vertrat sie ihre Heimat beim Song Contest in London, 1968 gewann sie erneut mit "Harlekin" die Schlagerfestspiele, und ein Jahr später sang sie für Deutschland in Madrid "Primaballerina". In den 1970ern wurde es etwas ruhiger um sie. Sie ist aber noch heute ein gern gesehener Gast bei vielen Fernsehevents. Sie hat zwei Söhne und lebt mittlerweile in Stockholm. Zusammen mit Wencke Myhre und Gitte Haenning feierte sie große Erfolge mit einer Bühnentournee

 

 

 

Jury1© HR

Jurymitglieder:                                                                                   Jury 2

Klaus Wüsthoff (Dt. Komponistenverband)
Norbert Schulte (Dt. Komponistenverband)
Hans Hee (Dt. Textdichterverband)
Hans Bradtke (Dt. Textdichterverband)
Walter Friedrich (AG Schallplatte)
Wolfgang Kretschmar (AG Schallplatte)
Harald Fock (Unterhaltungschef NDR)
Hannes Hoff (Unterhaltungschef WDR)
Hans Hirschmann (Unterhaltungschef SWF)Edwin Friesch (Unterhaltungschef SDR)
Rudi Franz (Kapellmeister der Städtischen Bühnen Frankfurt)     

 

Jury3                                                                                                                                                                                                      

 

 


Die deutsche Vorentscheidung 1968


Kurzinfo
Auswahlart interne Auswahl
Bekanntgabe 3. Februar 1968
Songpräsentation 16. März 1968
Sendeanstalt Hessischer Rundfunk

Der Hessische Rundfunk beauftragte den Komponisten Horst Jankowski, den deutschen ESC-Beitrag 1968 zu schreiben. Jankowski wünschte sich Wencke Myhre als Interpretin. Sie wurde am 3. Februar 1968 als Interpretin des Liedes "Ein Hoch der Liebe" bestimmt. In der TV- Show "Einer wird gewinnen" präsentierte sie am 16. März dem deutschen Publikum ihren Titel für London. Beim Finale in London kam sie auf den sechsten Rang.

 

 

wencke myhre ein hoch der liebe polydor© Polydor

Wencke Myhre

Wencke Myhre, geb. Synnove, ist am 15.02.1947 in Oslo auf die Welt gekommen. Bereits mit 13 gewann sie einen Talentwettbewerb und bekam ihren ersten Plattenvertrag.

Als aussichtsreichste Kandidatin auf den Sieg bei der norwegischen Vorentscheidung zum Song Contest 1964 landete sie nur auf Rang vier. Ihr Beitrag "La meg være ung" wurde zum Sommerhit in Norwegen. Seit 1965 war sie auch in Deutschland tätig. Sie belegte mit dem Titel "Sprich nicht darüber" den zweiten Platz bei den deutschen Schlagerfestspielen. Mit "Beiß nicht gleich in jeden Apfel" gewann sie im darauf folgenden Jahr den gleichen Wettbewerb.

Viele ihrer Songs sind zu Evergreens geworden: "Komm allein" (1967), "Er steht im Tor" (1969), "Er hat ein knallrotes Gummiboot "(1970), u.v.a. Sie war verheiratet mit Michael Pfleghar. Ab Mitte der 1980er Jahre ist es etwas ruhiger um sie geworden. Ihre Fernsehauftritte sind jedoch sowohl in Deutschland, wie auch in ihrer Heimat unzählig.

 


Der Eurovision Song Contest 1969


 Logo69 

14. Eurovision Song Contest - 29. März 1969 
       Madrid
                              

Halle Teatro Real
Moderation Laurita Valenzuela
Pausen-Act Filmcollage "La España Diferente"
Wertung 10 Juroren pro Land - Jeder Juror benennt seinen Favoriten
Teilnehmer 16 Länder

 

Siegerländer: Spanien, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Frankreich

spain unitedkingdom spain netherlands

Interpretin:

Salomé

Interpretin:

Lulu

Interpretin:

Lenny Kuhr

Interpretin

Frida Boccara

Titel:

"Vivo cantando"

Titel:

"Boom-Bang-A-Bang"

Titel:

"De troubadour"

Titel:

"Un jour, un enfant"

Musik:

Maria José de Cerato

Text:

Aniano Alcalde

 

Musik:

Alain Moorehouse

Text:

Peter Warne

 

Musik:

David Hartsema

Text:

Lenny Kuhr

 

Musik:

Émile Stern

Text:

Eddy Marnay

 


Sieg68 Lulu, Salomé, Massel (1968), Frida Boccara, Lenny Kuhr © www.eurovision.tv 

 


 

PLATZIERUNGEN UND PUNKTE

 

Finale
Platz         Land  Interpret*inTitelPunkteStartnr.
1. Spanien Salomé Vivo cantando 18 3
  Ver. Königreich Lulu Boom Bang-A-Bang 18 7
  Niederlande Lenny Kuhr De troubadour 18 8
  Frankreich Frida Boccara Un jour, un enfant 18 14
5. JG Schweiz Paola del Medico
L'amour est bleu 13 11
6. Monaco Jean-Jacques Maman, Maman 11 4
7. Irland Muriel Day & The Lindsays The Wages Of Love 10 5
  Belgien Louis Neefs Jennifer Jennings 10 10
9. Deutschland Siw Malmkvist Primaballerina 8 13
  Schweden Tommy Körberg Judy min vaen 8 9
11. Luxemburg Romuald Cathérine 7 2
12. Finnland Jarkko & Laura Kuin silloin ennen 6 16
13. Jugoslawien Ivan Pozdrav svijetu 5 1
  Italien Iva Zanicchi Due grosse lacrime bianche 5 6
15. Portugal Simone de Oliveria Desfolhada Portuguesa 4 15
16. Norwegen Kirsti Sparboe Oj, oj, oj, saa glad jeg skal bli 1 12

 

  


 

ALLGEMEINE INFORMATIONEN 

 

teatroreal© Madrid TourismusDass Politik manchmal sehr beeinflussen kann, spürte man schon 1964 in Dänemark. Damals waren weder Portugal noch Spanien wegen ihres Diktaturregimes willkommen. 1969 war das spanische Fernsehen für die Ausrichtung des Song Contests zuständig. Österreich nahm das zum Anlass, seine Teilnahme abzusagen, einerseits wegen der Politik des Gastgeberlandes, andererseits waren die Hinweise auf eine Kommerzialisierung des Wettbewerbs sehr eindeutig. Trotz eines anonymen Schreibens an diverse Botschaften und trotz der Ankündigung irgendwelcher Aktionen verlief der Song Contest sehr ruhig - vielleicht auch nur wegen eines enormen Polizeiaufgebots rund um das Teatro Real. 

 

Unknown© TVEDie spanische Schauspielerin und Fernsehmoderatorin Laurita Valenzuela führte durch den Abend im Opernhaus von Madrid, dem "Teatro Real".  

Sie spielte in vielen spanischen FIlmen der 1950er Jahre mit, bevor sie dann bis in die 1990 Jahre als Moderatorin arbeitete. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FAZIT

 

Passend zum Auftakt des Abends war der jugoslawische Beitrag „Pozdrav svijetu“ (Grüße an die Welt). Ivan begrüßte die Zuschauer in Europa in mehreren Sprachen. Die 19-jährige Paola del Medico aus der Schweiz tat das Gleiche, aber nur in Französisch: "Bonjour, Bonjour". Romuald trat zum zweiten Mal  nach 1964 beim ESC an, dieses Mal für Luxemburg,  und suchte nach einem Mädchen namens "Cathérine". Vermisst haben dürfte er zum Schluss allerdings auch die Punkte, denn er konnte seinen dritten Platz für Monaco aus dem Jahr 1964 nicht verteidigen. Tommy Körberg aus Schweden sang auch über seine Freundin namens "Judy".

 

Maria Rosa Marco, alias Salomé, betrat die Bühne, und das spanische Publikum jubelte. Mit einem von Salvadore Dali entworfenem Kulissenbild im Rücken ließ sie sich von ihrem Temperament tragen und gab ihren Song „Vivo Cantando" zum Besten, um ganz nach vorne zu kommen. Der 11-jährige Jean Jacques widmete sein Lied allen Mamas der Welt und Muriel Day aus Irland besang den Lohn der Liebe ("The Wages Of Love").

Kirsti Sparboe aus Norwegen ging zum dritten Mal für ihre Heimat ins Rennen, sie konnte sich jedoch nicht verbessern. Die gebürtige Schwedin Siw Malmkvist, inzwischen auch in Deutschland sehr bekannt seit ihrem Sieg 1964 bei den Schlagerfestspielen mit „Liebeskummer lohnt sich nicht“, ging zum zweiten Mal ins Rennen. Zu dem engeren Favoritenkreis zählend, konnte sie die Erwartungen des deutschen Fernsehens nicht erfüllen. Nur Platz neun, allerdings ein besseres Ergebnis als für das eigene Land im Jahr 1960.

 

Lenny Kuhr aus den Niederlanden gehörte im Vorfeld zu den größten Favoriten auf den Sieg, was ihr auch gelungen ist. Sie war aber nicht die einzige Siegerin an diesem Abend, sondern eine von Vieren. Denn am Ende der Bewertung stand fest, dass vier Länder punktgleich auf dem ersten Platz lagen. Die Moderatorin des Abends, Laurita Valenzuela, stand ratlos auf der Bühne und wusste nicht, wie es weitergehen sollte - denn das war einmalig in der ESC-Geschichte. Da im Regelbuch der EBU das Stichwort „Gleichstand“ nicht erwähnt war, wurde der Sieg unter den folgenden Siegerländern geteilt:

 

Niederlande, Spanien – das als erstes Land den Song Contest zweimal hintereinander gewinnen konnte – Großbritannien und Frankreich.

 

Für das britische Königreich sang Lulu mit mädchenhafter Mine den Titel „Boom Bang–A–Bang“. Frankreich wurde von einer der bekanntesten Sängerinnen des Landes vertreten: Frida Boccara sang das anrührende und melancholische Chanson „Un jour, un enfant“. Für diese Darbietung kassierte sie den stärksten Applaus des Abends. 

Da glücklicherweise vier Medaillen vorgehalten wurden, eine für den Sieger und drei für Komponisten und Autoren, konnten alle vier Siegerinnen diese mit nach Hause nehmen.

 

Die Kürung von gleich vier Siegertiteln führte zu erheblichen Protesten sowohl in den Medien als auch in den teilnehmenden Ländern, was zur Folge hatte, dass im nächsten Jahr die Teilnehmerzahl auf nur 12 Länder schrumpfte.

  


 

 DIE TEILNEHMER

 

YUG 69 LIT13n MOL13 FIN13

1.

AD

2.

AD

3.

AD

4.

AD

Jugoslawien Luxemburg Spanien Monaco
Ivan
Romuald Salomé
Jean-Jacques
"Podrav svijetu" "Cathérine" ”Vivo cantando" "Maman"
M. & T.: Milan Lentić
D.: Miljenko Prohaska
M.: Paul Mauriat & André Borly T.: André Pascal
D.: Augusto Alguero
 M.: Maria José de Cerato
T.: Aniano Alcalde
D.: Augusto Alguero
 M. & T.: Jo Perrier 
D.: Hervé Roy
    
NOR14 arnaud 02 ASE 10 2 BLR 10

5.

AD

6.

AD

7.

AD

8.

AD

Irland Italien Ver. Königreich Niederlande
Muriel Day & The Lindsays Iva Zanicchi Lulu
Lenny Kuhr
"The Wages Of Love" "Due grosse lacrime bianche" "Boom Bang-A-Bang" „De troubadour"
M. & T.: Michael Reade 
D.: Noel Kelehan
M.: Piero Soffici
T.: Daiano
D.: Ezio Leoni
M.: Alan Moorehouse
T.: Peter Warne
D.: Johnny Harris
  M.: David Hartsema
T.: Lenny Kuhr
D.: Frans de Kok
    
AUT 59 ARM 10 RUS14n ITA 60

9.

AD

10.

AD

11.

AD

12.

AD

Schweden Belgien Schweiz
Norwegen
Tommy Körberg
Louis Neefs Paola del Medico
Kirsti Sparboe
"Judy min vän" "Jennifer Jennings" "Bonjour, bonjour"  "Oj, oj, oj, saa glad jeg
skal bli"
M.: Roger Wallis
T.: Britt Lindeborg
D.: Lars Samuelson
M.: Paul Quintens
T.: Phil van Cauwenbergh
D.: Francis Bay
M.: Henry Mayer
T.: Jack Stark
D.: Henry Mayer
  M.: Arne Bendiksen
T.: Arne Bendiksen
D.: Øivind Bergh
    
    
FRA 60 LUX 61 GBR  61 ITA  61

13.

AD

14.

AD

15.

AD

16.

AD

Deutschland Frankreich Portugal Finnland
Siw Malmkvist Frida Boccara Simone de Oliveria Jarkko & Laura
"Primaballerina"  "Un jour, un enfant" "Desfolhada Portuguesa"  "Kuin silloin ennen"
M. & T.: Hans Blum
D.: Hans Blum
M.: Emile Stern
T.: Eddy Marnay
D.: Franck Pourcel
M.: Nuno Nazareth Fernandes T.: José Carlos Ary
dos Santos
D.: Ferrer Trindade
 M.: Toivo Kärki
T.: Juha Vainio
D.: Ossi Runne

 

  


 

 DIE WERTUNG

 

Scoreboard

 

 

Scoreboard© TVE

 


 

 AUS DER PRESSE

 

Presse 1© BRAVO

 

Lulu Bravo
Foto Siegerinen 2 Foto Siegerinen

 

 

 

 

 

 

 


Der Eurovision Song Contest 1968


 Logo67 

13. Eurovision Song Contest - 6. April 1968
       London
                              

Halle Royal Albert Hall
Moderation Catherine Boyle
Pausen-Act Filmcollage "Londonimpressionen"
Wertung 10 Juroren pro Land - Jeder Juror benennt seinen Favoriten
Teilnehmer 17 Länder

 

Siegerland: Spanien


norway

Interpretin:

Massiel

Titel:

"La la la"

Musik & Text:

Ramón Arcusa &
Manuel de la Calva


Sieg68© www.eurovision.tv 

 


 

PLATZIERUNGEN UND PUNKTE

 

Finale
Platz         Land  Interpret*inTitelPunkteStartnr.
1. Spanien Massiel La, la, la 29 15
2. Ver. Königreich Cliff Richard Congratulations 28 12
3. Frankreich Isabelle Aubret La source 20 10
4. JG Irland Pat McGeegan
Chance Of A Lifetime 18 14
5. Schweden Claes-Göran Hederström Det boerjar verka kaerlek, banne mej 15 8
6. Deutschland Wencke Myhre Ein Hoch der Liebe 11 16
7. Belgien Claude Lombard Quand tu reviendras 8 3
  Monaco Line & Willy A chacun sa chanson 8 7
  Jugoslawien Dubrovnik Troubadours Jedan dan 8 17
10. Italien Sergio Endrigo Marianne 7 11
11. Luxemburg Chris Baldo & Sophie Garel Nous vivrons d'amour 5 5
  Portugal Carlos Mendes Verão 5 1
13. Österreich Karel Gott Tausend Fenster 2 4
  Schweiz Gianni Mascolo Guardando il sole 2 6
  Norwegen Odd Børre Stress 2 13
16. Finnland Kristina Hautala Kun kello käy 1 9
  Niederlande Ronnie Tober Morgen 1 2

 

  


 

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

   

Moderatorin 67© Pixabay

Der Song Contest aus London war der erste, der in Farbe übertragen wurde, und der Wettbewerb war damit um eine Attraktion reicher. Alle Intervisionsländer strahlten – direkt oder als Aufzeichnung - das Musikereignis des Jahres aus. Auch Tunesien war live zugeschaltet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Unknown© BBCAll diese Fernsehzuschauer plus das Publikum in der Royal Albert Hall wie auch die Delegationen der 17 Teilnehmerländer wurden von einer guten alten Bekannten begrüßt: Catherine (Katie) Boyle moderierte bereits zum dritten Mal den Song Contest, und sie ist die einzige Moderatorin, die so oft durch einen Eurovisionswettbewerb führte (mit 1974 insgesamt viermal).

 

 

 

 

 

 

 

FAZIT 

 

Alle Künstler wurden unmittelbar kurz vor ihrem Auftritt hinter der Bühne gezeigt. Eigentlich rechnete das Publikum mit einem eher langweiligen und einseitigen Wettbewerb - dank eines einzigen Künstlers kam es jedoch anders.

Carlos Mendes aus Portugal überzeugte mit seinem Sommerlied ("Verão") nicht so richtig. Ronnie Tober aus den Niederlanden sang über die Probleme der Generation der 1960er Jahre, die anscheinend keinen Menschen interessierten, und landete sang- und klanglos auf dem sechzehnten Platz zusammen mit Kristina Hautala aus Finnland.

 

Odd Børre aus Norwegen sang ein wirklich zum Abhören stressiges Lied ("Stress". Seine Freude über diese Teilnahme, die nur bedingt durch den Rückzug des nationalen Siegertitels zu Stande kam, hielt nicht lange an - wie auch die von Karel Gott, genannt "die goldene Stimme von Prag", der für Österreich ins Rennen ging. Sein poetisches Lied "Tausend Fenster" über die Einsamkeit in den großen Städten wurde von keinem Geringeren geschrieben als Udo Jürgens. Die Verantwortlichen des ORF rechneten mit einer Platzierung ganz vorne, desto größer war die Enttäuschung, als es nur zum dreizehnten Platz reichte gemeinsam mit Gianni Mascolo aus dem Land der Eidgenossen, der Schweiz.

 

Die Gewinnerin von 1962, Isabelle Aubret, vertrat Frankreich zum zweiten Mal, nachdem sie Guy Bonnet, den Texter und ursprünglichen Interpreten des Liedes "La Source" verdrängt hatte. Das französische Fernsehen wollte von einem prominenten Namen vertreten werden, was bei Guy Bonnet zu diesem Zeitpunkt nicht der Fall war. So entschied man sich zunächst für Mireille Mathieu, die allerdings kurz vor dem ESC einen schweren Autounfall hatte, so dass die Siegerin von 1962, Isabelle Aubret, einsprang. Sie konnte ihren Sieg nicht wiederholen.

 

Die gebürtige Norwegerin Wencke Myhre wurde nach einigen Kontroversen zur Vertreterin Deutschlands ernannt. Horst Jankowski schrieb das Lied "Ein Hoch der Liebe", mit dem die Schlagerfestspiele-Siegerin von 1966 ("Beiß nicht gleich in jeden Apfel") in London auftreten durfte. Die Titelzeile "Ein Hoch der Liebe" wurde im Refrain in vier Sprachen wiederholt, und das war als eine Verbeugung vor den internationalen Jurys gedacht. Das Konzept ging auf, und Wencke Myhre wurde in ihrem gelben Kleid Sechste. Leider gab es keine Punkte aus dem eigenen Heimatland, aber dafür vom Nachbarn Schweden, das von Claes-Göran Hederström vertreten wurde. Er brachte als erster Interpret an diesem Abend das Publikum zum Swingen. Er wurde jedoch nur Fünfter hinter Isabelle Aubret und dem Iren Pat McGeegan.

 

"Erdbeben" in der Royal Albert Hall: Schon bei der Ankündigung des Namens Cliff Richard tobte die Halle. Der Weltstar des Abends betrat die Bühne, und der Jubel nahm kein Ende. Es konnte nur einen Sieger geben, nämlich die Hitkanone Cliff Richard und sein britischer Beitrag "Congratulations". Mädchen gerieten in Hysterie, das Publikum hörte mit dem Applaus nicht auf, und alle anderen Teilnehmer kamen sich vor wie Statisten. Wer sollte ihn schlagen? Sein Lied, seit einigen Wochen Nr. 1 in Großbritannien und mittlerweile auch im restlichen Europa auf dem Weg nach oben, schien unschlagbar. Einen wichtigen Punkt hatte man aber vergessen: die Juroren. Oft waren Publikum und die Jurys unterschiedlicher Meinung, vergleichbar mit dem Eiskunstlauf. Wieso sollte es diesmal anders sein? Den abergläubischen Cliff sah man während der Proben nur mit Kopfhörern herumlaufen, denn er wollte keinen Beitrag der Konkurrenz vorher hören. Bei der spannenden Wertung führte das Ver. Königreich noch kurz vor Schluss, erst durch die vorletzte Wertung aus Deutschland schob sich Massiel aus Spanien vor Cliff Richard. 

So stimmten insgesamt 29 Juroren für die Spanierin Massiel, sechs allein aus Deutschland, und nur 28 wollten das Idol tausender Jugendlicher ganz oben sehen. Katie Boyle bat sogar die letzte Jury aus Jugoslawien, ihre Wertung zu wiederholen, in der Hoffnung, einen Fehler zu entdecken, aber es war nichts zu machen. Das Publikum war enttäuscht und konnte nur mit Fassung den Sieg der 21-jährigen Spanierin Maria de los Angeles Santamaria, alias Massiel, ertragen, die sich ihrerseits nach diesem unerwarteten Erfolg nur glücklich schätzen konnte.

Auf Aufforderung des spanischen Fernsehens hatte sie ihre Südamerikatournee unterbrochen und war aus Mexiko zurück nach Madrid geflogen, wo ihr mitgeteilt wurde, den Song "La, la, la" beim ESC 1968 in London zu singen. Ursprünglich war Juan Manuel Serrat als Interpret vorgesehen. Er wollte jedoch den Titel in der katalanischen Sprache singen, was für Francos Spanien unvorstellbar gewesen wäre. Ganz schnell entschieden sich die Verantwortlichen der TVE für Massiel, die nach ihrem Sieg 1966 beim Schlagerfestival von Mallorca mit dem Titel "Rufo el pescador" einen sehr guten Ruf in Spanien genoss. Diese Entscheidung war ein Volltreffer. Massiel schaffte das Wunder von London, versetzte mit ihrem Sieg ein ganzes Land in Trauer und brachte Millionen Teenies zum Weinen. Sie hat den "King" Cliff Richard entthront. Sie war die Heldin Spaniens, aber ein dauernder Erfolg blieb ihr versagt.

 

 


 

    

 DIE TEILNEHMER

 

SLO15 LIT13n MOL13 FIN13

1.

AD

2.

AD

3.

AD

4.

AD

Portugal Niederlande Belgien Österreich
Carlos Mendes
Ronnie Tober Claude Lombard
Karel Gott
"Verão" "Morgen" ”Quand tu reviendras" "Tausend Fenster"
M.: Pedro Vas Osorio
T.: José Alberto Diogo
D.: Joaquim Luis Gomes
M.: Joop Stokkermans
T.: Theo Strengers
D.: Dolf van der Linden
M.: Jo van Wetter
T.: Roland Dero
D.: Henri Segers
     M.: Udo Jürgens
T.: Walter Brandin
D.: Robert Opratko
    
NOR14 arnaud 02 ASE 10 2 BLR 10

5.

AD

6.

AD

7.

AD

8.

AD

Luxemburg Schweiz Monaco Schweden
Chris Baldo &
Sophie Garel
Gianni Mascolo Line & Willy
Claes--Göran Hederström
"Nous vivrons d'amour" "Guardando il sole" "A chacun sa chanson" „Det boerja verka
kaerlek - banne mej"
M.: Carlos Lereche
T.: Jacques Demarny
D.: André Boroly Belo
 M.: Aldo D’Addario
T.: Sanzio Chiesa
D.: Mario Robbiani
 M.: Jean Claude Olivier
T.: Roland Valade
D.: Michel Colombier
M.: Peter Himmelstrand
T.: Peter Himmelstrand
D.: Mats Olson
    
AUT 59 ARM 10 RUS14n ITA 60

9.

AD

10.

AD

11.

AD

12.

AD

Finnland Frankreich Italien
Ver. Königreich
Kristina Hautala
Isabelle Aubret Sergio Endrigo
Cliff Richard
"Kun kello käy" "La source" "Marianne"  "Congratulations"
M.: Esko Linnavalli
T.: Juha Vainio
D.: Ossi Runne
 M.: Daniel Faure
T.: Guy Bonnet & Henri Dijan D.: Alain Goraguer
M.: Sergio Endrigo
T.: Sergio Endrigo
D.: Giancarlo Chiaramello
 M.&.T.: Bill Martin &
Phil Coulter
D.: Norrie Paramor
    
FRA 60 LUX 61 GBR  61 ITA  61

13.

AD

14.

AD

15.

AD

16.

AD

Norwegen Irland Spanien Deutschland
Odd Børre Pat McGeegan Massiel Wencke Myhre
"Stress"  "Chance Of A Lifetime" "La la la"  "Ein Hoch der Liebe"
M.: Tor Hultin
T.: Ola B. Johannessen
D.: Øivind Bergh
M.: John Kennedy
T.: John Kennedy
D.: Noel Kelehan
 M.&.T.: Ramon Arcusa & Manuel de la Calva
D.: Rafael Ibarbia
 M.: Horst Jankowski
T.: Curt J. Schäuble
D.: Horst Jankowski
GBR  61













 

17.

AD

Jugoslawien
Dubrovnik Troubadours
"Jedan dan"
M.: Djelo Jusić & Stipica Kaldjera
T.: Stijepo Strazicić
T.: Stijepo Strazicić

 

 


 

DIE WERTUNG

 

Scoreboard

 

 

Scoreboard© ORF

 


 

AUS DER PRESSE

Massiel 4

  Presse 68 2

Presse 68 1

Wencke Myhre erinnert sich 1973

 

Presse 68 4

 

Presse 68 5© Frau im Spiegel

                       


Die deutsche Vorentscheidung 1967


Kurzinfo
Auswahlart interne Auswahl
Songpräsentation 11. März 1967
Sendeanstalt Hessischer Rundfunk

Hinter verschlossenen Türen wählte eine Jury am 4. Januar im Frankfurter Funkhaus aus 145 Liedern den deutschen Beitrag zum Song Contest 1967 aus. Inge Brück war die Wunschinterpretin der Verantwortlichen. Der Siegertitel "Anouschka" hatte am 11. März im Rahmen der Sendung "Zum blauen Bock" sein Fernsehdebüt.

 

Das Ergebnis:

 

Platz 1. "Anouschka"

Musik & Text: Hans Blum

 

Platz 2. "Die Nacht hat viele Gesichter"

Musik: Fred Strittmatter, Text: Karl Bartel

 

Platz 3. "Das Glück dieser Welt"

Musik: Hubert Wolf, Text: Heinz Tüst

 

Brück© Ariola

Inge Brück

 

Die Mannheimerin  kam am 12.11.1936 auf die Welt. Sie nahm Schauspieluntericht und wurde von Horst Jankowski entdeckt.

1957 konnte sie mit "Peter, komm heute Abend zum Hafen" ihren ersten Erfolg feiern. Mit "Frag´den Wind" gewann sie 1966 das internationale Song Festival in Rio de Janeiro.

1967 vertrat sie Deutschland beim Song Contest in Wien und wurde mit dem Lied "Anouschka" Achte.

Seit den 1970er Jahren sang sie überwiegend Lieder mit religiösem Inhalt und gründete die Initiative "Künstler für Christus". Sie war in erster Ehe mit dem TV-Regisseur Michael Pfleghar ( späterer Ehemann von Wencke Myhre) verheiratet und später mit Klaus Überall (späterer Ehemann von Katja Ebstein)

 

 

 


Der Eurovision Song Contest 1967


 Logo67 

12. Eurovision Song Contest - 8. April 1967
       Wien
                              

Halle Großer Festsaal der Hofburg
Moderation Erika Vaal
Pausen-Act Die Wiener Sängerknaben
Wertung 10 Juroren pro Land - Jeder Juror benennt seinen Favoriten
Teilnehmer 17 Länder

 

Siegerland: Vereinigtes Königreich


norway

Interpretin:

Sandie Shaw

Titel:

"Puppet On A String"

Musik & Text:

Bill Martin & Phil Coulter


Sieg66© The Mirror 

 


 

PLATZIERUNGEN UND PUNKTE

 

Finale
Platz         Land  Interpret*inTitelPunkteStartnr.
1. Ver. Königreich Sandie Shaw Puppet On A String 47 11
2. Irland Sean Dunphy If I Could Choose 22 17
3. Frankreich Noëlle Cordier Il doit faire beau là-bas 20 4
4. JG Luxemburg Vicky
L'amour est bleu 17 2
5. Monaco Minouche Barelli Boum Badaboum 10 14
6. Spanien Raphael Hablemos del amor 9 12
7. Belgien Louis Neefs Ik heb zorgen 8 10
8. Schweden Östen Warnerbring Som en dröm 7 7
  Deutschland Inge Brück Anouschka 7 9
  Jugoslawien Lado Leskovar Vse roze sveta 7 15
11. Italien Claudio Villa Non andare piu lontano 4 16
12. Portugal Eduardo Nascimento O vento mudou 3 5
  Finnland Fredi Varjoon - suojaan 3 8
14. Niederlande Therese Steinmetz Ringe Dinge 2 1
  Österreich Peter Horten Warum es hunderttausend Sterne gibt 2 3
  Norwegen Kirsti Sparboe Dukkeman 2 13
17. Schweiz Géraldine Quel cœur was-tu briser? 0 6

 

  


 

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

 

Moderatorin 67© ORF

Die Schauspielerin Erika Vaal moderierte den ESC im Großen Festsaal der Wiener Hofburg. Ihre Moderation war gekennzeichnet von "Pleiten, Pech und Pannen". Die (Zitat) "Technical Disorder" begleitete sie während der Sendung. Bereits vor der letzten Wertungsabgabe erklärte sie versehentlich Sandie Shaw zur Siegerin!

Dennoch wurde sie nach dem ESC vom neugegründeten Radiosender Ö3 als Moderatorin verpflichtet, u.a. für eine Sendung mit lateinamerikanischer Musik, da sie einige Jahre in Mexico gelebt hatte. Erika Vaal verstarb 2013 im Alter von 86 Jahren.

 

 

 

FAZIT

 

Das Ergebnis des vorigen Jahres sorgte für reichlich Gesprächsstoff. Es war ja auch sehr offensichtlich, dass man nicht mehr nur die Songs bewertete, sondern auch die Länder. Die "skandinavische Allianz" wie auch die Zusammenarbeit der Südländer oder auch die der Iren und Briten zeigten, dass das seit 1964 eingeführte Wertungssystem nicht gerecht funktionierte. Um weitere Kritik über diesen Punkt zu vermeiden, beschlossen die Verantwortlichen der EBU, auf das Wertungssystem aus den Jahren von 1957 bis 1961  zurückzugreifen. Jeder Juror konnte also nur einen Punkt für den eigenen Favoriten vergeben.  Es gab jetzt auch die neue Regel, dass mindestens die Hälfte der nationalen Juroren jünder als 30 Jahre alt sein musste.

 

Die Künstler aus 17 Ländern stellten sich in der Wiener Hofburg der Konkurrenz. Sie alle wurden erstmals vom einzigen ESC-Gewinner Österreichs, Udo Jürgens, musikalisch begrüßt, bevor sich die Moderatorin des Abends, Erika Vaal, ans Werk machte.

 

Therese Steinmetz aus Holland konnte die Durststrecke der holländischen Interpreten seit Anfang der 1960er Jahre auch nicht beenden. Der Österreicher Peter Horten fragte sich "Warum es hunderttausend Sterne gibt", er konnte aber den gewonnenen Titel nicht verteidigen. Die Schweizerin Géraldine stellte den Juroren die Frage "Wessen Herz sie brechen wollten" ("Quel coeur vas–tu briser") " - deren akustisches System wurde anscheinend von der Gesangskunst der 20-Jährigen, bis dato Chorsängerin, beschädigt, so dass sie keinen einzigen Punkt bekam.

Kirsti Sparboe aus Norwegen blieb genauso erfolglos wie bei ihrer ersten Teilnahme 1965, und auch der schwergewichtige Fredi aus Finnland kam über einen zwölften Rang nicht hinaus. Am besten machte es der Schwede Östen Warnerbring, der sich gemeinsam mit Inge Brück aus Deutschland den achten Platz teilte. Inge Brück galt nach ihrem Sieg mit "Frag´ den Wind" beim Internationalen Schlagerfestival von Rio de Janeiro 1966 als der kommende Star in Deutschland, und sie wurde sofort auch für den Song Contest engagiert, wo sie über das weinende Mädchen "Anouschka" sang. Diesen Platz erreichte auch Lado Leskovar aus Jugoslawien, dessen Lied "Vse roze sveta" man als das schmerzvollste und traurigste Lied der langjährigen ESC-Geschichte bezeichnen könnte.

 

Hochdramatisch war auch der spanische Beitrag "Hablemos del amor" (Lass uns über Liebe sprechen), gesungen vom Vorjahresvertreter Raphael, der sich vom siebten Rang auf den sechsten Platz verbesserte. Claudio Villa ging auch bereits zum zweiten Mal ins Rennen, und er war der aktuelle Sanremo-Gewinner mit "Non a pensare a me". In Wien sang er aber "Non andare piu lontano" (Geh nicht weiter weg), er selbst fand sich aber nach Beendigung des Wettbewerbs ganz abgeschlagen auf dem elften Rang wieder. Diese Lieder, die nur von ihrer Dramaturgie lebten, waren nicht mehr zeitgemäß.

 

Wesentlich temperamentvoller und außergewöhnlicher ging es beim Beitrag aus Monaco zu. Serge Gainsbourg, Komponist des Siegertitels von 1965, ließ sich wieder etwas ganz Neues einfallen und schrieb das Lied "Boum Badaboum", das seiner Zeit voraus war . Minouche Barelli interpretierte diesen Song, sie konnte aber nicht an den Erfolg von France Gall anknüpfen. Sie wurde Fünfte.

 

Den vierten Platz belegte die 17-jährige Griechin Vassiliki Papathanassiou alias Vicky (Leandros), die für Luxemburg ins Rennen ging. Die in Deutschland lebende Künstlerin wurde von André Popp und Pierre Cour als Interpretin ihres Songs "L´amour est bleu" ausgewählt, und sie gehörte im Vorfeld des Festivals zum engeren Favoritenkreis. Vickys Stimme war zwar schon beeindruckend, es fehlt ihr jedoch noch die nötige Erfahrung für das Spiel mit der Kamera und dem Publikum. Fünf Jahre später war sie aber schon ein Profi. Ihr Beitrag hielt sich unmittelbar nach dem Song Contest in seiner Instrumentalversion von Paul Mauriat fünf Wochen lang an der Spitze der amerikanischen Charts und wurde zum Evergreen.

 

Sandie UdoSandie Shaw mit Udo Jürgens © FunkUhrSandie Shaw war 1967 bereits keine Unbekannte mehr. 1964 hatte sie schon ihren ersten Nr.1- Hit mit "Girl Don´t Come" und 1966 einen weiteren mit "Long Live Love". Geboren am 26.02.1947 in Dagenham in England, wurde sie von Adam Faith entdeckt und erfolgreich gefördert. 1967 fiel die Wahl der BBC angesichts ihrer Erfolge auf sie als Vertreterin. Der Titel "Puppet On A String" hatte es in sich. Sandie Shaw sang es barfüßig und zwar so überzeugend, dass es nach ihrem Auftritt keinen Zweifel mehr gab über den Sieger des Wettbewerbs. Trotz des riesigen Vorsprungs zeigte sie sich sehr angespannt und konnte ihren Sieg erst nach der offiziellen Ankündigung ihres Namens verarbeiten. Sie holte somit den ersten Sieg für das Vereinigte Königreich, das seit 1959 fünf Mal auf dem zweiten Platz gelandet war.

 

 


  

 

 DIE TEILNEHMER

 

SLO15 LIT13n MOL13 FIN13

1.

AD

2.

AD

3.

AD

4.

AD

Niederlande Luxemburg Österreich Frankreich
Therese Steinmetz
Vicky Peter Horten
Noëlle Cordier
"'RInge DInge" "L'amour est bleu" ”Warum es hunderttausend
Sterne gibt"
"Il doit faire beau là-bas"
M.: Johnny Holshuysen
T.: Gerrit den Braber
D.: Dolf van der Linden
 M.: André Popp
T.: Pierre Cour
D.: Johannes Fehring
M.: Kurt Peche
T.: Karin Bogner
D.: Johannes Fehring
 M.: Hubert Giraud
T.: Pierre Delanoë
D.: Franck Pourcel
    
NOR14 arnaud 02 ASE 10 2 BLR 10

5.

AD

6.

AD

7.

AD

8.

AD

Portugal Schweiz Schweden Finnland
Eduardo Nascimento Géraldine Östen Warnerbring
Fredi
"O vento mudou" "Quel cœur vas tu briser?" "Som en dröm" „Varjoon - suojaan"
M.: Nuno Nazaré Fernandes T.: João Magalhaes Pereira
D.: Armando Tavares Belo
M.: Daniel Faure
T.: Gerard Gray
D.: Hans Moeckel
M.&.T.: Patrice Hellberg, Curt Peterson & Marcus Österdahl
D.: Mats Olson
  M.: Lasse Mårtenson
T.: Alvi Vuorinen
D.: Ossi Runne
    
AUT 59 ARM 10 RUS14n ITA 60

9.

AD

10.

AD

11.

AD

12.

AD

Deutschland Belgien Ver. Königreich
Spanien
Inge Brück
Louis Neefs Sandie Shaw
Raphael
"Anouschka" "Ik heb zorgen" "Puppet On A String"  "Hablemos del amor"
M. & T.: Hans Blum
D.: Willy Berking
M.: Paul Quintens
T.: Phil van Cauwenbergh
D.: Francis Bay
 M.&.T.:
Bill Martin & Phil Coulter
D.: Kenny Woodman
M. & T.: Manuel Alejandro
D.: Manuel Alejandro
    
    
FRA 60 LUX 61 GBR  61 ITA  61

13.

AD

14.

AD

15.

AD

16.

AD

Norwegen Monaco Jugoslawien Italien
Kirsti Sparboe Minouche Barelli Lado Leskovar Claudio Villa
"Dukkeman"  "Boum badaboum" "Vse roze sveta"  "Non andare piu lontano"
M.: Tor Hultin
T.: Ola B. Johannessen
D.: Øivind Bergh
M. & T: Serge Gainsbourg 
D.: Aime Barelli
M.: Urban Koder
T.: Milan Lindić
D.: Mario Rijaveć
M.: G. Mesoli
T.: V. Pallavicini
D.: Giancarlo Chiaramello
GBR  61













 

17.

AD

Irland
Sean Dunphy
"If I Could Choose"
M.: Michael Coffey
T.: Wesley Burrowes
D.: Noel Kelehan

 

 


 

DIE WERTUNG

 

Scoreboard

 

 

Scoreboard© ORF

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Der Eurovision Song Contest 1966


 Logo65 

11. Eurovision Song Contest - 18. März 1966
       Luxemburg
                              

Halle Grand Auditoire du Télé-Luxembourg
Moderation Josiane Shen
Pausen-Act Les Haricots Rouges
Wertung 10 Juroren pro Land - Punkte für die TOP 3
Teilnehmer 18 Länder

 

Siegerland: Luxemburg


norway

Interpret:

Udo Jürgens

Titel:

"Merci Chérie"

Musik:

Udo Jürgen Bockelmann

  Text: 

Udo Jürgen Bockelmann & Thomas Hörbiger


Sieg66© CLT 

 


 

PLATZIERUNGEN UND PUNKTE

 

Finale
Platz         Land  Interpret*inTitelPunkteStartnr.
1. Österreich Udo Jürgens Merci Chérie 31 9
2. Schweden Lill Lindfors & Svante Thuresson Nygammal vals - eller hip man svinaherde 16 10
3. Norwegen Åse Kleveland Intet er nytt under solen 15 6
4. JG Belgien Tonia
Un peu de poivre, un peu de sel 3 6
  Irland Dickie Rock Come Back To Stay 14 17
6. Schweiz Madeleine Pascal Ne vois-tu pas 12 12
7. Jugoslawien Berta Ambroz Brez besed 9 5
  Spanien Raphael Yo soy aquel 9 11
 9. Ver. Königreich Kenneth McKellar A Man Without Love 8 18
10. Deutschland Margot Eskens Die Zeiger der Uhr 7 1
  Luxemburg Michèle Torr Ce soir je t'attendais 7 4
  Finnland Ann-Christine Nystroem Playboy 7 7
13. Portugal Madalena Iglesias Ele e ela 6 8
14. Dänemark Ulla Pia Stop, ja stop - ja stop, mens legen er go 4 2
15. Niederlande Milly Scott Fernando en Philippo 2 16
16. Frankreich Dominique Walter Chez nous 1 15
17. Monaco Tereza Bien plus fort  0 13
  Italien Domenico Modugno Dio come ti amo 0 14

 

  


ALLGEMEINE INFORMATIONEN

  

 

Moderatorin 66© CLT

Josiane Shen moderierte den 11. Eurovision Song Contest in Luxemburg auf Französisch. Sie war in den 1960er Jahren eine Moderatorin bei RTL.

 

 

Das Regelwerk wurde insofern verändert, als Musikexperten in den nationalen Jurys vertreten sein durften. Außerdem mussten die Lieder nun in einer offiziellen Landessprache gesungen werden.

 

 

FAZIT

 

Die Perspektiven für kommerzielle Titel verbesserten sich nach dem Sieg von France Gall enorm: Sie wurden konkurrenzfähig und mussten sich nicht mehr mit guten Platzierungen zufrieden geben. Die musikalische Angebotspalette wurde dadurch vielseitiger und der Stellenwert des Wettbewerbs ein bisschen angehoben. Um so erstaunlicher war die Tatsache, dass von den 18 gemeldeten Beiträgen für das Finale des Song Contests 1966 in Luxemburg die meisten noch den traditionellen Klischees des Grand Prix Eurovision entsprachen.

 

Margot Eskens durfte als Erste auf die Bühne. Die in Düren geborene Interpretin gehörte seit Mitte der 1950er Jahre zu den etablierten Schlagersängerinnen Deutschlands. Dank ihrer großen Erfolge wurde sie von den Verantwortlichen des deutschen Fernsehens für den Song Contest 1966 nominiert. "Die Zeiger der Uhr" als Symbol für den Verlauf des Lebens war eine traurige Ballade über das Leiden einer Frau durch die Erinnerungen an ihren Geliebten. Bekanntlich hatten die Juroren aber kein Mitleid mit verlassenen Frauen und gebrochenen Herzen und setzten diesen Beitrag auf den 10. Rang, gemeinsam mit der für Luxemburg startenden Französin Michèle Torr, die den ganzen Abend umsonst auf ihren Geliebten warten wollte ("Çe soir je t´attendais" – Heute Abend habe ich auf dich gewartet) - und gemeinsam mit der finnischen Interpretin Ann–Christine Nystroem, die auf ganz witzige Art und Weise ein Lied über einen Playboy vortrug. Dieser Song stammte von Ossi Runne, der anschließend bis 1989 als Dirigent für Finnland am Pult stand.

 

Die Tanzeinlage des dänischen Titels wurde auch nur mit dem vierzehnten Platz belohnt. Das Lied mochte zwar sehr fröhlich sein, aber das Tanzpaar, das die Sängerin Ulla Pia begleitete, wirkte im Vergleich zu den damaligen Standards sehr amateurhaft. Nach dieser Teilnahme kehrte das dänische Fernsehen dem Song Contest den Rücken. Erst 1978 nahmen die Dänen wieder teil.

 

Die belgische Sängerin Tonia versuchte mit ein bisschen Pfeffer und ein bisschen Salz ("Un peu de poivre, un peu de sel") den ersten Sieg für Belgien zu erringen. Dieser Titel war allerdings der einzige, der sich an den Qualitäten des Siegertitels des Vorjahres messen konnte. Fetzig, fröhlich und rhythmisch. Es reichte jedoch nur zum vierten Platz, der aber bis 1978 die beste Platzierung des Landes darstellte. Tonia nahm 1973 an der deutschen Vorentscheidung teil. Ihr Titel "Sebastian" wurde von Gitte nur ganz knapp geschlagen.

 

"Nichts Neues unter der Sonne" ("Intet er nytt under solen") hieß der Titel des norwegischen Königreichs. Der anspruchsvollste Titel des Abends, vorgetragen von der jungen Sängerin Åse Kleveland, Kultusministerin ihres Landes in den 1990er Jahren und ESC-Moderatorin 1986. Es war ein melancholisches Lied, das durch die tiefe Stimme und Ausdrucksstärke seiner Interpretin noch mehr an Gewicht gewann und auf dem dritten Platz landete. Dies sollte bis 1985 die beste Platzierung eines norwegischen Beitrags werden.

 

Chancenlos auf die vorderen Plätze waren Madalena Iglesias aus Portugal wie auch Tereza aus Monaco, Milly Scott mit ihren beiden Gitarristen aus den Niederlanden und Dominique Walter aus Frankreich. Auch für Lill Lindfors & Svante Thuresson aus Schweden schien es aussichtslos zu sein. Dank einer denkwürdigen Wertung landeten sie mit dem jazzigen Lied "Nygammal vals" - ein Lied über eine Schweineherde - auf dem zweiten Platz. Lill Lindfors wurde im gleichen Jahr Fünfte bei den deutschen Schlagerfestspielen mit dem Titel „Es könnte Liebe sein“.

 

Domenico Modugno aus Italien nahm bereits zum dritten Mal teil, und er sorgte für Aufregung, als er mit sofortiger Abreise drohte, weil das Neuarrangement seines Songs "Dio, come ti amo" für regelwidrig erklärt wurde. Der Vorfall ereignete sich während der Generalprobe. Es bleibt noch immer ein Rätsel, wieso dieser Titel keinen einzigen Punkt erhielt, da sein kommerzieller Erfolg garantiert war.

 

Udo und France 66Udo Jürgens und Vorjahressiegerin France Gall © CLTUdo Jürgens aus Österreich konnte auch zwei weitere Teilnahmen vorweisen, bei denen er genauso erfolgreich war wie sein Kollege Modugno. Aber während der Superstar aus Italien "die Rote Laterne" des Wettbewerbs 1966 bildete, feierte Udo Jürgens den größten Triumph seiner großartigen Karriere. Mit "Merci Chérie" kam er endlich zum erhofften Sieg - ein Sieg der kleinen Schritte, dessen Vorbereitungen schon 1964 anliefen. Udo Jürgens bedankte sich dementsprechend bei den Juroren für seinen "lange fälligen" Sieg mit "Merci Jurys".

Sein Sieg beim ESC 1966 war der Startschuss für eine beispiellose Karriere, die mit seinem plötzlichen Tod 2014 ein jähes Ende fand.

 

 

 

 


 

 

 DIE TEILNEHMER

 

SLO15 LIT13n MOL13 FIN13

1.

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2.

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3.

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4.

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Deutschland Dänemark Belgien Luxemburg
Margot Eskens
Ulla Pia Tonia
Michèle Torr
"'Die Zeiger der Uhr" "Stop - mens leger er go" ”Un peu de poivre,
un peu de sel"
"Ce soir je t'attendais"
M.: Walter Dobschinski
T.: Hans Bradke
D.: Willy Berking
 M.: Erik Kaare
T.: Erik Kaare
D.: Arne Lamberth
M.: Paul Quintens
T.: Philippe van Cauwenbergh D.: Jean Rodères
  M.: Bernard Kesslair
T.: Jacques Chaumelle
D.: Jean Rodères
    
NOR14 arnaud 02 ASE 10 2 BLR 10

5.

AD

6.

AD

7.

AD

8.

AD

Jugoslawien Norwegen Finnland Portugal
Berta Ambroz Åse Kleveland Ann-Christine Nystroem
Madalena Iglesias
"Brez besed" "Intet er nytt under solen" "Play Boy" „Ele e ela"
M.: Mojmir Sepe
T.: Elza Budav
D.: Mojmir Sepe
 M. & T.: Arne Bendiksen 
D.: Øivind Bergh
M. & T.: Ossi Runne
D.: Ossi Runne
M.: Carlos Canhelas
T.: Carlos Canhelas
D.: Jorge Costa Pinto
    
AUT 59 ARM 10 RUS14n ITA 60

9.

AD

10.

AD

11.

AD

12.

AD

Österreich Schweden Spanien
Schweiz
Udo Jürgens
Lill Lindfors & Svante Thuresson Raphael
Madeleine Pascal
"Merci chérie" "Nygammal vals - eller
hip man svinaherde"
"Yo soy aquel"  "Ne vois-tu pas"
M.: Udo Jürgens
T.: Udo Jürgens &
Thomas Hörbiger
D.: Hans Hammerschmid
M.: Bengt Arne Wallin
T.: Björn Lindroth
D.: Gert Ove Andersson
 M.: Manuel Alejandro
T.: Manuel Alejandro
D.: Rafael Ibarbia
 M.: Pierre Brenner
T.: Roland Schweizer
D.: Jean Rodères
    
    
FRA 60 LUX 61 GBR  61 ITA  61

13.

AD

14.

AD

15.

AD

16.

AD

Monaco Italien Frankreich Niederlande
Tereza
Domenico Modugno Dominique Walter Milly Scott
"Bien plus fort"  "Dio come ti amo" "Chez nous"  "Fernando en Philippo"
M.: Gerard Bourgeois
T.: Jean-Max Rivière
D.: Alain Goraguer
M.: Domenico Modugno
T.: Domenico Modugno
D.: Angelo Giacomazzi
   M.: Claude Carrère
T.: Jacques Plante
D.: Franck Pourcel
M.: Kees de Bruyn
T.: Gerrit den Braber
D.: Dolf van der Linden





LUX 61 GBR  61




17.

AD

18.

AD

Irland Ver. Königreich
Dickie Rock Kenneth McKellar
"Come Back To Stay" "A Man Without Love"
M.: Rowland Soper
T.: Rowland Soper
D.: Noel Kelehan
  M.: Cyril Ornadel
T.: Peter Callander
D.: Harry Rabinowitz

 

  


 

 DIE WERTUNG

 

Scoreboard

 

 

 

Scoreboard© CLT

 

 


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